Canon EOS RP Test: Nachdem ich nun die „großen“ Kameras aus Canons R Serie getestet habe, wird es Zeit für einen Test der kleinen Canon EOS RP, die es für unter 1000€ zu kaufen gibt.

#Transparenz
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Canon EOS RP Test: Review, Erfahrungen und Testfotos 1
Canon EOS RP Test: Die Canon EOS RP ist vor allem recht klein und verspricht neben dem geringen Gewicht ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Lange habe ich mich davor gesträubt die kleine Canon EOS RP auszuprobieren, schließlich haben wir ja die „großen Kameras“ der R Serie da. Aber – in den letzten Wochen bin ich neugieriger auf die Canon EOS RP geworden und habe sie nun ausführlich getestet.

Ich durfte die RP sogar schon auf einer Hochzeit (als Backup-Body) einsetzen und konnte mit ihr einige schöne Fotos machen.
Letztendlich habe ich mir die Canon EOS RP aber für die Reisefotografie und für die Alltagsfotografie gekauft, um einen kleinen handlichen Body mit Vollformat-Sensor zu haben.

Bevor ich nun direkt mit dem Test der Canon EOS RP loslege und dir einige Testfotos zeige, möchte ich dich darauf hinweisen, dass es auch hier im Test zur Canon EOS RP wieder ausführlich wird.
Und vielleicht reicht dir ja auch schon der erste, kurze Überblick auf die Canon EOS RP und welche Features an Bord sind, um eine Entscheidung für, oder gegen die Kamera zu treffen.

Hier der Blick auf die Canon EOS RP und die Features:

Canon EOS RP: Technische Daten und Ersteindruck

Top Vollformatkamera für Anfänger
Canon EOS RP*
1.049,00€

Mit der Canon EOS RP erhaltet ihr für wenig Geld ein echtes Kraftpaket mit Vollformatsensor. Durch die geringe Größe eignet sie sich auf Reisen oder auch für Fotos im Alltag. Die Canon EOS RP ist eine sehr günstige Kamera für den Einstieg in die Vollformat-Fotografie.

Details:
  • Auflösung: 26,2 Megapixel
  • Vollformatsensor in kleinem Gehäuse
  • Augen- und Gesichtsautofokus
  • Motivverfolgung
  • Dreh- und schwenkbares Display
  • Gewicht mit Akku: 480g
  • Guter Sucher
  • Autofokus: Fokussierung via Touch and Drag
  • EF Objektive mit Adapter nutzbar
  • 4K Video
Vorteile:
  • liegt sehr gut in der Hand
  • super Bildqualität
  • guter Autofokus
  • intuitive Bedienung
  • klein & unauffällig
Nachteile:
  • kürzeste Belichtungszeit nur 1/4000s
  • Schwächen bei der Akkuleistung
  • nur ein Speicherkartenslot
05/19/2022 12:35 am GMT

Canon EOS RP: Test

Canon EOS RP Test: Review, Erfahrungen und Testfotos 2
Canon EOS RP Test in der Praxis: Ich durfte nun schon ein paar Aufträge mit der Canon EOS RP fotografieren – In den nachfolgenden Abschnitten erzähle ich euch von meinen Erfahrungen.

Die EOS RP hat mich wirklich überrascht und ich hätte nicht gedacht, dass sie so viel Spaß macht, denn schließlich arbeiten wir derzeit mit der Canon EOS R6, die dann doch deutlich mehr Features hat.

Ja, die Canon EOS RP ist eine Einsteiger-Systemkamera, die jedoch trotz ihrer Größe ein paar gute Sachen mitbringt und auch für den einen oder anderen Profi durchaus ein gutes Backup darstellt.
Und besonders für Einsteiger in die Portraitfotografie ist diese Kamera einfach – auch dank des großen Vollformatsensors – perfekt geeignet.

Schauen wir uns doch gemeinsam die Stärken und Schwächen der EOS RP an:

Testergebnis: sehr gut

  • Preis-Leistungsverhältnis nahezu unschlagbar
  • Sensor bis ISO 1600 gut und rauschfrei
  • Der 26,2 Megapixel Vollformat Sensor liefert klare, scharfe Bilder
  • Objektive von Drittanbietern fokussieren auch an der Canon EOS RP exakt und sicher. Besonders die Sigma Art und Tamron SP Objektiv-Serien profitieren davon.
  • Wählen des Fokuspunktes via Touch and Drag gibt einen Geschwindigkeitsbonus.
  • sehr geringes Gewicht: 440g
  • geringe Größe
  • EF-RF-Adapter funktioniert perfekt
  • Elektronischer Sucher flimmerfrei
  • Gute Konfigurierbarkeit der Tasten
  • Dreh- und schwenkbares Klappdisplay

Testergebnis: neutral

  • Kein Schulterdisplay
  • Sensor rauscht ab ISO 1600 in dunklen Bereichen sichtbar
  • 4K Movieaufnahmen mit 1,6fach Crop
  • Kartenslot im Batteriefach verbaut
  • kürzeste Belichtungszeit 1/4000s

Testergebnis: nicht gut

  • Akkulaufzeit: Der LP-E17-Akku ist meiner Meinung nach für die Kamera unterdimensioniert und bei Ausflügen sollte man ein Ersatzakku dabeihaben.

Ausführlicher Review der Canon EOS RP

Die EOS RP hat mich direkt beim Auspacken positiv überrascht und auch bei den ersten Shootings hatte ich viel Freude mit der EOS RP zu arbeiten.

Ergonomie

Canon EOS RP Test: Review, Erfahrungen und Testfotos 3
Die EOS RP ist zwar klein, liegt aber sehr gut in der Hand. Trotz der geringen Größe, bekomme ich alle Finger um den gut geformten Griff – ich habe aber auch nicht die größten Hände.

Trotz der geringen Größe, liegt auch die EOS RP unglaublich gut in der Hand. Gerade wenn man bedenkt, wie klein diese Kamera im Vergleich zur R6 ist. Auch gepaart mit meinem sehr schweren, frontlastigem Sigma Art 105mm 1.4, lag die RP noch super in der Hand.

Die Knöpfe der RP sind für mich genau an der richtigen Stelle und zudem noch großzügig individualisierbar.

Die EOS RP hat zwei Wahlräder, mit denen man schnell die Belichtungszeit und die Blende einstellen kann. Die Räder sind dabei individuell konfigurierbar. Nutzt man die EOS RP zusammen mit einem RF-Objektiv, hat man gleich drei Wahlräder und kann so das Wahlrad am Objektiv noch mit der ISO-Einstellung versehen.

Der Sucher der EOS RP

Bei einer Vollformat-Kamera unter 1000€ muss man natürlich Abstriche machen. Beim Sucher merkt man das aber erstmal nicht unbedingt. Ja er ist etwas kleiner und im ECO-Modus merkt man deutlich, dass die Bildwiederholrate gedrosselt wird. Sobald man aber mit dem Fokussieren beginnt, erhöht sich im Sucher die Bildfrequenz und alles ist ruckelfrei.

„Blackouts“ gibt es beim Fotografieren keine – Zumindest ist alles so im Rahmen, dass es sich natürlich und „okay“ anfühlt. Die EOS RP ist auch keine Sport und Birding-Kamera.

Was mir beim Sucher nicht gefällt, ist die harte Polsterung. Da bin ich von der R6 zu sehr verwöhnt. Aber ansonsten macht der Sucher einen soliden Eindruck.

Autofokus der Canon EOS R6 mit dem EF auf RF Adapter

Der Autofokus der EOS RP ist in etwa auf dem gleichen Level der Canon EOS R – wobei ich finde, dass die R dann noch gefühlt einen hauch schneller reagiert. Und auch an der RP funktionieren meine EF Objektive perfekt am Adapter. Und das in jedem Fokusmodus.
Auch die EOS RP nutzt Canons DualPixel Autofokus. Dadurch kann man auch mal mit Blende 1.4 fotografieren und bekommt immer noch scharfe Bilder.
Das Face und Eye-Tracking der EOS RP funktioniert ganz gut, wenn auch die R6 bei der Motiverkennung da deutlich besser ist – aber für eine Kamera unter 1000€ ist der Fokus auf einem sehr gutem Niveau! Und der Augen AF mit dem Sigma Art 105mm 1.4 macht auch in Kombination mit der RP einfach nur Spaß.

