So teste ich Kameras:

Digitalkameras werden von mir ausschließlich im Praxiseinsatz getestet. Das heißt ich fotografiere keine Testcharts ab oder führe umständliche Messungen durch, die letztendlich nur wenig Aussagekraft besitzen.

Dabei bewerte ich alle Kameras nach einem festgelegten Muster und auch unabhängig von Herstellangaben oder anderen Meinungen im Internet.

Um eine aussagekräftige Bewertung der Kamera zu gewährleisten, bewerte ich jede Kamera mit einer Punktzahl von 1 bis zehn in verschiedenen Kategorien:

Bildqualität
Handling
Geschwindigkeit
Ausstattung
Autofokus
Videofunktionen

Die erzielten Punkte in den einzelnen Kategorien fließen zu gleichen Teilen (16,6%) in in die Gesamtwertung der Kamera ein. Damit möchte ich dir transparente und vergleichbare Daten geben, anhand derer du die Modelle miteinander vergleichen kannst.

Canon EOS RP Test: Review, Erfahrungen und Testfotos

In meinem Canon EOS RP Test zeige ich dir Testbilder und erzähle dir von meinen Eindrücken mit der Einsteiger-Vollformat-Kamera von Canon.

Canon EOS RP Test: Review, Erfahrungen und Testfotos 3

Nachdem ich nun die „großen“ Kameras aus Canons R Serie getestet habe, wird es Zeit für einen Test der kleinen Canon EOS RP, die es für unter 1000€ zu kaufen gibt.

Canon EOS RP Test: Review, Erfahrungen und Testfotos 5
Canon EOS RP Test: Die Canon EOS RP ist vor allem recht klein und verspricht neben dem geringen Gewicht ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Lange habe ich mich davor gesträubt die kleine Canon EOS RP auszuprobieren, schließlich haben wir ja die „großen Kameras“ der R Serie da. Aber – in den letzten Wochen bin ich neugieriger auf die Canon EOS RP geworden und habe sie nun ausführlich getestet.

Ich durfte die RP sogar schon auf einer Hochzeit (als Backup-Body) testen, bzw. einsetzen und konnte mit ihr einige schöne Fotos machen.

Letztendlich habe ich mir die Canon EOS RP aber für die Reisefotografie und für die Alltagsfotografie gekauft, um einen kleinen handlichen Body mit Vollformat-Sensor zu haben.

Bevor ich nun direkt mit dem Test der Canon EOS RP loslege und dir einige Testfotos zeige, möchte ich dich darauf hinweisen, dass es auch hier im Test zur Canon EOS RP wieder ausführlich wird.

Und vielleicht reicht dir ja auch schon der erste, kurze Überblick auf die Canon EOS RP und welche Features an Bord sind, um eine Entscheidung für, oder gegen die Kamera zu treffen.

Hier der Blick auf die Canon EOS RP und die Features:

Canon EOS RP Test: Technische Daten und Ersteindruck

Im Test: Canon EOS RP - Einsteiger DSLM
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3.1
1.099,00 € 959,95 €

Mit der Canon EOS RP erhaltet ihr für wenig Geld ein echtes Kraftpaket mit Vollformatsensor. Durch die geringe Größe eignet sie sich auf Reisen oder auch für Fotos im Alltag. Die Canon EOS RP ist eine sehr günstige Kamera für den Einstieg in die Vollformat-Fotografie.

Vorteile:
  • liegt sehr gut in der Hand
  • super Bildqualität
  • guter Autofokus
  • intuitive Bedienung
  • klein & unauffällig
Nachteile:
  • kürzeste Belichtungszeit nur 1/4000s
  • Schwächen bei der Akkuleistung
  • nur ein Speicherkartenslot
Details:
  • Auflösung: 26,2 Megapixel
  • Vollformatsensor in kleinem Gehäuse
  • Augen- und Gesichtsautofokus
  • Motivverfolgung
  • Dreh- und schwenkbares Display
  • Gewicht mit Akku: 480g
  • Guter Sucher
  • Autofokus: Fokussierung via Touch and Drag
  • EF Objektive mit Adapter nutzbar
  • 4K Video
Einzelbewertung:
  • Bildqualität: 7/10
  • Handling: 7/10
  • Geschwindigkeit: 4/10
  • Ausstattung: 6/10
  • Autofokus: 6/10
  • Videofunktionen: 6/10
05/07/2024 06:41 am GMT

Canon EOS RP Test: Überblick

Canon EOS RP Test: Review, Erfahrungen und Testfotos 8
Canon EOS RP Test in der Praxis: Ich durfte viel mit der Canon EOS RP fotografieren – In den nachfolgenden Abschnitten erzähle ich euch von meinen Erfahrungen mit der Kamera.

Die EOS RP hat mich im Test wirklich überrascht und ich hätte nicht gedacht, dass sie so viel Spaß macht, denn schließlich arbeite ich hauptsächlich derzeit mit der Canon EOS R6, die dann doch deutlich mehr Features hat.

Ja, die Canon EOS RP ist eine Systemkamera für Einsteiger, die jedoch trotz ihrer Größe ein paar gute Sachen mitbringt und dadurch für den einen oder anderen Profi durchaus ein gutes Backup darstellt.

Besonders für Einsteiger in die Portraitfotografie ist diese Kamera einfach – auch dank des großen Vollformatsensors – perfekt geeignet.

