Die Canon EOS R8 ist seit 2023 der günstigste Einstieg ins Canon-Vollformat. Im September 2026 hat Canon die R8 Mark II angekündigt, die genau die größte Schwäche der R8 angeht. In diesem Beitrag vergleiche ich beide Kameras miteinander und zeige dir, für wen sich der Aufpreis lohnt.
Kurz gesagt: Die R8 Mark II bekommt einen Bildstabilisator mit bis zu 7,5 Stufen, einen Joystick und einen etwas ausdauernderen
Das erwartet dich im Beitrag
Technische Daten im Vergleich
| Merkmal | Canon EOS R8 Mark II | Canon EOS R8 |
|---|---|---|
| Sensor | 24,2 MP | 24,2 MP |
| Bildstabilisator | bis 7,5 Stufen | kein IBIS |
| Serienbilder (mech. / elektr.) | 6 / 40 B/s | 6 / 40 B/s |
| Sucher | 2,36 Mio. Punkte | 2,36 Mio. Punkte |
| Gewicht mit | 546 g | 461 g |
| Video | 4K60 aus 6K, FHD 180p | 4K60 aus 6K, FHD 180p |
| Display | 3,0″, 1,62 Mio., dreh-/schwenkbar | 3,0″, 1,62 Mio., dreh-/schwenkbar |
| Speicherkarten | 1× SD UHS-II | 1× SD UHS-II |
| Akku (CIPA-Bilder) | LP-E17, ca. 220–340 | LP-E17, ca. 150–290 |
| Marktstart | 2026 | 2023 |
Die wichtigsten Unterschiede
|
Bewertung:
4.3
|
Bewertung:
4.1
|
|
1.799,00 €
|
1.299,00 €
|
|
Details:
|
Details:
|
|
Vorteile:
|
Vorteile:
|
|
Nachteile:
|
Nachteile:
|
- 24.2 Megapixel Vollformat CMOS Sensor
- Sensorbasierte Bildstabilisierung
- Serienbildrate: 6 / 40 Bilder pro Sekunde (mechanisch / elektronisch)
- DIGIC X Bildprozessor
- 4K 60 fps intern
- 1080p mit 180 fps
- Natives ISO von 100 bis 102,400
- UHS-II SD Speicherkartenplatz
- Dual Pixel CMOS AF II
- 100% Fokusbereich auf Sensorfläche
- 546 Gramm leicht
- Klapp- und schwenkbares Display
- Vergleichsweise günstig
- Extrem schnelle Kamera
- Ideal für Sport- und Tierfotografie, sowie Portraits
- schwenkbares Klappdisplay
- Hochauflösende Profi-Systemkamera mit extrem gutem Autofokus
- sehr gutes Rauschverhalten
- Arbeitet auch sehr gut mit adaptieren Canon EF-Objektiven
- sehr gute Ergonomie
- exzellente Videoeigenschaften
- Klein und leicht, daher perfekt für Reisen
- Schwacher Akku
- Nur ein Speicherkartenslot
- 24.2 Megapixel Vollformat CMOS Sensor
- Serienbildrate: 6 / 40 Bilder pro Sekunde (mechanisch / elektronisch)
- DIGIC X Bildprozessor
- 4K 60 fps intern
- 1080p mit 180 fps
- Natives ISO von 100 bis 102,400
- UHS-II SD Speicherkartenplatz
- Dual Pixel CMOS AF II
- 100% Fokusbereich auf Sensorfläche
- 461 Gramm leicht
- Klapp- und schwenkbares Display
- Vergleichsweise günstig
- Extrem schnelle Kamera
- Ideal für Sport- und Tierfotografie, sowie Portraits
- schwenkbares Klappdisplay
- Hochauflösende Profi-Systemkamera mit extrem gutem Autofokus
- sehr gutes Rauschverhalten
- Arbeitet auch sehr gut mit adaptieren Canon EF-Objektiven
- sehr gute Ergonomie
- exzellente Videoeigenschaften
- Klein und leicht, daher perfekt für Reisen
- Schwacher Akku
- Nur ein Speicherkartenslot
- Speicherkartenslot im Akkufach
- keine sensorbasierte Bildstabilisierung (IBIS)
Bildstabilisator
Der wichtigste Unterschied: Die R8 Mark II hat einen Bildstabilisator im Gehäuse mit bis zu 7,5 Stufen. Bei der R8 bist du auf stabilisierte Objektive angewiesen. Gerade mit lichtstarken Festbrennweiten wie dem RF 50mm f/1.8 oder für Videos aus der Hand ist das ein großer Vorteil.
