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Willkommen in meinem Tutorial “Sterne und Milchstraße fotografieren”.

Als Astronomie-Fan bin ich regelmäßig im Dunklen unterwegs und fotografiere den Nachthimmel. Sterne zu fotografieren ist jedoch oft gar nicht so einfach und besonders für Fotografie-Einsteiger sind die besonderen Licht-Verhältnisse in der Nacht eine echte Herausforderung.

In meiner Anleitung verrate ich dir, wie du Sterne und Milchstraße fotografierst, gebe dir Tipps zur Planung von Milchstraßenfotos, zeige welche Kameras für die Milchstraße und welche Objektive für den Sternenhimmel geeignet sind. Natürlich erfährst du auch die richtigen Einstellungen für Aufnahmen von der Milchstraße, damit du auch selbst ganz einfach spektakuläre Fotos vom Sternenhimmel machen kannst

#Transparenz
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Sterne fotografieren: Planung und Vorbereitung

Plane deinen nächtlichen Ausflug unter den Sternenhimmel und nimm ausreichend Zeit mit. Geh’ nicht einfach planlos raus und knipse drauflos – das kann schnell dazu führen, dass die Ergebnisse enttäuschen. Überlege dir vorher was du vom Sternenhimmel fotografieren willst und wo du die Fotos machen wirst – zumindest grob.

Milchstraße finden

Sterne und Milchstraße fotografieren - in meinem Tutorial zeige ich dir, wie du ganz einfach Sterne und Milchstraße fotografieren kannst
Ich zeige dir, wie du die Milchstraße finden und mit eigenen Augen sehen kannst.

Milchstraße finden: Bevor du die Milchstraße fotografieren kannst, musst du erst einmal wissen, wo du sie an unserem Sternenhimmel überhaupt findest.

Himmelsrichtung: Die Milchstraße findest du in unseren Breitengraden im Sommer immer grob in Richtung Süden bis Westen. Im Winter findest du die Milchstraße im Westen bis Norden.

Wichtig: Die Milchstraße wirst du mit deinen eigenen Augen nur finden, wenn du in einer dunklen Gegend bist und sich deine Augen bereits ein paar Minuten an die Dunkelheit angepasst haben. Je länger sich die Augen an die Dunkelheit anpassen können, desto besser. Nur dann wirst du das zarte Band der Milchstraße sehen! Diesen Vorgang nennt man übrigens Adaptation und es ist super interessant, was da im Auge passiert!

Aber ich schweife ab – Ich empfehle dir für die nächtliche Fototour unter den Sternenhimmel eine Sternkarte mitzunehmen, damit du dich zurecht findest. Die Sternkarte darf gerne in digitaler Form als App auf dem Smartphone sein. So findest du Sterne bzw. Milchstraße schneller und hast mehr Freude daran den Sternenhimmel zu fotografieren.

Sternenhimmel Apps

Gute Apps für den Sternenhimmel gibt es in den App-Stores für Android und iOS einige. Ich empfehle dir für die Astrofotografie besonders diese drei Apps:

  • Photopills: Mit dieser App kannst du an jedem Standort dein Foto von der Milchstraße auf die Sekunde genau planen. Du kannst vor Ort im VR-Modus sogar die Milchstraße einblenden, um zu schauen wo sie zu einer bestimmten Uhrzeit steht. Diese App nutze ich wirklich sehr oft und sie ist auch für Landschaftsfotografen eine der besten Planungs-Apps.

Photopills für iPhone
Photopills für Android

  • Stellarium Plus: Eine Echtzeit-Sternenkarte in der du einen riesigen Katalog an Sternen und Deep-Space-Objekten und auch die Milchstraße findest. Eignet sich dadurch auch super zur Planung für die Astrofotografie.

Stellarium Plus für iPhone
Stellarium Plus für Android

  • Starwalk 2: Starwalk ist eine Alternative zu Stellarium und du erhältst bei besonderen Astronomie-Ereignissen eine Benachrichtigung. Auch hier kannst du die Milchstraße sehr schnell ausfindig machen.

Starwalk2 für iPhone
Starwalk2 Plus für iPhone
Auch wenn diese drei Sternenhimmel Apps ein paar Euro kosten, kann ich sie besonders empfehlen. Denn so findest du blitzschnell heraus, ob sich die Milchstraße im gewünschten Bildausschnitt befinden wird. Stellarium gibt es zudem als kostenlose Software für Windows, OS X, Linux und als Online App. Stellarium eignet sich perfekt für die Planung von Astrofotos oder einen Fotoausflug zur Milchstraße!

Es gibt auch einiges an kostenlosen Sternenhimmel Apps. Leider sind diese oft in der Funktionalität stark eingeschränkt und mit Werbung zugepflastert. Gebt daher lieber die paar Euro für eine vernünftige Sternenhimmel App aus.

Übrigens: Wenn du mit einer Sternenhimmel App in der Astrofotografie arbeitest, empfehle ich dir, den Nachtmodus am Smartphone zu aktivieren, um die Adaptation des Auges nicht durch das Smartphone-Display zu stören.

Kleidung & Verpflegung

Milchstraße und Sternenhimmel im Winter fotografiert
Hier habe ich die Milchstraße bzw. den Sternenhimmel im Winter fotografiert. Bei Temperaturen um die 0°C kühlt man schnell aus.

Zieh’ dich warm an – nicht nur im Winter, ganz nach dem Motto: “Lieber schwitzen als frieren!”. Sterne zu fotografieren macht nämlich null Spaß, wenn die Finger eingefroren sind oder die Zehen blau werden.

Ganz abgesehen davon, dass die Bedienung der Kamera dann ewig dauert. Erkälten willst du dich ja auch nicht! Warme und feste (Hand-) Schuhe, warme Sachen & eine Kanne Tee sind nie verkehrt!

Der Körper kühlt verdammt schnell aus wenn man sich nicht bewegt.

Checke auch nochmal deinen Kamera-Akku, schaue dass deine Objektive keinen Dreck auf der (Rück-) Linse haben (!) und ob eine Speicherkarte, mit ausreichend Platz drauf, in der Kamera ist.

Wetter & Mondphase

Um möglichst viele Sterne und feinste Strukturen der Milchstraße zu fotografieren, brauchst du im Idealfall erstmal einen klaren und unbewölkten Himmel. Wolken versperren nicht nur den Blick auf die Sterne, sondern sie reflektieren viel Umgebungslicht. Dadurch wird die Lichtverschmutzung zusätzlich verstärkt und die feinen Details der Milchstraße sind schnell überstrahlt.

Wichtig ist auch, dass der Mond nicht am Himmel zu sehen ist. Besonders der Vollmond überstrahlt den Sternenhimmel. Idealerweise fotografierst du bei Neumond oder wenn der Mond tief unter dem Horizont steht. Apps wie Stellarium oder diverse Mondkalender helfen dir hier weiter.

Lichtverschmutzung

Wenn du den Sternenhimmel fotografieren willst, suche dir einen möglichst dunklen Ort fernab der Städte und fotografiere idealerweise nicht mitten in der Stadt – fahre raus aufs Land oder in den Wald. Hier hast du weniger Lichtverschmutzung, die sonst viele Sterne überstrahlen wird. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hat man übrigens die besten Bedingungen, um der Lichtverschmutzung in Deutschland aus dem Weg zu gehen.

Nutze zur schnellen Locationsuche diese interaktive & aktuelle Karte mit sehr dunklen Standorten
Natürlich gibt es auch eine Übersichtskarte für die Lichtverschmutzung als kostenlose App für Android

Empfehlenswerte Sternenparks und dunkle Locations

Die Milchstraße - Aufgenommen mit einem 50mm Objektiv (Sigma 50mm1.4 ART)
Details der Milchstraße – Aufgenommen im Sommer mit einem 50mm Objektiv (Sigma 50mm1.4 ART) an einer Canon EOS 6D

Und wo kann man die Milchstraße besonders gut sehen und fotografieren?

Bei einem Ausflug in einen Sternenpark! Das lohnt sich, da dort extrem wenig Lichtverschmutzung vorherrscht.
Natürlich gibt es in Deutschland auch Orte, an denen es kaum Lichtverschmutzung gibt und die Milchstraße besonders gut zu sehen ist. Diese Locations sind besonders empfehlenswert:

Noch ein Hinweis:
Einfach auf eigene Faust im Nationalpark in einem Zelt zu übernachten, ist eine Ordnungswidrigkeit – das sogenannte “Wildcampen” und kann teils mit bis zu 500€ Bußgeld geahndet werden. In einigen (Bundes-)Ländern und Gebieten darfst du aber eine Nacht in einem Iglu oder unter freiem Himmel notdürftig verbringen. Mehr zum Wildcampen in Europa findest du hier.

Sterne fotografieren: Welche Fotoausrüstung brauche ich?

Sterne fotografieren: Fotoausrüstung und Grundvorraussetzungen
Sterne fotografieren: Im folgenden Abschnitt klären wir die Fragen der Fotoausrüstung und Grundvoraussetzungen um die Milchstraße mit vielen sichtbaren Details zu fotografieren. Den Sternenhimmel habe ich in diesem Foto in der Eifel mit einer Canon EOS 6D und dem Canon 35mm 1.4 II L Objektiv fotografiert.

Willst du Sterne fotografieren, ist die Kamera-Ausrüstung recht wichtig, um wirklich beeindruckende Ergebnisse zu erzielen.

Nun die gute Nachricht: Für den Einstieg zum Sterne fotografieren brauchst du neben der Kamera eigentlich nur ein gutes, stabiles Stativ und ein Weitwinkelobjektiv.

Damit kannst du schon relativ einfach Sterne fotografieren. Mit stabil meine ich, dass das Stativ die Last problemlos tragen kann und auch einen Windstoß dämpfen kann.

Leider wird auf dem Stativ-Markt wirklich viel Schrott angeboten und viele Einsteiger machen den Fehler ein extrem günstiges Stativ zu kaufen, dass nichts taugt.

Ich finde: Stative unter 75€ kann man für die Kombi DLSR + lichtstarkes Objektiv komplett vergessen.

Wenn du trotzdem nicht gleich mehrere hundert Euro für ein ordentliches Stativ für Fotos vom Sternenhimmel ausgeben möchtest, dann schaue dir doch einmal folgende Stative an – sie eignen sich perfekt für die Sternenfotografie:

Neewer 168cm Carbonstativ
793 Bewertungen
Neewer 168cm Carbonstativ*

  • einfaches, aber dennoch stabiles Stativ
  • Kugelkopf
  • bis 6 Kilo Last sehr gut nutzbar

günstiges Carbonstativ mit Kugelkopf mit hoher Traglast.


Rollei C6i Carbonstativ
2.413 Bewertungen
Rollei C6i Carbonstativ*
  • Stabiles Carbon-Stativ (8 Lagen) mit hoher Tragkraft von bis zu 12 kg – für professionelle Video- und DSLR-Kameras
  • Stativkopf lässt sich leichtgängig um 360° drehen und perfekt einstellen
  • Stativ auch als Einbeinstativ mit einer Höhe von 179,5 cm verwendbar
  • Einfache und schnelle Bedienung aller Drehknöpfe
  • Gummierte Schnell-Wechselplatte mit 1/4“ Edelstahl- Schraube – Kopfmontage mit 3/8“ Gewinde

Robustes und leichtes Carbonstativ mit Kugelkopf, dass ich seit einem Jahr selber nutze, wenn ich die Sterne fotografiere.

Ein Fernauslöser ist nützlich, aber nicht unbedingt notwendig (Ausnahme BULB-Belichtung mit der DSLR). Schließlich hat fast jede Kamera heutzutage einen zeitgesteuerten Selbstauslöser.

Trotzdem hat es einige Vorteile mit dem Fernauslöser zu arbeiten und die Anschaffung kostet nicht mal 10€. (Infrarot-Fernauslöser auf Amazon*). Denn dadurch, dass die Kamera beim Sterne fotografieren nicht mehr angefasst werden muss, gibt es beim Auslösen auch keine Erschütterungen, die sich bei einem billigen Stativ durchaus mehrere Sekunden bemerkbar machen.

Zusätzlich kann man bei den meisten Kameras nur mit einem Fernauslöser länger als 30 Sekunden belichten.

Tipp: Gib dein Fernauslöser einen festen Platz in der Kameratasche oder binde den Beutel ans Stativ, wenn du Sterne fotografieren gehst. Ich habe schon auf mancher Tour unter dem Sternenhimmel den Fernauslöser im Fotoschrank vergessen und mich vor Ort darüber geärgert.

Zusatztipp: Oft gibt es eine App, mit dem du die Kamera auch fernsteuern kannst, was beim Sterne fotografieren wirklich hilft. Bei Canon ist das zum Beispiel Camera Connect. Und mit der Kamera-App kann man auch idealerweise die Schärfe der Fotos vor Ort kontrollieren (Stichwort: Sterne richtig fokussieren)!

Auch wichtig: Für deinen Ausflug zum Sterne fotografieren, solltest du eine kleine LED-Taschen- oder Stirnlampe mit einpacken (idealerweise leuchtet diese Rot oder ist mit roter Folie beklebt), um nicht in der Dunkelheit zu stolpern.

Übrigens: Welche Kameras für Fotos von Sternen und der Milchstraße besonders geeignet sind, erzähle ich dir weiter unten.
Die besten Kameras für die Milchstraße

Und auch das Thema Objektive für die Milchstraße werde ich hier noch ausführlich behandeln.
Die besten Objektive für die Milchstraße

Sterne und Milchstraße fotografieren: Anleitung

Milchstraße fotografieren: Anleitung und Einstellungen für Fotos vom Sternenhimmel - Sterne fotografieren Kameraeinstellungen
Milchstraße fotografieren – Anleitung und Einstellungen für Fotos von der Milchstraße.
Dieses Foto von der Milchstraße habe ich nach meiner Anleitung mit der Canon EOS R und einem Sigma 20mm 1.4 Art Objektiv fotografiert. Das feine Band und die Details der Milchstraße waren auf dem Foto trotz hoher Lichtverschmutzung mit Photoshop und Lightroom sehr gut herauszuarbeiten. Schauen wir uns doch einmal in meiner Anleitung an, wie einfach du Sterne und Milchstraße fotografieren kannst.

Milchstraße fotografieren, so geht’s: Willst du als Einsteiger Sterne und Milchstraße fotografieren, wirst du ohne die richtigen Einstellungen schnell daran scheitern, ein gutes Foto von der Milchstraße zu machen. Aber kein Angst, ich verrate dir hier mein einfaches “Grundrezept” für schöne Fotos von der Milchstraße.

Mit den folgenden Kameraeinstellungen kannst du ganz leicht Sterne und Milchstraße fotografieren:

  • Kameramodus: die Milchstraße fotografieren wir immer im manuellen Modus
  • Stabilität: stabiles Stativ, Spiegelvorauslösung, zeitgesteuerter Auslöser bzw. Fernauslöser nutzen
  • Objektiv: lichtstarkes Weitwinkelobjektiv (14mm – 35mm) nutzen
  • Blende: Milchstraße so offenblendig fotografieren wie es geht, mindestens Blende 2.8, besser 2.0 oder 1.4
  • ISO: Hohes ISO wählen: 1600 bis 6400
  • Fokus: manuell auf unendlich fokussieren, dafür Live-View mit 10-facher Vergrößerung nutzen
  • Belichtungszeit: Je nach Brennweite eine Belichtungszeit von 10 – 25 Sekunden einstellen

Das Ergebnis dieser Einstellungen sollte ein Foto von der Milchstraße sein, auf dem das zarte Band unserer Heimatgalaxie schon sehr schön zu erkennen ist. Besonders spannend wird dein Foto von den Sternen, wenn du nicht nur die Milchstraße fotografierst, sondern auch einen interessanten Vordergrund mit in das Foto nimmst.

Milchstraße fotografieren - Voraussetzungen
Milchstraße fotografieren: Ein Foto von der Milchstraße in Rheinhessen – fotografiert bei weniger perfekten Voraussetzungen nach meiner Anleitung mit einem 14mm 2.8 Objektiv an einer Canon 6D

Du wirst schnell merken: Den Sternenhimmel zu fotografieren macht Spaß und Fotos von der Milchstraße sind immer beeindruckend. Denn deine Kamera wird dir Details der Milchstraße zeigen, die mit dem bloßen, menschlichen Auge gar nicht sichtbar sind. Je hochwertiger die Ausrüstung dabei ist, desto einfacher wird es, die Milchstraße zu fotografieren.

Der nächste Abschnitt zeigt dir, worauf du bei Fotos von der Milchstraße zusätzlich achten solltest.

Hast du vor, ein besonders schönes Foto von der Milchstraße zu machen, ist es wichtig etwas vorzuplanen. Denn wenn man die Milchstraße fotografieren will, solltest du folgende Punkte beachten:

  • Wo ist die Milchstraße am besten zu fotografieren? Suche dir einen Ort mit wenig Lichtverschmutzung. In der Stadtmitte von Frankfurt/Main wird es richtig schwer bis unmöglich, ein Foto der Milchstraße zu machen. Fahre also raus in eine Gegend, in der es besonders dunkel ist, und keine Lichtverschmutzung gibt – beispielsweise Sternenparks.
  • Wann ist die Milchstraße am besten zu fotografieren? Mach´ deine Fotos von der Milchstraße Ende Frühjahr, im Sommer oder Anfang Herbst. Die Milchstraße ist in unseren Breitengraden im Sommer besonders gut zu sehen. Im Winter dagegen seht ihr nur einen winzigen Teil. Hier hilft dir die App Stellarium Plus oder Starwalk 2 weiter, um zu sehen, wann die Milchstraße besonders sichtbar ist.
  • Was ist, wenn der Mond scheint? Fotografiere die Milchstraße wenn Neumond ist, oder der Mond unter dem Horizont steht, da sonst kaum etwas von der Milchstraße sichtbar sein wird. (nutze hierfür einfach eine App oder einen Mondkalender). Ein Neumond bietet immer die besten Vorraussetzungen!
  • Zusammen mit der App “Photopills” lässt sich ein Foto an einem bestimmten Standort bis auf die Sekunde genau planen.
  • Wer im Winter Urlaub auf der Südhalbkugel macht, kann spektakuläre Fotos von der Milchstraße und den Begleitgalaxien – der großen und kleinen Magellanschen Wolke machen.
  • Extratipp – Milchstraße fotografieren wie ein Profi: Wenn du noch bessere, detailliertere Milchstraßenfotos machen wollt, dann brauchst du eine Nachführung, die die Erdrotation ausgleicht. Empfehlenswert ist für weitwinklige Aufnahmen beispielsweise die Omegon LX Mini Track* mit der ich selbst arbeite.

Für Technik-Fans: Die besten Kameras für die Milchstraße

Für Technik-Fans: Die besten Objektive für die Milchstraße

Die folgenden Punkte erklären dir ganz genau, warum man die oben genannten Kamera-Einstellungen für Fotos von Milchstraße und Sternen nutzen sollte:

Kameramodus

Bei der Sternen- und Milchstraßenfotografie fotografieren wir prinzipiell im manuellen oder im BULB-Modus (Bei BULB brauchen wir jedoch zwingend einen Fernauslöser, bzw. steuern wir die Kamera via App). Warum manuell? Die Kamera befindet sich in einer schwierigen Lichtsituation und wir wollen die komplette Kontrolle über die Belichtung haben.

Blende

Fotografiere so offenblendig, wie es nur geht (kleine Blendenzahl). Ich empfehle eine Blende von mindestens 2.8. Ein lichtstarkes Objektiv mit Blende 2.0 oder gar 1.4, ist hier das Optimum. Die offene Blende sorgt dafür, dass du soviel Licht einfängst wie möglich.

Bildstabilisator

Ein eventueller Bildstabilisator (IS, VC, VR, etc.) am Objektiv oder in der Kamera muss deaktiviert werden. Auf einem Stativ kann ein Bildstabilisator kontraproduktiv wirken. Eigentlich gibt es auch keine Bewegung, die du ausgleichen musst.

Sterne / Milchstraße fokussieren

Sternenhimmel fotografieren: Komposition des Sternenhimmels aus zwei einzeln fotografierten Aufnahmen
Sternenhimmel fotografieren: Komposition des Sternenhimmels aus zwei einzeln fotografierten Aufnahmen, die nachträglich in Photoshop kombiniert wurden. Um die Sterne perfekt zu fokussieren habe ich mir Zeit gelassen und mit folgender Anleitung gearbeitet:

Um die Sterne perfekt zu scharf zu bekommen, musst du manuell fokussieren und den Autofokus ausschalten. Der Autofokus wird dir in der Dunkelheit nicht helfen und die Kamera wird Probleme dabei haben, etwas scharf zu stellen. Daher machen man das einfach selbst.

Der schwerste Part ist eigentlich die Fokussierung auf Unendlich. Manche Objektive haben am Fokussierring den Fokus für Unendlich ( ∞ ) eingezeichnet, was die Sache wesentlich einfacher macht – zumindest grob. Denn wenn du Sterne perfekt fokussieren willst, wirst du um eine Feinjustage nicht herumkommen.

Sterne und Milchstraße fokussieren: Tipps

  • Suche am Nachthimmel einen besonders hellen Stern (Vega im Sommer, Sirius im Winter) oder einen hellen Planeten wie Jupiter
  • Richte Kamera und Objektiv auf diesen hellen Stern aus
  • Der helle Stern sollte sich idealerweiße genau in der Mitte im Sucher befinden, da hier die Schärfe besonders gut zu beurteilen ist
  • Aktiviere den LiveView auf dem Display
  • Zoome bis zur maximalen Vergrößerung in den LiveView herein
  • Stelle nun den Stern durch feine Justagen in kleinen Schritten nach und nach perfekt scharf
  • Die Sterne sind perfekt scharfgestellt, wenn sie punktförmig und am kleinsten abgebildet werden

Fast alle spiegellosen Kameras unterstützen das sogenannte Fokus-Peaking, was das manuelle scharfstellen wesentlich einfacher macht. Übrigens: Mit Magic Lantern funktioniert das Focus-Peaking auch mit der DSLR.

Eine weitere Hilfe: Alternativ kannst du tagsüber auf unendlich fokussieren und markierst gut sichtbar am Objektiv den Fokusstand. Das geht natürlich nur bei Objektiven, bei denen sich der Fokusring nicht unendlich weit drehen lässt. Aber Achtung – gibt es im Verlauf des Tages große Temperaturunterschiede, wird das nicht funktionieren.

