Welches Objektiv für Portraits? Top 10 der beliebtesten Festbrennweiten

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Du willst wissen, welches Objektiv für Portraits gut ist? Dann ist der heutige Beitrag genau richtig für Dich! Besonders der Fotografie-Einsteiger stellt sich oft die Frage, welches Objektiv man für die Portraitfotografie kaufen sollte.

Auf diese Frage gibt es erst einmal keine wirklich richtige Antwort, jedoch kann man durchaus sagen, dass man seine Objektive danach aussuchen sollte, was man hauptsächlich fotografieren möchte. Der heutige Beitrag beschäftigt aus guten Gründen mit Festbrennweiten-Objektiven, die für die Portraitfotografie am besten geeignet sind, einfach weil diese im Preis-Leistungsverhältnis gegenüber Zooms einen deutlichen Vorteil haben und zudem auch das aktive Komponieren eines Fotos wesentlich besser fördern als Zoomobjektive.

#Transparenz

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Aber erst einmal eines vorab: Es gibt hier kein richtig oder falsch – natürlich kann man auch ein 16mm Weitwinkel als Portrait Objektiv nutzen – allerdings spricht dieser Look dann wohl eher die wenigsten an.

Portrait Objektiv – warum Festbrennweiten?

Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Festbrennweiten sind deutlich einfacher zu konstruieren und dadurch häufig günstiger und deutlich lichtstärker als Zooms mit vergleichbaren Brennweiten. Doch warum ist das so? Nun, Festbrennweiten sind Objektive, dessen Brennweiten durch Ihre Konstruktion fest vorgegeben sind. Man hat also immer den gleichen Bildausschnitt und kann diesen, im Gegensatz zu Zoomobjektiven, nicht verändern. Dadurch kann die komplette Objektiv-Konstruktion auf die fixe Brennweite optimiert und dadurch eine optimale Bildqualität erreicht werden.
Zusammenfassend kann man also sagen:

  • Sie sind oft lichtstärker und ermöglichen einfacheres Freistellen
  • Oft deutlich günstiger
  • Besitzen oft eine bessere Abbildungsleistung

Was bedeutet überhaupt Brennweite?

Beispiel für die unterschiedliche Wirkung von Portraitobjektiven mit kurzen und langen Brennweiten

Damit jeder ein Verständnis bekommt, worum es überhaupt geht, ist es nicht verkehrt, mit den Basics zu starten. Achtung – der folgende Abschnitt ist wirklich sehr stark vereinfacht und soll erst einmal ein typisches Verständnis der Brennweite vermitteln. Mir ist klar, dass die Physiker und Ingenieure mich für die folgenden Aussagen am liebsten vierteilen würden 😊

Wie kann ich mir die Auswirkungen unterschiedlicher Brennweiten auf ein Portrait vorstellen?

Stellt euch die Brennweite einfach so vor: je größer die Brennweite, desto näher seid ihr am zu fotografierenden Objekt dran, da ihr mit einer langen Brennweite in einen kleineren Bereich „hereinzoomt“.

Je kleiner/kürzer der Wert der Brennweite, desto „weiter weg“ ist alles und ihr bekommt „mehr Umgebung“ auf das Foto. Also: eine große/lange Brennweite (Zum Beispiel 200mm) vergrößert euer Motiv, bzw. holt es näher an euch ran. Eine kleine Brennweite macht es kleiner und ermöglicht die Aufnahme von mehr Umgebung.

Wenn ich hier von der Portraitfotografie spreche, dann meine ich damit vor allem zwei Dinge: Die zu portraitierende Person soll möglichst unverzerrt abgebildet und die Person soll freigestellt – also vom Hintergrund separiert – werden. Dieses unterfangen lässt sich in der Portraitfotografie mit Festbrennweiten besonders einfach realisieren.

Welche Festbrennweiten eignen sich als Portrait Objektiv zum Einstieg?

50mm Portrait Objektiv

Ein Portrait, dass mit einem 50mm Objektiv und Blende 1.4 erstellt wurde. Hier wurde zudem nur mit dem verfügbaren Licht der Umgebung gearbeitet.

Egal mit welcher Kamera-Marke ihr fotografiert – das wohl häufigste Einstiegs-Portrait Objektiv ist ein 50mm f/1.8.

Dieses Objektiv besitzt ein unglaublich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, da es für Objektivhersteller relativ einfach zu konstruieren ist. Es hat auf kurzer Distanz ein gutes Freistellungspotential und da 50mm eine „Normalbrennweite“ ist, bildet es Objekte in Größe und Proportionen ähnlich ab, wie der Mensch sieht. Zumindest kann man es sich so vorstellen.

Die Offenblende von f/1.8  lässt fast viermal mehr Licht auf den Sensor fallen, im Vergleich zu den meisten Kitobjektiven. Durch die große Blendenöffnung kann die Schärfeebene besonders klein gehalten werden, was perfekt für Portraits ist.

Ein weiterer Vorteil ist, dass dieses Portrait Objektiv leicht und relativ klein ist, somit eignet es sich auch u.A. für Streetfotografie oder für Reisen. 50mm Objektive gibt es auch noch in lichtstärkeren Versionen. Die meisten 50mm Objektive haben eine Lichtstärke von f/1.4. Canons 50mm Portrait Objektive aus der L Serie schaffen sogar f/1.2.

Mir persönlich langt aber ein 1.4er für die Portraitfotografie. In meinem Kamerarucksack befindet sich immer ein Sigma 50mm 1.4 Art* , dass auch bei Offenblende sehr scharf abbildet und ein sehenswertes Bokeh bietet.

Beliebte 50mm Portrait Objektive nach Kameramarke

50mm Portrait Objektiv für Canon
  • Canon EF 50mm 1.8 STM* – Das wohl häufigste Einsteigerobjektiv in die Portraitfotografie für gerade mal 100€.
  • YONGNUO YN50mm F1.8* – Eine Art Nachbau vom Canon 50mm 1.8 – made in China – dennoch sehr beliebt
  • Sigma 50mm 1.4 Art* – Eines der schärfsten 50mm Objektive mit tollem Bokeh – nutze ich selber sehr oft.
  • Canon EF 50mm 1.2* – Wahnsinns Offenblende von 1.2 – ein Traum für Portaits, leider nicht ganz so scharf – dafür relativ klein und leicht.
50mm Portrait Objektiv für Nikon
50mm Portrait Objektiv für Sony
  • Sony SEL-50F18F* – Sonys „Nifty-Fifty“ – leider nicht ganz so günstig, wie bei Canon.
  • Samyang 50/1,4 FE* – beliebtes 50mm mit Offenblende von 1.4 und exzellenter Schärfe.
  • Sigma 50mm 1.4* – Eines der schärfsten 50mm Objektive mit tollem Bokeh – nutze ich selber sehr oft.

Beispielportraits von 50mm Objektiven

85mm Portrait Objektive

Ein Portrait, dass mit einem 85mm Portraitobjektiv bei Blende 1.8 fotografiert wurde

Die wohl meistgenutzte Festbrennweite für Portraits ist wohl das 85mm Objektiv. Mit einem 85mm Objektiv erhält man eine großartige Freistellung und durch den leichten Teleeffekt schmeichelt diese Brennweite besonders.

85mm Objektive erzeugen übrigens ein unglaublich schönes Bokeh – naja zumindest die meisten. Günstigere 85mm Objektive haben oft eine Blende von f/1.8 und sind dadurch noch relativ leicht und klein.

Die Profiausführungen mit Lichtstärke f/1.4 oder gar f/1.2 legen ordentlich an Größe und Gewicht zu und kosten gegenüber den Einsteigermodellen oft das vier- bis achtfache, haben jedoch ein extremes Freistellungspotential, was den Look eines guten Portraits noch verstärkt.

Ich persönlich nutze 85mm Objektive eher selten. Es ist jedoch die Lieblingsbrennweite meiner Frau und sie fotografiert Portraits ausschließlich mit diesem Objektiv.

Beliebte 85mm Portrait Objektive nach Kameramarke

85mm Portrait Objektive für Canon
  • Canon EF 85mm 1.8 USM* – sehr beliebtes und relativ günstiges Portraitobjektiv. Wurde von meiner Frau sehr lange benutzt.
  • Tamron SP 85mm 1.8 VC* – unglaublich scharfes 85mm Portrait Objektiv mit sehr schönem Bokeh und einem exzellenten Bildstabilisator. Nutzen wir derzeit oft auf Hochzeiten.
  • Sigma 85mm 1.4 Art* – ebenfalls ein beliebtes Portraitobjektiv – schwer und groß – dafür extrem gute Bildqualität bei Offenblende.
  • Canon 85mm 1.2 II L USM* – Der Klassiker von Canon – erzeugt bei Blende 1.2 ein traumhaftes Bokeh – durch den langsamen Fokus jedoch nur im kontrollierten Umfeld gut nutzbar.
    85mm Portrait Objektive für Sony
  • Sony SEL-85F18F* – Sonys Einsteiger-85mm Portraitobjektiv
  • Samyang 85/1,4 FE* – Koreanisches Portraitobjektiv. klein und leicht, Schwächen in der Schärfe bei Blende 1.4
  • Sigma 85mm 1.4 Art* – ebenfalls ein beliebtes Portraitobjektiv – schwer und groß – dafür extrem gute Bildqualität bei Offenblende.

Beispielportraits mit 85mm Objektiven

 

Portrait Objektive für Fortgeschrittene

35mm Portrait Objektive

Portrait der Musicaldarstellerin Olivia Delaure, dass mit einem 35mm Objektiv fotografiert wurde, um etwas Umgebung in das Portrait einzubeziehen

Ja, 35mm Objektive werden ebenfalls oft für Portraits eingesetzt. 35mm ist eine typische Brennweite, die oft in der Reportagefotografie und auf Hochzeiten eingesetzt wird.

Durch den leichten Weitwinkel-Look ist es möglich, die portraitierte Person perfekt im Kontext zur Umgebung zu fotografieren. Nützlich ist das besonders, wenn die portraitierte Person einen Bezug zur Umgebung hat.

Man sollte jedoch aufpassen, dass nichts Richtung Kamera oder an den Rand gestreckt wird, da der Weitwinkel-Effekt sonst die Proportionen verzerrt.

Die Freistellung von Personen wird bei 35mm  am besten durch geringe Abstände zum Model erzeugt. Aber Achtung: Aus einigen Perspektiven kann das mit 35mm unter Umständen sehr unvorteilhaft aussehen. So sehen Köpfe beispielsweise viel größer aus, wenn man von schräg oben fotografiert (Siehe letztes Beispielfoto unten).

Günstige 35mm Objektive starten üblicherweise mit einer Lichtstärke von f/1.8.  Teurere 35mm Objektive lassen 2/3 mehr Licht auf den Sensor fallen, sprich es handelt sich hierbei um Objektive mit einer Blende von f/1.4.

Mein 35mm Objektiv (Canon 35mm 1.4 II L USM) ist ebenfalls ein treuer Begleiter auf allen Fotoaufträgen.

Beliebte 35mm Portrait Objektive nach Kameramarke

35mm Portrait Objektive für Canon
35mm Portrait Objektive für Nikon
35mm Portrait Objektive für Sony

Beispielportraits mit 35mm Objektiven

40 & 45mm Portrait Objektive

Auch eine etwas exotischere Brennweite, die noch besser die Sichtweise des Menschen interpretiert, die etwa 42mm entspricht. Der Unterschied zu 50mm Objektiven ist jedoch wirklich sehr gering, daher ist meine persönlich Meinung, dass diese Festbrennweiten eher selten genutzt werden.

Beliebte 40 & 45 mm Portrait Objektive nach Kameramarke

40 & 45mm Portrait Objektive für Canon
40 & 45mm Portrait Objektive für Canon
40 & 45mm Portrait Objektive für Canon

90mm Objektive

Auch eine beliebte Brennweite – nicht nur unter Makrofotografen – jedoch eher sehr selten anzutreffen und durch die Anfangsöffnung von 2.8 bietet diese Festbrennweite für klassische Portraits weniger Freistellpotentail als ein 85mm Objektiv. Durch die Makrofunktionalität kann man sehr dicht an sein Model heran und somit beispielsweise nur die Augen fotografieren.

Beliebtes 90 mm Portrait Objektiv nach Kameramarke

90mm Portrait Objektiv für Canon
90mm Portrait Objektiv für Nikon
90mm Portrait Objektiv für Sony

100 & 105mm Portrait Objektive

Eine Festbrennweite, die sich genau in der Mitte der leichten Teleobjektive befindet. Diese Objektive stellen etwas mehr frei, als ein 85mm Objektiv und sind ein kleiner Geheimtipp. Man kann noch problemlos mit dem Model kommunizieren und hat einen unglaublichen Bildlook! Die Variante von Sigma trägt nicht ohne Grund den Beinamen „Bokeh-Meister“!

Leider sind diese Festbrennweiten sehr teuer und recht selten und daher eher als speziell einzustufen. Ich besitze eines und liebe den plastischen Bildlook bei Blende f/1.4. Leider gibt es einen ganz großen Nachteil: Dieses Objektiv ist sehr schwer und sehr groß im vergleich zu anderen Festbrennweiten.

Mein 105mm 1.4 Objektiv von Sigma wiegt beispielsweise über 1,5kg und hat einen Frontlinsendurchmesser von sagenhaften 10,5cm!