Mit kleineren Objektiven, wie etwa dem RF 16mm 2.8 ist die EOS RP der perfekte Begleiter auf einer Wandertour, bei der man nicht viel mitnehmen möchte.

Schauen wir uns doch gemeinsam die Stärken und Schwächen der EOS RP an:

EOS RP – Vorteile

  1. Preis-Leistungsverhältnis nahezu unschlagbar
  2. Sensor bis ISO 1600 gut und rauschfrei
  3. Der 26,2 Megapixel Vollformat Sensor liefert klare, scharfe Bilder
  4. Objektive von Drittanbietern fokussieren auch an der Canon EOS RP exakt und sicher. Besonders die Sigma Art und Tamron SP Objektiv-Serien profitieren davon.
  5. Wählen des Fokuspunktes via Touch and Drag gibt einen Geschwindigkeitsbonus.
  6. sehr geringes Gewicht: 440g
  7. geringe Größe
  8. EF-RF-Adapter funktioniert perfekt
  9. Elektronischer Sucher flimmerfrei
  10. Gute Konfigurierbarkeit der Tasten
  11. Dreh- und schwenkbares Klappdisplay

EOS RP – Nachteile

  1. Kein Schulterdisplay
  2. Sensor rauscht ab ISO 3200 in dunklen Bereichen sehr sichtbar
  3. 4K Movieaufnahmen mit 1,6fach Crop
  4. Kartenslot im Batteriefach verbaut
  5. kürzeste Belichtungszeit 1/4000s
  6. Akkulaufzeit: Der LP-E17-Akku ist meiner Meinung nach für die Kamera unterdimensioniert und bei Ausflügen sollte man ein Ersatzakku dabeihaben.

Canon EOS RP Test: Ausführlicher Review

Die EOS RP hat mich direkt beim Auspacken positiv überrascht und auch bei den ersten Shootings hatte ich viel Freude mit der EOS RP zu arbeiten.

Ergonomie

Canon EOS RP Test: Review, Erfahrungen und Testfotos 10
Canon EOS RP im Test: Die Kamera ist zwar klein, liegt aber sehr gut in der Hand. Trotz der geringen Größe, bekomme ich alle Finger um den gut geformten Griff – ich habe aber auch nicht die größten Hände.

Trotz der geringen Größe, liegt auch die EOS RP unglaublich gut in der Hand. Gerade wenn man bedenkt, wie klein diese Kamera im Vergleich zur R6 ist. Auch gepaart mit meinem sehr schweren, frontlastigem Sigma Art 105mm 1.4, lag die RP noch super in der Hand.

Die Knöpfe der RP sind für mich genau an der richtigen Stelle, einfach und schnell zu bedienen und zudem noch großzügig individualisierbar.

Die EOS RP hat zwei Wahlräder, mit denen man schnell die Belichtungszeit und die Blende einstellen kann. Die Räder sind dabei individuell konfigurierbar. Nutzt man die EOS RP zusammen mit einem RF-Objektiv, hat man gleich drei Wahlräder und kann so das Wahlrad am Objektiv noch mit der ISO-Einstellung versehen. Dadurch hast du die totale Kontrolle über die Belichtung und kannst in Sekundenschnelle alles einstellen.

Der Sucher der EOS RP

Bei einer Vollformat-Kamera unter 1000€ muss man natürlich Abstriche machen. Beim Sucher merkt man das aber erstmal nicht unbedingt. Ja er ist etwas kleiner und im ECO-Modus merkt man deutlich, dass die Bildwiederholrate gedrosselt wird. Sobald man aber mit dem Fokussieren beginnt, erhöht sich im Sucher die Bildfrequenz und alles ist ruckelfrei.

„Blackouts“ gibt es beim Fotografieren keine – Zumindest ist alles so im Rahmen, dass es sich natürlich und „okay“ anfühlt. Die EOS RP ist aber auch keine Sport und Birding-Kamera.

Was mir beim Sucher nicht gefällt, ist die harte Polsterung. Da bin ich von der R6 zu sehr verwöhnt. Aber ansonsten macht der Sucher einen soliden Eindruck.

Autofokus der Canon EOS R6 mit dem EF auf RF Adapter

Der Autofokus der EOS RP ist in etwa auf dem gleichen Level der Canon EOS R – wobei ich finde, dass die R dann noch gefühlt einen hauch schneller reagiert. Und auch an der RP funktionieren meine EF Objektive perfekt am Adapter. Und das in jedem Fokusmodus. Auch die EOS RP nutzt Canons DualPixel Autofokus. Dadurch kann man auch mal mit Blende 1.4 fotografieren und bekommt immer noch scharfe Bilder.

Das Face und Eye-Tracking der EOS RP funktioniert ganz gut, wenn auch die R6 bei der Motiverkennung da deutlich besser ist – aber für eine Kamera unter 1000€ ist der Fokus auf einem sehr gutem Niveau! Und der Augen AF mit dem Sigma Art 105mm 1.4 macht auch in Kombination mit der RP einfach nur Spaß.

Die RP kann gut mit den alten EF Objektiven und dem RF-RF-Adapter genutzt werden. Das zeigen die Fotos, die ich mit mit dem Sigma Art 50mm 1.4 und Sigma Art 105mm 1.4 an der EOS RP gemacht habe.