Die RP kann gut mit den alten EF Objektiven und dem RF-RF-Adapter genutzt werden. Das zeigen die Fotos, die ich mit mit dem Sigma Art 50mm 1.4 und Sigma Art 105mm 1.4 an der EOS RP gemacht habe.

Testfotos EOS RP

Alle Fotos der folgenden Serie wurden mit Offenblende 1.4 an der Canon EOS RP fotografiert. Ein Klick öffnet die Testbilder, die ich mit der EOS RP gemacht habe, vergrößert.

Da ich bereits von dem doch wirklich gutem Autofokus der Canon der EOS R verwöhnt war, war ich umso mehr begeistert davon, dass die Canon EOS RP auf einem ähnlichen Level arbeitet. Die Treffsicherheit liegt durchweg bei all meinen Motiven auf einem hohem Niveau.

Servomodus + Gesichts- & Augen-AF an der Canon EOS RP

Der Servomodus – also das kontinuierliche Nachfokussieren des Motivs – an der EOS RP funktioniert, wie bereits beim älteren R Modell, gut. One-Shot nutze ich eigentlich fast gar nicht mehr.
Ich nutze den Augen AF der RP bei Portrait-, Paar- und Familienshootings. Die Treffsicherheit bei statischen aber auch bei sich bewegenden Motiven ist, wenn man den Preis der Kamera bedenkt, wirklich gut!

Bildqualität und Sensor

Ich möchte hier den Sensor der EOS RP nicht schlechtreden, denn der Sensor ist okay. Aber es ist der schwächste Sensor der R-Kameras, was das Bildrauschen und den Dynamikumfang angeht. Die Farben, Hauttöne und Farbverläufe sind dennoch klar und wunderschön anzusehen.

Und immerhin bekommst du bei der RP 26 Megapixel für wenig Geld, was dir beim nachträglichen Croppen einiges an Reserven bietet. Auch wenn der Dynamikumfang die Schwachstelle des Sensors ist, wird das wohl den wenigsten Fotografen auffallen. Aber ich empfehle dir, die Belichtung nach Möglichkeit nicht zu versauen und nachträglich extreme Rettungsversuche zu unternehmen. Dunkle Bereiche können natrülich trotzdem problemlos um bis zu eine Blende bzw. ein klein wenig mehr aufgehellt werden.

Ich glaube, inzwischen sind alle Sensoren auf einem Level, dass die ganze Dynamikumfang-Diskussion einfach Zeitverschwendung ist. Schaue dir einfach ein paar Fotos an, die ich mit der Canon EOS RP im Kurzurlaub im bayrischen Wald erstellt habe:

Übrigens: Die “üblichen” Tests, bei denen bewusst unterbelichtet wird und man die Belichtung dann um 5 Blenden hochzieht, kann ich nur belächeln. Ja, klar gibt es Lichtsituationen, in denen man mal nachträglich selektiv Bereiche stark aufhellen muss. Wirklich mehr als eine bis zweieinhalb Blenden musste ich da noch nie aufhellen. Das geht auch mit Kameras von 2013 absolut problemlos.

Und kein Landschaftsfotograf wird bei extremen Dynamikunterschieden nur ein Foto machen und dann fünf Blenden aufhellen. Dafür gibt es Belichtungsreihen, die deutlich bessere Bilder liefern werden..

High ISO

Verglichen mit allen Kameras, die ich von Canon bisher in der Hand hatte, muss ich ganz klar sagen, dass die EOS RP da schwächelt.
Die EOS RP würde ich also jetzt nicht primär da einsetzten, wo man wirklich die letzten ISO-Reserven braucht. Trotzdem kann man mit der RP auch Fotos von der Milchstraße machen – und die müssen dann auch gar nicht schlecht aussehen.

Zumal du im Hinterkopf behalten solltest, dass du hier eine Vollformatkamera unter 1000€ bekommst, die ein besseres Rauschverhalten hat, als so manche APS-C-Kamera für einen ähnlichen Preis.