Mache immer eine Probeaufnahme! Zoome komplett ins Bild rein und kontrolliere die Schärfe. Nichts ist ärgerlicher, als nach einer 3 Stunden-Session festzustellen, dass alle Bilder leicht unscharf sind! Beachte auch, dass du bei großen Temperaturveränderungen gelegentlich nachfokussieren musst. Kontrolliere dazu am besten regelmäßig, ob die Sterne auch noch scharf abgebildet werden!

ISO

Der ISO-Wert sollte in der Stern- und Milchstraßenfotografie je nach Rauschverhalten der Kamera und dem gewünschten Motiv zwischen 1600 und 6400 liegen.
Hier geht Probieren über Studieren und das gewünschte Motiv und die vorhandene Lichtverschmutzung ist hierfür ausschlaggebend. Prinzipiell solltest du du den Sensor in der Empfindlichkeit so weit hinaufsetzen wie es geht, jedoch ohne das Bild komplett zu verrauschen.

Willst du in einer dunklen Nacht die Milchstraße fotografieren, sollte dein ISO recht hoch gewählt sein – also mindestens 1600.

Probiere einfach unterschiedliche Werte aus und entscheide selbst. Willst du viele Sterne abbilden bzw. die Milchstraße fotografieren, ist ISO 1600 eigentlich Pflicht. Bei modernen APS-C Kameras von Sony und Canon ist ISO 3200 auch noch locker nutzbar. Immerhin gibt es für etwas mehr Rauschen gleich die doppelte Menge an Licht.

Ich würde grundsätzlich immer lieber ein verrauschtes Bild mitnehmen, als gar keines.

Sterne fotografieren: Belichtungszeit

Beispiel Abhängigkeit Sternenwischer zur Belichtungszeit bei unterschiedlicher Brennweite
Ein Beispiel dafür, dass die Verschlusszeit abhängig von der Brennweite ist. Der Schwarz-Weiße Ausschnitt wurde bei 300mm 1,8 Sekunden lang belichtet. Man sieht bereits erste Sternenspuren, da die Sterne eiförmig werden. Die Horizontaufnahme wurde bei 17mm Brennweite 8 Sekunden lang belichtet. Hier sind die Sterne noch punktförmig.

Beim Sterne fotografieren hängt die Belichtungszeit vom gewünschten Motiv und der Brennweite ab.

Da sich die Erde dreht, bekommen wir ab bestimmten Belichtungszeiten Sternspuren. Wenn du Sterne und Milchstraße fotografierst und eine zu lange Belichtungszeit für dein Objektiv wählst, wird die Milchstraße auf den Fotos sehr schnell verwaschen und undeutlich dargestellt sein. Denn bei der Belichtungszeit gibt es Grenzwerte für alle Brennweiten.

Schon mit dem Kitobjektiv kannst du aber vergleichsweise lange Verschlusszeiten realisieren, ohne Wischer zu bekommen.

Grundsätzlich gilt für die Belichtungszeit folgendes:

  • Je weitwinkliger dein Objektiv ist, desto länger kannst du den Sternenhimmel fotografieren.
  • Je näher der Bildausschnitt in Richtung Polarstern zeigt, desto länger kannst du belichten, ohne sichtbare Sternspuren zu bekommen.
  • Fotografierst du Sterne auf Horizont-Höhe, solltest du deine Verschlusszeit kürzer halten.

Wenn die gewählte Kombination aus Belichtungszeit und Blende nicht ausreicht, schwache Strukturen wie die Milchstraße deutlich und scharf aufzunehmen, kannst du das erst einmal mit höheren ISO-Werten ausgleichen. Oder du nutzt ein noch lichtstärkeres Objektiv um die Milchstraße zu fotografieren. Eine weitere Option, länger zu belichten, ist eine Astro-Nachführung, welche die Erdrotation ausgleicht.

Wenn du merkst, dass du richtig viel Freude daran hast, die Milchstraße zu fotografieren, dann ist solch eine Astro-Nachführung eine wirklich lohnenswerte Anschaffung.

Neben der vergleichsweise günstigen Nachführung, der Omegon LX Mini Track gibt es noch Profivarianten, die auch sehr schwere und große Kameras problemlos nachführen:

Omegon Minitrack LX 3
212 Bewertungen
Omegon Minitrack LX 3*

  • Günstige Einsteiger-Astronachführung
  • klein und leicht, perfekt für Reisen
  • rein mechanisch, keine Batterien nötig
  • Ideal um die Milchstraße zu fotografieren

Eine der günstigsten Nachführungen für Einsteiger in die Sternenfotografie. Klein und simpel.


iOptron Skyguider Pro
80 Bewertungen
iOptron Skyguider Pro*

  • Profi-Nachführung mit hoher Traglast ab ca. 550€
  • sehr lange Belichtungszeiten möglich
  • Einnorden durch beleuchteten Polsucher sehr einfach
  • Auto-Guiding-Anschluß vorhanden

Eine der besten Profi-Nachführungen für die Milchstraßenfotografie. Erweiterbar mit Gegengewichten und Autoguider.

Sterne und Milchstraße fotografieren: maximale Belichtungszeit ausrechnen – Die maximalen Belichtungszeit für Bilder ohne Sternspuren lässt sich mit dieser Formel ganz einfach ausrechnen:

300 / (Cropfaktor der Kamera * Brennweite) = max. Belichtungszeit

Rechenbeispiel 1: APS-C Kamera

An einer Canon 750D (Cropfaktor 1,6) zusammen mit dem Tamron 17-50mm – mit eingestellten 17mm ergibt folgenden Wert:

300 / (1,6 * 17) = 11.02 Sekunden

Rechenbeispiel 2: Vollformatkamera

Würde ich eine Vollformatkamera – zum Beispiel die Sony Alpha 7III – (Cropfaktor 1) nehmen und dazu ein 16mm Objektiv nutzen, wäre das Ergebnis dieser Formel:

300 / (1 * 16) = 18,75 Sekunden

Rechenbeispiel 3: Micro Four-Thirds

Ich nehme eine Panasonic Lumix G-81 (Cropfaktor 2) und ein 12mm Objektiv:

300 / (2 * 12) = 12,5 Sekunden

Wer nicht ganz punktförmige Sterne haben möchte, kann für die Formel statt 300 den Wert 500 einsetzen. Die Ergebnisse sind trotz längerer Belichtungszeit durchaus noch brauchbar!

Rechner für maximale Belichtungszeiten der Milchstraße

Im folgenden Formular kannst du dir für jede Brennweite und jedes Kameramodell die maximal Mögliche Belichtungszeit für den Sternenhimmel ausrechnen:








Deine maximale Belichtungszeit für den Sternenhimmel: Sekunden

Liste: maximale Belichtungszeit für die Milchstraße nach Brennweite

Hier hast du eine Übersicht über die maximalen Belichtungszeiten für gängige Brennweiten in Tabellenform, um die Milchstraße ohne Sternspuren zu fotografieren.

Brennweite Kleinbild APS-C MFT
10mm 30s 18,75s 15s
12mm 25s 15,62s 12,5s
14mm 21,4s 13,39s 10,7s
16mm 18,75s 11,71s 9,37s
20mm 15s 9,37s 7,5s
24mm 12,5s 7,81s 6,25s
28mm 10,71s 6,69s 5,35s
30mm 10s 6,25s 5s
35mm 8,57s 5,35s 4,28s
40mm 7,5s 4,68s 3,75s
50mm 6s 3,75s 3s
70mm 4,2s 2,6s 2,1s
85mm 3,52s 2,2s 1,76s
105mm 2,85s 1,78s 1,425s

Aufnahmeformat

Idealerweise fotografierst du die Milchstraße ausschließlich im RAW-Format.

Warum RAW und nicht JPG? Wenn wir Sterne und Milchstraße fotografieren, dann wollen wir so viele Details wie möglich aufnehmen und die Bilder höchstwahrscheinlich digital nachbearbeiten. Jedes Bild, das als JPG gespeichert wird, ist ein komprimiertes Bild. Und bei einer Komprimierung gehen immer Bilddetails verloren. Glaube mir, die Nachbearbeitung eines Milchstraßenfotos im RAW-Format wird dir einiges an zusätzlichen Details bescheren.

Weißabgleich

Der Weißabgleich ist erstmal egal, solange du die Milchstraße im RAW-Format fotografierst. In unserer Bildbearbeitung kannst du ja nachträglich den Weißabgleich verändern, daher brauchst du dir darum keinen Kopf zu machen. Aber als Richtwert kannst du, je nach Lichtverschmutzung, Werte von 3700 bis 4000 Kelvin im Hinterkopf behalten.

Individualfunktionen der Kamera

Willst du Sterne und Milchstraße mit einer Spiegelreflexkamera fotografieren, empfehle ich die Spiegelvorauslösung einzuschalten. Bei einer DSLR klappt beim Auslösen der Spiegel runter, damit Licht auf den Sensor fällt.

Diese kleine Bewegung erzeugt eine Vibration, die (besonders auf sehr billigen Stativen) für mehrere Sekunden Schwingungen verursacht. Dadurch können Bewegungsunschärfen in das Foto kommen. Spiegellose Kameras haben beim Milchstraße fotografieren einen kleinen Vorteil, da eine Einstellung weniger vorgenommen werden muss.

Kamera für Milchstraße und Sterne

Kamera für Milchstraße
“Milchstraße fotografieren: Welche Kamera brauche ich, um gute Fotos vom Sternenhimmel und der Milchstraße zu machen?” Ich werde oft gefragt, welche Kamera für die Milchstraße gut ist. Die kurze Antwort darauf: Mit einer Kamera mit Vollformat-Sensor (Kleinbild) erzielt man wesentlich leichter eindrucksvolle Bilder vom Sternenhimmel. Beispielsweise habe ich dieses Foto von der Milchstraße mit einer 7 Jahre alten Kamera – der Canon EOS 6D – mit ISO 6400 aufgenommen.

Kamera für die Milchstraße – worauf muss ich achten?

  • Am besten eignen sich für Fotografien von der Milchstraße Kameras, die modern sind und einen großen Bildsensor haben.
  • Für gute Fotos von der Milchstraße sollte eine Kamera eine Sensorgröße von mindestens MFT, besser APS-C, noch besser Kleinbild (Vollformat) haben.
  • Kameras mit gutem Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten eigenen sich perfekt.
  • Ältere und günstige Kameras mit kleinem Sensor sind oft ungeeignet, da diese in der Stern- und Milchstraßenfotografie im Bezug auf das Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten schnell an die Grenzen kommen.
  • Es kann jedoch auch eine etwas ältere Kamera sein, wenn das Rauschverhalten – wie bei einer Canon EOS 6D – stimmt

Wie bereits oben erwähnt, ist die Milchstraßenfotografie auch mit einer Kamera, die einen APS-C-Sensor ( Sony Alpha 6000* , Canon EOS M50* ) bzw. einem MFT-Sensor hat, möglich. Für den Anfang lassen sich auch mit diesen Kameras respektable Ergebnisse bei der Milchstraßenfotografie erzielen.

Kamera für die Milchstraße
Kamera und Objektiv für die Milchstraße: Derzeit arbeite ich mit einer Canon EOS R* und dem Sigma 20mm Art f/1.4*

Ich persönlich empfehle jedoch für Fotos von der Milchstraße Kameras zu nutzen, die einen Sensor im Kleinbildformat (auch oft als Vollformat bezeichnet) besitzen: Denn der wohl größte Vorteil einer Vollformat-Kamera in der Milchstraßenfotografie ist das bessere Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten.

Weniger Bildrauschen heißt in erster Linie, dass du mehr Informationen im Foto haben wirst, was den Aufwand ein gutes Foto vom Sternenhimmel zu erstellen, deutlich reduziert. Der zweite Vorteil ist, dass es viel mehr Objektive für diese Kameras gibt, die sich für Milchstraßenfotos eignen.

Da die halbe Welt gefühlt zu Sony Kameras oder der Canon R6 bzw. R5 wechselt, purzeln die Preise – besonders auf dem Gebrauchtmarkt für Spiegelreflexkameras von Canon ja gerade auch recht ordentlich.

Der Zeitpunkt ist also günstig, sich jetzt eine neue “alte” Kamera speziell für die Milchstraßenfotografie zuzulegen – und vielleicht sogar noch eine Astromodifikation vorzunehmen. Schauen wir uns deshalb einfach mal ein paar Kameras an, mit denen man den Sternenhimmel und die Milchstraße gut fotografieren kann.

Diese Kameras eignen sich besonders für die Milchstraßen- und Sternenfotografie:

Kameras für die Milchstraße von Canon

Die folgende Liste zeigt dir ein paar Kameras von Canon, die für die Milchstraßenfotografie geeignet sind:

Angebot
Canon EOS R6
179 Bewertungen
Canon EOS R6*

  • spiegellose Profi-Vollformatkamera mit extrem guten High-ISO Eigenschaften
  • hervorragender Sensor im Hinblick auf Bildqualität und Rauschverhalten
  • Die Canon EOS R6 nutze ich derzeit für die meisten meiner Milchstraßenfotos problemlos bis ISO 25600
  • Sterne fokussieren ist dank dem hochauflösenden Sucher so leicht wie nie

Sehr gute Bildqualität auch bei hohem ISO. Derzeit meine Lieblingskamera - nicht nur in der Astrofotografie. Sehr zu empfehlen!


Angebot
Canon EOS RP
237 Bewertungen
Canon EOS RP*

  • Canons spiegellose Einsteiger-Vollformatkamera
  • guter Sensor
  • geringe Größe
  • schon relativ günstig erhältlich
  • Schwächen in der Akkulaufzeit

Günstigste spiegellose Vollformatkamera von Canon.

Angebot
Canon EOS M6 Mark II
128 Bewertungen
Canon EOS M6 Mark II*

  • spiegellose APS-C Kamera
  • sehr guter, viel gelobter, rauscharmer Sensor
  • sehr klein und handlich

Diese Einsteiger-Systemkamera benötigt auch in der Astrofotografie ein gut auflösendes Objektiv für beste Ergebnisse.

Canon EOS 6D
336 Bewertungen
Canon EOS 6D*

  • Günstige Einsteiger Spiegelreflex-Vollformatkamera für die Milchstraße
  • Ideal für Lowlight geeignet - bis ISO 8000 absolut brauchbar
  • War lange Zeit mein fester Begleiter der Astrofotografie
  • Astromodifikation relativ einfach und günstig möglich

Auch wenn die Canon EOS 6D schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist sie immer noch sehr gut für Fotos von der Milchstraße geeignet.

Kameras für die Milchstraße von Sony

Sony hat super Kameras, die sich für Milchstraßenfotos eignen. Die folgende Liste zeigt euch die besten Sony-Kameras:

Angebot
Sony Alpha 7III
908 Bewertungen
Sony Alpha 7III*

  • Sonys Allround-Vollformatkamera
  • geringe Größe
  • Top Bildqualität
  • Gefühlt ist das halbe Internet mit dieser Kamera unterwegs - extrem guter Sensor mit tollem Rauschverhalten für Fotos von der Milchstraße
  • Einer der Preis-Leistungs-Sieger. Hätte ich nicht schon soviel Canon-Equipment, würde ich mit dieser Kamera fotografieren

Extrem empfehlenswerte Allround-Kamera, für die es viele Objektive gibt.


Sony Alpha 7II
416 Bewertungen
Sony Alpha 7II*

  • Vorgängermodell der Sony Alpha 7 III
  • geringe Größe
  • gute Bildqualität
  • schwächen im Autofokus und der Akkulaufzeit

Immer noch eine sehr gute Kamera für die Astrofotografie. Auch gebraucht schon für relativ wenig Geld zu haben.


Kameras für die Milchstraße von Nikon

Auch Nikon hat ein paar günstige, milchstraßentaugliche Kameras:

Angebot
Nikon D750
587 Bewertungen
Nikon D750*

  • zuverlässige Profi DSLR
  • Vollformatsensor
  • gutes Rauschverhalten
  • Arbeitet auch zuverlässig unter den widrigsten Bedingungen

Die Nikon D750 ist eine sehr zuverlässige und günstige Kamera für die Astrofotografie

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Nikon Z6 Mark II
16 Bewertungen
Nikon Z6 Mark II*

  • zuverlässige DSLM von Nikon
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Mit der Nikon Z6 II ist das fokussieren von Sternen besonders einfach

Objektiv für die Milchstraße: Astrofotografie-Objektive für DSLR & DSLM

Objektiv Milchstraße und Sterne fotografieren
Objektive für die Milchstraße gibt es einige: Das hier abgebildete “Milchstraßen Objektiv” Samyang 14mm f/2.8 AF eignet sich als Ulrtraweitwinkel besonders für Fotos von der Milchstraße, da durch die kurze Brennweite des Objektivs eine lange Belichtungszeit möglich ist und die hohe Lichtstärke für viele Details sorgt.

Für Fotos von der Milchstraße ist ein gutes, passendes Objektiv mit hoher Lichtstärke wichtig. Für den Einstieg (aber auch wirklich nur für den Einstieg!) kann man natürlich auch erstmal das Kitobjektiv nutzen, das bei den meisten DSLR mitgeliefert wird.

Bei den Canon APS-C Kameras ist dass das 18-55mm EF-S Objektiv. Bei 18mm hat das Objektiv eine Offenblende von 3.5 und sollte – zumindest für ein paar Testfotos vom Nachthimmel – reichen.

Aber – deutlich besser für Fotos von der Milchstraße sind Objektive, die besondere Eigenschaften haben. Folgende Liste zeigt dir, welche Eigenschaften ein Objektiv für die Milchstraße mitbringen sollte:

  • Für Fotos von der Milchstraße eignen sich vorrangig lichtstarke Objektive mit einer Mindestblende von f/2.8.
  • Je nach gewünschtem Bildlook des Milchstraßenfotos eignen sich Objektive mit Brennweiten von 10mm bis 50mm.

Wohl am häufigsten werden für Fotos von der Milchstraße überwiegend lichtstarke Weitwinkelobjektive zwischen 14mm und 35mm eingesetzt, da Aufnahmen von der Milchstraße mit solchen Objektiven deutlich unkomplizierter umzusetzen sind. Objektive mit längeren Brennweiten sind nur in Kombination mit einer Nachführung in der Milchstraßenfotografie sinnvoll nutzbar.

Wenn du also richtig gute Fotos von Sternen und der Milchstraße machen möchtest, dann benötigst du unbedingt ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv:

Milchstraße fotografieren - Welches Objektiv
Milchstraße fotografieren – Welches Objektiv? Mit dem vergleichsweise günstigen Objektiv “Samyang 14mm f/2.8” kann man 25 Sekunden belichten, ohne dass Sternspuren sichtbar werden. Dadurch ist es ein gutes Objektiv für die Milchstraßenfotografie.

Eines Vorweg – weitwinklige und extrem lichtstarke “Milchstraßen-Objektive” mit Blende f/1.4, die oft für die Astrofotografie genutzt werden, sind leider sehr teuer. Das liegt daran, dass solche Objektive schwer zu konstruieren sind und extrem viele Linsengruppen enthalten.

Gibt es günstige Objektive für die Milchstraße? Ja, die gibt es! Deutlich günstiger wird es, wenn man Objektive für Fotos von der Milchstraße nutzt, die keinen Autofokus haben. Wie du weißt, brauchst du ja auch gar keinen Autofokus bei der Milchstraßen- und Astrofotografie.

Meine Empfehlung geht für Einsteiger in die Milchstraßenfotografie also ganz klar dahin, sich ein Objektiv für die Milchstraße zu kaufen, dass keinen Autofokus besitzt.

Besonders die Marke Samyang (je nach Verkaufsland auch als Walimex und Rokinon bekannt) hat einige solcher “Milchstraßen-Objektive” entwickelt, die sich perfekt eignen und in Ausführungen für DSLR und DSLM vergleichsweise günstig verfügbar sind.

Beispielsweise ein 16mm Objektiv mit einer Wahnsinns-Offenblende von 2.0 für knapp 380€ – allerdings nur für DSLR-Kameras mit APS-C Sensor!

Objektive für Milchstraße und Sterne: APS-C

Hier habe ich dir empfehlenswerte Milchstraßen Objektive für APS-C Kameras unterschiedlicher Hersteller aufgelistet. Ein Klick auf den entsprechenden Mount, zeigt die Objektive an.

Gute Astro-Objektive für Canon EF-S (APS-C)

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Samyang 16mm 2.0
121 Bewertungen
Samyang 16mm 2.0*

  • lichtstarkes Weitwinkelobjektiv für APS-C Kameras
  • perfekt für Landschaften und Nachthimmel

Kompaktes und sehr lichtstarkes Weitwinkelobjektiv, dass sich perfekt für Sternenhimmel und Landschaften eignet.


Tamron 17-50mm 2.8
792 Bewertungen
Tamron 17-50mm 2.8*

  • lichtstarkes Standard-Zoomobjektiv für APS-C Kameras
  • Nicht nur für Milchstraßenfotos super, sondern auch für Reisen top

Ein exzellentes Standard-Zoomobjektiv mit hoher Lichtstärke und guter Abbildungsleistung.

Gute Astro-Objektive für Canon EF-M (APS-C)

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Sigma 16mm 1.4 Contemporary
3.482 Bewertungen
Sigma 16mm 1.4 Contemporary*

  • extrem lichtstarkes Weitwinkel-Objektiv für spiegellose APS-C Kameras
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • exzellente Bildqualität auch in der Astrofotografie

Eines der besten Objektive für die Milchstraße an spiegellosen APS-C Kameras. Sehr zu empfehlen.


Angebot
Samyang 12/2,0
1.103 Bewertungen
Samyang 12/2,0*

  • sehr lichtstarkes Weitwinkel- und Milchstraßen-Objektiv
  • top Preis-Leistungs-Verhältnis
  • manueller Fokus

Sehr lichtstarkes und optisch hervorragendes Weitwinkelobjektiv, das häufig für die Milchstraßenfotografie genutzt wird.

Gute Astro-Objektive für Sony E-Mount (APS-C)

Sigma 16mm 1.4 Contemporary
3.482 Bewertungen
Sigma 16mm 1.4 Contemporary*

  • extrem lichtstarkes Weitwinkel-Objektiv für spiegellose APS-C Kameras von Sony
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • exzellente Bildqualität auch in der Astrofotografie

Eines der besten Objektive für die Milchstraße an Sonys spiegellosen APS-C Kameras. Sehr zu empfehlen.