Testfotos EOS RP

Alle Fotos der folgenden Serie wurden mit Offenblende 1.4 an der Canon EOS RP fotografiert. Ein Klick öffnet die Testbilder, die ich mit der EOS RP gemacht habe, vergrößert.

Da ich bereits von dem doch wirklich gutem Autofokus der Canon der EOS R verwöhnt war, war ich umso mehr begeistert davon, dass die Canon EOS RP auf einem ähnlichen Level arbeitet. Die Treffsicherheit liegt durchweg bei all meinen Motiven auf einem hohem Niveau.

Servomodus + Gesichts- & Augen-AF an der Canon EOS RP

Der Servomodus – also das kontinuierliche Nachfokussieren des Motivs – an der EOS RP funktioniert, wie bereits beim älteren R Modell, gut. One-Shot nutze ich eigentlich fast gar nicht mehr.
Ich nutze den Augen AF der RP bei Portrait-, Paar- und Familienshootings. Die Treffsicherheit bei statischen aber auch bei sich bewegenden Motiven ist, wenn man den Preis der Kamera bedenkt, wirklich gut!

Bildqualität und Sensor

Ich möchte hier im Test den Sensor der EOS RP nicht schlechtreden, denn der Sensor ist okay. Aber ja, es ist der schwächste Sensor der R-Kameras, was das Bildrauschen und den Dynamikumfang angeht. Die Farben, Hauttöne und Farbverläufe sind dennoch klar und wunderschön anzusehen.

Und immerhin bekommst du bei der RP 26 Megapixel für wenig Geld, was dir beim nachträglichen Croppen einiges an Reserven bietet. Auch wenn der Dynamikumfang die Schwachstelle des Sensors ist, wird das wohl den wenigsten Fotografen auffallen. Aber ich empfehle dir, die Belichtung nach Möglichkeit nicht zu versauen und nachträglich extreme Rettungsversuche zu unternehmen. Dunkle Bereiche können natrülich trotzdem problemlos um bis zu eine Blende bzw. ein klein wenig mehr aufgehellt werden.

Ich glaube, inzwischen sind alle Sensoren auf einem Level, dass die ganze Dynamikumfang-Diskussion einfach Zeitverschwendung ist. Schaue dir einfach ein paar Fotos an, die ich mit der Canon EOS RP im Kurzurlaub im bayrischen Wald erstellt habe:

Übrigens: Die „üblichen“ Tests, bei denen bewusst unterbelichtet wird und man die Belichtung dann um 5 Blenden hochzieht, kann ich nur belächeln. Ja, klar gibt es Lichtsituationen, in denen man mal nachträglich selektiv Bereiche stark aufhellen muss. Wirklich mehr als eine bis zweieinhalb Blenden musste ich da noch nie aufhellen. Das geht auch mit Kameras von 2013 absolut problemlos.

Und kein Landschaftsfotograf wird bei extremen Dynamikunterschieden nur ein Foto machen und dann fünf Blenden aufhellen. Dafür gibt es Belichtungsreihen, die deutlich bessere Bilder liefern werden..

High ISO

Verglichen mit allen Kameras, die ich von Canon bisher in der Hand hatte, muss ich ganz klar sagen, dass die EOS RP da schwächelt.
Die EOS RP würde ich also jetzt nicht primär da einsetzten, wo man wirklich die letzten ISO-Reserven braucht. Trotzdem kann man mit der RP auch Fotos von der Milchstraße machen – und die müssen dann auch gar nicht schlecht aussehen.

Zumal du im Hinterkopf behalten solltest, dass du hier eine Vollformatkamera unter 1000€ bekommst, die ein besseres Rauschverhalten hat, als so manche APS-C-Kamera für einen ähnlichen Preis.

Ich habe die EOS RP im bayerischen Wald auch kurz auf den Nachthimmel gerichtet und finde das Rauschen bei ISO 6400 aber absolut in Ordnung!

Akkuleistung

Die Akkuleistung der Canon EOS RP zeigte sich im Test als Achillesferse. Durch den sehr kleinen LP-17 Akku, der gerade mal die Hälfte an mAh gegenüber eines großen LP-E6N-Akkus hat, wird man bei der RP des öfteren den Akku wechseln müssen. Reicht ein Akku bei der EOS R für 1200 bis 1400 Fotos, so ist bei der RP nach ca. 400 bis 600 Fotos schluss.

Das ist auch mein größter Kritikpunkt an der RP. Hier hätte Canon lieber den großen Akku verwenden sollen.

Zumindest sind die Akkus für die RP nicht allzuteuer – wenn man auf Drittanbieter zurückgreift.

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30,99 €

Vorteile:
  • günstige Ersatzakkus
  • inkl. Ladestation
Nachteile:
  • keine Akkuanzeige
03/04/2024 09:58 pm GMT

Lautstärke der RP

Das Auslösegeräusch der Canon EOS RP ist angenehm und relativ leise. Es ist ein kurzes „klick“, dass nicht zu sehr stört und es erinnert mich ein wenig an die Schießbuden am Jahrmarkt.

Ein Kartenslot

Bei einer Kamera in diesem Preissegment kann Canon keinen Zweiten Slot und Speichercontroller verbauen. Mehr muss ich dazu nicht sagen – außer, dass der Kartenslot im Akkufach untergebracht wurde, was ich persönlich nicht mag.