Ich habe die EOS RP im bayerischen Wald auch kurz auf den Nachthimmel gerichtet und finde das Rauschen bei ISO 6400 aber absolut in Ordnung!

Akkuleistung

Die Akkuleistung der Canon EOS RP ist die Achillesferse der Canon EOS RP. Durch den sehr kleinen LP-17 Akku, der gerade mal die Hälfte an mAh gegenüber eines großen LP-E6N-Akkus hat, wird man bei der RP des öfteren den Akku wechseln müssen. Reicht ein Akku bei der EOS R für 1200 bis 1400 Fotos, so ist bei der RP nach ca. 400 bis 600 Fotos schluss.

Das ist auch mein größter Kritikpunkt an der RP. Hier hätte Canon lieber den großen Akku verwenden sollen.

Zumindest sind die Akkus für die RP nicht allzuteuer – wenn man auf Drittanbieter zurückgreift.

Newmowa LP-E17 Ersatzakku -2er Pack*
30,99€
Vorteile:
  • günstige Ersatzakkus
  • inkl. Ladestation
Nachteile:
  • keine Akkuanzeige
05/19/2022 12:31 am GMT

Lautstärke der RP

Das Auslösegeräusch der Canon EOS RP ist angenehm und relativ leise. Es ist ein kurzes „klick“, dass nicht zu sehr stört und es erinnert mich ein wenig an die Schießbuden am Jahrmarkt.

Ein Kartenslot

Bei einer Kamera in diesem Preissegment kann Canon keinen Zweiten Slot und Speichercontroller verbauen. Mehr muss ich dazu nicht sagen – außer, dass der Kartenslot im Akkufach untergebracht wurde, was ich persönlich nicht mag.

Touch and Drag Fokuswahl

Wie allen anderen, neuen spiegellosen Kameras von Canon kann man auch bei der EOS RP mittels Touch and Drag auf dem Display den Fokuspunkt in Sekundenbruchteilen verschieben, während man durch den Sucher schaut.

Fazit zum Canon EOS RP Test

Im Canon EOS RP Test zeigt sich eines: Man bekommt für wenig Geld viel Kamera. Sie ist besonders für Einsteiger interessant, die nicht mehrere tausend Euro für das „Vollformat-Feeling“ ausgeben möchten. Es ist keine Sport-Kamera aber ideal für die Portrait- und Streetfotografie. Die EOS RP kann sogar Fokus-Stacking und ist daher auch für Makrofotografen sicher auch sehr interessant.

Der Autofokus überzeugt für den Preis durchaus, besonders wenn man mit dem kleinen Single-Fokus-Feld arbeitet, wird es präzise.
Die EOS RP ist durch ihre geringe Größe schnell überall dabei und darauf kommt es beim Fotografieren eben oft an – die Kamera überhaupt dabeizuhaben.

Willst du alte EF-Objektive an der EOS RP nutzen, empfehle ich dir den RF-Adapter mit Steuerring, der blitzschnelles Ändern der Einstellungen zulässt:

Sehr zu empfehlen für Canon EOS R
EF auf RF Adapter mit Steuerring*
182,99€
Der Adapter ist an der EOS RP eine extrem sinnvolle Ergänzung und erleichtert das manuelle Fotografieren extrem, da mit der entsprechenden Konfiguration, ISO direkt eingestellt werden kann.
Vorteile:
  • Steuerring ermöglicht blitzschnelles Ändern der Kameraeinstellungen
  • Individuell einstellbar auf ISO, Blende, Belichtungszeit, Weißabgleich etc.
Nachteile:
  • Teurer als der Basis-Adapter
Details:
  • EF- auf RF-Adapter
  • Mit Steuerring
05/19/2022 12:31 am GMT

Nun interessiert mich eure Meinung! Habt ihr gute Erfahrungen mit der Canon EOS RP gemacht? Was findet ihr an der EOS RP gelungen? Was nicht? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Hier habe ich die ganzen Daten der Canon EOS RP für euch nochmal aufgelistet:

Top Vollformatkamera für Anfänger
Canon EOS RP anschauen
1.049,00€
Die Canon EOS RP ist eine sehr günstige Kamera mit Vollformatsensor, der eine gute Bildqualität liefert. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene. Ich nutze sie als Backupbody bei meinen Aufträgen.
Details:
  • Auflösung: 26,2 Megapixel
  • Vollformatsensor in kleinem Gehäuse
  • Augen- und Gesichtsautofokus
  • Motivverfolgung
  • Dreh- und schwenkbares Display
  • Gewicht mit Akku: 480g
  • Guter Sucher
  • Autofokus: Fokussierung via Touch and Drag
  • EF Objektive mit Adapter nutzbar
  • 4K Video
Vorteile:
  • liegt sehr gut in der Hand
  • super Bildqualität
  • guter Autofokus
  • intuitive Bedienung
  • klein & unauffällig
Nachteile:
  • kürzeste Belichtungszeit nur 1/4000s
  • Schwächen bei der Akkuleistung
  • nur ein Speicherkartenslot
05/19/2022 12:35 am GMT

Die EOS RP gibt es übrigens auch mit einem Einsteiger-Objektiv als Kit:

Canon EOS RP mit Objektiv RF 24-105mm F4-7.1 IS STM *
1.319,00€
Vorteile:
  • mit Allround-Objektiv
  • liegt sehr gut in der Hand
  • super Bildqualität
  • guter Autofokus
  • intuitive Bedienung
  • klein & unauffällig
Nachteile:
  • kürzeste Belichtungszeit nur 1/4000s
  • Schwächen bei der Akkuleistung
  • nur ein Speicherkartenslot
Details:
  • Auflösung: 26,2 Megapixel
  • Vollformatsensor in kleinem Gehäuse
  • Augen- und Gesichtsautofokus
  • Motivverfolgung
  • Dreh- und schwenkbares Display
  • Gewicht mit Akku: 480g
  • Guter Sucher
  • Autofokus: Fokussierung via Touch and Drag
  • EF Objektive mit Adapter nutzbar
  • 4K Video
05/18/2022 12:11 am GMT

Kommentare zu Canon EOS RP Test: Review, Erfahrungen und Testfotos

Hier kannst du mir und anderen Lesern Fragen zum Beitrag stellen und diskutieren. Alle Kommentare werden moderiert.

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15 Kommentare

  1. Philipp 19. April 2022 at 18:00

    Hallo Stephan,
    danke für deinen ausführlichen Bericht. Ich suche gerade nach einem Nachfolger für meine 700D und würde gerne aufs Vollformat wechseln. Ich verspreche mir davon bessere Bilder gerade in den Abendstunden, ansonsten soll die Kamera hauptsächlich im Urlaub zum Einsatz kommen.
    Preislich ist die RP natürlich sehr attraktiv, mit dem besseren Sensor, dem größeren Akku und dem besseren Sucher hat die R allerdings auch ein paar Argumente. Der Aufpreis ist allerdings schon üppig. Ist die R diesen Aufpreis wert? Oder ist das für einen Hobby Fotografen wie mich evtl. schon zu hoch gegriffen? Tue mich da gerade schwer das sinnvoll einzuordnen. Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen.
    Danke und viele Grüße,
    Philipp

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 22. April 2022 at 7:33

      Hi Philipp,

      Wenn dich das häufige Akkuwechseln nicht stört, nimm die RP.

      Die R ist zwar auch toll, aber gerade für Urlaube ist die RP deutlich angenehmer zu tragen.

  2. Martin Mägel 1. April 2022 at 20:30

    Hallo Herr Forstmann!
    Ich beschäftige mich schon eine Weile damit, eine Nachfolgekamera für meine Nikon P510 zu finden. Da ich ungern mehrere Objektive mitnehmen mag…wegen der Spontanität, habe ich Kameras wie die besprochene Canon EOs RP, bis jetzt ausgeschlossen. Nun ist sie mir bei Saturn aufgefallen…..und ja die macht was her und ist auch mit dem 24-105 Objektiv nicht groß. Als “Lieblingskamera” habe ich eigentlich die Sony DSC -RX 10 IV im Auge.
    Kann man diese 3 Kameras überhaupt vergleichen? Was wäre besser….Canon oder Son?….. bzw. kann man ich mit beiden nichts “falsch” machen, wenn man meine Nikon als Basis heranzieht?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe und grobe Einschätzung!

