Objektive für Einsteiger und Anfänger: Welches Objektiv für was?

Im Beitrag geht es um Objektive für Anfänger und Einsteiger. Ich zeige dir, welche Objektive am Anfang der fotografischen Karriere lohnenswert sind und worauf du achten musst.

Objektiv Kaufberatung: Welches Objektiv für Anfänger und Einsteiger? Welches Objektiv für was?

Welche Objektive sind am besten für Einsteiger und Anfänger? Die riesige Objektivauswahl am Markt, macht es einem Anfänger gar nicht so leicht dass passende Objektiv für den Einstieg zu finden. In meinem Beitrag zeige ich dir, welches Objektiv für was genutzt wird und welche Objektive von Canon, Nikon, Sony und anderen Marken für den Einstieg in die Fotografie sinnvoll sind. Ich gebe dir hier mein Wissen als Fotograf kostenlos weiter und will dir dir mit diesem Beitrag helfen, Fehlkäufe zu vermeiden.

Was ist ein Objektiv und warum ist es so wichtig?

Ein Objektiv ist im Grunde das „Auge“ deiner Kamera. Es ist eine Anordnung von Linsen, die Licht einfängt und es auf den Sensor deiner Kamera bündelt, um ein Bild zu erzeugen. Ohne ein Objektiv kann deine Kamera kein Bild aufnehmen. Die Qualität des Objektivs hat einen enormen Einfluss auf die Bildqualität. Das Objektiv ist besonders wichtig, da es deine fotografischen Möglichkeiten maßgeblich bestimmt und dich in deinen ersten Schritten unterstützt. Ein gutes Einsteigerobjektiv ermöglicht dir, mit verschiedenen Motiven und Stilen zu experimentieren, ohne dich durch zu komplexe Technik überfordert zu fühlen.

Was bedeuten die Zahlen und Buchstaben auf einem Objektiv?

Du siehst sie auf jedem Objektiv: Zahlen, Buchstaben, Symbole. Lass uns das mal aufdröseln!

  • Brennweite (mm): Das ist die wichtigste Angabe. Sie bestimmt, wie „nah“ oder „weit“ dein Motiv im Bild erscheint.
  • Lichtstärke (f-Zahl): Diese Angabe, wie f/1.8, f/3.5 oder f/5.6, sagt dir, wie viel Licht das Objektiv durchlassen kann. Eine kleine f-Zahl (z.B. f/1.8) bedeutet eine große Blendenöffnung und damit eine hohe Lichtstärke.
  • Autofokus-System: Hier gibt es oft Kürzel wie AF (Autofokus), USM (Ultraschallmotor bei Canon), HSM (Hyper Sonic Motor bei Sigma) oder SWM (Silent Wave Motor bei Nikon). Sie beschreiben, wie schnell und leise der Autofokus arbeitet. Für Einsteiger ist ein zuverlässiger und nicht zu lauter AF wichtig.
  • Bildstabilisator (IS, VR, OS): Abkürzungen wie IS (Image Stabilizer bei Canon), VR (Vibration Reduction bei Nikon) oder OS (Optical Stabilizer bei Sigma) zeigen an, dass das Objektiv einen eingebauten Stabilisator hat. Dieser gleicht Kamerawackler aus und hilft dir, auch bei längeren Belichtungszeiten scharfe Bilder aus der Hand zu bekommen.

Diese Grundlagen helfen dir schon enorm, die Spezifikationen auf einem Objektiv zu verstehen!

Welches Objektiv passt auf meine Kamera?

Welches Objektiv passt an meine Kamera?
Welches Objektiv passt auf meine Kamera? Eine häufig gestellte Frage, denn als Anfänger kann man nicht ohne weiteres wissen, welches Objektiv auf die Kamera passt. Ich zeige dir eine Übersicht, die dieses Problem für dich löst

Weißt du genau, welches Objektiv eigentlich auf deine Kamera passt? Falls nicht, ist das gar nicht schlimm, denn so geht es den meisten Fotografie-Anfängern.

Und woher sollst du auch direkt wissen, welches Objektiv auf deine Kamera passt – denn besonders für Einsteiger sind die ganzen Bezeichnungen für die Anschlüsse und Objektiv-Typen extrem verwirrend. Ich will dir daher kurz eine Übersicht geben, die dir zeigt, welches Objektiv überhaupt auf deine Kamera passt.