Touch and Drag Fokuswahl

Wie allen anderen, neuen spiegellosen Kameras von Canon kann man auch bei der EOS RP mittels Touch and Drag auf dem Display den Fokuspunkt in Sekundenbruchteilen verschieben, während man durch den Sucher schaut.

Häufige Fragen zur Canon EOS RP

Für wen ist die EOS RP geeignet?

Die Canon EOS RP ist eine Kamera für Einsteiger und fortgeschrittene Hobbyfotografen sowie Influencer.

Für welche Fotografiebereiche eignet sich die EOS RP?

Landschaftsfotografie
Portraitfotografie
Street- und Reisefotografie
Reportagefotografie

Welche Objektive passen an die Canon EOS RP?

An die Canon EOS RP können nativ RF-Objektive angeschlossen werden.
Mittels EF auf RF Adapter können auch EF Objektive – auch von Drittherstellern an der EOS RP genutzt werden.

Wie lange hält ein Akku an der Canon EOS RP?

Ca. für 400 bis 600 Fotos.

Welche Speicherkarten kann ich in der RP nutzen?

Die EOS RP hat einen SD-Kartenslot im Akkufach.

Welche Akkus kann ich in der Canon EOS R5 nutzen

Es passen alle Akkus vom Typ LP-E17. DAs sind die Akkus, die in der EOS M-Serie genutzt werden.

Welche Fokusmodi hat die EOS RP?

Die EOS R5 besitzt folgende Fokusmodi:
Einzelfelder, Zonen, Gesicht, Auge, Automatik

Canon EOS RP Test: Fazit

Im Canon EOS RP Test zeigt sich eines: Man bekommt für wenig Geld viel Kamera. Sie ist besonders für Einsteiger interessant, die nicht mehrere tausend Euro für das „Vollformat-Feeling“ ausgeben möchten. Es ist keine Sport-Kamera aber ideal für die Portrait- und Streetfotografie. Die EOS RP kann sogar Fokus-Stacking und ist daher auch für Makrofotografen sicher auch sehr interessant.

Der Autofokus überzeugt für den Preis durchaus, besonders wenn man mit dem kleinen Single-Fokus-Feld arbeitet, wird es präzise.
Die EOS RP ist durch ihre geringe Größe schnell überall dabei und darauf kommt es beim Fotografieren eben oft an – die Kamera überhaupt dabeizuhaben.

Willst du alte EF-Objektive an der EOS RP nutzen, empfehle ich dir den RF-Adapter mit Steuerring, der blitzschnelles Ändern der Einstellungen zulässt:

Sehr zu empfehlen für Canon EOS R
EF auf RF Adapter mit Steuerring* EF auf RF Adapter mit Steuerring*
233,54 €
Der Adapter ist an der EOS RP eine extrem sinnvolle Ergänzung und erleichtert das manuelle Fotografieren extrem, da mit der entsprechenden Konfiguration, ISO direkt eingestellt werden kann.
Vorteile:
  • Steuerring ermöglicht blitzschnelles Ändern der Kameraeinstellungen
  • Individuell einstellbar auf ISO, Blende, Belichtungszeit, Weißabgleich etc.
Nachteile:
  • Teurer als der Basis-Adapter
Details:
  • EF- auf RF-Adapter
  • Mit Steuerring
03/09/2024 06:35 pm GMT

Hier habe ich die ganzen Daten der Canon EOS RP für euch nochmal aufgelistet:

Canons günstigste Einsteiger Vollformat Kamera
CANON EOS RP* CANON EOS RP*
3.1
1.099,00 € 959,95 €
Die Canon EOS RP ist eine sehr günstige Kamera mit Vollformatsensor, der eine gute Bildqualität liefert. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene. Ich nutze sie als Backupbody bei meinen Aufträgen.
Vorteile:
  • liegt sehr gut in der Hand
  • super Bildqualität
  • guter Autofokus
  • intuitive Bedienung
  • klein & unauffällig
Nachteile:
  • kürzeste Belichtungszeit nur 1/4000s
  • Schwächen bei der Akkuleistung
  • nur ein Speicherkartenslot
Details:
  • Auflösung: 26,2 Megapixel
  • Vollformatsensor in kleinem Gehäuse
  • Augen- und Gesichtsautofokus
  • Motivverfolgung
  • Dreh- und schwenkbares Display
  • Gewicht mit Akku: 480g
  • Guter Sucher
  • Autofokus: Fokussierung via Touch and Drag
  • EF Objektive mit Adapter nutzbar
  • 4K Video
Einzelbewertung:
  • Bildqualität: 7/10
  • Handling: 7/10
  • Geschwindigkeit: 4/10
  • Ausstattung: 6/10
  • Autofokus: 6/10
  • Videofunktionen: 6/10
05/07/2024 06:41 am GMT

Die EOS RP gibt es übrigens auch mit einem Einsteiger-Objektiv als Kit:

Canon EOS RP mit Objektiv RF 24-105mm F4-7.1 IS STM * Canon EOS RP mit Objektiv RF 24-105mm F4-7.1 IS STM *
1.399,00 €
Vorteile:
  • mit Allround-Objektiv
  • liegt sehr gut in der Hand
  • super Bildqualität
  • guter Autofokus
  • intuitive Bedienung
  • klein & unauffällig
Nachteile:
  • kürzeste Belichtungszeit nur 1/4000s
  • Schwächen bei der Akkuleistung
  • nur ein Speicherkartenslot
Details:
  • Auflösung: 26,2 Megapixel
  • Vollformatsensor in kleinem Gehäuse
  • Augen- und Gesichtsautofokus
  • Motivverfolgung
  • Dreh- und schwenkbares Display
  • Gewicht mit Akku: 480g
  • Guter Sucher
  • Autofokus: Fokussierung via Touch and Drag
  • EF Objektive mit Adapter nutzbar
  • 4K Video
02/27/2024 07:36 am GMT

Nun interessiert mich eure Meinung! Habt ihr gute Erfahrungen mit der Canon EOS RP gemacht? Was findet ihr an der EOS RP gelungen? Was nicht? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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26 Kommentare zu „Canon EOS RP Test: Review, Erfahrungen und Testfotos“

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  1. Hallo,

    ich habe aktuell die EOS M50 Mark II und komme mittlerweile an die Grenze mit der Kamera (Konzertfotos, Shootings, Hochzeit etc.). Lohnt sich der umstieg zur EOS RP oder ist das Modell mittlerweile zu alt und es gibt vergleichbar bessere Canon-Modelle in der Preisspane?

    LG

    1. Avatar-Foto
      Stephan Forstmann

      Hallo Sven,

      ich würde an deiner Stelle eher eine gebrauchte Canon EOS R6 kaufen. Preislich landest du da in etwa in der gleichen Range und hast deutlich mehr ISO Reserven und einen Autofokus, der um Welten besser ist.

  2. Hi, ich habe gerade die Gelegenheit von einem Renter ehemaligen Banker der etliche Kameras hat, die RP mit 6000 Auslösungen für 650,– zu kaufen. Sieht sehr gut aus, keinerlei Abgegriffenheit etc. Quasi wie aus dem Karton. Er hat noch die R und nun die R6. Glaube es ist so einer, der immer die neueste haben möchte.
    Bei Mediamarkt mit Garantie aktuell für 899,– Oder gebraucht für 650,–. Ich denke aktuell drüber nach. Für so einen Preis Vollformat ist spitze und dazu 24-70 2.8 ;-)
    Auf jedenfall finde ich sie sehr sehr schön als kleine Reportagekamera für immer dabei.
    Am liebsten arbeite ich schwarzweiß mit 35mm. Denke ich nehme die Gebrauchte. Danke für deinen gute Bericht!

  3. Vielen Dank für den umfangreichen Test. WARUM wird unter Nachteile KEIN mal der nicht vorhandene Bildstabilisator erwähnt? Ist der nicht (mehr) wichtig? Der würde die Auswahl an Objektiven erleichtern. Ich habe aus Analogzeiten eine Canon EOS Spiegelreflexkamera mit zahlreichen verschiedensten EF-Objektiven, alle ohne Bildstabilisierung, da diese in der Kamera ist. So warte und warte ich auf die kleinste und leichteste Vollformatkamera von Canon, was die RP ist, aber leider ohne Bildstabilisierung im Gehäuse, für mich damit ein k-o- Kriterium, übrigens: fast kein RO-Test bemängelt die fehlende Bildstabilisierung…und wenn ich Vollformat-Kameras mit Bildstabilisierung suche, wird mir immer auch die RP aufgezählt.

    1. Avatar-Foto
      Stephan Forstmann

      Hallo Norbert,

      bei einer Vollformat-Kamera um die 900€ finde ich, ist der fehlende IBIS kein negativer Aspekt. Wenn die RP, jetzt 2000€ kosten würde, wäre das definitiv ein klarer Abstrich.(So wie bei der EOS R).

      Und generell ist die interne Stabilisierung meiner Meinung nach überbewertet, da sie nicht im Ansatz an die Stabilisierung der Objektive herankommt. Ja, es ist schön, wenn man den Stabilisator hat. Aber wirklich notwendig ist er in der Fotografie eigentlich nicht, da er keine Probleme löst, sondern nur ein „nettes Extra“ ist.

      Was spricht dagegen, die Objektive auch ohne IBIS zu nutzen? Zu Analogzeiten hat es doch auch super geklappt. Oft denkt man zu oft über die Funktionen einer Kamera und der Technik nach, obwohl man einfach fotografieren könnte. Heute kann man die ISO Werte locker auf 3200 hochdrehen und bekommt noch eine gute Qualität und entsprechend kurze Belichtungszeiten.

  4. Hallo,
    danke für die ausführliche Info zur RP. An meiner jetzigen Kamera, eine EOS 80D, habe ich immer ein L-Winkel montiert. Das geht an der RP logischerweise auch aber komme ich dann noch an den Akku bzw. an die Karte oder muss der L-Winkel oder die Schnellwechselplatte immer abnehmen? Sieht in den Videos immer sehr eng aus.

    VG
    Matthias

    1. Avatar-Foto
      Maxim (Stephan Forstmann)

      Hi Matthias,
      das kann ich dir leider nicht beantworten, da ich nicht weiß, welchen L-Winkel du meinst.
      Es gibt aber welche, die lassen das Akkufach frei. So einen habe ich für die EOS R und die R6 im Einsatz.

  5. Hallo Stephan,
    sehr toller Beitrag. Ich habe mir diese RP Kamera gekauft, auch weil mich das Vollformat gereizt hat. Jetzt wollte ich die Objektive einer Canon200D eines Bekannten verwenden und diese mithilfe des Adapters mit der RP Kamera verwenden. Die Canonobjektive EF-S 10-18mm und EF-S 18-55mm sind mit der Kamera im Automatikmodus kompatibel, allerdings nur mit 10 Millionen Megapixel, anstatt den 26 Millionen Megapixel. Das eigentliche Immerdrauf- und Universalobjektiv Tamron 18-200F3,5-6,3 DiIIVC (Modell BO18E) funktioniert im manuellen Modus, allerdings leider auch wieder mit Qualitätsverlust (10Mil. Megapixel anstatt 26). Im Automatikmodus ist das Objektiv leider nicht kompatibel.
    Gibt es dennoch eine Möglichkeit dieses Tamron-Objektiv im Automatikmodus zu verwenden?
    Vielen Dank für die Infos
    Grüße
    Willi

  6. Hallo,
    ich habe mich nach längerem – da meine PowerShot “ den Geist aufgeben hat“ für die RP entschieden und ich mauss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Jetzt, da sie in Gebrauch habe verlangt es mich – ich habe die Cam als Kit mit dem o.a. Objektiv gekauft – nach einem guten – nicht zu teuren – Weitwinkel- und Teleobjektiv.
    Vielleicht kannst Du mir dahingehend einen Tip geben. Ich tendiere in den Bereich der Fotografie von Bauwerken – Brücken sowie romanische und gotische Sakralbauten. Letztere weisen bauwerkbedingt oft „prekäre“ Lichtverhältnisse auf und man darf oft auch KEINEN Blitz nutzen.

    Besten Dank im Voraus

    Bernd Stamer

  7. Hallo Stephan.

    Deine Aussagen zur RP kann ich alle nachvollziehen und bestätigen.

    Ich habe die CANON RP erstmals mit am 30.11.2019 mit RF-Adapter und RF 35/1.8 Macro für sensationelle 1094.-€ bei Foto Koch gekauft. Später wegen ein paar Problemchen alles ohne Verlust verkauft..
    Am 26.5.2021 wieder als Kit mit 24-105/ 4-7.1) dann das Objektiv direkt bei eBay unbenutzt verkauft.

    Die RP wird wohl meine geschätzte 6D aus 2014 langfristig ersetzen. Ich nutze die RP derzeit ausschließlich mit (Meike-)Adapter (für meine vier EF 50/1.8 bzw. EF-L Objektive 24-105 Mk1, 4/17-40, 2.8/70-200 Mk 2). Ich wollte sie „mal ausprobieren“ und als Test des RF Systems nutzen, aber allen Anschein nach wird sie sicher bald den Platz 1 übernehmen. Ich hatte auch überlegt eine 5D IV gebraucht zu kaufen (ca. 1400€) aber die ist sehr schwer und in 2 Jahren wahrscheinlich nahezu unverkäuflich – leider.

    Der Canon RP-Body macht für mich auch in Kombination mit den älteren und preiswerten EF Linsen Sinn. Die sind wirklich 100% kompatibel und leisten aus meiner bescheidenen Erfahrung oft noch mehr an den spiegellosen Modellen als an der DSLR. Man kann also sehr preiswert professionelle Ergebnisse erreichen.

    Ein Preis für die Canon RP ist also definitiv ein gutes Argument besonders als VF mit 26MP (!) damit sieht man m. E. wirklich einen (kleinen) aber deutlichen Fortschritt zur 6D Mk1. Wenn das auch nicht kaufentscheident sein sollte! Das Qualitätsplus mag sowohl am neueren Sensor als auch an der besseren Bildverarbeitung liegen?! – außerdem mit folgenden Vorteilen für mich: kompakt, leicht, EVF, Klappscreen, Touch AF, Keine Probleme mit Front- oder Backfokus, Eye AF (!!!), Silent Mode (wenn auch nur eingeschränkt). Außerdem ist die Canon RP – wie erwähnt – 100% kompatibel mit EF und EF-S-Objektiven über den Adapter. Es gibt professionelle L-Objektive älterer Bauart (wie meine 17-40, 24-105, 4/70-200) für teilweise 300-500€.

    Deine Kommentare zu dem 2.0/35, dem neusten 1.8/50 und dem 1.8/85 kann ich übrigens zu 100% bestätigen.

    Also für die RP gibts solide Linsen wie eben die 2.0/35, 1.8/50, 100, 135 … für kleines Geld.
    (PS.: ich nutze übrigens auch die Akkus der EOS 200D – die passen in die RP!).

    Die Farben sehen In der Tat bei gleichen Profilen (jpg) leicht unterschiedlich zur 6D aus, aber nicht schlechter. Und wie gesagt, für den Preis ist das ein sehr, sehr gutes Angebot – trotz aller kleinen Einschränkungen (kleiner Akku, kein Joystick, kein IBIS!!! LEIDER!!! etc.). Von mir klare Empfehlung für alle Canon Ein- oder Umsteiger.

    Kleines aber: während die 6D mit ihrem soliden Erscheinen und Body schon (semi)professionelles „Feeling“ verbreitet, fühlt sich die RP doch sehr nach „Einsteigermodell“ an – trotz der bessern Leistungen auf dem Datenblatt und dem grundsätzlich sehr guten Handling.

    Übrigens: wenn’s Spaß macht und wenn man das Geld investieren möchte, gibts natürlich die tollen Canon Kameras (R5 und R6) zum Aufsteigen. Das Gleiche gilt aber fast genauso für SONY und inzwischen für auch Nikon. Allerdings ohne die gleiche Kompatibilität mit den unzähligen Linsen der alten Generation. Also interessant für die, die ein wenig aufs Geld achten müssen oder wollen.

  8. Hallo Stephan
    Ich habe mir vor mehr als 20 Jahren eine Canon EOS 500 N gekauft. Ich möchte nun von analog auf digital umstellen und möchte wissen ob meine Hardware
    Ø 58 mm Canon Zoom Lens EF 75 – 300 mm 1.4 – 5.6 und Ojektiv Canon 28 – 80 mm uneingeschränkt mit der Canon EOS RP eingesetzt weden kann.

    Mit bestem Dank und freundlichem Gruss
    Eugen

  9. Hallo Stephan,
    danke für deinen ausführlichen Bericht. Ich suche gerade nach einem Nachfolger für meine 700D und würde gerne aufs Vollformat wechseln. Ich verspreche mir davon bessere Bilder gerade in den Abendstunden, ansonsten soll die Kamera hauptsächlich im Urlaub zum Einsatz kommen.
    Preislich ist die RP natürlich sehr attraktiv, mit dem besseren Sensor, dem größeren Akku und dem besseren Sucher hat die R allerdings auch ein paar Argumente. Der Aufpreis ist allerdings schon üppig. Ist die R diesen Aufpreis wert? Oder ist das für einen Hobby Fotografen wie mich evtl. schon zu hoch gegriffen? Tue mich da gerade schwer das sinnvoll einzuordnen. Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen.
    Danke und viele Grüße,
    Philipp

    1. Avatar-Foto
      Maxim (Stephan Forstmann)

      Hi Philipp,

      Wenn dich das häufige Akkuwechseln nicht stört, nimm die RP.

      Die R ist zwar auch toll, aber gerade für Urlaube ist die RP deutlich angenehmer zu tragen.

  10. Hallo Herr Forstmann!
    Ich beschäftige mich schon eine Weile damit, eine Nachfolgekamera für meine Nikon P510 zu finden. Da ich ungern mehrere Objektive mitnehmen mag…wegen der Spontanität, habe ich Kameras wie die besprochene Canon EOs RP, bis jetzt ausgeschlossen. Nun ist sie mir bei Saturn aufgefallen…..und ja die macht was her und ist auch mit dem 24-105 Objektiv nicht groß. Als „Lieblingskamera“ habe ich eigentlich die Sony DSC -RX 10 IV im Auge.
    Kann man diese 3 Kameras überhaupt vergleichen? Was wäre besser….Canon oder Son?….. bzw. kann man ich mit beiden nichts „falsch“ machen, wenn man meine Nikon als Basis heranzieht?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe und grobe Einschätzung!

    Grüße aus Dresden
    Martin M.

    1. Avatar-Foto
      Maxim (Stephan Forstmann)

      Hallo Martin,

      grundsätzlich ist die RP erstmal eine gute Kamera, die mir im Alltag wirklich viel Freude bereitet hat.

      Der größte Unterschied zu den anderen Kameras ist halt der große Sensor, den die RP hat. Die anderen beiden Kameras haben nur einen sehr kleinen Bildsensor und ich finde, dass man dadurch eher keinen Vergleich machen kann, da es einfach zwei unterschiedliche Systeme sind.

      Zur Sony: Über 500 € würde ich persönlich nie für eine Bridge Kamera ausgeben.

      Wenn es dir um Spontaneität und geringe Größe geht, wäre auch das MFT-System von Panasonic oder Olympus einen Blick wert.

      Falsch machst du mit der RP aber sicher nichts, wenn du den Vollformat-Look möchtest.

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    Sebastian Liepold

    Hallo Stephan, ein echt toller Bericht den ich nach einem Jahr RP sehr gut bestätigen kann.
    Gut ich kann leider nicht auf Vergleichswerte wie einer R6 zurückgreifen. Aber gut ich muss auch nicht. Meine Frau würde mir bei den Preisen auch einweisen lassen ;-)
    Aber meine Frage. Ich plane mir zur RP das RG 70-200 f4 zu holen.
    Und jetzt einfach mal als Einschätzung eines Profis. Damit müsste ich doch das Potential der RP gut ausreizten können. Oder ist das overpowert? (Nicht das es an meinem Wunschgedanken was ändern würde) leider gut es das Onjektiv nirgends zu mieten sonst könnte ich es testen. Danke

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      Maxim (Stephan Forstmann)

      Hallo Sebastian,

      klar, das RF 70-200 4.0 ist eine top Wahl, besonders, wenn man viel reist und gelegentlich ein paar Portraits macht. Optisch ist es auf jeden Fall ein sehr gutes Objektiv.