    Grüße aus Dresden
    Martin M.

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 3. April 2022 at 12:24

      Hallo Martin,

      grundsätzlich ist die RP erstmal eine gute Kamera, die mir im Alltag wirklich viel Freude bereitet hat.

      Der größte Unterschied zu den anderen Kameras ist halt der große Sensor, den die RP hat. Die anderen beiden Kameras haben nur einen sehr kleinen Bildsensor und ich finde, dass man dadurch eher keinen Vergleich machen kann, da es einfach zwei unterschiedliche Systeme sind.

      Zur Sony: Über 500 € würde ich persönlich nie für eine Bridge Kamera ausgeben.

      Wenn es dir um Spontaneität und geringe Größe geht, wäre auch das MFT-System von Panasonic oder Olympus einen Blick wert.

      Falsch machst du mit der RP aber sicher nichts, wenn du den Vollformat-Look möchtest.

  3. Sebastian Liepold 9. Januar 2022 at 11:05

    Hallo Stephan, ein echt toller Bericht den ich nach einem Jahr RP sehr gut bestätigen kann.
    Gut ich kann leider nicht auf Vergleichswerte wie einer R6 zurückgreifen. Aber gut ich muss auch nicht. Meine Frau würde mir bei den Preisen auch einweisen lassen ;-)
    Aber meine Frage. Ich plane mir zur RP das RG 70-200 f4 zu holen.
    Und jetzt einfach mal als Einschätzung eines Profis. Damit müsste ich doch das Potential der RP gut ausreizten können. Oder ist das overpowert? (Nicht das es an meinem Wunschgedanken was ändern würde) leider gut es das Onjektiv nirgends zu mieten sonst könnte ich es testen. Danke

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 14. Januar 2022 at 8:56

      Hallo Sebastian,

      klar, das RF 70-200 4.0 ist eine top Wahl, besonders, wenn man viel reist und gelegentlich ein paar Portraits macht. Optisch ist es auf jeden Fall ein sehr gutes Objektiv.

    2. Henryk Voß 25. Januar 2022 at 9:32

      Hallo, ich kann zu dem 70-200 f4 etwas sagen. Ich habe die RP mit dem o.g. Objektiv jetzt seit Sommer 2021 im Einsatz. Es ist aufgrund Baugröße und Gewicht schon bald als „immerdrauf“ geeignet und wirklich sehr handlich. Die Bildqualität, der Autofokus und die gesamte Verarbeitung sind wirklich klasse. Ich habe bisher noch nie die Blende 2.8 vermisst. Porträts sind übrigens super zu machen, auch hier bekommt man knackscharfe Aufnahmen mit einem sehr schönen Bokeh. Also klare Kaufempfehlung…

  4. Robert Peters 22. November 2021 at 9:47

    Guten Morgen, Herr Forstmann!
    Danke für den Kommentar zur CANON RP. Ich bin im Besitz von 4 EOS SLR Kameragehäusen und sehr daran interessiert, mein EF 2,8/300mm ohne IS an einer CANON Kamera der R Serie verwenden zu können, zumal ich fast nur Vögel zwischen 50° und 60° nB photographiere.
    Doch ist mir ein Begriff Ihrer sehr informativen und dennoch unterhaltsamen Besprechung nicht ganz klar:
    Keine “BIRDING CAMERA”. Ist damit “Birds in Flight” aka BIF gemeint?
    Für eine kurze Erläuterung wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen Robert Peters

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 29. November 2021 at 9:59

      Hallo Herr Peters,

      Ja, damit meine ich “Birds in Flight”, da der Autofokus und die Serienbildrate mit Motivverfolgung für diese Anwendung einfach zu langsam ist.

  5. Markus Gaide 28. August 2021 at 22:08

    Hi Stephan,
    Toller Artikel, zu der RP für Urbane Landschaften und Landschaften nutze ich sie mit dem Sigma 24-70 Art und 70-200 Art, als UWW habe ich ein Tamron 17-35. Dazu gesellen sich noch die Beiden Festbrennweiten RF 35mm&50mm F.1.8.
    Dafür Liebe ich sie da ist voll in ihrem Element.
    Diese ganzen People Fotografie Geschichten sind nicht meins ich fühle mich total unwohl dabei, stattdessen habe ich die Makro und Tierfotografie für mich entdeckt.
    Bei den Makros finde ich die RP toll, aber bei Tierfotos selbst im Zoo mach sie immer wieder zicken.
    Die Kombi Sigma 70-200 mit 2Fach Telelkonverter (Servo AF und Langsame Serienbildgeschwindigkeit mit Nachführung) steigt sie immer wieder aus.
    Entweder pumpt sie rum oder der Fokkus will gar nicht mehr und ich kriege nur ein Roten Rahmen angezeigt.
    Andere Konfigs haben nach einiger Zeit auch diesen “Zickenkrieg” aufgeführt”
    Die Kombi 70-200 (an einer ausgeliehen Eos 90D waren da keine Probleme )mit Konverter möchte ich gerne gegen das 60-600 von Sigma auswechseln.
    (Das 100-500 ist einfach keine Option mit über 3100€)
    Da Spare ich jetzt drauf.
    Um Ehrlich zu sein vertraue ich dem AF System in vielen Dingen nur eben nicht bei Tier / Wildlife.
    Dafür werde ich mir noch eine 90D zulegen die mir auch sehr gut gefallen hat.
    LG
    Markus

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 27. September 2021 at 12:17

      Hi Markus,

      welches 70-200 von Sigma und welche TC nutzt du denn? Die alten Sigmas (die vor der Art und Sports-Serie) funktionieren an den Canon EOS R Modellen nicht, was Sigma auch offiziell bestätigt hat. Ebenso die Tamron G1 Modelle – die benötigen erst ein spezielles Firmwareupdate. Vielleicht ist das ja die Ursache, denn der Dual-Pixel-AF ist deutlich genauer, als der Phasen-AF an jeder DSLR.

    2. Markus 29. September 2021 at 11:17

      Hi Ich habe das 70-200 Sport : https://www.amazon.de/Sigma-70-200-Sports-Filtergewinde-Objektivbajonett/dp/B07KLCRTBP/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=2E6W9WB774TEW&dchild=1&keywords=sigma+70-200mm+f2.8+canon&qid=1632907019&sprefix=sigma+7%2Caps%2C220&sr=8-1

      und den Telekonverter:
      https://www.amazon.de/Sigma-0-fach-Telekonverter-TC-2001-Canon/dp/B00NIHBM9U/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=26YT81HXF8IRH&dchild=1&keywords=sigma+telekonverter&qid=1632906920&sprefix=Sigma+Tel%2Caps%2C192&sr=8-2

      Im Einsatz.
      LG
      Markus

    3. Maxim (Stephan Forstmann) 7. Oktober 2021 at 12:31

      Hm es kann gut sein, das der Teleconverter der Flaschenhals bei deinem Problem ist.

  6. Ulf Franze 20. August 2021 at 22:24

    Hallo Stephan,
    Eigentlich hatte ich für mich mit der EOS 90D den „Allrounder“ gefunden. Allerdings ist diese auch ganz schön schwer. Was leichtes für die Reise und Augen-AF(im Sucher) für die Kinderbilder meiner Enkeltochter war mein Wunsch für eine Zweitkamera. Als dann vor einigen Wochen bei Saturn die RP mit dem 24-105 f3.5-7.1 Kitobjektiv für unter 1000 € zu haben war, konnte ich nicht widerstehen. Was soll ich sagen… ich bin begeistert. Reicht für mich vollkommen aus, da ich fast ausschließlich fotografiere.
    Super finde ich die Touch and Drag Funktion und die Möglichkeiten der Tastenbelegung. Akkulaufzeit ist schon gewöhnungsbedürftig, aber ich hab meist immer ein oder zwei Ersatzakkus dabei.
    Kann dank Adapter alle EF-Objektive weiter verwenden und für Sport und Wildlife hab ich ja noch die 90er.

    Grüße Ulf

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 23. August 2021 at 10:56

      Hi Ulf,

      ich kann deine Begeisterung ebenfalls teilen. Die RP macht vieles richtig :)

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