Ich habe dir die Übersicht nach Kamera-Hersteller sortiert und der Platzhalter „x“ steht für eine beliebige Zahl im Kameranamen:

Diese Objektive passen auf Canon Kameras

Für die modernen Kameras von Canon gibt es derzeit vier verschiedene „Objektivsorten“:

TypBeschreibungPasst auf diese Kameras
Canon EFDer wohl bekannteste Objektivanschluss ist der EF-Anschluss. EF-Objektive passen an alle Spiegelreflexkameras von Canon (Zum Beispiel die Canon EOS 6D oder die Canon EOS 750D). EF-Objektive können mit Hilfe eines Adapters aber auch an allen Canon Systemkameras genutzt werden (Zum Beispiel die Canon EOS M50 oder die Canon EOS RP)EOS xD, EOS xxD, EOS xxxD, EOSxxxxD
Mit Adapter: Canon EOS R, Rx, Rxx, Rxxx, Canon EOS Mx, Canon EOS Mxx, Canon EOS Mxxx
Canon EF-SObjektive mit der Bezeichnung EF-S können nur an Canon Spiegelreflexkameras genutzt werden, die eine vierstellige, dreistellige oder zweistellige Nummer haben (Beispielsweise die Canon 70D, die 850D oder auch die 4000D). Eine einzige Ausnahme gibt es aber: Die Canon 7D und die 7D Mark II kann ebenfalls EF-S Objektive nutzen.EOS 7D, EOS 7D Mark II, EOS xxD, EOS xxxD, EOSxxxxD
Mit Adapter: Canon EOS R7, Canon EOS Rxx, Canon EOS Rxxx, Canon EOS Mx, Canon EOS Mxx, Canon EOS Mxxx
Canon EF-MObjektive mit der Bezeichnung EF-M können ausschließlich an Kameras der Canon M Serie genutzt werden. Beispielsweise die EOS M50Canon EOS Mx, Canon EOS Mxx, Canon EOS Mxxx
Canon RFDas RF System gibt es seit 2019. Diese Objektive passen an alle spiegellosen Kameras aus dem Canon EOS R-System.Canon EOS R, Rx, Rxx, Rxxx
Canon RF-SRF-S ist für die APS-C Kameras aus Canons R Serie gedacht. Die Objektive können zwar auch an Vollforamtkameras genutzt werden, allerdings decken diese nur einen kleinen Teil des Sensors ab und dieser arbeitet dann im Crop-Modus.Canon EOS R7, Rxx, Rxxx

Diese Objektive passen auf Sony Kameras

Für die modernen Kameras von Sony findet man drei verschiedene Anschlüsse:

TypBeschreibungPasst auf diese Kameras
Sony E-Mount (E)Objektive mit Sony E-Mount passen auf alle spiegellosen Kameras von Sony mit kleinem APS-C Sensor. Die Bezeichnung der Kameras lautet immer Sony Alpha xxxx (beispielsweise die Sony Alpha 6000).Sony Alpha xxxx, ZV-E10
Sony E-Mount (FE)Diese Objektive passen an alle spiegellosen Kameras von Sony und sind für Vollformat gerechnet. Das F in FE steht für Fullframe – also Vollformat.Sony Alpha x, Sony Alpha xxxx, ZV-E10
Sony A-MountEin Objektivanschluss, für Spiegelreflexkameras von Sony, der inzwischen eingestellt wurde. Zum Beispiel für die Sony Alpha 99. Wird irreführenderweise immer noch verkauft. Am besten lässt du davon die Finger.Sony Alpha 99

Diese Objektive passen auf Nikon Kameras

Nikon hat ebenfalls drei (moderne) Anschlüsse verfügbar:

TypBeschreibungPasst auf diese Kameras
Nikon F DXDiese Objektive passen an alle Nikon Spiegelreflexkameras mit kleinem APS-C Sensor. Die Bezeichnung passender Nikon-Kameras lautet immer DxxxxNikon Dxxxx
Nikon F DIObjektive dieser Art passen an alle Spiegelreflexkameras von Nikon. Sie sind für Vollformatsensoren gerechnet (Zum Beispiel die D750).Nikon Dxxxx, Nikon Dxxx, Nikon Dx
Nikon Z MountDer Z Mount ist der Objektivanschluss für die modernen spiegellosen Kameras von Nikon, beispielsweise der Nikon Z6.Nikon Zxx, Nikon Zx

Diese Objektive passen auf Fuji Kameras

Fuji hat zwei Anschlüsse verfügbar:

TypBeschreibungPasst auf diese Kameras
Fuji XDiese Objektive passen an alle Fuji APS-C Systemkameras aus der X SerieFuji X
Fuji GObjektive dieser Art passen an GFX Mittelformat Kameras von Fuji.Fuji GFX

Diese Objektive passen auf Kameras von Panasonic

Panasonic nutzt zwei Anschlüsse für zwei Kameraserien

BezeichnungBeschreibungPasst auf diese Kameras
MFTDiese Objektive passen an alle spiegellosen Micro-Four-Thirds Kameras der Panasonic Lumix G Serie (Beispielsweise die Lumix G 81)Panasonic Lumix Gxx
L-MountDiese Objektive passen an alle spiegellosen Vollformat Kameras der Panasonic Lumix S Serie (Beispielsweise die Lumix S9)Panasonic Lumix Sx

Diese Objektive passen auf Kameras von Olympus

Olympus nutzt eine Anschluss

BezeichnungBeschreibungPasst auf diese Kameras
MFTDiese Objektive passen an alle spiegellosen Micro-Four-Thirds Kameras der Olympus OM-D Serie Olympus OM-D xxx

Objektive von Drittherstellern wie Sigma, Tamron und Samyang

Wenn du wissen möchtest, welches Objektiv von einem Dritthersteller an deine Kamera passt, solltest du dir die Bezeichnung des Objektivs genau anschauen. In der Bezeichnung wird nämlich immer das passende Objektivbajonett angegeben. Ein 50mm Objektiv von Sigma, dass an eine Canon Spiegelreflex-Kamera passt, trägt in der Bezeichnung das Kürzel „EF“.

Welches Objektiv ist gut für den Einstieg?

Welches Objektiv braucht man für was? Objektiv Kaufberatung:
Welches Objektiv brauche ich? Das ist eine der häufigsten Fragen eines Fotografie-Anfängers. Das Problem liegt hierbei an der Unübersichtlichkeit der ganzen Objektiv-Bezeichnungen und dem riesigen Markt für Objektive. Da ist das Chaos vorprogrammiert. Als Anfänger kannst du oft mit den Begriffen nichts anfangen und weißt auch nicht einmal, welches Objektiv überhaupt an deinen Kamera passt.

Und, welches Objektive braucht nun ein Anfänger? Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Lass uns daher zusammen herausfinden, welche Objektive für den Einstieg in die extrem spannende Welt der Fotografie überhaupt nützlich sind! Und lass uns auch zusammen herausfinden, welche Objektive wir erst einmal NICHT brauchen.

Die nachfolgenden Tipps werden dir dabei helfen, herauszufinden, welches Objektiv das Richtige für dich ist, und einen eventuellen Fehlkauf zu vermeiden.

Die wichtigsten Objektivtypen für Einsteiger

Wenn du gerade erst anfängst, möchtest du wahrscheinlich ein Objektiv, das vielseitig ist und dir erlaubt, verschiedene fotografische Bereiche auszuprobieren. Ich stelle dir die Typen vor und du kannst die Empfehlungen je nach Marke sortieren. Das sind die Top-Kandidaten für Einsteiger:

Was ist ein Kit-Objektiv?

Startet man seinen Weg in die digitale Fotografie, dann fängt man häufig mit dem sogenannten Kitobjektiv an. Das ist ein Objektiv, das meist zusammen mit der Kamera in einem Set (dem „Kit“) ausgeliefert wird.

Bei Canon, Sony und Nikon ist das in der Regel ein 18-55mm Zoomobjektiv mit dem du den Bildausschnitt vergrößern oder verkleinern kannst, wenn du am Zoom-Ring drehst. Das Kitobjektiv hat oft eine maximalen Blende von f/3,5 und f/5,6 und lässt nur wenig Licht durch (was die Blende ist, habe ich dir in diesem Beitrag zusammengefasst).

Das Kitobjektiv ist eines der günstigsten Objektive und für den Einstieg und den Anfang der fotografischen Laufbahn ein ideales Lerninstrument. Kurzum: Das Kitobjektiv eignet sich perfekt, um das erste halbe Jahr mit Kamera und der Fotografie warm zu werden. Allerdings „wächst“ man sehr schnell aus diesem Anfängerobjektiv heraus und ich empfehle unbedingt mit einer Festbrennweite zu experimentieren.

  • Vorteile: Beim Kamerakauf direkt dabei, vielseitig
  • Nachteile: Kaum Fotos mit unscharfem Hintergrund möglich, Schärfe nicht so gut,
  • Für wen ist es ideal? Landschaftsfotografen, Reisefotografen, Alltag

Es gibt übrigens auch lichtstarke Kitobjektive, die im eigentlichen Sinn keine Kitobjektive sind. Ein gutes Beispiel ist das Sigma 18-50mm 2.8 Contemporary.

Normalobjektive 30mm bzw. 50mm

Das 30mm, bzw. 50mm f/1.8 Objektiv ist ein absoluter Klassiker und ein Muss für fast jeden Fotografen, besonders für Einsteiger. Es wird oft als „Nifty Fifty“ bezeichnet und ist besonders an Vollforamtkameras ein sehr gutes Objektiv, um die Fotografie zu erlernen. Bei Kameras mi APS-C Sensoren ist ein 30mm besser geeignet, da man sonst zu „nah“ dran ist.

  • Vorteile: Lichtstark, schult das fotografische Auge, sehr gute Schärfe, klein und leicht.
  • Nachteile: Nicht flexibel, Du musst mehr laufen
  • Für wen ist es ideal? Porträtfotografie, Streetfotografie, Alltagsfotografie, Reportage, allgemeine Fotografie bei gutem Licht, wenn du den Bokeh-Effekt liebst. Es ist das perfekte Objektiv, um ein Gefühl für Schärfentiefe und Bildkomposition zu entwickeln.

Das Weitwinkel-Zoom: Mehr von der Welt einfangen

Wenn du dich mehr zu Landschaften, Architektur oder Innenräumen hingezogen fühlst, ist ein Weitwinkel-Zoom eine tolle Ergänzung oder sogar ein Ersatz für dein Kit-Objektiv. Typische Bereiche sind 10-20mm, 12-24mm oder 16-35mm (je nach Sensorgröße).

  • Vorteile: vielseitig
  • Nachteile: Schwer und teuer, optisch meist schlechter als Festbrennweiten
  • Für wen ist es ideal? Landschaftsfotografen, Reisefotografen, Architekturfotografen

Das Tele-Zoom: Näher ran an das Geschehen

Wenn dein Interesse eher bei Sport, Wildtieren oder Details liegt, die weit entfernt sind, ist ein Tele-Zoom die richtige Wahl. Gängige Bereiche sind 55-200mm, 70-300mm oder 100-400mm.

  • Für wen ist es ideal? Tierfotografen, Sportfotografen, Porträtfotografen, die gerne aus Distanz arbeiten.

Objektive für spezielle Zwecke: Ein kleiner Ausblick

Wenn du die Grundlagen gemeistert hast und tiefer in die Materie eintauchen möchtest, gibt es noch spezialisiertere Objektive:

Makro-Objektive: Die Welt im Kleinen entdecken

Makro-Objektive sind darauf ausgelegt, sehr nah an kleine Motive heranzugehen und sie in natürlicher Größe (1:1 Abbildungsmaßstab) abzubilden. Perfekt für Insekten, Blumen oder winzige Details. Sie sind oft auch sehr scharf und eignen sich gut für Porträts.

Fisheye-Objektive: Extreme Weitwinkel mit Charakter

Diese Objektive haben einen extremen Bildwinkel (oft 180 Grad) und erzeugen eine starke, runde oder rechteckige Verzerrung. Sie verleihen Bildern einen einzigartigen, oft humorvollen Look.

Tilt-Shift-Objektive: Kreative Kontrolle über Perspektive und Schärfentiefe

Diese Profi-Werkzeuge ermöglichen es, die Perspektive und die Fokusebene zu verändern. Sie sind ideal für Architekturfotografie (um stürzende Linien zu korrigieren) oder um interessante Miniatur-Effekte zu erzeugen. Für Einsteiger sind sie meist zu komplex und teuer.

Gute Einsteiger-Objektive

Einsteiger Objektiv
Objektive für Einsteiger und Anfänger: Diese Liste zeigt dir, welche Objektive für den Anfang besonders gut geeignet sind

Welche Objektive brauche ich als Anfänger bzw. welche sind überhaupt gut?

Bevor es ins Detail geht und ich dir die Einsteiger-Objektive für spezielle Bereiche der Fotografie vorstelle, möchte ich dir in meiner Objektiv Kaufberatung kurz und knapp eine Übersicht und Empfehlung über Allround Objektive für Einsteiger mit und ohne Zoombereich geben.