    2. Hallo, ich kann zu dem 70-200 f4 etwas sagen. Ich habe die RP mit dem o.g. Objektiv jetzt seit Sommer 2021 im Einsatz. Es ist aufgrund Baugröße und Gewicht schon bald als „immerdrauf“ geeignet und wirklich sehr handlich. Die Bildqualität, der Autofokus und die gesamte Verarbeitung sind wirklich klasse. Ich habe bisher noch nie die Blende 2.8 vermisst. Porträts sind übrigens super zu machen, auch hier bekommt man knackscharfe Aufnahmen mit einem sehr schönen Bokeh. Also klare Kaufempfehlung…

  12. Guten Morgen, Herr Forstmann!
    Danke für den Kommentar zur CANON RP. Ich bin im Besitz von 4 EOS SLR Kameragehäusen und sehr daran interessiert, mein EF 2,8/300mm ohne IS an einer CANON Kamera der R Serie verwenden zu können, zumal ich fast nur Vögel zwischen 50° und 60° nB photographiere.
    Doch ist mir ein Begriff Ihrer sehr informativen und dennoch unterhaltsamen Besprechung nicht ganz klar:
    Keine „BIRDING CAMERA“. Ist damit „Birds in Flight“ aka BIF gemeint?
    Für eine kurze Erläuterung wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen Robert Peters

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      Maxim (Stephan Forstmann)

      Hallo Herr Peters,

      Ja, damit meine ich „Birds in Flight“, da der Autofokus und die Serienbildrate mit Motivverfolgung für diese Anwendung einfach zu langsam ist.

  13. Hi Stephan,
    Toller Artikel, zu der RP für Urbane Landschaften und Landschaften nutze ich sie mit dem Sigma 24-70 Art und 70-200 Art, als UWW habe ich ein Tamron 17-35. Dazu gesellen sich noch die Beiden Festbrennweiten RF 35mm&50mm F.1.8.
    Dafür Liebe ich sie da ist voll in ihrem Element.
    Diese ganzen People Fotografie Geschichten sind nicht meins ich fühle mich total unwohl dabei, stattdessen habe ich die Makro und Tierfotografie für mich entdeckt.
    Bei den Makros finde ich die RP toll, aber bei Tierfotos selbst im Zoo mach sie immer wieder zicken.
    Die Kombi Sigma 70-200 mit 2Fach Telelkonverter (Servo AF und Langsame Serienbildgeschwindigkeit mit Nachführung) steigt sie immer wieder aus.
    Entweder pumpt sie rum oder der Fokkus will gar nicht mehr und ich kriege nur ein Roten Rahmen angezeigt.
    Andere Konfigs haben nach einiger Zeit auch diesen „Zickenkrieg“ aufgeführt“
    Die Kombi 70-200 (an einer ausgeliehen Eos 90D waren da keine Probleme )mit Konverter möchte ich gerne gegen das 60-600 von Sigma auswechseln.
    (Das 100-500 ist einfach keine Option mit über 3100€)
    Da Spare ich jetzt drauf.
    Um Ehrlich zu sein vertraue ich dem AF System in vielen Dingen nur eben nicht bei Tier / Wildlife.
    Dafür werde ich mir noch eine 90D zulegen die mir auch sehr gut gefallen hat.
    LG
    Markus

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      Maxim (Stephan Forstmann)

      Hi Markus,

      welches 70-200 von Sigma und welche TC nutzt du denn? Die alten Sigmas (die vor der Art und Sports-Serie) funktionieren an den Canon EOS R Modellen nicht, was Sigma auch offiziell bestätigt hat. Ebenso die Tamron G1 Modelle – die benötigen erst ein spezielles Firmwareupdate. Vielleicht ist das ja die Ursache, denn der Dual-Pixel-AF ist deutlich genauer, als der Phasen-AF an jeder DSLR.

    2. Hi Ich habe das 70-200 Sport : https://www.amazon.de/Sigma-70-200-Sports-Filtergewinde-Objektivbajonett/dp/B07KLCRTBP/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=2E6W9WB774TEW&dchild=1&keywords=sigma+70-200mm+f2.8+canon&qid=1632907019&sprefix=sigma+7%2Caps%2C220&sr=8-1

      und den Telekonverter:
      https://www.amazon.de/Sigma-0-fach-Telekonverter-TC-2001-Canon/dp/B00NIHBM9U/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=26YT81HXF8IRH&dchild=1&keywords=sigma+telekonverter&qid=1632906920&sprefix=Sigma+Tel%2Caps%2C192&sr=8-2

      Im Einsatz.
      LG
      Markus

  14. Hallo Stephan,
    Eigentlich hatte ich für mich mit der EOS 90D den „Allrounder“ gefunden. Allerdings ist diese auch ganz schön schwer. Was leichtes für die Reise und Augen-AF(im Sucher) für die Kinderbilder meiner Enkeltochter war mein Wunsch für eine Zweitkamera. Als dann vor einigen Wochen bei Saturn die RP mit dem 24-105 f3.5-7.1 Kitobjektiv für unter 1000 € zu haben war, konnte ich nicht widerstehen. Was soll ich sagen… ich bin begeistert. Reicht für mich vollkommen aus, da ich fast ausschließlich fotografiere.
    Super finde ich die Touch and Drag Funktion und die Möglichkeiten der Tastenbelegung. Akkulaufzeit ist schon gewöhnungsbedürftig, aber ich hab meist immer ein oder zwei Ersatzakkus dabei.
    Kann dank Adapter alle EF-Objektive weiter verwenden und für Sport und Wildlife hab ich ja noch die 90er.

    Grüße Ulf

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