Bedienung
Die R8 Mark II bekommt einen Joystick, mit dem du den Fokuspunkt schnell verschieben kannst. Bei der R8 musst du dafür den Touchscreen oder die Pfeiltasten nutzen. Das klingt nach einer Kleinigkeit, macht im Alltag aber einen echten Unterschied.
Akku
Beide nutzen den kleinen LP-E17-Akku. Die R8 Mark II kommt laut CIPA auf ca. 220 bis 340 Bilder, die R8 auf nur ca. 150 bis 290 Bilder. Ein Ersatzakku gehört bei beiden aber eigentlich dazu.
Gewicht und Video
Durch den Bildstabilisator ist die R8 Mark II mit 546 Gramm etwas schwerer als die R8 mit 461 Gramm. Beim Video gibt es kaum Unterschiede: Beide filmen 4K60 ohne Crop aus 6K und Full HD mit bis zu 180 Bildern pro Sekunde.
Das haben beide gemeinsam
Beide Kameras nutzen denselben 24,2 Megapixel Sensor, der auch in der R6 Mark II steckt. Die Bildqualität ist also identisch und gerade bei wenig Licht richtig gut. Dazu kommen jeweils 40 Bilder pro Sekunde mit elektronischem Verschluss, ein Sucher mit 2,36 Millionen Punkten, ein dreh- und schwenkbares 3-Zoll-Display und ein SD-Slot.
Canon EOS R8 Mark II: Vor- und Nachteile
Das ist sehr gut
- Kompakt und leicht
- Jetzt mit Bildstabilisator
- Bildqualität auf R6-Mark-II-Niveau
- 4K60 ohne Crop
Das ist nicht so gut
- Kleiner
Akku - Nur ein Kartenslot
- Mechanisch nur 6 B/s
Canon EOS R8: Vor- und Nachteile
Das ist sehr gut
- Sehr leicht und kompakt
- Bildqualität auf R6-Mark-II-Niveau
- 4K60 ohne Crop
- Günstigster Einstieg ins Vollformat
Das ist nicht so gut
- Kein Bildstabilisator im Gehäuse
- Sehr schwacher
Akku - Nur ein Kartenslot, wenige Tasten
Fazit: EOS R8 Mark II oder EOS R8?
Canon EOS R8 Mark II: Die R8 Mark II ist die richtige Wahl für dich, wenn du viel mit Festbrennweiten fotografierst, aus der Hand filmst oder einfach eine runde Einsteiger-Vollformatkamera ohne große Kompromisse willst.
Canon EOS R8: Die R8 ist perfekt für dich, wenn du mit stabilisierten Zoomobjektiven arbeitest, jedes Gramm zählt und du möglichst günstig ins Vollformat einsteigen willst.
Meine Empfehlung: Ich würde persönlich zur R8 Mark II greifen, weil der Bildstabilisator die Kamera deutlich vielseitiger macht. Wenn du die R8 aber deutlich günstiger bekommst, ist sie immer noch eine tolle Kamera.
Der Beitrag wurde verfasst von: Stephan Forstmann – Fotograf, Autor und Fotografie-Tutor

Ich bin Stephan Forstmann, Berufsfotograf aus Leidenschaft und seit über 30 Jahren mit der Kamera unterwegs. Die letzten 10 davon professionell.
Fotografisch bin ich vor allem bei Hochzeiten, Portraits, Paaren & Familien, Reportagen, Veranstaltungen und in der Milchstraßenfotografie zu Hause. Ich leite Fotokurse für Anfänger und fortgeschrittene Fotografen sowie Milchstraßenfotokurse. Ich erstelle Tutorials, in denen ich meine Foto-Erfahrungen aus der Praxis weitergebe. Bevor ich mich selbstständig gemacht habe, kam ich aus der IT und habe viele Jahre im Marketing gearbeitet. Eine Kombination, die mir heute bei Technik, Workflow und Kundenkommunikation enorm hilft.
In diesen Beitrag habe ich viel Rechercheaufwand, Zeit und Herzblut investiert und ich gebe gerne mein Fachwissen an andere Fotografiebegeisterte weiter. Das macht aber auch sehr viel Arbeit und braucht vor allem viel Zeit. Fandest du diesen Artikel hilfreich und hast ihn gerne gelesen? Dann spendiere mir doch einen Kaffee für meine Mühe! Damit hilfst du mir und meiner Familie, hier alles am Laufen zu halten.
Vielen Dank für deine Unterstützung!
Noch mehr von mir bzw. über mich findest du in den sozialen Medien:















