Kamera für Anfänger und Einsteiger – Kaufberatung

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Willkommen im Beitrag „Kamera für Anfänger und Einsteiger“

Der Kauf der ersten Kamera zum Einstieg in die Fotografie ist besonders als Anfänger oft gar nicht so leicht. Aber hey, an diesem Punkt stand sicher schon jeder Fotograf zum Beginn seiner Laufbahn. In meiner Kamera Kaufberatung geht mir darum, den Fokus für den Anfänger auf die Basics zu legen. Im Klartext heißt das, keine überteuerte Kamera-Technik sondern die Reduktion auf das Wesentliche.

#Transparenz: Mit meiner Kameraberatung möchte ich dir bei der Entscheidung für eine Anfängerkamera helfen. Ich gebe dir hier Empfehlungen für Kameras in unterschiedlichen Preiskategorien. Alle in diesem Beitrag mit Sternchen (*) versehenen Links sind sogenannte Provision-Links. Klickst du auf solch einen Verweislink und kaufst ein Produkt, erhalte ich für deinen Einkauf eine kleine Provision. Für dich verändert sich der Preis selbstverständlich nicht.

Ich suche eine Anfänger-Kamera. Hast du einen Tipp für mich?

Welche Anfänger Kamera ist die Beste und vor allem die Richtige für einen Einsteiger? In meiner Kaufberatung will ich euch erklären, welche Kameras sich für Anfänger und Einsteiger in die Fotografie am besten eignen.

Die Frage, welche Kamera für den Einstieg in die Fotografie am besten geeignet ist, bekomme ich regelmäßig gestellt. Oft versuche ich in einem ersten Gespräch herauszufinden, wofür die Anfänger-Kamera überhaupt eingesetzt werden soll.

Denn schließlich gibt es hunderte Kameramodelle, die sich in Sensorgröße, Auflösung und verfügbaren Wechselobjektiven unterscheiden. Im heutigen Beitrag möchte ich dir dabei helfen, einen kleinen Überblick über beliebte Anfänger-Kameras zu bekommen. Hier wirst du Empfehlungen für Kameras in unterschiedlichen Preiskategorien finden, die dir hoffentlich die Entscheidung erleichtern.

Ich aktualisiere meine Anfänger-Kamera-Kaufberatung regelmäßig, damit alle empfohlenen Kamera-Modelle auf einem aktuellen Stand sind. Stand derzeit: Februar 2020

Meine Top 3: Die besten Anfänger-Kameras in 2020

Kurz und schmerzlos: Die folgende Liste zeigt dir meine Top 3 der besten Anfängerkameras.

  1. Mein Platz 1: Für mich ist die beste Anfängerkamera in 2020 derzeit die beliebte DSLM Canon EOS M50 für ca. 600€.
    (auf Amazon anschauen*)

    Die EOS M50 ist eine perfekte spiegellose Anfängerkamera, da sie leicht zu bedienen ist und das Fotografieren mit ihr besonders viel Freude macht.
  2. Auf Platz 2 kommt die bei Anfängern ebenfalls sehr beliebte Systemkamera Sony Alpha 6000 für ca. 450€. (auf Amazon anschauen*)
    Die Sony Alpha 6000 ist eine der besten Einsteigerkameras: Sie glänzt mit einer sehr guten Bildqualität und ist besonders klein und handlich und daher schnell überall dabei.
  3. Auf Platz 3 liegt eine der günstigsten Anfänger-Kameras, die es derzeit auf dem Markt gibt. Die Canon EOS 4000D für ca. 360€. (auf Amazon anschauen *)
    Die günstigste Einstiegskamera auf dem Markt – hat alle wichtigen Funktionen die man am Anfang braucht.

 

Welche Kamera brauche ich als Anfänger?

Auf dem Markt gibt es hunderte Kameramodelle, die sich teils sehr stark von einander unterscheiden. Anfängerkameras sind oft bereits für wenig Geld zu haben. Das Foto zeigt eine Profikamera: Die Canon 5D Mark IV

Welche ist die beste Kamera-Marke für Anfänger? Canon, Nikon, Sony oder doch was anderes?

Die gute Nachricht: Welche Kameramarke du dir für den Anfang aussuchst, ist tatsächlich fast völlig egal. Die Anfänger-Kameras von Canon, Nikon, Sony, Olympus, Panasonic, Pentax und wie sie alle heißen, nehmen sich nicht viel. Jeder Hersteller hat passende Kameras für Anfänger im Sortiment. Der wohl größte Unterschied ist, ob ein Spiegel verbaut ist, oder nicht.

Aber Fakt ist: Deine Anfänger-Kamera soll natürlich Bilder machen, wie genau sie das macht, ist am Anfang (und auch am Ende) total egal.

Wenn du noch nie fotografiert hast – und das halte ich in Zeiten von Smartphones eigentlich für unmöglich – dann solltest du dir bei einem Freund vielleicht eine Kamera ausleihen, bevor du Geld ausgibst und am Ende gar keinen Spaß am Fotografieren hast.

Wenn du schon herausgefunden hat, dass dir die Fotografie Spaß macht und du den Einstieg wagen möchtest, dann sind die nächsten Absätze für dich sicherlich am interessantesten:

Mein Tipp: Kauf dir als Anfänger nicht die neuste und teuerste Spiegelreflex-, bzw. spiegellose Systemkamera. Das ist zum Beginn oft herausgeworfenes Geld. Wer anfängt zu fotografieren, der muss immer durch einen Lernprozess. Daher sollte das Kamera-Equipment beim Einstieg entsprechend einfach zu bedienen sein. Schließlich kaufst du dir auch nicht direkt nach der bestandenen Fahrprüfung ein Auto mit 400 PS.

Wieviel Geld sollte ich in eine Anfänger Kamera investieren?

Puh, das ist keine einfache Frage, da es keine „richtige“ Antwort darauf gibt. Aber du solltest mit mindestens 300€ aufwärts rechnen, wenn du eine Anfänger-Kamera möchtest, die besser ist als moderne Smartphones. Wichtig: bleib beim Kamerakauf in deinem Budgetrahmen, bzw. setze dir eine Budgetgrenze. Ich werde dir dann gleich Einsteiger-Kameras in verschiedenen Preisklassen vorstellen.

Ich empfehle für den Anfang entweder Bridgekameras oder Kameras mit einem APS-C oder Micro-four-thirds-Sensor (auch als mft oder auch Micro 4/3 bezeichnet), da diese Kameras nicht gleich so ins Geld gehen, wie digitale Kameras mit einem Kleinbildformat-Sensor (gerne auch als Vollformat bezeichnet). Kameras mit einem APS-C oder Micro 4/3-Sensor haben besonders für den Anfang ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Betrachten wir uns einfach mal die Sensorgrößen in den Kameras genauer:

Kameras haben unterschiedlich oft große Sensoren, die sich auf die Fotos auswirken. Die Grafik zeigt gängige Kamera-Sensorgrößen im Vergleich. Grundsätzlich sind Kameras mit großen Sensoren deutlich teurer als kleine.  Die meisten Anfänger-Kameras haben übrigens einen Sensor im APS-C Format.

Was bewirkt die Sensorgröße? Ich will dich hier nicht mit Techniktalk langweilen, daher erläutere ich es wirklich nur ganz kurz für dich: Je größer ein Sensor in der Kamera ist, desto einfacher ist es, einen unscharfen Hintergrund zu erzeugen. Zudem hat ein großer Sensor oft mehr „Dynamikumfang“ (Das ist die maximal mögliche Gesamtmenge an Hell-Dunkel-Unterschieden, die ein Sensor erfassen kann).

Und zu guter Letzt rauscht das Foto bei höheren ISO-Werten auf kleineren Sensoren oft deutlich mehr, als bei größeren Sensoren, was daran liegt, das mehr Megapixel auf eine kleinere Sensorfläche „gepresst“ sind.


Anfänger-Kamera – worauf achten und wo kaufen?

Eine gebrauchte Kamera eignet sich am Anfang ideal für Anfänger und Einsteiger.

Eines vorweg: Lass dich beim Kamera-Kauf nicht vom Marketing-Trick mit den Megapixeln einlullen. Der ganze Megapixel-Wahn ist derzeit leider sehr übertrieben, wie man bei einigen Smartphones sieht (wer braucht schon 108 Megapixel auf einem Smartphone?).

Beim Einstieg in die digitale Fotografie brauchst du auch keine 30 Megapixel oder mehr, da du weder Auftragsarbeiten durchführen, noch deine Bilder so groß ausdrucken wirst, dass man Sie auf die Hochhaus-Fassade kleben kann.

Die gute Nachricht für dich: Auch als Einsteiger mit kleinem Budget bekommst du bereits eine gute Anfänger-Kamera, mit der du nichts falsch machen wirst. Klar, teurere Kameras haben deutlich mehr Funktionen, aber für einen Anfänger sind diese Extras oft gar nicht notwendig.

Woher bekommst du nun eine Kamera? Mein Tipp um Geld zu sparen sind vor allem gebrauchte Kameras. Auch mit einer gebrauchten, älteren Kamera kannst du nämlich richtig gute Fotos machen! Für den Einstieg brauchst du auch keine top-moderne Kamera, die dich mit ihren Einstellmöglichkeiten total überfordert. Eine gebrauchte und alte Kamera? Ist das mein Ernst? Ja!

Das beste Beispiel liefert jemand in meinem Freundeskreis, der 2016 bei einem Fotowettbewerb Bilder mit seiner wirklich uralten Canon 450D gemacht hat und den ersten Platz belegte. Und das, obwohl andere Teilnehmer mit modernerem und teils sehr teurem Equipment in den Wettbewerb starteten.

So solltest du dir deine Anfänger-Kamera aussuchen

Wichtig ist, dass dir die Kamera gut in der Hand liegt. Jeder hat andere Hände und empfindet das Handling unterschiedlicher Kameramarken als gut oder schlecht. Du solltest dabei auf dein eigenes Gefühl hören. Schließlich ist die Kamera ein Arbeitsmittel, das man sehr oft in der Hand halten wird.

Klug ist auch, wenn du dich vor der Entscheidung im Freundeskreis vielleicht mal umhörst, ob denn jemand bereits mit einer bestimmten Marke fotografiert. Das sage ich nicht, weil es „cool“ ist, die gleichen Sachen zu kaufen, die der Freundeskreis besitzt, sondern weil du dann mal das eine oder andere Objektiv ausleihen und ausprobieren kannst.

Gebrauchte Kameras gibt es wie Sand am Meer. Kauf´ jedoch immer vorsichtig ein. Bei Ebay/Ebay-Kleinanzeigen zahlst du auch beim Gebrauchtkamera-Kauf am besten immer via Paypal – und damit meine ich nicht die „Geld-an-Freunde-senden“-Funktion. Nur so bist du im Ernstfall auch wirklich abgesichert. Wenn dich Ebay eher abschreckt, dann findest du gebrauchte Kameras auf Rebuy, Asgoodasnew und ab und an auch bei Amazon. Aber auch der klassische Fotoladen um die Ecke hat sicher eine gebrauchte Anfängerkamera für dich im Angebot.

Welche Kamera-Art für den Einstieg?

Damit du in der Welt der Kameras einen besseren Durchblick erhältst, solltest du wissen, dass es verschiedene Kamera-Typen gibt, die sich unterscheiden. Die vier grundlegenden Typen sind:

  • Spiegelreflexkameras
  • spiegellose Kameras (Systemkameras)
  • Bridge-Kameras
  • Kompaktkameras

Spiegelreflexkameras

Eine Spiegelreflexkamera – hier die Canon EOS 6D – die einen preiswerten Einstieg in die Fotografie mit Vollformatsensor ermöglicht.
Spiegelreflexkameras (auch DSLR genannt), haben einen verbauten Spiegel, der dazu da ist, ein Sucherbild im optischen Sucher zu erzeugen. Bei jedem Foto klappt der Spiegel hoch und das Licht kann auf den Kamerasensor fallen. DSLR-Kameras sind zuverlässig und robust und man kann die Objektive wechseln. Bis 2015 war die DSLR für Anfänger am beliebtesten.

Vorteile einer Spiegelreflexkamera

  • herausragende Bildqualität
  • großer Bildsensor
  • lange Akkulaufzeit
  • komplette Kontrolle über das Foto
  • oft witterungsgeschützt
  • robust  und zuverlässig
  • Wechselobjektive
  • sehr gute Ergonomie

Nachteile einer Spiegelreflexkamera

  • oft groß und schwer
  • Spiegelschlag sorgt für Geräusche

Spiegellose Systemkameras

Das Bild zeigt eine Systemkamera – hier die Canon EOS R. Dessen Schwestermodell – die Canon EOS RP – eignet sich ebenfalls als Systemkamera für Einsteiger. Jedoch empfehle ich für den Anfang eine Kamera mit kleinerem APS-C Sensor.
Spiegellose Systemkameras (auch DSLM genannt), haben keinen verbauten Spiegel. Um ein Bild im (elektronischen) Sucher zu erzeugen, wird stattdessen permanent der Sensor ausgelesen und dieses Bild auf den Sucher projiziert. Bei einer DSLM können Wechselobjektive angebracht werden. DSLM lösen nach und nach die Spiegelreflexkameras ab und ich empfehle inzwischen direkt mit einer DSLM als Anfänger-Kamera in die Fotografie einzusteigen.

Vorteile einer Systemkamera

  • herausragende Bildqualität
  • großer Bildsensor
  • Scharfstellung erfolgt direkt auf dem Bildsensor
  • Zahlreiche nützliche Features wie Gesichts- und Augenautofokus
  • Sucherbild entspricht tatsächlichem Foto
  • komplette Kontrolle über das Foto
  • kleiner und leichter als eine DSLR
  • hohe Serienbildraten
  • lautloses Fotografieren möglich
  • Wechselobjektive

Nachteile einer Systemkamera

  • hoher Akkuverbrauch
  • in sehr dunkler Umgebung kann das Sucherbild schlecht werden

Bridge-Kameras

Bridge-Kameras sind der Mittelweg zwischen einer Systemkamera und einer Kompaktkamera. Sie haben in der Regel ein großes Objektiv verbaut, das einen großen Zoombereich ermöglicht. Für Anfänger die günstigste Kamera-Lösung.

Vorteile einer Bridgekamera

  • noch relativ klein und leicht
  • hoher Zoombereich
  • gute Bildqualität
  • überwiegende Kontrolle über das Foto

Nachteile einer Bridgekamera

  • kleiner Sensor
  • kein Objektivwechsel möglich
  • Fotos werden im dunklen nicht so gut
  • Scharfstellen dauert lange bei wenig Kontrast

Kompaktkameras

Kompaktkameras sind die kleinsten Kameras. Sie haben in der Regel ein einfahrbares Mini-Objektiv verbaut.

Vorteile einer Kompaktkamera

  • passt in die Hosentasche
  • Bildqualität ist in Ordnung
  • geringes Gewicht

Nachteile einer Kompaktkamera

  • sehr kleiner Sensor
  • kein Objektivwechsel möglich
  • Fotos werden im dunklen nicht so gut
  • Scharfstellen dauert lange bei wenig Kontrast
  • keine Kontrolle über das Foto
  • hoher Akkuverbrauch

Liste guter Systemkameras (DSLM) für Anfänger & Einsteiger nach Marke

Ich habe euch mal eine Liste guter Systemkameras für Anfänger & Einsteiger (Stand: Anfang 2020) erstellt – für Canon, Nikon und Sony.
Auch 2020 sind für mich die idealen Einsteigermodelle etwas ältere Kameras. Ich selbst arbeite hauptsächlich mit System- und Spiegelreflexkameras. Meine Spiegelreflexkameras werden aber alle nach und nach durch moderne Systemkameras ersetzt. Das ist nicht nur bei mir so: Die DSLM lösen nach und nach die DSLR ab und ich empfehle inzwischen direkt mit einer Anfänger-DSLM in die Fotografie einzusteigen, wenn das Budget es erlaubt.

Gute spiegellose Kameras für Einsteiger (DSLM) von Canon

  1. Canon EOS M50 – Mittelklassekamera perfekt für Einsteiger und Anfänger geeignet – spiegellos mit APS-C Sensor von 2018
    ca. 600€ neu*
  2. Canon EOS RP – Einsteigerkamera – Vollformat von 2019
    ca. 1400€ neu*

Gute spiegellose Kameras für Einsteiger (DSLM) von Sony

  1. Sony Alpha 6000 – spiegellose Einsteigerkamera von 2014
    ca. 450€ neu*
  2. Sony Alpha 6300 – spiegellose Einsteigerkamera von 2016
    ca. 760€ neu*
  3. Sony Alpha 7 – spiegellose Einsteiger-Vollformatkamera von 2013
    ca. 600€ neu*
  4. Sony Alpha 7 II spiegellose Semi-Profi Vollformatkamera von 2014
    ca. 850€ neu*

Gute spiegellose Kameras für Einsteiger (DSLM) von Fuji

  1. Fuji XT-100 spiegellose Einsteigerkamera von 2018
    ca. 420€ neu*
  2. Fuji XT-2 spiegellose Semi-Profi-Kamera von 2016
    ca. 950€ neu*

Gute spiegellose Kamera für Einsteiger (DSLM) von Nikon

  1. Nikon Z50 – Einsteigerkamera – spiegellos von 2019
    ca. 880€ neu*

Liste guter Spiegelreflexkameras (DSLR) für Anfänger & Einsteiger nach Marke

Die folgende Liste zeigt euch ideale Spiegelreflexkameras für Einsteiger, die etwas günstiger sind als Systemkameras aber dennoch eine ausgezeichnete Bildqualität liefern.

Gute Spiegelreflexkameras für Einsteiger (DSLR) von Canon

  1. Canon EOS 4000D – Einsteigerkamera – Spiegelreflex von 2018
    ca. 360€ neu*
  2. Canon EOS 750D – Einsteiger- & Mittelklasse-Spiegelreflexkamera von 2015
    ca. 350€ gebraucht auf Ebay*
  3. Canon EOS 6D – Einsteiger-Vollformat-Spiegelreflexkamera von 2013
    ca. 550€ gebraucht*
  4. Canon 5D Mark II – Semi-Profi Vollformat-Spiegelreflexkamera von 2013
    ca. 450€ gebraucht*

Gute Spiegelreflexkameras für Einsteiger (DSLR) von Nikon

  1. Nikon D5300 – Einsteiger- &
    Mittelklasse-Spiegelreflexkamera von 2014
    ca. 390€ gebraucht auf Ebay*
  2. Nikon D610 – Einsteiger-Vollformat-Spiegelreflexkamera von 2012
    ca. 500€ gebraucht auf Ebay*
  3. Nikon D750 – Semi-Profi Vollformat-Spiegelreflexkamera von 2014
    ca. 750€ gebraucht auf Ebay*

Liste gute Bridge-Kameras für Anfänger & Einsteiger bis 300€

Diese Liste zeigt euch drei Top-Bridge-Kameras, die für Einsteiger sehr gut sind.

  1. Nikon Coolpix B500
    (auf Amazon anschauen*)
  2. Panasonic Lumix DC-FZ82 Bridgekamera
    (auf Amazon anschauen*)
  3. Canon PowerShot SX540 HS
    (auf Amazon anschauen*)

Folgendes sollte deine neue Anfänger-Kamera mitbringen

Wenn du ein anderes Kamera-Modell möchtet, das nicht in der Liste ist, dann ist das übrigens total in Ordnung! Ausschlaggebend ist, dass deine neue Anfänger-Kamera ein paar Funktionen hat:

  1. Wichtig wäre da besonders ein Modus für Programmautomatik (Canon und Nikon: P)
  2. den Modus Zeitautomatik (Canon AV / Nikon A)
  3. Blendenautomatik (Canon TV / Nikon S)
  4. und zu guter Letzt einen manuellen Modus (Canon und Nikon: M).

Diese Kamera-Modi sind für das Erlernen und Erleben der digitalen Fotografie aus meiner Sicht enorm wichtig.

Kauf nicht jedes Jahr eine neue Kamera!

Anstatt jedes Jahr eine neue Kamera zu kaufen, sollte man lieber ein neues Objektiv in betracht ziehen.

Auch wenn es verlockend klingt: Jede Kamerareihe hat eine Zielgruppe und leider hält sich auch 2020 noch hartnäckig unter vielen Fotografie-Anfängern die Ansicht, dass es immer auf die Kamera ankommt. Tatsächlich ist die Kamera das letzte Glied in der Kette, die darüber entscheidet, ob ein Foto gut wird oder nicht. Oben habe ich ja schon erwähnt, dass man auch mit einer in die Jahre gekommenen Kamera sehr gute Bilder machen kann.

Jemand, der hobbymäßig Portraits fotografiert, braucht keine 50 Megapixel, keine zehn Bilder die Sekunde und vor allem keine Belichtungszeit von 1/8000s.

Die Kamera sollte sich idealerweise immer an deinen Fähigkeiten orientieren. Beschäftigt ihr euch lange genug mit der Fotografie, werdet ihr sicher nach ein, zwei Jahren (oder gar schneller) aus eurem ersten Anfänger-Kamera Modell „herauswachsen“. Erst wenn es soweit ist, solltet ihr ernsthaft über ein Upgrade von eurer Anfänger-Kamera nachdenken.

Vorher ist es eher sinnvoll ein neues Objektiv zu kaufen um noch kreativer zu arbeiten. Wenn du nicht weißt, welches Objektiv für dich richtig ist, kannst du in meinen Beitrag Objektive für Einsteiger reinlesen.

Ein Wort zu Batteriegriffen

Meiner Meinung nach braucht man einen Batteriegriff als Anfänger überhaupt nicht. Die Kamera wird nur unnötig schwer und vor allem größer. Die Akkus eurer Kamera sind leistungsstark genug, um lange durchzuhalten. Und falls nicht, ist der Akku in maximal 15 Sekunden gewechselt 🙂 Selbst auf Hochzeiten nutze ich keinen Batteriegriff.

Riesige Speicherkarten

Kauft euch keine riesengroßen Speicherkarten, denn das ist rausgeworfenes Geld. Ich fotografiere in RAW und nutze selber maximal 64 Gb-Karten, in meiner Canon EOS 6D habe ich sogar nur eine 16 Gb-Karte drin, die ich selten ansatzweise voll bekomme. Und wenn ihr nicht gerade filmt oder Sport fotografiert, sind UHS-1 SD Karten völlig in Ordnung und kosten nur gut ein Drittel gegenüber UHS-II Karten.

Und welche Anfänger-Kamera nutzt du?

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen, einen Einblick in die Auswahl einer Kamera für Anfänger und Einsteiger der Fotografie zu geben und meine Kamera-Kaufberatung für Anfänger war für dich hilfreich.
Mich interessiert, für welche Anfänger-Kamera du dich entschieden oder mit welcher Kamera du deinen Einstieg in die Fotografie gefunden hast. Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar – ich antworte bestimmt 🙂


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6 Kommentare zu Kamera für Anfänger und Einsteiger – Kaufberatung

  1. David Februar 11, 2020 at 11:37 pm

    Hey danke für für diese interessante Information.
    Ich finde die Canon EOS M50 ganz interessant.

    1. Maxim (Stephan Forstmann) Februar 12, 2020 at 7:05 am

      Hallo David, freut mich, dass dir mein Beitrag weitergeholfen hat. Die M50 ist eine sehr gute Einsteigerkamera und einige Freunde von mir besitzen sie und sind damit sehr zufrieden!

  2. Sven Februar 12, 2020 at 9:54 pm

    Hey, vielen Dank für den tollen Beitrag. Ich interessiere mich für die Canon EOS 77D mit einem 18-55 Objektiv. Was denkst du über diese Kamera, auch unter der Prämisse diese über das Einsteiger Level hinaus zu benutzen?

    1. Maxim (Stephan Forstmann) Februar 12, 2020 at 10:15 pm

      Hi Sven,
      vielen Dank für das Lob!
      Die Canon 77D ist eine tolle Kamera aus dem Mittelklasse bis Semi-Profi-Bereich, mit der einige Fotografiefelder abgedeckt werden können. Auch der Dual-Pixel Autofokus ist extrem gut um blitzschnell mittels Touch auf dem Display zu fokussieren.

      Ich hatte den Vorgänger – die 70D und war wirklich sehr zufrieden mit der Kamera. Ich denke mit der Kamera machst du nichts falsch 🙂

      LG Maxim

      1. Sven Februar 14, 2020 at 7:04 am

        Guten Morgen,
        ich habe jetzt in vielen Blogs gelesen, dass man eher auf Systemkameras umsteigen sollte und nicht mehr zwingend Spiegelreflexkameras kaufen sollte, wenn man mit der Fotografie anfangt. Meine Frage wie sehr ihr das ? Wie vorher schon genannt liebäugle ich mit der 77D von Canon, frage mich jetzt aber ob ich zukunftsorientiert nicht eher auf eine Systemkamera gehen sollte, wie z.B. die Sony Alpha 7.

        Vielen Dank für Eure Meinung dazu !

        1. Maxim (Stephan Forstmann) Februar 26, 2020 at 8:31 am

          Hi Sven, ja Systemkameras sind „moderner“ – jedoch sind dadurch nicht gleich alle Speigelreflexkamers schlecht. Die Sony Alpha 7 (also die erste Version) ist jedoch was Handhabung und Fokus angeht leider nicht so gut wie deren Nachfolger, die dann auch preislich wieder einen ordentlichen Sprung nach oben machen.

          Die 77D ist eine gute Kamera, das steht außer Frage – wenn du etwas spiegelloses haben möchtest, dann kann ich dir auch die Canon M50 (siehe: https://stephan-forstmann.de/go/canon-eos-m50/ ) ans Herz legen, die in etwa die gleichen Specs wie die 77D hat – nur eben ohne Spiegel und mit weniger Akkulaufzeit.

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