Als Alternative zum wuchtigen 105mm Objektiv gibt es von Canon noch ein 100mm Makroobjektiv mit Offenblende 2.8, dass sich ebenfalls perfekt für Portraits eignet.

Beispielportraits mit 105mm Objektiven

Beliebte 100 und 105 mm Portrait Objektive nach Kameramarke

100 & 105mm Portrait Objektive für Canon
  • Canon EF 100mm F2.8 L IS USM* – eines der schärfsten Portrait Objektive von Canon aus der L-Serie für den EF Mount.
  • Sigma 105mm 1.4 Art* – Der Bokeh-Meister mit herrausragender Schärfe. Bei Blende 1.4 kann man reingezoomt die Wimpern des Models zählen. Dieses Objektiv erzeugt einen unvergleichlichen Bildlook. Ich nutze es für Portraits und bei (Braut-)Paarshootings. Leider mit 1,5kg sehr schwer und mit 10,5cm Fronstlinsendurchmesser kann man sein Model schon ordentlich einschüchtern.
100 & 105mm Portrait Objektive für Nikon
  • Nikkor 105mm 1.4* – eines der schönsten Portrait Objektive von Nikon. Leichter und kleiner als das Sigma mit sehr guter Schärfe
  • Sigma 105mm 1.4 Art* – Der Bokeh-Meister mit herrausragender Schärfe. Bei Blende 1.4 kann man reingezoomt die Wimpern des Models zählen. Dieses Objektiv erzeugt einen unvergleichlichen Bildlook. Ich nutze es für Portraits und bei (Braut-)Paarshootings. Leider mit 1,5kg sehr schwer und mit 10,5cm Fronstlinsendurchmesser kann man sein Model schon ordentlich einschüchtern.
100 & 105mm Portrait Objektive für Sony
  • Sigma 105mm 1.4 Art* – Der Bokeh-Meister mit herrausragender Schärfe. Bei Blende 1.4 kann man reingezoomt die Wimpern des Models zählen. Dieses Objektiv erzeugt einen unvergleichlichen Bildlook. Ich nutze es für Portraits und bei (Braut-)Paarshootings. Leider mit 1,5kg sehr schwer und mit 10,5cm Fronstlinsendurchmesser kann man sein Model schon ordentlich einschüchtern.

135mm Portrait Objektive

Eine oft unterschätzte Brennweite, die einen magischen Bildlook kreieren kann. Durch den recht hohen Teleeffekt ist dies Brennweite jedoch nur bedingt in Räumen und Studios einzusetzen und es erschwert durch die große Distanz die Kommunikation mit dem Model schon sehr.

Es ist jedoch eine meiner Lieblings-Telebrennweiten, besonders auf Hochzeiten. Die Vorteile sind eine sehr gute Freistellung, bei passenden Hintergründen große, schöne Unschärfekreise und das geringe Gewicht für so viel Tele (Zumindest in der Canon L Version).

Die Anschaffungskosten liegen im mittleren Preissegment. Da es sich bei dieser Brennweite jedoch eher um ein exotischeres Objektiv handelt, ist es nicht bei jedem Kamerahersteller zu erhalten.

Beispielportraits mit 135mm Objektiven

Beliebte 135 mm Portrait Objektive nach Kameramarke

135mm Portrait Objektive für Canon
  • Canon 135mm 2.0 L USM* – sehr leichtes und scharfes Tele, dass extrem schnell fokussiert und somit auch neben der Portraitfotografie für die Reportage genutzt werden kann.
  • Sigma 135mm 1.8 Art* – extrem scharfes Objektiv mit etwas Gewicht – dafür Offenblende von 1.8 und grandiosem Bokeh.
  • Samyang 135mm 2.0* – günstiges Tele für Portaitfotos mit super Schärfe – leider nur manueller Fokus
135mm Portrait Objektiv für Nikon
  • Sigma 135mm 1.8 Art* – extrem scharfes Objektiv mit etwas Gewicht – dafür Offenblende von 1.8 und grandiosem Bokeh.
135mm Portrait Objektiv für Sony
  • Sigma 135mm 1.8 Art* – extrem scharfes Objektiv mit etwas Gewicht – dafür Offenblende von 1.8 und grandiosem Bokeh.
  • Samyang 135mm 2.0* – günstiges Tele für Portaitfotos mit super Schärfe – leider nur manueller Fokus

200mm Portrait Objektive

Das lange Ende der Festbrennweiten bietet bei 200mm eine extreme Freistellung eures Motivs und auch große Unschärfekreise.