Meine Objektiv Empfehlungen für Anfänger

Sehr gute Preis-Leistung, lichtstark und günstig
Canon RF 50mm F1.8 STM*
4.4

Nachfolger des beliebten 50mm Objektivs aus der EF-Reihe. Die einfache Festbrennweite mit Lichtstärke von 1.8 ist für viele Fotografie-Bereiche sehr gut geeignet. Mit dem RF 50mm 1.8 kann man sehr einfach Fotos mit unscharfen Hintergrund erstellen. Es hat ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis, eine gute Schärfe und ein tolles Bokeh. Passt auf alle Kameras aus der Canon EOS R Serie.

Vorteile:
  • Klein
  • Leicht
  • Hervorragende Schärfe
  • Lichtstark
Nachteile:
  • keine Innenfokussierung
  • STM Motor in Video deutlich hörbar
Details:
  • Festbrennweite für Vollformat
  • Lichtstärke f/1.8
  • 160 Gramm leicht
  • Filtergewinde 43mm Durchmesser
  • Metallbajonett
  • Nur 4,1 cm lang
  • Brennweite: 50 mm
  • nutzbar für: Alltagsfotografie,Portraits
  • bildstabilisiert: Nein
  • Objektivart: Festbrennweite
Links zum Produkt: Bei Calumet anschauen*
Bei Amazon anschauen* Bei Foto Erhardt anschauen*
Leicht und lichtstark
Sigma 18-50mm f2,8 DC DN (C) RF-Mount

Das SIGMA 18-50mm F2.8 DC DN verfügt über ein außergewöhnlich leichtes sowie kompaktes Design und überzeugt mit seiner brillanten Optik.

Vorteile:
  • Lichtstark
  • Flexibel
  • Sehr gute Schärfe in der Bildmitte bei Offenblende
  • Klein, leicht und kompakt
  • Leiser, schneller Fokus
  • angenehmes Bokeh
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile:
  • Chromatische Aberrationen präsent
Details:
  • Zoom
  • Normalbrennweite
  • Geeignet für: Alltag, Reisen
  • Bildstabilisiert: nein
  • Autofokus: Ja
Bei Calumet anschauen*
Sony 50mm 1.8 Festbrennweite*
179,00 €
  • Für Vollformat E-Mount Kameras, kompakt, leicht und handlich
  • Brennweite 50 mm (entspricht APS-C 75 mm), Blende F1.8 (kleinste Blende F22)
  • Exzentelle Bildqualität durch ein optisches Design mit einem asphärischen Element
  • Wunderschöne Bokeh-Effekte mit maximaler Lichtstärke von F1.8; Längere Lebensdauer mit dem robusten Metallgehäuse
  • Lieferumfang Sony SEL50F18F.SYX E-Mount Vollformat Objektiv
Details:
  • Sonys Einsteiger 50mm Objektiv
  • Blende 1.8
  • Gute Bildqualität
  • Metallgehäuse
Vorteile:
  • klein und handlich
Nachteile:
  • relativ teuer für f/1.8
Bei Amazon anschauen*
02/27/2024 07:34 am GMT
Top Preis-Leistung
Sigma 16mm F1,4 DC DN Contemporary Objektiv für Sony-E*
5.0
389,00 €
  • Eine Möglichkeit für Fotografen mit spiegellosen Kameras
  • Ideal für Close-ups und Ganzkörperaufnahmen
  • Der Anschluss ist staub- und spritzwassergeschützt
  • Durchmesser: 67 mm. Bildwinkel (diagonal) maximale 83,2 mm
  • Lieferumfang : Objektiv;Frontdeckel;Rückdeckel;Gegenlichtblende LH716-01;Garantiekarte;Bedienungsanleitung
Vorteile:
  • scharfes Objektiv
  • sehr lichtstark
  • vergleichsweise günstig
Nachteile:
  • nur für APS-C
Details:
  • Staub- und spritzwassergeschützt
  • Eines der besten APS-C Weitwinkelobjektive derzeit
Bei Amazon anschauen* Bei Foto Erhardt anschauen*
02/27/2024 07:34 am GMT

Ideal für Einsteiger
Sigma 17-70mm 2.8-4 OS
172,03 €
lichtstarkes Zoomobjektiv für Einsteiger mit größerem Zoombereich für Nikon APS-C Kameras D3xxx, D5xxx, D7xxx
Vorteile:
  • Großer Zoombereich
  • Relativ lichtstark
  • Klein
  • Bildstabilisator
Nachteile:
  • könnte etwas schärfer sein
Bei Amazon anschauen*
02/27/2024 07:35 am GMT