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Samyang 12/2,0
1.103 Bewertungen
Samyang 12/2,0*

  • extrem lichtstarkes Weitwinkel-Objektiv für spiegellose APS-C Kameras von Sony
  • sehr lichtstarkes Weitwinkel-Objektiv für die Astrofotografie
  • top Preis-Leistungs-Verhältnis
  • In Kombination mit einer Sony Alpha 6000 lässt sich eine sehr günstige Kombi für Milchstraßenfotos realisieren

Eines der günstigsten, lichtstarken Weitwinkelobjektive für die Milchstraße.

Objektive für Milchstraße und Sterne: Vollformat

Objektiv für die Milchstraße: Das Samyang 14mm 2.8
Das Samyang AF 2,8/14 mm EF für Canon ist ein sehr gutes Objektiv für Milchstraßenfotos und sogenannte “Astroscapes”.

Das wohl derzeit in der Astrofotografie meistgenutzte Objektiv für Vollformatkameras ist das Samyang 14mm 2.8 (Samyang 14mm F2.8 Objektiv auf Amazon*).

Ein super Objektiv für die Astrofotografie, das ich sehr lange auf meiner Kamera hatte. Einer der Preis-Leistungssieger in der Landschafts- und Astrofotografie und für den Einstieg absolut zu empfehlen!

Samyang hat von diesem Objektiv eine aktualisierte Version mit Autofokus herausgebracht (hier auf Amazon erhältlich*), die wesentlich mehr Bildschärfe bietet, als der Vorgänger und sich dadurch noch besser für die Astrofotografie eignet. Derzeit nutze ich die neue Version für meine Astrofotos.

Zu diesem Objektiv habe ich übrigens ein ausführliches Review verfasst.

Objektiv für Milchstraße: Ein Foto von der Milchstraße, dass mit 20mm gemacht wurde
Die Milchstraße – fotografiert in den bayerischen Alpen (Breitenberg bei Pfronten) mit dem Objektiv Sigma Art 20mm 1.4 und der Canon EOS R

Ebenfalls sehr empfehlenswert ist das “Milchstraßen-Objektiv” Sigma 20mm 1.4 Art, was irrsinnig viel Licht einfängt und bereits bei Offenblende extrem scharf ist!

Es ist eines meiner Lieblings-Objektive für die Milchstraßenfotografie, auch wenn am Rand durchaus Coma sichtbar ist. Das Sigma Art 20mm kratzt derzeit aber mit rund 750€ ordentlich am Geldbeutel! ( Sigma 20mm 1.4 anschauen* )

Eine weitere Alternative ist das Sigma 24mm 1.4 Art* , ein bei Offenblende schon extrem scharfes Objektiv, das in der Astrofotografie ebenfalls sehr oft genutzt wird.

Die Königin der Milchstraße-Objektive ist übrigens das Sigma 14mm 1.8 Art ( hier erhältlich* ).

Dieses Milchstraßen-Objektiv ist das lichtstärkste Ultraweitwinkel, dass es derzeit für rund 1500€ zu kaufen gibt, ist jedoch groß und schwer.

Liste empfehlenswerter Objektive für Milchstraße und Sterne nach Kameramarke

In folgender Liste findest du besonders empfehlenswerte Objektive für Sterne und Milchstraße, die für Vollformatkameras geeignet sind. Ein Klick auf den entsprechenden Mount, zeigt die Objektive an.

Gute Objektive für die Astrofotografie: Canon EF

Sigma Art 14mm 1.8
56 Bewertungen
Sigma Art 14mm 1.8*

  • Das lichtstärkste 14mm Ultraweitwinkel-Milchstraßen-Objektiv auf dem Markt
  • extrem scharf bei Blende 1.8
  • sehr lange Belichtungszeit möglich

Derzeit das beste Objektiv für die Milchstraße, dass an Canon Kameras genutzt werden kann.


Sigma 20mm Art F1.4
150 Bewertungen
Sigma 20mm Art F1.4*

  • extrem gute Abbildungsleistung und sehr hohe Lichtstärke
  • extrem scharf bei Blende 1.4
  • lange Belichtungszeit möglich

Derzeit mein persönliches Lieblings-Objektiv für die Milchstraße


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Samyang 14mm AF 2.8 EF
60 Bewertungen
Samyang 14mm AF 2.8 EF*

  • Ein Ultraweitwinkel-Objektiv für Canon - sehr gute Abbildungsleistung und kaum Verzeichnung
  • sehr scharf bei Blende 2.8
  • sehr lange Belichtungszeit möglich

Überarbeitete Version mit guter Bildqualität und Autofokus


Sigma 24mm Art F1.4
515 Bewertungen
Sigma 24mm Art F1.4*

  • sehr beliebtes Objektiv für die Milchstraße, extrem scharf und lichtstark
  • sehr scharf bei Blende 1.4

Hervorragendes Objektiv mit hoher Lichtstärke


Angebot
Canon 35mm 1.4 L II USM
46 Bewertungen
Canon 35mm 1.4 L II USM*

  • sehr scharfes und lichtstarkes Objektiv
  • Ideal um hochwertige Panorama-Aufnahmen mit vielen Details zu fotografieren
  • Leider sehr teuer

Dieses 35mm Objektiv nutze ich auch für Milchstraßenaufnahmen. Die überragende Schärfe bei Blende 1.4 ist super geeignet, um detailreiche Aufnahmen Vom Sternenhimmel zu machen.

Gute Objektive für die Astrofotografie: Sony E-Mount

Angebot
Sigma Art 14mm 1.8
158 Bewertungen
Sigma Art 14mm 1.8*

  • Das lichtstärkste 14mm Ultraweitwinkel-Milchstraßen-Objektiv auf dem Markt
  • extrem scharf bei Blende 1.8
  • sehr lange Belichtungszeit möglich

Derzeit das beste Objektiv mit E-Mount für die Milchstraße


Angebot
Samyang 14mm AF 2.8 FE
296 Bewertungen
Samyang 14mm AF 2.8 FE*

  • sehr gute Abbildungsleistung und kaum Verzeichnung
  • sehr scharf bei Blende 2.8
  • sehr lange Belichtungszeit möglich

Eines der besten Objektive für die Milchstraße an Sony Kameras.


Sigma 20mm 1.4
81 Bewertungen
Sigma 20mm 1.4*

  • Das Sigma 20mm 1.4 bietet auch bei Sony eine extrem gute Abbildungsleistung und sehr hohe Lichtstärke
  • sehr scharf bei Blende 1.4
  • lange Belichtungszeit möglich

Sehr beliebtes Milchstraßenobjektiv bei Sony-Nutzern


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Sony 24mm 1.4 GM
206 Bewertungen
Sony 24mm 1.4 GM*

  • sehr beliebtes Objektiv von Sony, extrem scharf und lichtstark
  • super, um Teilbereiche der Milchstraße zu fotografieren

Traumobjektiv aus der GM Serie mit hoher Lichtstärke

Gute Objektive für die Astrofotografie: Nikon F-Mount

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Sigma 14mm 1.8
42 Bewertungen
Sigma 14mm 1.8*

  • Das lichtstärkste 14mm Ultraweitwinkel-Milchstraßen-Objektiv auf dem Markt
  • extrem scharf bei Blende 1.8
  • sehr lange Belichtungszeit möglich

Derzeit das beste verfügbare Objektiv für die Milchstraße für Nikon-Fotografen.


Sigma 20mm 1.4
92 Bewertungen
Sigma 20mm 1.4*

  • auch für Nikon mit einer extrem gute Abbildungsleistung und sehr hohe Lichtstärke
  • lange Belichtungszeit möglich

Top Astro-Objektiv für alle Nikon-Fotografen.


Sigma 24mm Art F1.4
515 Bewertungen
Sigma 24mm Art F1.4*

  • sehr beliebtes Objektiv für die Milchstraße, extrem scharf und lichtstark
  • sehr scharf bei Blende 1.4

Hervorragendes Objektiv mit hoher Lichtstärke

Sternspuren – Startrails fotografieren

Sterne fotografieren: Sternspuren erzeugen
Sterne fotografieren: Sternspuren erzeugt man mit langen Belichtungszeiten. Die Erdrotation sorgt für die kreisrunden Sternenwischer.

Sieht immer wieder beeindruckend aus: Ihr könnt eine sehr lange Belichtung des Sternenhimmels machen und dadurch kreisrunde Sternspuren erzeugen. Möchte man solch ein Bild mit Sternspuren haben, könnt ihr im BULB-Modus ein paar Minuten belichten (Achtung – ISO nicht zu hoch wählen!).

Für den Anfang zumindest, denn mit “Stacking” bekommen wir deutlich bessere Ergebnisse und unterdrücken vor allem das Rauschen der Kamera. Auf das Thema Stacking gehe ich in einem späteren Blogbeitrag ein.

Bei Sternspurenfotos empfehle ich kleinere ISO-Werte (100 – 400 – je nach Anfangsblende am Objektiv). Denn sonst werden zu viele Sternspuren auf dem Foto sein und das sieht nicht mehr schön aus.

Fotos von Sternen und Sternbildern

Zuerst sollte man sich an Fotos von besonders auffälligen Sternbildern versuchen. Orion sticht im Winter besonders ins Auge und ist immer ein schönes Fotomotiv.

Astrofografie: Orionnebel
Astrofotografie leicht gemacht:
Der Orionnebel kann vergleichsweise einfach ohne Nachführung fotografiert werden. Alles was du dafür brauchst, ist ein lichtstarkes Teleobjektiv und viele Aufnahmen.

Mit einem lichtstarken Teleobjektiv kann man im Sternbild Orion sogar die ersten Versuche in der Astrofotografie wagen und den Orionnebel mit relativ wenig Aufwand fotografieren.

Der große und der kleine Wagen sind auch bekannte Sternbilder, die auffallen und bekannt sind. Wer das Sternbild Cassiopeia findet, kann bei einer weitwinkligen Aufnahme sogar die Andromeda-Galaxie mit erwischen.

Diese ist als kleiner “milchiger Knubbel” mit Grundzügen einer Galaxie auf den Bildern erkennbar und kann ebenfalls vergleichsweise leicht mit einem Lichtstarken Telobjektiv eingefangen werden..

Planeten fotografieren

Sterne und Milchstraße fotografieren: Einstellungen, Kameras & Objektive, Tipps & Tricks für Fotos vom Sternenhimmel 3
Ein Foto von Jupiter – allerdings durch ein Teleskop mit 1250mm Brennweite fotografiert.

Die Venus ist hell, leicht zu finden und ein perfektes Einstiegs-Objekt, sofern man ein Teleobjektiv besitzt! Dafür jedoch leider sehr sehr unspektakulär, wenn man ein paar mal die Sichel der Venus gesehen hat.

Wer ein Teleobjektiv besitzt, kann mit ein wenig Übung Jupiter und seine größten 4 Monde fotografieren. Ab 200mm sollte man die Begleiter des Gasriesen schon erkennen können. Jupiter ist zudem auch leicht am Himmel zu finden. Nutzt für die ersten Male am besten eine App um Jupiter zu finden.

Nach und nach werdet ihr aber die typische Farbe und Helligkeit vom König unseres Sonnensystems ganz von alleine erkennen. Saturn, der zweitgrößte Planet in unserem Sonnensystem, ist ebenfalls mit einem 300mm Teleobjektiv einzufangen, wenn er der Erde besonders Nahe steht.

Die Ringe sind erkennbar. Jedoch ist so ein Foto vom Saturn schon wesentlich schwerer anzufertigen.

Kometen fotografieren

Sterne und Milchstraße fotografieren: Einstellungen, Kameras & Objektive, Tipps & Tricks für Fotos vom Sternenhimmel 4
Man kann nicht nur die Milchstraße oder Sterne fotografieren. Hier hat sich der Komet NEOWISE an den Abendhimmel geschlichen. Fotografiert mit einem Sigma Art 20mm 1.4 Objektiv in den Weinbergen Rheinhessens (23.07. 2020 gegen 0:30 Uhr)

Ab und an gibt es einen hellen Kometen am Sternenhimmel zu sehen. Wie du einen Komet fotografierst, erkläre ich dir in einem eigenen Tutorial.

Sterne fotografieren: Eure Bilder und Erfahrungen

Nun interessiert mich, ob Ihr schon mal den Nachthimmel und die Milchstraße fotografiert habt und was dabei herausgekommen ist. Fiel es euch schwer, Bilder von Sternen und der Milchstraße zu machen? Nutzt hierfür einfach die Kommentarfunktion unter dem Post! Ich freue mich immer über Kommentare, Anregungen und Bilder von euch!

Und falls du wissen willst, wie du den Mond fotografierst, dann ist mein Beitrag Mond fotografieren: Einstellungen, Kameras, Objektive und Tipps genau richtig für dich!

Fotokurs

Du hast nun Lust bekommen, Bilder von Sternen zu machen, möchtest dich aber nicht alleine daran versuchen oder brauchst noch etwas Hilfe bei der Fotografie der Milchstraße? Dann zeige ich dir in meinem Fotokurs Milchstraße fotografieren, ganz persönlich, wie man Sterne und die Milchstraße fotografiert.

Bilder zum Beitrag: Sterne fotografieren
Hier findet ihr noch einmal alle Bilder von Sternen und der Milchstraße aus dem Beitrag.

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Letzte Aktualisierung am 30.11.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Kommentare zu Sterne und Milchstraße fotografieren: Einstellungen, Kameras & Objektive, Tipps & Tricks für Fotos vom Sternenhimmel

Hier kannst du mir und anderen Lesern Fragen zum Beitrag stellen und diskutieren. Alle Kommentare werden moderiert.

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233 Kommentare

  1. Rudi 25. September 2021 at 3:22

    Hallo Stephan, ich habe eine Frage.
    Ich habe versucht den Nächtlichen Sternenhimmel zu fotografieren, das Ergebnis war aber überaus hell, als ob zwei Sonnen die Erde beleuchten würden, obwohl es Nacht war. Die Werte waren Belichtungszeit = 60sec. ISO = 3200, danach bin ich runter auf Belichtungszeit = 30sec. und ISO = 400 das Ergebnis war deutlich besser.
    Meine Frage ist eigentlich ganz einfach, um mein Bild angemessen zu belichten habe ich jetzt zwei Möglichkeiten: Belichtungszeit runter und ISO rauf, oder umgekehrt, ISO runter und Belichtungszeit rauf, welches ist der besser Weg? Entweder ISO so gering wie möglich halten, oder die Belichtungszeit?
    Vielen Dank

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 27. September 2021 at 12:43

      Hallo Rudi,

      wenn es zu hell ist, gibt es mehrere Gründe:

      1. der Mond scheint und er überstrahl so viel, dass alles extrem hell wird
      2. zu starke Lichtverschmutzung vor Ort, die alles überstrahlt

      Hohe ISO-Werte braucht man nur, wenn man die Milchstraße ohne Nachführung fotografiert und die zarten Details abbilden möchte.

      Die Belichtungszeit ist durch die Erdrotation eh eingeschränkt und die Blende sollte eh so offen wie möglich gehalten werden.

  2. Darwi Odrade 17. September 2021 at 18:01

    Hi, eine kurze Anregung: Der Text ist durch das aggressive SEO für Menschen sehr schwer lesbar. Etwas weniger wäre super.

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 20. September 2021 at 9:31

      Hi Darwi,

      danke für deine Anmerkung. Ich werde den Text demnächst nochmal überarbeiten.

  3. andrea 13. September 2021 at 9:58

    Hi, danke für den schönen und hilfreichen Beitrag!
    Hast Du einmal das Sony FE f1,4 24 mm mit dem Sigma DG f1,4, 24 mm verglichen? Das Sigma zeigt leider sehr starke Koma in den Randbereichen der Fotos – sicher kann man dann die Blende weiter zu drehen, was aber schade wäre. Gibt es noch einen Trick, wie man die Koma besser reguliert bekommt? Wäre für Tipps total dankbar! Ist das beim Sony FE 24 mm f1,4 auch so?

    danke und liebe Grüße

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 15. September 2021 at 10:05

      Hi Andrea,

      Koma ist bei Brennweiten von 20 – 24 mm ein physikalisches Problem. Jedes Objektiv wird etwas Koma haben und ich finde, man kann damit gut leben.
      Zum Sony kann ich leider nichts sagen – aber ich denke, dass es da ähnlich sein wird.

      Reguliert bekommst du das nur durch abblenden. Oder aufwändig in der Bildbearbeitung: https://youtu.be/YuEX3KLrAUo

  4. Dennis Grywatsch 23. August 2021 at 19:50

    Ich bin durch Zufall auf diesen Beitrag gestoßen und er ist eine super Anleitung. Seit letztem Jahr bin ich mit meiner Sony A7iii unterwegs und ich konnte mir jetzt endlich durch mein Azubigehalt das Sigma 35mm DG DN 1.4 holen. Eigentlich bin ich eher der Typ für Streetphotography und Portraits, aber da ich gute Vorraussetzungen habe, werde ich mich heute Abend mal aufs Feld stellen und den Nachthimmel fotografieren. Ich danke dir im Voraus Stephen

  5. Ralph Spitzner 21. August 2021 at 9:00

    Klasse erklärt, jetzt habe ich noch mehr Lust auf Sternefotographie. Ich besitze eine Sony Alpha 58 und habe jetzt ein Tamron SP35mm F/1.8 Di USD Sony. Ist das eine Kombination, mit der man was anfangen kann? Da ich ja Objektive mit A-Mount benötige, habe ich nicht mehr so viel Auswahl. Oben genanntes Tamron gab es im Saturn für 197€, da hab ich mal zugeschlagen, hoffentlich nicht vergebens. Kannst du mir Tipps für meine Kombination geben? Vielen Dank

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 23. August 2021 at 10:54

      Hallo Ralph,

      klar kannst du mit dem Tamorn 35mm 1.8 die Milchstraße fotografieren. Ich habe dieses Objektiv in Verbindung mit der Canon EOS RP auch schon für die Milchstraße benutzt. Hier ist ein Beispielfoto, das mit dem Tamorn entstand: Milchstraße mit dem Tamron 35mm 1.8

    2. Ralph 27. August 2021 at 16:51

      Danke, kannst du mir die Einstellungen verraten, die du dafür bei deiner Kamera vorgenommen hast?

  6. Martin 3. August 2021 at 8:54

    Hallo Stephan,

    habe Deinen Artikel mit Interesse gelesen. Kannst Du mir sagen, ob das Samyang F2.8/14 mm Objektiv problemlos mit der EOS R6 funktioniert? Dann würde ich mir das Samyang kaufen.

    Viele Grüße,
    Martin

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 9. August 2021 at 11:59

      Hi Martin,

      da ich das 14mm 2.8er inzwischen nicht mehr besitze, kann ich dir da leider nicht bestätigen, ob alles klappt. Aber eigentlich sollte alles funktionieren – zur Not kann man ja auch manuell fokussieren :)
      Frag am besten einfach mal bei Samyang direkt nach. Die können dir sicher Auskunft geben :)

  7. Dirk 20. Juni 2021 at 19:59

    Hi, wie siehst du die Kombination Sony a7iii mit Samyang 35 1.8 für die Milchstraße? Oder ich habe alternativ das Tamron 28/75 f2.8
    Was würdest du vorziehen?
    Sind bei den Brennweiten ggf. Panoramas angebracht?
    Freue mich über deine fundierte Einschätzung. Bin um den 8.august im Allgäu am hopfensee und hoffe auf klaren Himmel .
    Viele Grüße
    Dirk

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 21. Juni 2021 at 5:44

      Hi Dirk,

      mit dem 35mm 1.8er kannst du mehrere Aufnahmen super zu einer Panoramaaufnahme stitchen.

      Das 28-75mm würde ich persönlich nicht nutzen, denn mir wäre für eine 2.8er Lichtstärke die Anfangsbrennweite von 28mm dann doch zu lang und der Unterschied zu 35mm ist dann eher sehr gering.

      2.8er Objektive sind meines Erachtens nur sinnvoll, wenn sie besonders weitwinklig sind und man entsprechend lange belichten kann.

    2. Dirk Lamken 21. Juni 2021 at 14:24

      Klasse, dank‘ dir! Vielleicht schieße ich ja doch noch ein gebrauchtes Samyang 14 2.8 für nen kleinen Taler. Bei Astro liegt (noch) nicht mein Fokus 😜
      Ich habe noch eine a6000. Da könnte man noch über das 12 2.0 nachdenken. Aber wenn schon Geld in die hand nehmen, dann wohl doch die VF-Variante?
      Schöne Grüße
      Dirk

      P.S. dein Beitrag ist wirklich hilf- und lehrreich! Weiter so!

    3. Maxim (Stephan Forstmann) 22. Juni 2021 at 13:39

      Hi Dirk,

      danke für dein Lob!

      Hol dir das Samyang 14mm 2.8.
      Bei Vollformat kannst du das ISO deutlich höher einstellen und da ist das 14mm die sinnvollere Investition.

  8. Karl A. 11. Juni 2021 at 8:10

    Hallo,

    bitte unbedingt die Verordnungen zu den jeweiligen Gebieten, sowie die Besitzverhältnisse beachten. Ich weiß, das Thema ist unbeliebt, weil es die Möglichkeiten der Fotografen einschränkt, aber aber die daraus resultierenden Probleme können halt nicht nur sehr teuer sein …
    Der längere nächtliche Aufenthalt an einem Ort in Schutzgebieten jedweder Art wird ganz schnell als Lagern ausgelegt, besonders wenn man schwereres Material mit sich führt oder irgendeine Unterlage auf dem Boden ausbreitet. Problematisch ist es, weil Lagern zumeist als Wildcampen ausgelegt wird und schon wird es richtig teuer oder geht sogar wie in den Nationalparks gleich nach dem Strafgesetzbuch.
    Man kann sich natürlich auch um eine Genehmigung bemühen, aber viele Dienststellen antworten auch auf mehrfache Anschreiben nicht. Ich schätze es dürften so etwa drei Viertel sein. Die die dann doch antworten lehnen solch ein Anliegen dann häufig auch auf Flächen ohne Flächenschutz ab, selbst wenn ein berechtigtes Anliegen und ein gewisses Interesse der Allgemeinheit an den Aufnahmen vorliegt. So wie es aussieht hat man als normaler nahezu keine Möglichkeit sich irgendwo hinzustellen ohne rechtlich nicht wenigstens mit einem Bein vor Gericht zu stehen.
    Nach meiner Erfahrung sind die einzigen wirklich zulässigen Flächen die Sternenparks und auch dort nur die vorgegebenen Stellflächen und Flächen ohne Flächenschutz, wenn sie in privater Hand sind.
    Das einzige was hilft ist Deutschland zu verlassen, aber Achtung, die regeln mögen im Ausland etwas lascher sein, aber es gibt immer noch Regeln über die man sich zuvor genauestens informieren sollte.

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 9. August 2021 at 12:21

      Hey Karl, danke für den Hinweis. Ich habe im Beitrag einen entsprechende Randnotiz eingefügt :)

  9. Patrick 21. April 2021 at 19:47

    Danke für den ausführlichen Artikel!
    Ich hätte noch eine Frage, da für mich noch ein Punkt unklar ist:

    Angenommen ich habe eine Vollformat-Kamera mit einem sehr guten F4 Objektiv und eine APS-C Kamera mit einem sehr guten F2.8 Objektiv.

    Ist dann in diesem Fall das APS-C System für Astrofotografie besser (wegen F2.8) oder kommt es praktisch auf das Gleiche? (auch Umrechnungsfaktor in diesem Fall für die Blende oder nicht?)

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 22. April 2021 at 6:52

      Hallo Patrick,

      die Blendenwerte werden nicht umgerechnet. Und eigentlich ist das Umrechnen einer Brennweite auch Quatsch, denn ein 35mm Objektiv ist und bleibt auch an einer APS-C Kamera ein 35mm Objektiv.

      Bei lichtstarken Objektiven werden immer mehr Sterne, bzw. mehr Details der Milchstraße sichtbar sein, als bei einem lichtschwächeren 4.0 Objektiv, selbst wenn das lichtschwächere Objektiv längere Belichtungszeiten erlaubt.

      Das liegt einfach daran, dass eine größere Blendenöffnung durch die vergrößerte Fläche viel mehr Photonen bei gleicher Zeit durchlässt.

    2. Patrick 23. April 2021 at 16:45

      okay, danke für die Antwort!
      Das “Umrechnen” mache ich eigentlich nur was das “Bokeh” betrifft.
      Dass ein 35mm Vollformat an einer APS-C auch ein 35 mm bleibt war mir bewusst.
      Nur wegen des Lichts war ich mir unsicher :)
      Also würde es finanziell sehr viel Sinn machen ein APS-C System für die Astrofotografie zu verwenden. Z.B. mit dem 12mm F2.0 von Samyang.

  10. Christian 17. April 2021 at 16:11

    Sehr instruktiver Beitrag – danke! Du hast darin erwähnt, mal einen separaten Beitrag zum Thema Stacking zu machen. Habe ich den übersehen oder ist er anderen Prioritäten zum Opfer gefallen?

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 22. April 2021 at 6:37

      Hi Christian,

      ja ich habe mangels Zeit derzeit noch keinen Beitrag zum Stacking online. Ich werde aber bei meinen nächsten Milchstraßenfotos dran denken und entsprechendes Material aufnehmen.

  11. Andreas 8. April 2021 at 12:04

    Erstmal: tolle Seite, viel Arbeit, Respekt und danke.
    Ich fotografiere schon lange, versuche mich aber gerade erst als Star Photographer. Ich habe eine Frage zu den ISO Einstellungen. Ihr Sterne Fotografen benutzt da immer sehr hohe Werte, das ist mir nicht so ganz klar. Bei Offenblende mit 400-800 und ca 15-20 Sek bekomme ich eigentlich schon ganz gute Ergebnisse, natürlich muss man auch diese nachbearbeiten. Da man aber ab ISO 1000 selbst mit neueren Kameras (ich verwende die Sony RIII) ein elendiges Farbrauschen bekommt, würde ich doch lieber niedrige ISO Werte nehmen und eben bei der Raw Konvertierung aufhellen. Oder verstehe ich da etwas falsch?

  12. Julia Laatz 7. Januar 2021 at 22:59

    Hallo,

    Ich sehe immer wieder Bilder wo ein Mensch oder Hund unter der Milchstraße steht.
    Da frage ich mich: Wie kriegen die das so gestochen scharf hin?
    Ein Hund bewegt sich nunmal und auch ein Mensch macht bei mindestens 20 Sekunden Belichtungszeit mal ne minimale Bewegung.
    Gibts da irgendeinen Trick den ich verpasst habe? :D

    LG aus Teneriffa

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 11. Januar 2021 at 8:27

      Hallo Julia,

      das sind oft Mehrfachbelichtungen, die nachträglich in der Bildbearbeitung übereinandergelegt werden. Also eine für den Nachthimmel und eine für den Vordergrund.

      Oft wird da sogar für die Aufnahme im Vordergrund geblitzt oder mit einer anderen Lichtquelle gearbeitet.

  13. Marina 1. Januar 2021 at 19:19

    Hallo Stephan,

    vielen Dank für das interessante und lehrreiche Tutorial!
    Ich würde mich sehr gerne an die Astro-Fotografie wagen, nutze aber (noch) eine Canon EOS 400D – ist es mit der Kamera überhaupt möglich, schöne Fotos von Sternen und der Milchstraße zu schießen oder sollte ich in eine neuere investieren?

    Viele Grüße und ein frohes neues Jahr
    Marina

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 6. Januar 2021 at 8:52

      Hallo Marina,

      möglich ist es schon, allerdings werden die Ergebnisse über ISO 800 dann doch sehr verrauscht sein, da moderne Kameras da deutlich besser sind.

      Ich habe selbst eine astromodifizierte “alte” Canon 450D, die ich jedoch nur für Objektive wie den Orionnebel oder Galaxien nutze. Hier wird jedoch anders fotografiert, als im Tutorial beschrieben.

      Meine Antwort ist also: Ja, kannst du, aber mit einer neuen Kamera werden die Ergebnisse deutlich besser werden!

  14. Thomas E. 29. Dezember 2020 at 16:03

    Hallo Stephan,
    erst mal ein dickes Lob für Deinen Beitrag. Das hat mir schon mal sehr geholfen und ich konnte einige schöne Sternenbilder und Aufnahmen vom Mond machen. Ich besitze eine Canon EOS 550D und ein Sigma 10-20mm F4-5.6 EX DC Weitwinkelobjektiv. Das Stativ ist auch recht gut und ich arbeite mit Funkfernauslöser. Da ich die Sterne besser herausholen und mich nun auch an die Milchstrasse wagen will habe ich mir die Nachführung Vixen Polarie besorgt. Bildbearbeitung der RAW-Dateien mache ich hauptsächlich mit Canon Digital Photo Professional und Gimp und Software für Stacking hab ich auch.
    Ich bin allerdings besorgt, ob meine alte Canon 550D und dieses Sigma Weitwinkelobjektiv mit etwas schwächerer Lichtstärke auch mit Nachführung wesentlich bessere Bilder bringt. Wäre Dir für Deine Meinung und eventuelle Tipps sehr dankbar.
    Liebe Grüße
    Thomas

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 29. Dezember 2020 at 17:42

      Hallo Thomas,

      erst einmal danke für deinen Kommentar und die interessante Frage!

      Da ich die 550D selbst hatte, weiß ich, dass ab ISO 800 schon relativ viel Bildrauschen sichtbar war.

      Auch das Sigma Weitwinkel ist mir, besonders am Bildrand, mit deutlichen Unschärfen in Erinnerung geblieben.

      Aber trotzdem kannst du mit Hilfe der Nachführung schon super Fotos machen, besonders wenn du die Bilder dann “stackst” wirst du deutlich bessere Ergebnisse erhalten. Leider steigt dadurch der Aufwand für ein Milchstraßenfoto schnell an.

      Moderne Kameras machen es dank besseren Sensoren da aber deutlich einfacher.

  15. DURLANfotografie 6. Dezember 2020 at 12:51

    Hallo, ein sehr schöner Beitrag für mich, der sich in das Thema einarbeiten möchte! Ab Weihnachten kann es bei mir losgehen, ich mache mich dann auf in die Nacht mit einem Viltrox 20mm f 1.8 Objektiv und einer Sony A7 erste Generationen!

  16. Jan 20. November 2020 at 12:52

    Hallo Stephan,

    Danke für den tollen Beitrag!
    Ich habe vor einiger Zeit angefangen mit der EOS 2000D und Kit Objektiv die ersten Nachtaufnahmen zu machen, und wäre nun gern in der Lage mehr Licht einfangen zu können. Ich denke auf kurz oder lang werde ich mir gern eine Vollformat zulegen, weshalb ich das Samyang 16/2,0 , dass ich nach meinem Verständnis ja nur gut für eine APS-C nutzen lässt, entfällt. Stadtessen würde ich gern mit einem Budget von etwa 1000€ in die Vollformate einsteigen, und bin herstellertechnisch unvoreingenommen, da ich eh noch nicht viel Equipment habe. Gibt es abgesehen von der gebrauchten Canon 6D bessere Optionen in dem Preissegment?
    Lieben Dank für Deine Hilfe,
    Jan

  17. Andi 4. November 2020 at 8:52

    Hallo Maxim, vorab Danke und ein riesen Kompliment für diesen Artikel. Absolut vorbildlich.
    Eine Frage ist für mich noch offen bezgl. der richtigen Fokussierung. Also klar, manuell und auf unendlich habe ich verstanden. Was ist wenn man mehrere Objekte inklusive der Milchstraße auf das Bild scharf bekommen will. Angenommen in meinem Frame ist eine Brücke, ein Baum, evtl. ne Hütte, sollte man dann eher auf Brücke/Baum/Hütte scharfstellen oder doch den hellsten Stern anpeilen und darauf scharfstellen ? Und: falls ich den hellsten Stern scharfstelle, dann steht doch aber mein Objektiv gar nicht mehr auf unendlich, weil ich durch das drehen des Fokusrings eher auf die Schärfe des Sterns achte, dann komme ich ja automatisch aus der unendlichkeits Stellung weg ? :-) Danke !!

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 10. November 2020 at 7:00

      Hallo Andi,

      ich fokussiere immer auf die Sterne. In der Regel hast du da auch noch genug Schärfe im Vordergrund, zumindest bei sehr weitwinkligen Objektiven ist das kein Problem.
      Du kannst natürlich auch zwei Aufnahmen miteinander Kombinieren und somit eine Art Fokusstacking ausführen. Allerdings würde ich bei der Aufnahme des Vordergrundes den Fokus weiter den Sternen lassen und einfach die Blende schließen.

  18. Malte Burkhardt 5. Oktober 2020 at 21:53

    Hallo
    Habe die Canon Eos R, ist die im Vergleich zu astromodifizierten nicht so gut im abschneiden. Würde vielleicht dann die Eos 2000d, die ich habe astromodifizieren?

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 8. Oktober 2020 at 14:12

      Hi Malte, eine Astromodifikation lohnt sich dann, wenn du die Kamera nur noch für die Astrofotografie nutzen willst und du eine Nachführung nutzt.

      Alleine was den Sensor angeht, ist die EOS R der 2000D um Welten überlegen.

  19. Oliver Brink 17. September 2020 at 22:31

    Hallo Stephan,
    ich habe mich schon öfter mit der Thematik auseinandergesetzt und bin auch schon viele Nächte unter dem Sternenhimmel unterwegs gewesen zum Fotografieren.

    Mich würde jetzt interessieren was du zum Thema IR Filter ausbauen und Kühlung des Sensors sagst? Gibt ist noch weitere Modifikationen die man vornehmen könnten?
    Macht es deiner Meinung nach Sinn.
    Es ist mir bewusst, dass es unter Umständen teuer ist das machen zu lassen, aber ich würde den kosten Punkt erst mal in den Hintergrund stellen.

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 22. September 2020 at 6:09

      Hi Oliver, ja es lohnt sich, den IR-Sperrfilter auszubauen, da dann noch zusätzlich Licht aus einem Wellenbereich am Sensor ankommt, das besonders aus Nebeln emittiert wird.

      Allerdings wirst du diese Kamera dann nicht mehr für die Alltagsfotografie nutzen können. Wenn du nichts anderes damit machen willst, ist das sehr sinnvoll.

      Ich habe selbst eine alte 450D astromodifiziert und nutze sie aber nur für Deep-Sky. Vielleicht baue ich nächstes Jahr meine alte 6D auch noch um.

      Der Einbau einer Kühlung dient nur dazu, dass der Sensor durch das permanente Auslesen bei Langzeitbelichtungen nicht warm wird und dadurch weniger rauscht. Ob das jetzt so sinnvoll ist, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen. Ich hatte aber bisher noch nie Grund, mich über ISO Rauschen zu beklagen.

      Die Sensoren haben ja in den letzten zehn Jahren eh riesige Sprünge gemacht und Bildrauschen ist idR kein Thema mehr.

  20. Patrick Gottwald 14. September 2020 at 14:01

    Hallo Stephan
    Dank deines Tutorials habe ich gestern das erste für mich zufriedenstellende Bild der Milchstraße gemacht
    Mit einer Eos 2000D und dem Samyang 14mm f2.8 AF
    Insgesammt 17 Minuten belichtet und Iso 1600
    Gestackt mit Sequator und bearbeitet mit LR und PS.

    Trotzdem würde ich ganz gerne noch etwas mehr rausholen und wollte fragen ob da noch mehr geht.
    https://imgur.com/a/Msqjqn3

  21. Hubert 3. September 2020 at 13:14

    Hallo Stephan,

    nur damit ich es richtig verstehe, 24 1.4 oder PanaLeica 25 1,4? Und der Vergleich mit den 13 Sekunden? Es sind beides doch 1.4er, nur dass aufgrund der Formel 300/(2*12) bzw. 300/(2*25) die mögliche Belichtungszeit beim ersten gut doppelt so hoch ist.

    Mir kam jetzt zufällig die spartanische, auf das Wesentliche fokussierte Voigtländer Nokton-Serie mit ihren 0.95 unter. Vermutlich schwer zu beherrschen, aber irre Möglichkeiten?

    Und sollte man die Einstellungen bei MFT modifizieren? Klar, try and error, aber über einen Hinweis freue ich mich trotzdem.

    Grüße
    Hubert

  22. Hubert 18. August 2020 at 16:37

    Hallo Stephan,
    zu Deinem tollen Beitrag ist schon alles gesagt…
    Daher:
    ich gehöre zur MFT-Fraktion, wo ja der Crop-Faktor richtig zuschlägt und wo mangelndes Licht/Rauschen von den hier genannten Systemen das größte Problem bereitet. Was ist für dieses System ein geeignetes Objektiv? Pana 12/1.4? Alternativen?
    In wieweit sind Deine Einstellungshinweise insbesondere wg. des Rauschverhaltens bei MFT zu modifizieren?
    Freue mich auf Deine Einschätzung.
    Hubert

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 24. August 2020 at 14:23

      Hallo Hubert,

      bei MFT würde ich wohl zum Laowa 7,5mm 2.0 greifen um einen guten Kompromiss aus Kosten, Belichtungszeit und ISO hinzubekommen.

      Das Leica kostet ordentlich Geld, wird dir aber einen Look wie beim 24mm 1.4er liefern, wenn du 13 Sekunden lang belichtest. Auch eine tolle Kombi!

  23. Martin 17. August 2020 at 11:05

    Hallo Stephan!
    Danke für die hervorragenden Tips für die Milchstraßen-Photografie! Hast du auch Erfahrung im Ausbelichten der Fotos, also wenn man die Bilder auf Papier bringen möchte? Mich würde vor allem interessieren, welche Papier (matt/glänzend/Qualität) die besten Ergebnisse bringt. Vielleicht hast du da ja Erfahrung, Danke auf jeden Fall,
    liebe Grüße!
    Martin

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 17. August 2020 at 14:24

      Hi Martin,

      ich persönlich bevorzuge mattes Papier, was natürlich nur etwas bringt, wenn der Rahmen dazu dann auch entspiegelt ist 😊

    2. Martin 18. August 2020 at 9:54

      Dass macht Sinn! :) Danke und liebe Grüße!

  24. Robert 14. August 2020 at 18:44

    Was würden Hobbyfotografen wie ich ohne solche Beiträge im Internet machen?
    Was mann dann mit z.B. Lightroom aus dem Foto noch rausholt kann man wieder wo anders nachlesen.
    Vielen, vielen Dank dafür, dass ihr eure Erfahrungen teilt !!!

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 17. August 2020 at 14:13

      Hi Robert,

      danke für deinen Kommentar! Freut mich, wenn dir mein Beitrag geholfen hat.

      Vielleicht setze ich mich auch noch Mal an ein Lightroom-Tutorial in Verbindung mit Photoshop, denn du hast Recht, man kann noch sehr viele Details aus den Milchstraßenfotos herausarbeiten.

  25. Marcel 12. August 2020 at 19:00

    Hallo Stephan,
    Dein Beitrag ist einfach super.
    Viele Fragen die ich hatte wurden damit beantwortet, nur eine nicht ich möchte mir die Canon EOS 2000D anschaffen als Einsteiger, was sagst du dazu lohnt sie sich ?
    Gerne würde ich damit auch Sterne und die Polarlichter Fotografieren, ist das mit der Kamera auch möglich?

    Liebe Grüße

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 17. August 2020 at 14:11

      Hi Marcel,

      natürlich kannst du auch mit der 2000D Sterne und Polarlichter fotografieren.

      Allerdings wird die Kamera bei ISO Werten über 1600 schon sehr stark Rauschen, was sich dann wieder auf die Bildqualität auswirkt.

      Aber: nimm lieber ein verrauschtes Bild, als gar keines 😊

  26. Michael Hentsch 9. August 2020 at 7:07

    toller Blog, vielen Dank – nur eine Anmerkung – der Sternenpark Nationalpark Eifel ist inzwischen rings herum von einer sehr großen Anzahl von Windrädern umgeben die in der Nacht den Horizont und den Himmel mit ihren roten Positionsleuten Lichtverschmutzen.

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 17. August 2020 at 14:04

      Hallo Michael,

      danke für deinen Hinweis. Schade, dass die Windradbeleuchtung nun auch in der Eifel zu finden ist. Sicherlich deutlich weniger, als bei mir in Rheinhessen, aber trotzdem ist das natürlich nicht schön.

  27. Ikno 4. August 2020 at 9:11

    Hallo Stephan
    Vielen Dank für den tollen Beitrag!
    Ich besitze derzeit eine Sony Alpha 6000 und bin mir am überlegen auf eine Sony Alpha 7 iii umzusteigen. Jedoch würde der Wechsel aus finanziellen Gründen erst nächstes Jahr erfolgen.
    Nun suche ich ein etwas günstigeser Weitwinkelobjektiv um die Milchstrasse zu fotografieren, das 12mm 2.0 von Samyang ist bis jetzt mein Favorit.
    Meine überlegung ist jetzt folgende: bereits jetzt das Smayang 14mm 2.8 für eine Vollformat Kamera zu kaufen, dieses lässt sich ja auch auf eine APS-C Kamera gebrauchen. Mir ist klar, dass das Objektiv auf eine APS-C Kamera anderst zu “Werten” ist (Bildauschnitt und Blende).
    Hast du evt. damit Erfahrung gemacht und kannst diese Kombi für die Astrofotografie empfehle oder würdest eher ein Objektiv für eine APS-C Kamera kaufen?

    Besten Dank und liebe Grüsse
    Ikno

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 5. August 2020 at 9:42

      Hi Ikno,

      das ist tatsächlich eine schwierige Frage.
      Das 14mm ist super, allerdings verlierst du an der Alpha 6000 den Vorteil der langen Belichtungszeit und es ist im Vergleich eine Blende lichtschwächer.

      Aber ich würde wohl das 14mm nehmen wenn der Umstieg auf eine Alpha 7 ansteht

  28. Dieter 27. Juli 2020 at 17:44

    Hallo Stephan,
    den Beitrag zur Astrofotografie finde ich hilfreich.
    Fotos vom Sternenhimmel(kürzlich der Komet), vom Mond und von Polarlichtern habe ich bisher gemacht (Canon 5 D Mk.IV) und war nicht immer zufrieden. Mir ist das Bild in der Live-View meist zu dunkel (z.B. um den Horizont mit einzubinden); manchmal ist die Displaylupe hilfreich.
    Am meisten stört mich aber der helle Autofokusrahmen, den ich zwar verschieben kann, aber dennoch blendet. Gibt es da eine Abhilfe?
    Danke im Voraus

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 27. Juli 2020 at 19:46

      Hallo Dieter,

      Um den Vordergrund einigermaßen sichtbar in den LiveView zu bekommen, Stelle ich immer ISO so hoch es geht. Ist dann alles ausgerichtet, dann kann man ISO wieder zurückstellen.

      Wenn dich der weiße Rahmen blendet, hilft entweder eine rote Folie über dem Display, da die Farbe rot die Helligkeitsadaption in den Augen nicht so sehr stört.

      Was auch geht, ist mittels der Kamera Connect App auf den LiveView zuzugreifen und auf dem Smartphone vorher den Nachtmodus zu aktivieren. Das schont auch die Augen in der Dunkelheit.

      Ich hoffe das hilft dir etwas weiter 🙂

    2. Dieter 28. Juli 2020 at 10:25

      Hallo Stephan,
      danke für die prompte Antwort. Das könnte klappen, ich probier’s!

  29. Stephan Ribbrock 27. Juli 2020 at 11:58

    Sehr schönes How-to!

    Habe es gestern Nacht mal ausprobiert. Mein 16-35/4 hat ganz ordentliche Bilder gemacht. Bei ISO 6400 und 30 Sek. Belichtung ist das nicht ganz so schlecht.

    Habe jetzt mal ein wenig gestöbert und würde mit dem Sigma 16/1.4 Contemporary liebäugeln. Für den Preis, so meine Meinung, unschlagbar.
    Was meinst Du?

    VG

    Stephan

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 27. Juli 2020 at 12:14

      Hi Stephan,

      freut mich, dass ordentliche Bilder herausgekommen sind :)
      Und ja, für eine APS-C Kamera ist das Sigma 16mm 1.4 Contemporary das lichtstärkste Weitwinkelobjektiv, dass es derzeit gibt.

      Damit machst du sicher nichts verkehrt!

    2. Stephan Ribbrock 29. Juli 2020 at 7:37

      Hi Stephan,

      ich benutze eine EOS 5D MK4.
      Sollte dafür gut geeignet sein, oder?

      VG
      Stephan

  30. Andreas 20. Mai 2020 at 0:54

    Bei Lightroom wird es schwierig, Sterne zu einem Panoramabild zusammenzufügen. Die Sterne bewegen sich. So findet Lightroom keinen überlappende Punkt wie bei einem Panoramabild am Tag. Das gleiche hat man aber auch am Tag wenn man den Himmel versucht zu einem Panorama zusammenzustellen. Habe es probiert und bin im Lightroom gescheitert. Er setzt Bilder mit nur Himmel oder Sterne nicht zusammen.

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 25. Mai 2020 at 7:28

      Hallo Andreas,

      Lightroom ist für diese Situation auch das falsche Tool. Hier würde ich sowieso eher mit Photoshop arbeiten, um mehr Kontrolle über das Endergebnis zu erhalten und Feinheiten zu korrigieren.

  31. Torsten 24. April 2020 at 16:01

    vielen Dank für dieses ausführliche Tutorial. ich werde es aufmerksam studieren und hoffe, das mir vielleicht dann auch so tolle Fotos gelingen. da kann man schon neidisch werden .

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 27. April 2020 at 13:33

      Hallo Torsten,

      vielen Dank für dein Lob!
      Das, was du für ein schönes Milchstraßenfoto brauchst, ist Übung und Geduld. Mit etwas Beharrlichkeit ist das alles machbar. Oft hilft es auch, mit Freunden einen nächtlichen Fotoausflug zu machen. So macht das übern noch mehr Spaß!

  32. Northwoodrichi 31. März 2020 at 21:13

    Habe eine 77D und Tamron 17—50mm 2.8f
    Welche Belichtungszeit soll ich wählen ?

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 1. April 2020 at 6:27

      Das ist abhängig von der gewählten Brennweite. Nutze doch einfach den Belichtungszeitenrechner im Beitrag :)

  33. pasgo 23. März 2020 at 21:31

    Hallo, ich habe noch nicht so lange eine Spiegelreflex und komme leider noch nicht so gut mit den Einstellungen zurecht würde aber gerne Sterne Fotografieren was sich schwerer Herausstellte als es sich anhört. Könnte mir jemand Tipps zu den Einstellungen sagen und vielleicht auch gute Einstellungen für sowas verraten ? Danke im voraus :)
    ich habe eine Nikon D3000 mit einem AF-S NIKKOR 18-105mm objektiv.

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 26. März 2020 at 13:59

      Hi, warum hast du Schwierigkeiten? Mit der Formel oder dem Belichtungszeitrechner im Beitrag kannst du dir doch ganz leicht die maximale Belichtungszeit ausrechnen. Der Cropfaktor für deine Kamera ist 1,5

  34. Chris 10. März 2020 at 17:24

    viele gute Tipps, danke.
    Mein Hauptproblem ist das Scharfstellen (Panasonic GX80). Leider ist die “Lupe” am Bildschirm nicht sehr hilfreich. Auch mit rein mechanischen Objektiven get das nicht so gut.

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 11. März 2020 at 7:59

      Hi Chris,

      ich verstehe genau was du meinst. Mit meiner alten PenMini MFT-Kamera von Olympus ist es auch sehr schwer Sterne korrekt zu fokussieren.

      Was hilft: Fokus-Peaking einschalten und anhand eines hellen Sterns fokussieren. Kann man jetzt im Winter gut am hellsten Stern am Nachthimmel Sirius (α Canis Majoris) üben.

      Aber es gibt auch einen kleinen “Hack”: Zuerst musst du manuell über unendlich hinaus fokussieren. Dann die Kamera aus und wieder anschalten. Dann wird das Objektiv in etwa auf unendlich eingestellt. Zumindest funktioniert das beim Kitobjektiv. Ob es bei den anderen auch klappt, kann ich nicht sagen.

      Probiere es mal aus :)

  35. Manfred Weber 9. März 2020 at 10:44

    Manfred Weber aus Sonneberg/Thüringen

    Hallo Stephan,
    Ich besitze eine Canon PowerShot SX60 HS
    Canon Zomm Lens 65xIS Bridgekamera
    3,8x247mm
    1:3,4-6,5 USM.
    Dieses Objektiv finde ich nicht in deinen Berichten.
    Da ich eine Kamera für Tieraufnahmen im Krüger Nationalpark wollte,
    hat mein Händler mir diese empfohlen.
    Kann ich mit dieser Kamera auch gute Sternenbilder fotografieren?
    Kann ich mit deiner Belichtungsformel arbeiten?
    Wenn ja, welche Werte müsste ich eingeben?
    Ich würde gerne einen Fotokurs bei dir belegen, aber ne große Entfernung.

    Ich würde mich über eine hilfreiche Antwort von dir freuen.

    Besten Dank im voraus.
    Manfred

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 11. März 2020 at 7:36

      Hallo Manfred,
      mit Bridgekameras ist das so eine Sache – da hier hohe ISO-Werte aufgrund des kleinen Sensors sehr schnell für ziemlich viel Bildrauschen sorgen werden. Aber lieber ein verrauschtes Milchstraßenfoto nehmen, als gar keins.

      Manuell fokussieren ist bei der SX60 ja möglich.

      Belichtungszeit: Aufgrund der Brennweite von 3,8mm und dem Sensor mit einem berechneten Cropfaktor von 5.62 ergibt sich eine maximale Belichtungszeit von ungefähr 23 Sekunden.

      Probiere es doch mal testweise hier am deutschen Nachthimmel mal aus!

  36. Cay Hasselmann 16. Januar 2020 at 21:23

    Hallo Stephan,
    ich habe es mal mit einer YI 360 VR probiert und das Ergebnis auf einem Oculus GO VR Headset angeschauen. Ich wollte eigentlich einen echten Sternenhimmel in einer virtuellen Sichtweise hevorbringen. Das mit der Milchstrasse klapt hier in Deutschland nicht so, ich werde es in einiger Zeit nochmal in Spanien versuchen. Ich bekomme allerdings einen recht guten Himmel in 5 bis 10 Sekunden bei ISO 800 hin der sich bei 30 sec nicht besonders verbessert. Das Stiching klappt bestens, allerdings ist es leicht mit der Milchstrasse zu verwechseln. Insgesamt ist das Motiv gut für VR zu gebrauchen, obwohl ich weis das VR nur ein Nischenmarkt der Fotographie ist.

  37. Mike 17. Dezember 2019 at 20:44

    Hi, ich bin Mike und habe eine fuji GFX R mit dem 32-64 f4 da es ja eine Mittelformat ist mit dem cropfactor /1,7 komm ich auf 18mm und einem blendenwert von 2,3… leider ist bei uns auf dem Land die lichtverschmutzung im gelben Bereich… lohnt es sich dennoch ? Was empfiehlt sich im Winter zu fotografieren. Die Milchstraße ist ja nur zum Teil am Horizont zu sehen ? Gruß Mike Hillebrand

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 19. Dezember 2019 at 13:01

      Hi Mike,

      klar kannst du auch im lichtverschmutzten Bereich noch Fotos machen. Allerdings wird die Milchstraße dann Richtung Horizont überstrahlt. Jetzt im Winter sind auch schöne Fotos von der Milchstraße in Richtung Norden realisierbar (Sternbild Cassiopeia).
      Was die Lichtstärke betrifft: Blende 4 ist auch bei Mittelformat Blende 4 da der Bildkreis ja nur größer ist. Für die ersten Versuche langt das aber auf jeden Fall.

    2. Mike 28. Dezember 2019 at 21:17

      Danke für die Info ich rechne eigentlich alles auf Kleinbild runter auch die iso :) auch wenn es technisch nicht korrekt ist ergibt sich doch mit Blende 4 genau so eine Unschärfe wie mit Blende 2-2,8 auf KB daher meine Rechnung :) ich werd es auf jeden Fall mal versuchen. Hab mir das App Night Sky fürs iPhone geholt das find ich großartig

  38. Jan 12. Dezember 2019 at 17:53

    Hi Stephan,
    Vielen Dank für den ausführlichen und verständlichen Beitrag! Ich bin neu in der Fotografie und fange gerade an meine ersten Bilder mit der EOS 2000d zu knipsen. (Bisher ausschließlich Standard Kit Objektiv)
    Anfang nächsten Jahres bin ich für einige Monate in Norwegen unterwegs und würde gern vor allem Nachthimmel und Landschaftsaufnahmen machen. Habe ich mit der Kamera Chancen gute Aufnahmen von Sternen zu machen? Gibt es ein preiswertes Objektiv, das sich lohnen würde zu kaufen?
    Bin für jeden Ratschlag dankbar!

    LG Jan

    1. Maxim (Stephan Forstmann) 13. Dezember 2019 at 9:09

      Hi Jan,

      mit dem Kitobjektiv kannst du schon ein paar Aufnahmen vom Sternenhimmel machen. Allerdings werden die Sterne nicht sehr deutlich sichtbar sein, da das Kitobjektiv doch sehr wenig Licht durchlässt. Die 2000D wird auch sehr stark rauschen, wenn du das ISO hochdrehst, und das müsstest du bei dem Kitobjektiv schon in Richtung 12800.
      Wenn du sehr viel Weitwinkel benötigst und dir manuelles fokussieren nichts ausmacht, ist vielleicht das Samyang 16mm 2.0 etwas für dich. Dieses Objektiv lässt fast 4 mal mehr Licht auf den Sensor fallen, heißt du kannst mit der ISO Empfindlichkeit beim Sterne fotografieren fast 2 Stufen heruntergehen für die gleiche Lichtmenge – wahrscheinlich wird es dann sogar nur ISO 3200 sein.

      Das Samyang ist auch super für Landschaften geeignet und entspricht an der 2000D in etwa dem Look eines 24mm Objektivs, das ja auch in der Landschaftsfotografie gern genutzt wird.

    2. Jan 13. Dezember 2019 at 23:22

      Lieben Dank für die schnelle Antwort!

      Würde sich das Samyang 16/2 denn für die Einsteigerkamera überhaupt lohnen? Kann schlecht einordnen wie solch ein Sternenfoto (bzw. Landschaftsaufnahme) mit der genannten Kombi aussehen würde.

    3. Maxim (Stephan Forstmann) 14. Dezember 2019 at 10:53

      Hi Jan, mit dem 16mm machst du erstmal nix verkehrt, wenn du dich auch für Landschaftsfotografie interessierst. Ob da eine 2000D dranhängt oder eine 90D macht da erstmal nicht so einen großen Unterschied :)

  39. Herbert S. 16. Oktober 2019 at 7:18

    sehr informativer Beitrag mit nachvollziehbaren “Kochrezepten”. Ich treibe mich demnächst in einigen entlegenen Wüsten herum und werde bestimmt ein paar der vorgeschlagenen Hinweise umsetzen.
    Danke für diesen langen, informativen und launigen Beitrag

    1. Maxim 16. Oktober 2019 at 12:54

      Hallo Herbert,
      danke für dein Feedback! Ich drücke dir die Daumen, dass das Wetter passt und du ein paar spektakuläre Nachtaufnahmen machen kannst!

  40. Thomas Höhn 16. Oktober 2019 at 2:59

    Wooow, bin hier heute zufällig über Google auf deine Seite gestoßen. Erst einmal ein herzliches Dankeschön für deine so ausführlichen Tipps und Hinweise. Finde ich ganz toll von dir, so selbstlos deine Erfahrungen zu teilen. Einfach großartig!
    Mich interessiert schon lange die Astrofotografie. Habe allerdings mit meiner Ausrüstung immer nur Entäuschungen erlebt. Ab nächste Woche werde ich auf Vollformat mit der Canon RP umstellen. Du empfiehlst hier im Blog das Samyang 16mm f2.0, was sagst du zum Samyang AF 14mm F2,8 EF für Canon, wäre das auch geeignet, von der Lichtstärke und Abbildungsqualität her. (vielleicht hast du ja Erfahrungen mit diesem Objektiv. . Hatte bislang noch kein Samyang.
    Bin für jeden ehrlichen Ratschlag sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Tom

    1. Maxim 21. Oktober 2019 at 10:48

      Hallo Tom,

      ich selber nutze das 14mm 2.8 von Samyang in der zweiten Version mit Autofokus. Vorher hatte ich das 14mm 2.8 mit manuellem Fokus und das war eine wirklich gute Linse für wenig Geld.
      Also durchaus empfehlenswert – vor allem wenn man mal schaut, was die Objektive der Originalhersteller in dieserm Bereich kosten.

  41. Ben 6. August 2019 at 12:39

    Hallo Stephan :D,
    Ich bin sehr am Fotografieren von der Milchstraße interessiert. Gestern habe ich einige Bilder von der Milchstraße mit einer Canon EOS 80D gemacht. Das Objektiv (ein Kitobjektiv) habe ich auf unendlich gestellt und eine Verschlusszeit von 20 Sekunden eingestellt. Die Blende war f3,5. Die Brennweite war 25mm. Leider ist das Bild relativ stark verrauscht. Kannst du mir vielleicht einen Tipp geben was ich falsch gemacht habe? Und falls es am Equipment liegt könntest du mir sagen was ich austauschen müsste? Ich würde mich äußerst über eine Antwort freuen. :D
    MfG Ben.

    1. Ben 6. August 2019 at 12:42

      P.S. Mein ISO war 3200

    2. Maxim 9. August 2019 at 6:02

      Hi Ben,
      dass das Foto bei ISO 3200 etwas rauscht ist normal — besonders bei Kameras mit kleinerem Sensor.
      Beim Kit-Objektiv kommt auch nicht viel Licht durch. Ich empfehle dir daher ein Lichtstarkes Weitwinkel-Objektiv zu nutzen. Für die 80D ist das zum Beispiel das Samyang 16mm 2.0: https://stephan-forstmann.de/go/samyang-16mm-2-0/

    3. Ben 25. August 2019 at 11:21

      Ich Danke dir. ;D

  42. Kai 5. Mai 2019 at 16:11

    Hallo Stephan,
    Ich habe deinen Beitrag gelesen und bin absolut begeistert, und auch ein Anfänger was Astro Fotografie und auch sonstiges fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera betrifft.
    Ich habe eine Canon EOS 200D und ein 17–55mm f/4–5.6 is stm, und ein
    24mm f/2.8 Objektiv. Außerdem einen 16mm Zwischenring.
    Habe gestern Nacht erste Aufnahmen mit beiden Objektiven gemacht, beim 24mm waren viele Sterne drauf aber beim betrachten auf dem PC und Bild vergrößert waren es nur helle Unscharfe Punkte. Ich habe mich an deine Angaben gehalten, habe auch noch mit Blende und ISO hoch/runter etc. versucht aber immer das gleiche. Hast du einen Tipp für mich woran es liegen könnte?
    Und, kann ich auch mit dem 24mm & 16mm Zwischenring versuchen Sterne zu erwischen?
    LG Kai

    1. Maxim 8. Mai 2019 at 7:06

      Hi Kai,
      das klingt für mich so, als sitzt der Fokus nicht richtig. Hast du mit 10fach-Vergrößerung und im Liveview fokussiert? Hier hilft auch zusätzlich eine Sucherlupe.
      Zwischenringe verringern die minimal einstellbare Nahdistanz – bringen dir also für die Astrofotografie nix, da du dann nicht bis unendlich fokussieren kannst.

    2. Kai 13. Mai 2019 at 21:11

      Hallo Stephan,
      Danke für die schnelle antwort, ich habe deine Ratschläge befolgt und einigermaßen gute Aufnahmen machen können.
      Habe jetzt zum Geburtstag das Sigma 17–50mm f/2.8 bekommen, ich denke mit der Canon EOS 200D werde ich jetzt mal richtig loslegen können und mit den Einstellungen die du oben beschrieben hast richtig gute Bilder bekommen, freue mich auf die nächste Nacht mit sternenklarem Himmel.
      Hätte noch fragen dazu, sollte ich die Spiegelveriegelung aktiv oder deaktivieren? Und wie lange kann ich max. belichten? Bei deinem rechenbeispiel mit einem 17—50mm wären das 28 Sekunden.
      LG Kai

  43. Astrid Jark 22. April 2019 at 19:09

    Hallo
    Ich bin eben auf deine Seite gestoßen und finde die Beiträge sehr interessant. Ich bin noch blutige Anfängerin. Im Moment Versuche ich mich am Mond. Sterne habe ich auch schon versucht es war die Richtung aber sehr weit entfernt :)

    Ich habe die Canon EOS 1200D
    Mit dem 18-55 und 55-250mm objektiv. Das nächste von walimex 600-1300mm für Mond Aufnahmen ist unterwegs. Hoffe ich komme damit dem mond etwas näher :)

    Mit freundlichen Grüßen

    Astrid Jark

    1. Maxim 8. Mai 2019 at 7:08

      Hallo Astrid, mit dem günstigen Walimex kannst du tatsächlich den Mond gut vergrößern. Allerdings ist das Objektiv nicht dafür bekannt sehr scharf abzubilden und du brauchst dann auch auf jeden Fall ein Stativ um verwacklungsfrei zu fotografieren.

  44. Rolf Sontag 27. Februar 2019 at 6:57

    Hallo Stephan,
    Dank Deiner Anleitung habe ich gestern Abend mein erstes akzeptables Bild des Sternenhimmels vor meiner Terasse hingekriegt! DANKE!
    Was ich mich jedoch frage ist, wie Du das Rauschen bei Deiner 70D in Griff kriegst.
    Gruß und nochmal Danke
    Rolf

    1. Maxim 27. Februar 2019 at 7:19

      Hallo Rolf,

      super, das freut mich, dass dir mein Beitrag dabei geholfen hat.

      Ich muss zugeben, dass die 70D wirklich kein gutes Rauschverhalten hat. In den Griff bekommst du das nur etwas in der Nachbearbeitung mit Lightroom oder anderen Tools, durch Stacking, oder halt indem du eine Nachführung benutzt und mit dem ISO runtergehst.

  45. Jan 5. Februar 2019 at 14:17

    Hey,
    denkst Du mit
    Canon EOS 700D und Canon EF-S 10-18mm 1:4.5-5.6 IS STM
    Bekommt man Die Milchstraße gut fotografiert?
    Also so, dass man sichd anach die Bilder auch gerne anguckt?

    1. Maxim 7. Februar 2019 at 8:31

      Hallo Jan,
      Diese Kombi lässt nicht genug Licht für Milchstraßenfotos rein. Ich hatte mal ein paar Fotos mit dem 10-18mm gemacht, die Ergebnisse waren aber nicht sehr schön.

      Wenn du die Kombi schon besitzt, kannst du es aber dennoch versuchen.

  46. Thorsten Rademacher 28. Januar 2019 at 19:56

    hallo,
    ich möchte mit dem Sterne Fotografieren anfangen. und kann mich gerade nicht zwischen 2 cams entscheiden undzwar die canon eos 700d und die canon eos 1300d der iso bereich der 700 ist höher wenn ich das richtig verstanden habe wäre es also besser? (700d)100 – 12800 ISO. (1300d)100-6400. das sid die iso werte der cameras. ich würde mich freuen wenn ihr mich etwas beraten würdet. mit freundlichen grüßen
    thorsten rademacher

    1. Maxim 5. Februar 2019 at 7:00

      Hallo Thorsten,

      die 1300 würde ich nicht für´s Sterne fotografieren nutzen, da der verbaute Sensor nicht wirklich gut ist im hohen ISO-Bereich. An so kleinen Kameras würde ich generell nicht höher als ISO 3200 gehen, da die kleinen Sensoren sehr schnell sehr viel Bildrauschen erzeugen werden.

  47. UIrich Stibane 31. Oktober 2018 at 17:07

    Hallo zusammen,
    nachdem ich nun mit meiner Lumix-GX8 und einem 20mm/1.8er Samyang SuperWeitwinkel tolle Sternenbilder gemacht habe schleiche ich um das Voigtländer 42mm Nokton mit beiner Lichtstärke von 0,95(!) herum – kann man mit diesem Glas überhaupt Astrophotos machen – benötigt man einen Weitwinkelvorsatz (kostet 25,-) Wäre nett wenn mir jemand weiterhelfen könnte bevor ich 1000,-Euronen versenke!
    Danke schon jetzt !!
    Gruß
    -stibbi-

    1. Maxim 6. November 2018 at 9:14

      Hallo Ulrich,

      günstiger wird es, wenn du dir eine Astronachführung (Startracker) kaufst.
      45mm sind an einer MFT-Kamera auch schon sehr “nah dran”.

    2. Sandro 4. Juli 2019 at 12:40

      Hallo Stibbi,

      ich habe eine G9 und SuperWeitwinkel Laowa 7,5 f2 aber die bilder sind nicht gut
      wie hast du deine Einstellungen gemacht?
      Danke
      Sandro

  48. Sonja Keiblinger 10. Oktober 2018 at 6:50

    Vielen Dank auch von mir, für die Anleitung. Habs dann versucht, Nikon D7100, mit Nikkor 18mm-55mm. Die App Star-Walk2 hat mir dabei sehr geholfen, sonst hätt ich keine Ahnung gehabt wo ich überhaupt hinfotografieren sollte. Einzig mit dem Scharfstellen in völliger Dunkelheit bin ich nicht ganz zurechtgekommen, mit dem Ergebniss dass leider alle etwas unscharf sind. Auch deshalb weil dieses Weitwinkel keinen Focusring besitzt, so musste ich tricksen, aber ich werde das noch in den Griff bekommen. Vielen Dank nochmal!
    Gruß Sonja

  49. Ulrich Stibane 30. September 2018 at 15:33

    Hallo und vielen Dank für diesen recht erläuternden Beitrag – klasse gemacht!
    Wollte alles nachmache und habe meiner GX8 ein 20mm f1.8 Sanyang gegönnt – erste Bilder haben mich fast erschlagen: genial was das Glas so alles einfängt – leider auch Strichspuren….also her mit einer Astrotracer- Nachführung – ja wird schon besser… jetzt noch den BULB einstellen und da verliessen sie mich…Könnte mir jemand Hilfestellung bei der Bulb-Einstellung an der Lumix GX8 geben ? Wäre nett! Ansonsten: WEITER SO mit dieser Website
    “clear skies”
    -stibbi-

  50. Jürgen Pappert 18. September 2018 at 6:19

    Hallo und erst einmal ein Danke für die vielen nützlichen Tips. Ich möchte gerne die Milchstraße fotografieren und hätte gerne gewusst wie häufig ich meine Kamera auslösen soll. Ich habe eine Nikon D5300 mit dem Standard Objektiv und habe mit deiner Formel ein Belichtungszeit von 18 sec. errechnet. Soll ich alle zwei Minuten auslösen oder mehr oder weniger? das wäre soll noch der letzte Hinweis den ich benötige bevor es losgeht. Vielen Dank und mach weiter so.
    Viele Grüße
    Jürgen

  51. Moritz 14. September 2018 at 15:46

    Erstmal auch von mir vielen Dank für diesen grandiosen Artikel!

    Ich habe eine Frage bezüglich HDR Fotografie am Sternenhimmel. Wäre es möglich die im Beitrag genannte Formel für die Belichtungszeit durch 3 zu teilen und damit ein Scharfes HDR Foto zu bekommen? Oder gibt es die Möglichkeit kleine Abweichungen durch die Bewegung der Sterne später in der HDR Bearbeitung zu korrigieren? Meine ersten HDR Versuche waren leider nicht sehr erfolgreich da es durch die Überlagerung das Bild unscharf wurde. Ich nutze das Programm DarkTable (Open Sourcen Variante von Lightroom)

    Beste Grüße
    Moritz

    1. Maxim 14. September 2018 at 21:50

      Hi Moritz,
      versuch Mal die kostenlose Stacking-Software “Sequator”. Die kann HDR und richtet alle Fotos auch auf die Sterne aus.

  52. André Schubert 17. August 2018 at 17:16

    Ich hab im TV-Programm eine Doku über Sternfotografie gesehen. War sehr interessant. Wir haben nur eine LUMIX DMC fz150 zur Verfügung. Können wir damit auch schon was anfangen? So zum reinschnuppern?

  53. Siggi Rissmann 12. August 2018 at 7:45

    Hallo Stephan,

    danke für die vielen Tipps. Es ist ein Vergnügen, deinen Text zu lesen- und die Fotos sind klasse. Man taucht richtig ein.

    Ich habe in der letzten Vollmondnacht ein Motiv entdeckt, das ich gerne fotografieren möchte. Ich habe eine konkrete Vorstellung von meinem Foto- bin aber natürlich auch auf Experimente gespannt. Ich lerne gerade und probieren gehört dazu.

    Das Motiv:
    Eine Pferdekoppel in einer Vollmondnacht.
    (Leider stehen ein paar rot blinkende Windräder in der Nähe.)

    Meine Ausrüstung:
    Panasonic Lumix G81
    Objektiv: Panasonic/Leica 15mm f1,7
    Stativ, Kabelauslöser fehlt noch)
    Das Objektiv kann ich auf ∞ stellen.

    Ich denke, dass ich für die Nachtfotografie ganz gut ausgerüstet bin.

    Aber der Mond?
    Die Mondkrater muss ich nicht auf dem Bild haben (wäre schön, muss nicht). Aber ich möchte, dass der Mond einen scharfen Rand hat. Der Mond soll aussehen, wie eine leuchtende Scheibe.

    Und nun denke ich,
    dass ich mit 2 verschiedenen Objektiven arbeiten muss.
    Wenn ich den Mond mit ∞ ins Visier nehme, sind die Pferde darunter unscharf. Wenn ich die Pferde scharf stelle, ist der Mond ein heller, unscharfer Fleck.

    Ich denke, ich muss beides separat fotografieren und dann montieren.
    Für den Mond werde ich ein lichtempfindliches 200mm Objektiv brauchen.
    Was würdest du empfehlen?

    Liege ich überhaupt richtig?

    Ich freue mich auf deine Antwort

    Siggi

    1. Maxim 12. August 2018 at 9:46

      Hallo Siggi,

      dieses Motiv wird tatsächlich nur mit zwei unterschiedliche belichteten Fotos machbar sein, da der Mond so hell ist, das bei einer Langzeitbelichtung sämtliche Details ausbrennen werden. Ich habe ein ähnliches Motiv erstellt (Berge in dem Alpen bei Vollmondlicht). Ein bisschen Photoshop müsste dann dafür herhalten. Alternativ hat deine Kamera vielleicht sogar eine integrierte Funktion für eine Doppelbelichtung, die dafür geeignet wäre. Allerdings sollte da auf dem Vordergrundbild der Mond nicht mit abgebildet sein.

      Ich drücke dir die Daumen und wünsche viel Erfolg!

  54. Hannah 1. August 2018 at 6:07

    Hallo, vielen Dank für deinen Artikel! Gestern nacht rausgeguckt, mich gefreut, schnell gegooglet wie man Sterne fotografiert, deine knackige Kurzanleitung gelesen und los gings :)
    Der Himmel ist auf meinen Bildern immer ziemlich orange geworden (hatte aber auch was)… liegt das vllt am Licht, das als Info das der Auslöser gedrückt wurde kurz aufleuchtet?
    Lg Hannah

  55. Franz 12. Juli 2018 at 16:57

    Hallo
    Irgendwie scheint die Formel für die Belichtungszeit nicht zu passen.
    Danach kann man bei 16mm Brennweite 31,5sec lang belichten.
    Ich habe allerdings schon bei nur 10sec Belichtungszeit in der 100% Ansicht schon deutliche Strichspuren bei den Sternen.
    Ansonsten viele gute Tipps.

    1. Maxim 18. Juli 2018 at 7:33

      Hallo Franz,

      nein das ist die übliche Formel, die gut funktioniert. Theoretisch kann man auch durch 600 teilen und man erhält eine kürzere, sicherere Belichtungszeit.
      Bei der errechneten Zeit handelt es sich um einen Richtwert, der dafür da ist, dass man noch halbwegs ansehnliche Bilder bekommt, denn die Erddrehung lässt sich nun mal nur mit anderen Hilfsmitteln (Nachführung) richtig kompensieren :)

      Wichtig ist auch, ob man Richtung Horizont fotografiert, oder ehre in Richtung Polaris.
      Strichspuren am Rand sind auch oft einfach nur Coma, die durch das Objektiv verursacht werden. Manchmal sorgt auch der Wind dafür, dass sich das Stativ minimal bewegt und Strichspuren verursacht.
      Die meisten, die Astrofotografie ohne Nachführung betreiben, arbeiten jedenfalls mit der 500er oder 600er Regel.

  56. štef 10. Juli 2018 at 19:16

    super artikel, danke vielmals!
    auch für den link zu Stellarium. freu mich schon das knipsen der milchstraße selbst probieren zu können!

  57. David 20. Juni 2018 at 23:23

    Hi Maxim und alle anderen (Hobby-)fotografen,
    ich habe mir in den letzten Tagen vieles zum Thema Astrofotografie durchgelesen und wollte nun selbst auch damit anfangen, weil mich diese Bilder schon immer fasziniert haben. Da ich jedoch noch keine DSLR habe, wollte ich es mit meinem Smartphone (Honor 9) ausprobieren. Die Bilder sind recht akzeptabel geworden. Ich habe lediglich in der Nachbearbeitung das Rauschen unterdrückt und den Kontrast angepasst. Leider ist unsere Region ziemlich lichtverschmutzt, weswegen die Bilder doch recht arm an Sternen sind.
    Hier ist die Gallerie: https://imgur.com/a/jNQvvcU

    Kann mir nur einer erklären, wie es zu diesen großen Farbunterschieden kommt (trotz der gleichen Einstellungen)???

    Viele Grüße
    David

    1. Maxim 12. Juli 2018 at 13:27

      Hi David, das sieht so aus, als ob das Honor 9 da mit dem Weißabgleich durcheinandergekommen ist.

  58. Markus 15. Juni 2018 at 9:03

    Hallo Maxim.
    Auch mich hat diese Seite animiert mal etwas mehr zu versuchen. Ein einfacher Versuch (bevor ich diese Seite gefunden habe) zeigte schon verblüffende Ergebnisse. Nämlich, das selbst in einer Lichtverseuchten Gegend mehr zu sehen ist als man glaubt.
    Ich habe meine Eos 1200D einfach mal mit der Rückfront aufs schräge Fensterbrett gestellt und 6-7 Sek. belichten lassen. Wasda an Sterne drauf war, war schon erstaunlich. Leider zeigte die Vergrößerung das die Sterne eher wie Bläschen aussahen.
    Gut … war ja auch nur abgestellt die Cam, um zu schauen was möglich ist.
    Und ich weis auch nicht ob die Bläschen durch unschärfe oder durch die Spiegelklappe (Vibration) entsanden sind.
    Letzteres kann man aber glaub ich durch die verwendung der Live-view verhindern. Denn bei Abgeschraubtem Objektiv sieht man, wie der Spiegel auch vor-ausgelößt wird.

    Aber nun meine eigentliche Frage.
    Wie bist du auf den 500er Wert deiner gleichung gekommen?
    1.6 ist klar, Cropfaktor
    Brennweite ist auch klar.
    Aber woher kommt die 500?

    Desweiteren ist ja auch der Objektivdurchmesser entscheidend denke ich.
    Je Größer die Öffnung, desto mehr Licht aufs gleiche Feld (Sensor).

    Ich frage das nur, damit man die Berechnung evtl. noch erweitern kann, da ich evtl. auch ein vorhandenes Teleskop benutzen möchte.

    Letzten Endes zählt dann sowieso, Probieren geht ÜBER Studieren ^^

    Gruß
    Markus

  59. Andre 23. April 2018 at 9:50

    Hi, danke für die schnelle Antwort. Die 650 liegen im Moment etwas ausserhalb meines Budgets, nicht zuletzt weil ich Neuling bin. Will mich langsam mal rantasten und nicht gleich 600 oder gar 1000 Euro ausgeben. Nur das Handy erfüllt definitiv nicht mehr meine Zwecke ;-)

  60. Andre 22. April 2018 at 17:00

    Hallo
    Wirklich ein schöner Beitrag. Nun zu meiner Frage da mich das Fotografieren des Sternenhimmels stark interessiert. Kennt sich hier jemand sehr gut aus und kann mir sagen ob eine Canon 1300D mit gutem Objektiv ausreichend ist? Ich muss etwas auf das Budget achten. Und bisher würde ich sagen , das Objektiv ist entscheidender als die Kamera. Reicht also eine 1300 mit sehr gutem Objektiv aus? Danke im voraus.

    1. Maxim 23. April 2018 at 5:26

      Hallo Andre,
      die Einsteigerkameras von Canon (1100D, 1200D, 1300D…) rauschen ab ISO 800 schon recht ordentlich. Mit einem lichstarken Objektiv kannst du aber auch schon schöne Bilder machen (beispielsweise das Samyang 16/2.0 ). Du kannst auch mehrere Aufnahmen stacken um das Rauschen zu reduzieren. Wenn es dir auf Qualität ankommt, bist du mit einer Vollformat-Kamera jedoch besser dran. Eine gebrauchte 6D findest du derzeit schon für 650€.

  61. Karl Friedrich 20. April 2018 at 18:26

    Sehr interessanter Artikel und zufällig kommt dieses Wochenende mehrmals ein Perserideen Regen.
    Werde es einfach machen und mich überraschen lassen was meine Canon EOS 350D alles leisten kann.
    Bin sehr gespannt und freue mich schon darauf was es wird.

  62. Wolfgang 20. April 2018 at 7:10

    Hallo Stephan,
    vielen Dank für diesen sehr interessanten Beitrag, hat mir sehr viele neue Erkenntnisse gebracht..
    Gruß Wolfgang

  63. Ronald Heinemann 12. März 2018 at 20:17

    Hallo Maxim,

    6 Sekunden bei der Blende 1.7 ? aber ich kann diese ja noch ändern.

  64. Ronald Heinemann 9. März 2018 at 15:45

    Hallo,
    habe mir den ganzen Artikel durch gelesen sind sehr viele nützliche Dinge drin. Eine Frage habe ich ich besitze die Alpha68 dazu noch ein Minolta 50mm 1.7 Objektiv, kann ich dieses für Aufnahmen vom Sternenhimmel und der Milchstrasse nutzen.
    Gruß Ronald

    1. Maxim 12. März 2018 at 18:27

      Hallo Ronald,

      ja, auch mit dem 50mm Objektiv kannst du die Milchstraße fotografieren.

      Allerdings wirst du da maximal 6 Sekunden belichten können, da du sonst Sternspuren bekommst.

  65. Detlev Lobert 27. Februar 2018 at 21:32

    Hallo
    Schade das es heute bewölkt ist.Ich habe beim durchlesen der Seite Lust bekommen das gelesene zu versuchen.Tolle imformative Seite.

    1. Maxim 1. März 2018 at 11:09

      Hallo Detlev, danke für das Lob! Mach dir mit dem Wetter nix draus, derzeit ist eh der Mond so hell, dass die Ergebnisse eher enttäuschend wären.

  66. Sara Liebert 21. Februar 2018 at 7:37

    Hallo, ich hätte eine Frage zu meiner Canon 700D. Ich mache gern Nachtaufnahmen, vor allem um die Nordlichter zu fotografieren (wohne in Nordnorwegen). Jedes mal erscheinen dabei die Sterne als kleine Striche beim heranzoomen. Ich habe ein neues Objektiv (Weitwinkel, walimex pro 16/2,0 APS-C Canon EF-S) und jetzt sind die Sterne auf der linken Seite des Bildes kleine Striche. Selbst bei kurzer Belichtungszeit von ein paar Sekunden passiert das. Mein Stativ funktioniert gut, da andere damit sehr gute Bilder machen können… Hättest du einen Tipp für mich? Ich weiß leider nicht, woran es liegt…

    1. Maxim 1. März 2018 at 11:07

      Hallo Sara,
      das hört sich fast so an, als hättest du ein dezentriertes Objektiv. Vergleiche mal Bilder, die du mit diesem Objektiv bei identischer Blende am Ta gemacht hast, ob du da den selben Effekt hast.

    2. Maxim (Stephan Forstmann) 22. Juli 2020 at 8:51

      Hi Sara,

      das kann Coma sein, ein Abbildungsfehler, der bei lichtstarken Weitwinkelobjektiven am Rand leider häufiger vorkommt.

  67. Linus Kling 18. Februar 2018 at 13:48

    Hallo Stephan. Dein Beitrag hier hat mich wirklich begeistert. Ich bin Hobbyfotograf und lerne meine Canon Eos 750D gerade erst kennen. Ich bin schon immer Astronomie begeistert. Nachdem ich gestern auf deinen Artikel gestoßen bin, musste ich sofort raus und alles ausprobieren. Eine sternenklare Nacht, bei – 2°C um kurz vor 03:00 Uhr. Meine Spannung nach Auslösen des Fernauslöser steigt ins uunermäßliche immer hab ich keine Ahnung ob es klappt. Mit 18mm Brennweite kann man schon wunderbare Fotos machen, ich bin begeistert!
    Ich danke dir für deinen tollen und einsteigerfreundlichen Artikel.

  68. Helmut Ziller 16. Februar 2018 at 18:10

    Vielen Dank für die Antwort. Habe vorgestern nochmals probiert, und hatte keine Schlieren mehr. Muss wohl wirklich das Stativ gewesen sein. Mit 15 Sekunden alles scharf. Das einzige was mich geärgert hat, war die Scharfstellung des Objektivs. Bei Dunkelheit wirklich eine Herausforderung. Ich verstehe nicht, wieso man weiter als Unendlich drehen kann. LG Helmut

    1. Maxim 16. Februar 2018 at 19:03

      Hallo Helmut, super, dass es dann doch geklappt hat und der Fehler behoben ist ?. Dass man den Fokusring weiter als unendlich drehen kann, liegt daran, dass sich je nach Temperatur des Objektivs der Punkt für den Fokus auf Unendlich verschiebt. Das liegt daran, dass der Objektivtubus je nach Temperatur kürzer oder länger wird und sich somit auf die Schärfe auswirkt. Je länger das Objektiv und je mehr Aluminium der Tubus hat, umso extremer ist der Effekt ?

  69. Lars Ludwig 15. Februar 2018 at 10:51

    Hallo
    Habe am Dienstag abend einen schönen Sternenhimmel fotografiert. Würde auch gern dir Bilder zeigen. Wo kann ich sie hochladen? Damit du mir einen Rat geben kannst , zwecks ausdrucken auf Leinwand. Und wie groß ich es maximal ausdrucken lassen kann, ohne das es unscharf wird.
    Gruß Lars

    1. Maxim 16. Februar 2018 at 18:48

      Hi Lars, auf Flickr kann man Bilder in voller Auflösung hochladen.

  70. Gerhard 14. Februar 2018 at 11:46

    Hallo Stephan, ich fotografiere mit einer Canon 80D und einem Tele-Zoom bis 200 mm Brennweite. Das ergibt rund 1,5 – 1,8 Sekunden Belichtungszeit (500 oder 600). Ich benutze auch die Spiegelvorauslösung. 1,8 Sekunden Belichtungszeit kann ich an der Kamera nicht direkt einstellen. Wie hast du die “krummen” Belichtungszeiten und SVA bei deinen Fotos gemacht? Ein normaler Funkauslöser kann das wohl nicht.
    VG, Gerhard

    1. Maxim 16. Februar 2018 at 18:50

      Hi Gerhard, der Bulb-Modus (B), Funkauslöser und eine Stoppuhr (Smartphone geht auch) ist hierfür perfekt.

  71. Helmut Ziller 7. Februar 2018 at 17:30

    Hallo Stephan, habe mich mit meiner nagelneuen Nikon D850 und einem Tamron 2,8 15-30 mm am Nachthimmel versucht. Mir ist aufgefallen, dass ich bei Belichtungszeiten grösser 7 Sekunden schon Schlieren bekomme. Nach deiner Formel 500/(1,6 * 15) = 20,8 könnte ich aber 20 Sekunden belichten. Verstehe ich da was nicht?
    lg Helmut

    1. Maxim 7. Februar 2018 at 19:20

      Hallo Helmut,
      danke für deinen Kommentar.

      Ich kann leider nicht sagen, ob das was du als Schlieren siehst evtl. Coma ist, da ich das 15-30er selbst nicht besitze und nichts zur Performance beurteilen kann.

      Zur Formel: Mit dieser Formel hat man einen guten Richtwert. Wirklich komplett punktförmig wird es jedoch wirklich erst mit einer motorisierten und korrekt ausgerichteten Nachführung, die die Erdrotation ausgleicht.

      Einige nutzen auch die 600 statt 500.

      War es evtl. windig oder war das Stativ für die Kombi stark genug? Ich habe bei 14mm und 30Sekunden keine großen Sternbewegungen.

  72. Markus Schelhammer 14. Januar 2018 at 23:12

    Hi
    Super Beitrag, Respekt ?

    Ich hab ne Canon 750D, das 18-55 Kit-Objektiv, ein Tamron 70-300 Tele und (stolzkuck) ein Canon 50mm 1.4.
    Stativ und Fernauslöser vorhanden ?

    Lässt sich damit was anfangen?
    Ich wohne in einem Kaff bei Sinsheim (sollte dir ein Behriff sein). Quasi direkt in der Walachei.
    Da isses zappeduster.
    LG
    Markus

    1. Maxim 20. Januar 2018 at 11:43

      Hi Markus,

      mit dem Kitobjektiv kannst du im Sommer schon ein paar schöne Bilder machen.
      Mit dem 50er 1.4 kannst du sogar richtig krasse Details aus der Milchstraße rausholen.

  73. Murat 9. Januar 2018 at 18:32

    Vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Eine Frage, gilt die Belichtungszeit Formel auch für micro 4/3 Obkektive? Rechne ich bei meinem 17mmf1.8 Objektiv mit der Brennweite 17 oder 34? Vielen Dank

    1. Maxim 9. Januar 2018 at 17:52

      500 / (2 *17) = 14,70 Sekunden

  74. Lars 9. Januar 2018 at 17:34

    Danke für deine schnelle Antwort.
    Konnte gestern Abend super Bilder vom Orionnebel (durch das Teleskop) machen. Und heute Morgen vom Mond. Sind natürlich fantastisch geworden. Das mit dem Kitobjektiv muss ich nocmal ausprobieren. Funktionierte nicht so einwandfrei wie ich es mir vorgestellt habe.
    Bin aber auch schon an der Überlegung mir ein Nachführset (90/500 Leitfernrohr mit Nachführkamea) für mein Teleskop zukaufen. Und werde trotzdem mir zusätzlich ein Samyang 14mm F2.8 Objektiv zulegen. Vielleicht klappt es dann mit dem neuen Objektiv besser.

    Gruß Lars

  75. Lars 5. Januar 2018 at 16:07

    Hi
    Ich habe eine Sony alpha SLT55 mit einem 3.5-5.6/18-55 Objektiv und einem Sigma DG 1:4-5.6/70-300 Objektiv. Habe schon viele Foto`s damit gemacht.Und bin sehr zufrieden.Jetzt möchte ich gern den Sternenhimmel fotographieren.Ich besitze auch ein Teleskop mit Nachführung wo ich die Kamera oben drauf befestigen kann. Jetzt meine Fragen. Kann ich das trotzden bei mir im Garten machen auch wenn Straßenlampen in der Nähe sind? Bringt das etwas wenn ich einen CPL-,UV- oder FLD-Filter auf das Objektiv mache?
    Gruß Lars

    1. Maxim 8. Januar 2018 at 18:23

      Hallo Lars, wenn du die Möglichkeit für ein “Piggyback” auf dem Teleskop hast, bietet dir das einige Vorteile und du kannst sogar das nicht so starke Kitobjektiv für eindrucksvolle Bilder nutzen.
      Ich würde jedoch ein ganzes Stück von den Laternen weg gehen, da man nie weiß, wie sich das Streulicht letztendlich auf das Bild auswirkt. Versuchen kannst du es aber. Von Filtern halte ich persönlich gar nix (ND-Filter ausgenommen – aber die haben für Sterne und Milchstraße eher keine Verwendung):)

  76. syk watcher 21. Oktober 2017 at 18:24

    hi
    habe lange gesucht und recherchiert und bin an diesem objektiv hängen geblieben. Was können sie mir zu diesem objektiv sagen ?
    Kaufempfehlung oder eher nicht ?
    -canon 6D

    1. Maxim 22. Oktober 2017 at 14:28

      Hi,

      Die ganzen Samyang(Walimex) Objektive sind super, wenn es ums Preis-Leistungs-Verhältnis geht. Ich habe 2 Objektive von diesem Hersteller und bin sehr zufrieden.

      Beachte jedoch, dass das Objektiv KEINEN Autofokus hat.

  77. Thomas 20. Oktober 2017 at 23:51

    Hallo Stephan!

    Vielen Dank für Deinen Bericht. Habe wieder einiges gelernt. Ich bin dabei mir eine (eine? mehrere!:-)) DSLR zuzulegen. Dabei hatte ich noch nie eine in der Hand… Gestatte mir dennoch, daß ich eine Deiner Aussagen, nämlich zur Spiegelvorauslösung, etwas kritisch betrachte. Nun hab’ ich immerhin eine ganz einfache Bridge-Kamera, eine Knips-Knaps Kamera wie ich sie nenne, für 126,– € und bearbeite meine Knipserei mit RawTherapee oder auch mal Gimp. Erwähnen sollte ich vielleicht noch, daß ich ab den 1970er Jahren über zwei Jahrzehnte als Berufsfotograf mit KB, Mittel- und Großformat tätig war. Also: Spiegelvorauslösung: Auch wenn ich manche Aussagen in dem verlinkten Artikel skeptisch gegenüber stehe (Spiegelschlag 1/500 sec (???) bei einer Mittelformat-Kamera), so ist es sicherlich richtig, daß kein Mensch und keine Kamera ab 2 sec die SVA mehr benötigt, die Unruhe durch den Spiegelschlag ist viel zu kurz im Verhältnis zur Gesamtbelichtungszeit. Hat die Kamera einen Selbstauslöser, etwa mit 2 sec, bei der sofort nach Betätigung des Auslösers der Spiegel hochklappt: anwenden, falsch kann das nicht sein, aber nicht an der Kamera herumfummeln in tiefer Dunkelheit, schon gar nicht mit schwarzen Tüchern o.ä. Ich habe viele Details an Gebäuden, bes. Kirchen und deren Fenster fotografiert, zunächst mit der Canon F-1N, v.a. mit dem FD 500/4.5L. Zwischen 1/30 und 1 sec völlig unbefriedigend, selbst mit zwei Stativen. Dabei darf aber auch der lange Hebel nicht vergessen werden, der den Spiegelschlag bei so einer Kombination verstärkt. Ich habe dann wieder die F-1 (alt) eingesetzt, die hatte nämlich eine SVA! Außerdem habe ich festgestellt, daß nicht jedes Stativ mit jeder Kamera harmonisiert, wahrscheinlich gab es Interferenzschwingen zwischen Stativ und Spiegelschlag der Kamera, bes. bei der Mamiya RZ67 und einem schweren Stativ ohne SVA war das auffällig, mit einem leichteren Stativ blieb sie viel ruhiger. Mit den kurzen Brennweiten, die hier erwähnt wurden (Kamera auf der Stativachse) und vor allem auch dem bei den DSLRs heute viel weniger starkem Spiegelschlag, sollte das alles keine Rolle spielen. Nichts immer alles komplizierter machen, schon gar nicht für Anfänger, als notwendig. Sich von überholten Vorstellungen befreien, sie hinterfragen, keinen Werbeaussagen trauen, etwa “ohne SVA bist du kein richtiger Fotograf”.

    Für die Praxis fallen mir noch drei wichtige Dinge ein: Nicht nur zu Beginn, sondern auch während des nächtlichen Fotografierens immer wieder das Objektiv, bes. die Frontlinse, auf Feuchtigkeitsniederschlag überprüfen; nicht umsonst heißen die “Gegenlichtblenden” bei Teleskopen Taukappen.

    Zur Adaption an die Dunkelheit benötigt das menschliche Auge ca. 20 min. Ich hatte, weil rotes Licht mit Filtern erzeugt eh dunkler ist und die Adaption der Augen kaum beeinträchtigt, immer eine schwache Stirnlampe mit vorgesetzten roten Gelatinefiltern oder Riolith, einer Folie aus dem analogen Repro-Bereich. Gibt’s aber beides nicht mehr. Alternativen werden sich finden lassen.

    Noch ein paar Worte zur hier viel diskutierten Lichtstärke: Nun betrachte ich den ganzen Krempel an Linsen und Gehäusen als Werkzeuge. Werkzeuge um zumindest brauchbare Fotos zu machen für mich, sonstige Betrachter, früher auch Kunden und Agenturen – naja, das mit den Agenturen könnte nochmal was werden, auch wenn ich eigentlich Rentner bin. Das Zeugs ist und war für mich aber nie Spielzeug, Fetisch, Statussymbol oder so etwas. Einfach Handwerkszeug. Wenn ich Schlosser wäre und alle Welt, Propaganda gesteuert, über den neusten Superhammer mit 6kg Gewicht reden würde, so würde der mir gar nichts nützen, wenn ich einen Nagel in die Wand schlagen müßte, da ist ein 600g Hammer schon fast überdimensioniert. Und wer behauptet, man könne ein Foto mit den heutigen Kameras nicht machen weil eine Blendenstufe fehlt, der hat – pardon – etwas nicht kapiert. Mein WW wird das Canon 16-35/4.0L werden. Ich kann mir keine Situation vorstellen, wo ich ein Foto mit dem 2.8er Pendant machen könnte, das mit dem 4.0er gemacht unverkäuflich wäre. Viele Faktoren spielen beim Kauf eines Objektivs für mich eine Rolle: Größe, Gewicht, Preis, daß alle Bedienelemente, also für Fokus und Distanz, die gleiche Drehrichtung haben, bes. bei Zweitanbietern (ja, ich weiß, heißt Drittanbieter, kapier’ ich aber nicht), aber auch die Filtergröße (-> Zusatzkosten, Zusatzgewicht bei großen Exotengewinden wie den 82mm beim 2,8er). V.a. aber, gerade in der Astrofotografie: das 2.8er mag stärker abgeblendet ein winziges bißchen schärfer sein, aber bei Offenblende und 16mm verfügt es über eine völlig abstruse Vignettierung von 4,6LW. Ich kenne derzeit kein anderes Objektiv mit so einem jämmerlichen Wert. Da säuft in den Ecken alles ab, läßt sich auch mit der besten Software nicht retten, wenn nichts mehr da ist. Kleine Sterne z.B. Das 4.0er hat dabei -2,1LW, noch moderat für ein WW. Früher hatte ich nur ein einziges Zoom, das FD 20-35/2,8L, weil es viel besser war als das FD 20/2,8 und erst recht das jämmerliche Leica-M 21/2,8 Elmarit, noch nicht mal eine Retrofokus-Konstruktion – sich nie vom Preis und dem Renommee eines Herstellers blenden lassen, nur die Fotos zählen. Früher hatte ich sonst für die Canon SLR nur die jeweils lichtstärksten Fest-Brennweiten, weil ich ein helles Sucherbild zur ausschließlich manuellen Scharfeinstellung benötigte, kurze Verschlußzeiten um Verwacklungen zu vermeiden ohne IS und viel mit 15DIN, pardon, 25ASA/ISO-Filmen, Agfapan 25 und Kodachrome 25 fotografiert habe. Aber gut waren Objektive wie das FD 24/1,4L, FD 50/1,2L und FD 85/1,2L bei Offenblende nun wirklich nicht – und sie sind es auch heute, fast 40 Jahre später, noch immer nicht. Brauchbar ab Blende 4,0-5,6 – und das können heute viel lichtschwächere und preisgünstigere Zoom-Objektive eben so gut, die Lichtriesen waren und sind für die qualitätsvolle Offenblenden-Fotografie untauglich. Sage ich mal. Und das Sigma 20/1,4 Art? Kein Filtergewinde und Koma bis zum Ende. Nach dem was ich gesehen habe. Man darf nie vergessen: Bedingt durch die Tücken des Lichts und des Glases sind Objektive immer eine ungeheure Menge von Kompromissen, in einer realen Welt gibt es kein ideales Objektiv, wird es nie geben. (Nur bei den Preisen machen die Hersteller keine Kompromisse – aber das ist ein anderes Thema.) Und wenn alles so läuft wie ich erhoffe, gesundheitlich und finanziell, dann fahre ich Mitte Juli in die Alpen, mache ein paar (gute) Aufnahmen von der Tour de France, nur mit zwei Gehäusen und besagtem WW und dem 70-200/4,0L (schön leicht!) und am 22. ist Neumond…

    Grüße, Thomas

    1. Maxim 22. Oktober 2017 at 14:25

      Hallo Thomas, danke für deinen ausführlichen Beitrag. Selbstverständlich geht es auch ohne SVA, aber wenn die Kamera die Funktion hat, kann man sie auch ruhig nutzen. Schaden sollte es aber auf gar keinen Fall.

      Ich persõnlich mag gar keine Zoomobjektive. An das Gewicht und die Abbildungsleistung eines 135er 2.0 kommt auch ein 70-200er 4.0 nicht ran ?. Aber das ist auch eh immer ein persönliches empfinden.

      In den Alpen wirst du auf jeden Fall viel Freude an einem klaren Nachthimmel haben. Ich drücke dir die Daumen, dass das Wetter passt und du tolle Motive einfängt!

  78. Dan 14. Oktober 2017 at 12:34

    Vielen Dank für die hilfreichen Informationen! Ich habe mit einer günstigen Nikon D3100 und dem Standard-Objektiv folgendes Bild gemacht.

    Liebe Grüße

    1. Maxim 15. Oktober 2017 at 11:08

      Hi Dan,

      Danke für deinen Kommentar und dein Bild.
      Ein super Beispiel, was man mit dem Kitobjektiv alles schon erreichen kann!

      LG Stephan

  79. Pingback: Did you make it to the Milky Way...? Fotos von der Milchstraße | vom Landleben

  80. Chiara 13. März 2017 at 19:55

    Heyy alle zusammen
    Ich habe eine canon EOS 70 D und ein Tamron 10-24mm 1:3.5-4.5 (weitwinkel) und wollte euch fragen was ihr davon so haltet bzw disbezügl sternenfotogtafie. Hab schon probiert ein par fotos zu machen aber nicht so wirklich gut glaube es lag am Ort :) danke schonmal

    1. Maxim 13. März 2017 at 21:24

      Hi, mit dieser Kombi kannst du durchaus ein paar gute Bilder machen. Für den Anfang auf jeden Fall.
      Achte drauf an dunklen Orten zu fotografieren und nutze die Tipps aus dem Beitrag.

  81. Theresa 13. März 2017 at 18:46

    Hallo Stephan,

    nach langem Suchen habe ich endlich mal einen für Einsteiger verständlichen und gut erklärenden Text mit Tipps zur Sternenfotografie gefunden. Vielen Dank dafür :-)
    Nun habe ich noch eine Frage die wahrscheinlich immer etwas schwierig zu beantworten ist.
    Ich suche nach einer guten Kamera für Sternenfotografie die ich mir auch leisten kann (bis max. 600 € ) ich habe leider auch nicht das Geld um mir dann noch diverse Objektive dazukaufen zu können. Das ich mit 600€ nicht bei der Profi Sternenfotografie mithalten kann ist mir auch klar aber es wäre halt schön wenn die Bilder nicht so verrauscht wären und man auch Sterne sieht. Vieles kommt wahrscheinlich auch erst durch die gekonnte Bearbeitung?
    Bisher habe ich eine Lumix FZ45. Mit der habe ich mich auch schon am Sternenhimmel ausprobiert aber leider rauschen die Bilder immer sehr und viele Sterne kann man damit auch nicht einfangen. Die Tipps mit weit weg von der Stadt und Dunkelheit, Blendeneinstellung und ISO habe ich bereits beachtet ( in den nördlichen Bergen von Island wird es wohl dunkel genug gewesen sein)
    Ich hoffe ich erhalte eine Antwort von dir.
    Liebe Grüße Theresa

    1. Maxim 13. März 2017 at 19:36

      Hallo Theresa,

      Mit 600€ kannst du schon eine gebrauchte Kamera bekommen, die ein gutes Rauschverhalten hat. In der Regel können modernere Kameras besser mit hoher ISO umgehen als ältere. Die Sony Alpha 5100 könnte da preislich passen.

      Im Prinzip tuts aber jede Kamera, die bei ISO 1600 noch gute Ergebnisse zeigt.

    2. Theresa 15. März 2017 at 8:52

      Hallo Maxim,
      Danke für die schnelle Antwort. Leider lese ich bei den Kundenbewertungen von der Sony Alpha gerade das diese wohl auch ein Rauschproblem hat bei Dämmerung/Nacht. Dies will ich ja gerade nicht. Leider kenn ich mich auch nicht gut genug aus um Vergleiche anzustellen. Nur möchte ich vermeiden das ich mir am Ende eine Kamera kaufe die vom Bildergebnis auch nicht besser ist als meine jetzige. Das würde mich sehr ärgern. Ich versuche mal weiter schlau zu werden bei den vielen Möglichkeiten. ?

  82. Lüthi Martin 19. Februar 2017 at 19:27

    Ich habe eine Canon 600D mit einem 18mm objektiv.
    Ist es möglich sterne sowie Milchstrasse zu fotografieren? Wie müsste ich vorgehen, welche Einstellungen? Ein Stative und fernauslöser habe ich.

  83. Pingback: Milchstraßen-Fotografie, wie funktioniert das? – Susay

    1. Stephan Forstmann 23. Januar 2017 at 14:13

      thx for the update! i changed the link in my post.

  84. Chiara 17. Dezember 2016 at 9:25

    Hallo!
    Ich habe eine Canon EOS 70D und bekomme zu Weihnachten das Tamron 10-24mm f/3,5
    Hat mir der verkäufer empfohlen. ich habe dann noch gefragt ob es nicht eines mit einer kleinen blende gibt meinte jedoch blendezahl ;) darauf hin er nein wir wollen ja die blende so groß wie möglich hat mich dann etwas verwirrt (: auf jedenfall würde ich mich sehr auf deine Antwort freuen was du zu dem Objektiv sagst
    Vielen Dank
    chiara
    Ps. Es ist ein weitwinkelobjektiv und habe noch einen filter dazu genommen damit die landschaft nicht überbeläuchtet ist.

    1. Stephan Forstmann 17. Dezember 2016 at 21:53

      Hallo Chiara,
      tendenziell wärst du mit einem 2.8er Objektiv besser dran, da du hier schon die doppelte Menge Licht sammelst. Vei 10mm Brennweite kannst du jedoch auch schon recht lange belichten, ohne Sternspuren zu bekommen. Mit der 70D ist ISO1600 auch gut nutzbar. Probiere es einfach mal zwischen den Jahren aus. Auch wenn nicht mehr viel von der Milchstraße zu sehen ist, ist der Winterhimmel mit Orion, den Pleijaden oder dem hellen Stern Sirius immer ein tolles Fotomotiv! Ich wünsche dir voelr Erfolg und tolle Bilder!

  85. Norbert 9. Dezember 2016 at 13:18

    Hallo Stephan,

    bin gerade auf deinen Beitrag gestoßen, super geschrieben!
    ich habe mich vor kurzem in der Sternenfotografie versucht und ich muss sagen das ich doch enttäuscht bin, die Bilder sind irgendwie nicht scharf. Ich habe einen Ort gewählt der nicht unbedingt dunkel ist, es war in unmittelbarer Nähe eines Flughafen und im Umkreis von ca. 2-4 km ein paar Ortschaften. Ich habe mit einer Sony Alpha 99 und dem Tamron 15-30mm 2,8 fotografiert. Ich denke das die Hardware in Ordnung ist und das Problem am Auslöser stand. Bietest Du hier Workshops an? ich suche generell für die Landschaftsfotografie einen Workshop.

    Schöne Grüße
    Norbert

    1. Stephan Forstmann 11. Dezember 2016 at 11:10

      Hallo Norbert,

      danke für deinen Kommentar. Workshops biete ich leider nicht an, aber vielleicht kann ich dir helfen, das Schärfeproblem zu lösen.

      Vielleicht verursacht dein Stativ kleine Mikrowackler durch Wind oder es ist nicht stabil genug, Erschütterungen abzuhalten. Schon kleinere Wackler können zu Unschärfe führen.

      Oder aber der Fokus sitzt nicht 100%ig auf unendlich. Hier hilft es, tagsüber auf unendlich zu fokussieren und soweit fein einzustellen, bis es zu 100% passt. Das machst du am besten im Liveview bei 10-facher Vergrößerung. Dann kannst du dir die entsprechende Stelle mit einem Bleistift an der Entfernungsskala vorsichtig markieren.

      Den Fokus richtig einzustellen, ist eigentlich schon das schwerste beim Sterne fotografieren ?

  86. Sabine 2. Dezember 2016 at 11:29

    Hall Stephan,

    vielen Dank für Deinen tollen Beitrag. Ich werde von Mitte Januar 2017 für 3 Wochen durch Namibia fahren und möchte mich das erste Mal an Sternen versuchen. Da ich normalerweise eher Tiere fotografiere, habe ich zwar sehr gute Teleobjektive, aber ansonsten nur das “normale” Canon Kitobjektiv 18-55mm. Ich hoffe, dass das ausreicht. Oder würdest Du mir ein anderes Objektiv empfehlen? Weihnachten steht ja vor der Tür :-).
    Viele Grüße
    Sabine

    1. Stephan Forstmann 2. Dezember 2016 at 11:44

      Hallo Sabine,

      ich beneide dich um die Möglichkeit, in Afrika Sterne zu fotografieren. Dort gibt es fast keine Lichtverschmutzung. Das Kitobjektiv eignet sich nur bedingt. Richtig gut wirds erst ab Blende 2.8. Das Samyang 14mm 2.8 kann ich empfehlen. Das kostet auch nicht die Welt. Dann hast du tagsüber auch genugt Weitwinkel, um tolle Landschaftsfotos in Namibia zu machen. Das Sigma 20mm 1.4 ist auch nicht verkehrt, hat eine top Abbildungsleistung, geht aber aber gut ins Geld. Im Beitrag oben findest du die Objektive nochmal erwähnt und verlinkt. Mit deinen Teleobjektiven kannst du aber auch schöne Aufnahmen von ein paar Objekten am Sternenhimmel machen. Die große und kleine Magellansche Wolke zum Beispiel ?

  87. Daniel Kretten 7. November 2016 at 15:23

    Danke für deine Hilfe . Im zwischen habe ich mir ein EF-M 22mm f/2 gegönnt und nächste Objektiv werde ich mir ein Samyang 12mm auch f/2 kaufen , endlich gibt’s die auch für EOS M . Ich bin jetzt richtig angesteckt , hab mir auch StarStax runtergeladen für Star Trails . Und bin gespannt auf 14.11.2016 mal sehen ob wir hier bei uns klare Himmel haben werden .
    MfG Daniel

  88. Daniel Kretten 7. November 2016 at 15:09

    Danke für deine Hilfe hab mir ein EF-M 22mm f/2 gegönnt . Alls nächstens will ich mir noch ein Samyang 12mm auch mit f/2 gibt jetzt auch für Eos M nicht nur für Sony und andere System Kameras . Ich bin schon auf 14.11.2016 gespant . Da soll der Mond so nah an die Erde wie noch nie wenn ich das richtig gelesen habe vor 70 Jahre war das Ereignis gleich gewesen . Hoffentlich haben wir klare Himmel .

    MfG Daniel
    PS : Noch mal vielen Dank für deine Hilfe .

  89. Kosse 6. November 2016 at 17:34

    Hallo
    ich lese immer wieder das mehrere Bildet übereinander gelegt werden.
    Wenn ich nun aber 3 Bilder mache und diese dann übereinander lege kann doch nichts bei rauskommen wegen der Erdrotation ?

    1. Stephan Forstmann 6. November 2016 at 22:12

      Hallo,
      die Stacking-Software erledigt das und nimmt nur einen teilausschnitt. Das heißst es werden nur identische sterne überlagert und der bildausschbitt entsprechebd neu ausgerichtet. Meist fotografiert man zudem nur ein Bild für den Vordergrund und fügt in diesen das andere bild ein.

  90. Fabio 6. November 2016 at 17:01

    Hallo Stephan,

    Am 14. Nov erscheint ein Supermond, ich bin Anfänger..will aber unbedingt Fotos machen. Was kannst du mich empfehlen..da ich angst habe um nicht genug zeit zuerst auszuprobieren… ich habe ein 5dsr, Stativ, .. auch objektiv sind vorhanden..nun weiss ich nicht welche soll ich am besten dafür benützen.. 16-35mm L 4.0 , 50 mm L 1.2, 100mm L 2.8 oder 10-400 mm L …ich denke mir das 100-400 wäre besser geeinigt..ich habe auch ein Extender den ich mal gekauft habe aber nie richtig Nachts benützen konnte..Canon 2x III… Vor allem ist die Einstellung gefragt mit welchem Objektiv…danke für dein Tipp.

    lg… Fabio

    1. Stephan Forstmann 6. November 2016 at 22:24

      Hey Fabio,
      das kommt ganz darauf an, wie genau dein fertiges Bild aussehen soll. Ich würde aber das lange Tele bevorzugen – auf einem stabilen Stativ versteht sich. Probiers mal mit f/8 |1/200s | ISO 400. Gern auch n ticken dunkler. Ansonsten schau mal auf http://www.photopills.com/articles/7-tips-make-next-supermoon-shine-your-photos . Da gibt es weitere Hinweise und auch ein klasse Video von Mark Gee, das extrem sehenswert ist.

  91. Jasmin Wieczorek 23. Oktober 2016 at 18:39

    Wow……
    …..ich selber fotografiere nun schon seid einiger Zeit den Sternenhimmel und hatte noch so manches Problem dabei.
    Jetzt sind die meisten Probleme dank deines Beitrags gelöst und ich freu mich schon diese neue Erkenntnis mit raus in den Nachthimmel zu nehmen.
    Danke dir für deine Mühen dein Wissen mit uns zu Teilen…….
    lg….die Jasmin

    1. Stephan Forstmann 6. November 2016 at 14:13

      Hallo Jasmin,
      danke für deinen Kommentar. Freut mich, dass dir mein Beitrag geholfen hat!

    2. Bobo64 28. November 2019 at 20:34

      Das war mein erster Milchstrassen Versuch
      Nikon D5500 mit Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM
      17mm / ISO 3200 / F2,8 / 15Sek
      Entwickelt in LR
      Bin gespannt auf die nächste Saison. Hab mir das Tokina 11-16 zugelegt und Anfang des Jahres kommt eine Nikon D500

      https://flic.kr/p/TNuAi7

  92. Daniel Kretten 12. Oktober 2016 at 8:40

    Tag !
    An erste stelle möchte ich mich bedanken für deine ausführliche Beitrag . Ehrlich gesagt bin ich jetzt richtig neugierig geworden und würde es auch mal gerne ausprobieren . Meine frage ist wie geeignet ist eine Canon EF-S 24mm f/2.8 STM ? Ich fotografiere mit ein EOS M kein DSLR und ich besitze keine stärkere Objektiv als f/2.8 . Benutze ein Objektivadapter weil bei EOS-M kein richtige Auswahl da ist . Immer abends nach eine stressige tag fahre ich in NIEMANDSLAND wo ich meine ruhe habe und fotografiere alles was mir vor der linse kommt und gefehlt Meistens mach ich Langzeit Belichtung . Wie ich schon sagte es geht nur um zu probieren und experimentieren um raus zu finden wie viel spaß ich dabei habe . Danach kann ich mir Gedanken mache über ein andere Objektiv .
    MfG Daniel

    1. Stephan Forstmann 6. November 2016 at 14:11

      Hallo Daniel, mit dem 24mm 2,8er kannst du auf jeden Fall mal reinschnuppern. Lichtstärke genug ist es

  93. Sebastian 10. September 2016 at 8:28

    Hallo Stephan,

    habe deinen Rat befolgt und mir die Position der besten Fokuseinstellung gemerkt.
    Die Bilder sind auf jeden Fall besser geworden, aber ich denke das man mit dem Kitobjektiv da an die Grenzen kommt.
    habe die Bilder hier mal hochgeladen da kannst du sie dir ja gerne mal anschauen.
    https://www.flickr.com/gp/145156453@N06/43641L

    Ich weiß nicht was man noch anders machen kann.

    Vielen Dank erstmal

    1. Stephan Forstmann 10. September 2016 at 9:42

      Hallo Sebastian,
      Auf dem ersten Blick ist das Bild unter https://m.flickr.com/#/photos/145156453@N06/29469067652/ doch schon sehr gut gelungen. Für eine Aufnahme mit dem Kitobjektiv ist sie sehr gelungen. Die Schärfe kann ich leider nicht beurteilen, da ich derzeit unterwegs bin und die Bildschärfe am Smartphone nicht wirklich aussagekräftig ist. Wenn du hier eine Bewegungsunschärfe hast, kann es sein, dass dein Stativ nicht stabil genug ist und der Wind für Erschütterungen verantwortlich ist. Oder du hast zu lange belichtet und schon kleine Sternspuren. Ansonsten wirklich ein schönes Bild von Cassiopeia. Rechts im Bild ist sogar die Andromeda-Galaxie zu erkennen.

  94. Sebastian 3. September 2016 at 8:56

    Hallo Stephan vorab erstmal vielen dank für diesen Klasse Beitrag endlich mal eine Beschreibung zur sternenfotografie die man als Anfänger versteht.
    Ich habe eine canon EOS 500d mit dem kit objektiv 18-55mm mit der Belichtungszeit habe ich schon einiges ausprobiert von 8 – 30 Sekunden und ISO 1600 es entstehen eigentlich auch ganz ordentliche aufnahmen allerdings sind sie zu 90% unscharf ich denke es liegt am Fokus habe versucht Manuel so gut wie möglich einzustellen aber irgendwie haut es nicht hin. Hast du da noch ein paar tips für mich?

    LG Sebastian

    1. Stephan Forstmann 5. September 2016 at 10:59

      Hallo Sebastian,

      hast du denn schon probiert, den Fokus per Liveview einzustellen?

      Du kannst den Fokus auch einfach mal tagsüber auf unendlich stellen und die entsprechende Stelle am Objektiv markieren. Damit du nicht auf dem Objektiv rummalst, kannst du auch einfach ein Stück Papier mit Klebeband befestigen und dir dort die entsprechende Hilfslinie einzeichnen. Das geht natürlich nur bei Objektiven, die keinen STM- Motor haben.

  95. Yannick Simmen 3. September 2016 at 8:53

    Ich hab da noch eine Frage: kannst du uns 1-2 Apps nennen, mit welchen ich am besten die Sternbilder am Himmel identifizieren und lokalisieren kann?

    1. Stephan Forstmann 5. September 2016 at 11:04

      Die wohl bekannteste ist Star walk. Stellarium Mobile und SkyView fallen mir noch ein.

  96. Yannick Simmen 2. September 2016 at 21:09

    Du meintest oben, dass du ein Bild 15 Minuten belichtet hast; wie ist das möglich, ohne dass die Sterne verzogen werden?

    1. Stephan Forstmann 5. September 2016 at 11:07

      Dafür gibt es 2 Möglichkeiten: Einmal mit einer Nachführung arbeiten, die die Erdrotation “aufhebt” oder mehrere Bilder “stacken”, so dass sich die Belichtungszeit addiert.

  97. Jan 18. August 2016 at 15:09

    Hey und Hallo,
    vornweg einmal das hier schon häufig gefallene Lob. Du hast hier in der Tat einen Top Artikel geliefert der sofort in Sachen Sternenfotografie auf die Pole Position ging… :) Ich würde mich freuen, wenn es noch mehr davon / in diesem Stil geben würde. Eventuell im Sternbilder bearbeiten Artikel? Weist du schon wann du dazu kommen wirst?

    Nach zig Jahren mit der Pentax K110D als Einstieg bin ich kürzlich auf die EOS 70D umgestiegen und bin hellauf begeistert. Als Objektiv habe ich das EF-S 18-135 IS STM dabei. Mit der Hilfe deines Artikels konnte ich die Tage auch schon mal die ersten Versuche machen: https://goo.gl/photos/LTXWCTfHAc7wQb666 Wie würdest du nun bei der Bearbeitung vorgehen?

    Grüße aus dem Allgäu,
    Jan

    1. Stephan Forstmann 18. August 2016 at 16:45

      Hallo und vielen Dank für das Lob!
      Den Beitrag zur Bearbeitung wird es geben, sobald ich neues “Rohmaterial” habe. Ich wollte da auch erst wieder einen neuen Beitrag schreiben, wenn ich eine neues Weitwinkelojektiv habe (Irix Firefly 15mm 2.4). Ich peile aber derzeit den September an, da ich da wesentlich mehr Zeit habe wieder zu bloggen. Derzeit ist ja Hochzeitssaison und ich bin gerade in Holland.

      Zum Bearbeiten:
      Ich arbeite da mit Lightroom. Meine ersten Schritte sind meist eine Belichtungskorrektur je nach Situation, das Anheben des Kontrasts und der Klarheit, und das Verändern der Einstellungen der Schwarz und Weiß-Werte und der Lichter und Tiefen. Versuch mal bei deinen Bildern die Belichtung um eine Blende zu erhöhen. Den Kontrast und die Klarheit erhöhen, Tiefen und Lichter runterziehen, Weiß etwas hoch, Schwarz runter. Versuchs mal. Probier auch mal ein paar extremere Werte.
      Und falls dus noch nicht hast: unbedingt die Nik Collection installieren (gibt´s ja inzwsichen kostenlos). Die Rauschreduktion der Nik Collection ist sehr gut.

      Habe ich die Milchstraße fotografiert, dann arbeite ich da selektiv, dh. ich helle einzelne Bereiche der Milchstraße (vorsichtig und wenig) auf, damit diese sich vom Rest besser abhebt.

      Nachtrag: Habe gerade auf deiner Webseite gesehen, dass du was übers RasPi schreibst :) Ich habe mir als Winterprojekt Sternspuren-Timelapsefotografie mit dem Pi vorgenommen.

    2. Jan 20. August 2016 at 21:19

      Hey,

      Danke für deine Tipps. Ich werde mal Lightroom wieder rauskramen, da ich eigentlich auf die Linuxschiene umgeschwenkt bin und mit Darktable noch nicht so fit bin. :)

      Ja, die Pi’s momentan fristen sie bei mir eher ein Dasein als Server und Formicariumsüberwachung… :)

      LG
      Jan

  98. Carsten 17. August 2016 at 22:40

    Hallo Stephan,

    Ich bin Neu in der Fotografie, aber Fleißig am Lernen ?, ich habe mir eine Eos 80D mit dem Kit 18-135 USM geholt, dazu ein 50mm 1,8 STM, nun soll die Milchstrasse dran glauben, jedoch komme ich mit der Berechnung nicht ganz klar, zwecks Belichtungszeit.

    Wenn ich mit dem 50mm 1,8 komplett Offenblendig bei einer ISO von 1600 bzw. 3200 arbeite, wie lange darf die Zeit der Belichtung dann sein?

    Danke Dir für deine Antwort und dem Super Tutorial?

    1. Stephan Forstmann 18. August 2016 at 16:12

      500: (1,6 x 50) = 6,25. Als Richtwert kannst du also ca. 5-6 Sekunden nehmen, wobei das aber nicht in Stein gemeißelt ist. Probiere aber einfach ein paar unterschiedliche Belichtungzeiten aus. Es hängt auch viel davon ab, wie weit dein Motiv vom Polarstern entfernt ist.

  99. Bowie 20. Juli 2016 at 13:25

    Hallo Stephan
    Super Tipps und Tricks für die Sternenfotografie. Habe im Netz gesucht, aber keinen Artikel gefunden, der angenehm zu lesen und einfach zu verstehen ist. Außerdem finde ich es sympathisch, dass du die omd em-5 erwähnt hast. Bin nämlich ein m4/3 shooter :)
    Du hast geschrieben, dass es nicht immer weitwinklig zu und her gehen muss, sondern ein 50mm Objektiv auch funktionieren würde. Ich habe eine 25mm f0.95 Linse und wäre froh, wenn ich sie für die Milchstrassenfotografie benutzen könnte. Ich bin auf jeden Fall gespannt.
    Um welche Uhrzeit sollte man in unseren Breitengraden am besten Milchstrassen fotografieren?
    Sonnige Grüsse aus der Schweiz.

    1. Stephan Forstmann 21. Juli 2016 at 6:18

      Hi Bowie,

      für die “richtige” Uhrzeit gibt es leider keine Pauschalantwort, denn die perfekte Zeit ist immer abhängig vom Mond und vom Teil der Milchstraße, den du fotografieren willst, aber auch vom Motiv.
      Das ganze kann man aber ganz gut planen. Beispielsweise sieht man in der App von The Photographers Ephemeris alle Monduntergangs-Zeiten für seinen jeweiligen Standort auf die Minute genau. Die üblichen Astronomie-Apps fürs Handy erledigen dann den Rest für den Stand der Milchstraße. Das einzige was die Zufallskomponente bleibt, ist das Wetter.

    2. Bowie 31. Juli 2016 at 13:59

      Vielen Dank für deine Antwort.

    3. Mica 4. Oktober 2019 at 11:18

      Hallo Stephan, wir sind gerade auf La Palma und haben uns für heute einen Abendausflug zu einem astronomischen Punkt gebucht. Ich bin mit der Canon EPS5 MkII unterwegs und mein Freund mit einer Nikon D800. Als Objektive nehme ich ein 17-40 und ein 70-200 4.0 und Micha ein Sigma 14-24 2.8 und auch ein 70-200 4.0. ich denke, dass wir heute die Milchstraße sehen könnten. Hast du noch Tipps für uns? Lieben Gruss Mica

    4. Maxim 7. Oktober 2019 at 8:46

      Hallo Mica,

      Der wohl wichtigste Tipp: Habt keine Angst vor hohen ISO-Werten :)

  100. Holger 26. Juni 2016 at 17:23

    Hallo, habe ich gar keine Chance mit einer 3,5 Blende sprich Kit Objektiv die Milchstraße zu erwischen? Danke für deine Antwort.

    1. Stephan Forstmann 27. Juni 2016 at 7:57

      Hallo Holger,
      natrlich hast du da eine Chance. Du bekommst zwar 2/3 weniger Licht ins Objektiv, aber da kannst du einfach ISO um 2/3 anheben. Es wird zwar etwas mehr rauschen, aber lieber ein verrauschtes Bild als gar keines :)

      Wenn das Wetter in den nächsten Tagen mal besser ist, kann ich mein altes Kitobjektiv raussuchen und mal ein paar Bilder machen.

    2. Holger 27. Juni 2016 at 21:16

      Vielen Dank für deine Antwort. Ich wollte mit einem Kumpel am 4. Juli an einen der dunkelsten Spots im Ruhrpott, ein paar Testaufnahmen machen. Im September bin ich dann in der Eifel (schön mit Burgruine im Hintergrund :-) ). Ich werde mir dann aber wohl auch ein Tokina oder Canon 2,8 Objektiv leihen. Ich bin echt sehr gespannt gespannt.

  101. Thea 14. Juni 2016 at 13:03

    Hallo Stephan,
    ich wollt dich nur mal fragen, wo das letzte Bild (das mit dem Regler) entstanden ist :)
    Ein sehr hilfreiches Tutorial, ich werd die Tipps so gut ich kann jetzt im Sommer umsetzen, wenn ich mich an das Nachtfotografieren wage ;)
    Liebe Grüße aus Berlin!

    1. Stephan Forstmann 20. Juni 2016 at 16:44

      Hallo Thea,

      das Bild habe ich auf einem Feldweg in der Nähe von Alzey-Heimersheim gemacht.
      Ich wünsche dir viel Spaß beim fotografieren.

  102. Michael 29. April 2016 at 12:07

    Hallo Stephan, Danke für die tollen Tipps! Eine Frage stellt sich mir, für die ich bisher keine Antwort gefunden habe. Vielleicht kannst Du hier helfen?
    Ist ein noch nicht aufgegangener oder bereits untergegangener Halbmond schlechter für die Astrofotografie als der Neumond? Oder sind die Ergebnisse vergleichbar, insbesondere, wenn der Mond schon lange untergegangen ist?

    1. Stephan Forstmann 29. April 2016 at 12:15

      Der Unterschied sollte so gering sein, dass man es fast vernachlässigen kann. Bei Vollmond sieht es anders aus. Da hat man am Horizont gerne mal etwas Streulicht, dass etwas aufhellt.

  103. callipix 11. Januar 2016 at 14:30

    Hallo Stephan, hab mich grad mit Deinen Tipps auseinandergesetzt (“Kleidung und Verpflegung” ließen mich schmunzeln – wird aber wichtiger Faktor für mich sein). Bin grad im Aufbruch nach Teneriffa und wollte die Gelegenheit nutzen, dass es da nachts am Teide stockfinster ist – wenn nicht grad der Mond strahlt.
    Bin gespannt auf die Egebnisse und werde berichten.
    Gruss aus der Pfalz

  104. Pierre Bullerkotte 10. September 2015 at 8:58

    Hallo Stephan , meine Einstellungen zu dem Bild waren ( Canon eos 70D and Tokina 11 – 16 mm / iso 1600 / 11mm / f/2,8 / 30sec ) was hätte ich noch besser machen können ?

    1. Stephan Forstmann 14. September 2015 at 12:48

      Hallo Pierre, entschuldige meine späte Antwort – ich war ein wenig unterwegs :)
      Die Einstellungen passen schon mal.
      Prinzipiell wird das Bild aber besser werden, wenn du es nicht mitten in der Stadt machst. Die ganzen Lichquellen überstrahlen sonst die ganz dunklen Sterne am Nachthimmel. Also raus in den Wald. Oder irgendwohin wo es stockfinster ist.

    1. Stephan Forstmann 9. September 2015 at 20:15

      Schaut sehr gut aus! In komplett dunkler Umgebung wirst du da sogar noch viel mehr Details rausholen

    1. Stephan Forstmann 9. September 2015 at 19:40

      Hey Pierre, leider funktioniert der dropbox Link nicht. Du musst das Bild zeilen, bzw. einen freigabelink erstellen.

  105. Pierre Bullerkotte 1. September 2015 at 16:31

    Hallo Stephan , nun ist es endlich soweit :) habe heute mein UWW Tokina 11 – 16 mm bekommen :) leider kamen auch Wolken und Regen , die erstmal einen Sternentest nicht zulassen :( werde wenn ich meine ersten Aufnahmen machen kann, mein Ergebnis hier posten . Bis denn, CS pierre

    1. Stephan Forstmann 2. September 2015 at 7:18

      Hallo Pierre, herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen UWW. Ich wünsche dir viel Spaß und vorallem tolles Wetter, damit du auch schöne bilder von der Milchstraße machen kannst. Ich bin auf die Bilder gespannt!

    2. Pierre Bullerkotte 4. September 2015 at 23:07

      Hallo Stephan, habe meinen ersten Versuch gemacht die Milchstraße zu fotografieren :) Wie kann man ein Bild hier posten oder hochladen ?

      LG
      pierre

    3. Stephan Forstmann 5. September 2015 at 7:53

      Hi Pierre, leider kann nur ich selbst hier im System Bilder einstellen. Du kannst aber gerne einen Link zu deinem Bild einstellen, dass du in einem Bilduploaddienst vorher eingestellt hast.

  106. Lea 22. Juni 2015 at 19:21

    Hallo STephan,
    vielen Dank für deinen Beitrag, ich freue mich, dass Du mitmachst!! :)
    Das sind wirklich super Tipps. Ich selbst habe zwar schon viel fotografiert, aber Sterne noch nicht.. Bin jetzt aber richtig motiviert, das mal auszuprobieren… :)
    Liebe Grüße
    Lea

    1. Stephan Forstmann 22. Juni 2015 at 19:51

      Hallo Lea, Sterne zu fotografieren ist toll – alleine wenn man irgendwann ein Gefühl dafür bekommt, wie verdammt weit weg das ist, was man da eigentlich fotografiert.

  107. Pierre Bullerkotte 13. Juni 2015 at 19:28

    Das Tokina hatte ich ja auch in meiner Auswahl da es mir auch schon empfohlen wurde für die Sternenfotografie. Für mich wahr halt auch ausschlaggebend wie stark die Flares sind beim Tokina wenn ich Aufnahmen mache bei Gegenlicht ( Sonnen Auf und Untergänge ) . Das würde eben mit ihn meine Entscheidung fallen.
    Vielen Dank für ihre Infos :)
    LG
    pierre

  108. Pierre Bullerkotte 13. Juni 2015 at 18:32

    nein , das Kitobjektiv habe ich leider nicht. Kann es daher nicht selbst testen. Würden sie selbst sagen das f/3,5 nicht ausreichend ist ? Nach Rückfragen wurde mir auch immer von mindestens f/ 2,8 geraten wegen der besseren Lichtstärke. Ich habe mich bei meiner Suche halt auch auf die Brennweite konzentriert und bekomme ja bei 10mm ja wesentlich mehr aufs Bild. Bei meiner Suche nach einem UWW schaue ich eben auch, ob es auch für Landschaftsaufnahmen geeignet ist ( Sonnen Auf und Untergänge) . Könnte man die fehlende Lichtstärke bei f/3,5 am Sternenhimmel durch Einstellungen an der Kamera kompensieren ?

    LG
    pierre

    1. Stephan Forstmann 13. Juni 2015 at 18:48

      Ca. 500€ in ein Objektiv mit 3.5 Anfangsblende würde ich persönlich nicht investieren, wenn ich damit Sterne fotografieren möchte. Da ist wie oben erwähnt das Tokina eine Spur besser (Tokina UWW). Kompensieren kann man das mit höherer ISO aber Bildrauschen ist nicht jedermanns Sache und es kommt auch immer aufs Fotomotiv an, ob etwas mehr Rauschen stört.

    2. Oliver 4. Oktober 2020 at 16:26

      Sei gegrüßt,
      toller Blog mit sehr hilfreichen Informationen! Ich hätte aber noch eine spezielle Frage bzgl kamerainterner Einstellungen. Ich nutze eine Canon EOS 6D Mark II. Diese hat verschiedene Einstellungen zur Rauschminderung. Hast du evtl Erfahrungen, welche dieser Einstellungen, die an der 6D ähnlich sein sollten, vorgenommen werden sollten? Sprich ausgeschaltet, eingeschaltet, im Automodus belassen werden sollten?

      Danke schonmal und LG,
      Oliver

    3. Maxim (Stephan Forstmann) 8. Oktober 2020 at 14:28

      Hi Oliver,

      das ist eine super Frage! Die High-ISO-Rauschreduzierung kannst du deaktivieren, da diese nur die ausgegebenen JPG-Dateien beeinflusst und wir ja die Daten im RAW-Format für die perfekte Weiterbearbeitung haben wollen.

      Anders sieht es bei der Funktion “Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung” aus: Hier wird nach der eigentlichen Aufnahme ein Dunkelbild mit geschlossenem Vorhang aufgenommen, in dem nur das Auslese-Rauschen des Sensors bei gleicher Temperatur vom vorherigen Foto vorhanden ist. Dieses Dunkelbild wird dann mit dem RAW-Foto sofort kameraintern verrechnet. Es entsteht dadurch ein komplett neues RAW.

      Ich nutze diese Funktion nicht, da ich Darkframes manuell aufnehme. Das hat den Hintergrund, dass mir sonst durch die doppelte Belichtungszeit die Milchstraße zu schnell davonwandert und ich im Nachgang beim Stacken weniger Bildausschnitt erhalte. Solange die Temperatur am Ende der Session noch einigermaßen gleich ist, kann man die Dunkelbilder auch am Ende machen :)

  109. Pierre Bullerkotte 13. Juni 2015 at 17:13

    Hallo , ich möchte in naher Zukunft auch Nachtaufnahmen machen (Sternenhimmel ) . Ich besitze eine EOS 70D und werde mir als Objektiv Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM kaufen um erste Aufnahmen zu realisieren . Reicht die Lichtstärke des Objektiv aus um Strnenfotografie mit halbwegs gutem Ergebnis zu realisieren. Objektive mit 2.8 sind sicher besser geeignet aber kosten eben dementsprechend mehr .
    Wäre Ihnen für Feedback sehr dankbar .

    LG
    pierre

    PS. sehr guter Beitrag von ihnen ! :)

    1. Stephan Forstmann 13. Juni 2015 at 18:03

      Hallo Pierre, hast du denn das Kitobjektiv? Dann könntest du testen, ob dir f3.5 noch langt. Ich selber nutze ein Tamron 17-50mm mit f2.8 – und es gibt auch noch ein UWW von Tokina für ähnliches Geld wie das EF-S 10-22mm von Canon mit f2.8 Die Blende unterschied kann es dann schon ausmachen – besonders wenn die Milchstraße mit drauf soll. Probiere es aber einfach mit dem Kitobjektiv aus – das hat im Freundeskreis meist einer ungenutzt rumliegen.

    2. Alex 26. Mai 2021 at 11:04

      Hallo,
      Wem die Kosten für ein neues Objektiv zu hoch sein sollten, dem kann ich die Seite: mbp.com empfeheln.
      Dort habe ich schon einige gute gebrauchte erstanden und war mit der Qualität voll zufrieden.

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