Problematisch ist jedoch der bereits deutlich sichtbare Komprimierungseffekt dieser langen Brennweite. Dadurch wirken Gesichter oft „dicker“ als sie tatsächlich sind, was schnell dazu führen kann, dass sich der Portraitierte auf dem Foto nicht gefällt – zumindest wenn man direkt und frontal fotografiert. Ab 200mm ist ein Bildstabilisator übrigens notwendig, falls man nicht vom Stativ aus fotografiert. Auch wenn es keine Festbrennweiten mehr sind – die Liste enhält in diesem Brennweitenbereich nur Zoomobjektive mit Stabilisierung. Warum? Weil die optische Qualität dieser Objektive kaum Unterschiede gegenüber einer Festbrennweite hat.

Beliebte 200 mm Portrait Objektive nach Kameramarke

200mm Portrait Objektiv für Canon
200mm Portrait Objektiv für Canon

Fazit: Portrait Objektiv – Festbrennweiten

Mit den unterschiedlichen Festbrennweiten kann man immer für einen komplett anderen Bildlook sorgen. Wenn man weiß damit umzugehen, dann kann man seine Portraits durchaus interessanter gestalten. Ich hoffe meine Übersicht konnte dir helfen. Was ist dein Lieblings-Portrait Objektiv und warum? Lass´ mir doch gerne einen Kommentar da!

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6 Kommentare zu Welches Objektiv für Portraits? Top 10 der beliebtesten Festbrennweiten

  1. Alex Mai 23, 2020 at 1:53 pm

    Schön verfasst 🙂
    Ideal für Leute die in die Portraitfotografie einsteigen wollen.
    Vorallem weil du hier schön mit Beispielen arbeitest.

    Ich selber habe auch das Sigma 105 1.4…ein echter hammer.
    In allen Belangen.
    Mit dem Sigma 35mm 1.4 Art arbeite ich aber auch sehr gern.
    Den Brennweitenunterschied habe ich durch eine 24-70 2.8er Linse abgedeckt.
    Perfekt für Hochzeiten.

    Viele Grüße

    1. Maxim (Stephan Forstmann) Mai 23, 2020 at 2:17 pm

      Hey Alex,

      danke für dein Lob! Ja das 105er 1.4 ist eines meiner Lieblingsobjektive. Wäre es nur nicht so groß. Dann wäre es auch auf Hochzeiten flexibler einsetzbar.

  2. Michael Mai 24, 2020 at 10:21 am

    Lieber Stephan,

    Du hast Dir sehr viel Mühe mit Deinem interessanten Beitrag gemacht und das meiste trifft uneingeschränkt zu. Leider hast Du aber einige echte Portraitspezialisten übersehen oder kennst sie vielleicht nicht, da sie unter jüngeren Fotografen nicht so bekannt sind.
    Objektive die m.E. in keiner Ausrüstung eines engagierten Portraitfotografen mit Nikon-Ausrüstung fehlen dürfen sind z.B. das 105 2.0 DC oder noch besser das 135 2.0 DC (Defocus Control), bei denen sich wahlweise Vorder- oder Hintergrund bei praktisch allen verwendeten Blenden vollständig auflösen lassen. Außerdem ein 20 1.4 (gibt es von Sigma), 24 1.4 oder 28 1.4, die eine gute Freistellung auch im Weitwinkelbereich ermöglichen, wodurch gerade bei Portrait oder Akt die (soweit passende) Umgebung perfekt einbezogen werden kann, was natürlich etwas (je mehr Winkel, desto mehr) Übung und Erfahrung erfordert.

    Herzliche Grüße

    1. Maxim (Stephan Forstmann) Mai 25, 2020 at 7:33 am

      Hallo Michael,

      danke für deinen Kommentar. Da ich mit Canon aufgewachsen bin, habe ich nur bedingt einen Einblick in die ganzen Nikon-Objektive und meine Liste ist selbstverständlich nicht vollständig 🙂

      Die wirklich kurzen Brennweiten habe ich hier jedoch ganz bewusst weggelassen, da hier ohne Erfahrung und entsprechendem Abstand jeder Portraitierte eine lange Nase bekommen wird.
      Das 20mm 1.4 besitze ich zum Beispiel selbst auch, nutze es aber eher für Reportagen, Landschaften oder auf der Tanzfläche auf Hochzeiten, da es doch schon recht stark verzerrt.

      Die Nikon Linsen, die du erwähnst, schaue ich mir aber auf jeden Fall einmal an!

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