Für eine Einsteigerkamera wie der Canon EOS 2000D und Canon EOS 4000D ist das folgende Objektiv perfekt geeignet:

Sigma 17-70mm 2.8-4 OS
172,03 €
stronglichtstarkes Zoomobjektiv/strong für Einsteiger mit größerem Zoombereich, für Canon APS-C Kameras EOS xxD, EOS xxxD, EOSxxxx, EOS 7D. Ein super Objektiv für die Canon EOS 2000D oder 4000D
Vorteile:
  • Großer Zoombereich
  • Relativ lichtstark
  • Klein
  • Bildstabilisator
Nachteile:
  • könnte etwas schärfer sein
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03/04/2024 10:00 pm GMT

Canon EF-M 18-150mm F3.5-6.3 IS STM
Zoomobjektiv für Einsteiger im Canon M System mit sehr großem Zoombereich, für spiegellose Canon APS-C Kameras EOS Mx, EOS Mxx, EOS Mxxx
Vorteile:
  • großer Zoombereich
  • leiser Autofokus
  • Bildstabilisator
Nachteile:
  • nicht sehr lichtstark
Bei Amazon anschauen* Bei Foto Erhardt anschauen*

Top Preis-Leistung
Sigma 16mm 1.4
5.0
439,00 €
Ein super Objektiv für Einsteiger in die Landschaftsfotografie, für spiegellose Canon APS-C Kameras EOS Mx, EOS Mxx, EOS Mxxx
Vorteile:
  • scharfes Objektiv
  • sehr lichtstark
  • vergleichsweise günstig
Nachteile:
  • nur für APS-C
Details:
  • Staub- und spritzwassergeschützt
  • Eines der besten APS-C Weitwinkelobjektive derzeit
Bei Amazon anschauen* Bei Foto Erhardt anschauen*
02/27/2024 07:33 am GMT
Lumix G Vario 12-60mm
379,99 €
Standard-Zoom-Objektiv - mit Bildstabilisator. Passt auf alle Kameras von Panasonic und Olympus, die einen MFT Sensor haben.
Bei Amazon anschauen*
02/27/2024 07:34 am GMT

Anfängerobjektive nach Kamera-Marke

Um dir einen einfachen Überblick über beliebte Einsteigerobjektive zu geben, habe ich dir hier eine Liste erstellt, bei der du die Einsteiger-Objektive nach Kameramarke sortieren kannst. Folgende Objektive sind besonders bei Fotografieanfängern beliebt:

Gute Einsteiger-Objektive für Kameras von Canon

Für Einsteiger-Kameras von Canon (beispielsweise die Canon EOS 2000D) kann ich euch diese Objektive empfehlen:

Mein Tipp für Canon APS-C DSLR
Canon EF-S 10-18mm 4.5-5.6 IS STM*
233,99 €
kostengünstiges Weitwinkelobjektiv für Canons APS-C Kameras, perfekt für Landschaften
Vorteile:
  • Günstiges Weitwinkel-Zoomobjektiv
  • Gute Abbildungsleistung
  • Bildstabilisator
  • Leicht und klein
Nachteile:
Bei Amazon anschauen* Bei Foto Erhardt anschauen*
02/23/2024 12:57 pm GMT
Sigma 56mm F1,4 DC DN Contemporary Objektiv für MFT*
407,89 €
Vorteile:
  • sehr gute Schärfe
  • extrem lichtstark
  • super für Portraits geeignet
Details:
  • Eines der besten Portraitobjektive für MFT Kameras am Markt.
Bei Amazon anschauen* Bei Foto Erhardt anschauen*
03/04/2024 09:59 pm GMT
Sigma 18-300mm F3,5-6,3 DC Macro OS HSM Contemporary für Canon*
738,99 €

Vorteile:
  • Einfaches Superzoomobjektiv
  • Ideal für erste Fotos vom Mond und auf Reisen
  • Bildstabilisiert
Nachteile:
  • Abstriche in der Schärfe
Bei Amazon anschauen*
02/27/2024 07:36 am GMT

Gute Einsteiger-Objektive für Kameras von Sony

Für Einsteiger-Kameras von Sony (beispielsweise die Sony Alpha 6000) kann ich euch diese Objektive empfehlen:

Sony 50mm 1.8 FE
179,00 €
  • Für Vollformat E-Mount Kameras, kompakt, leicht und handlich
  • Brennweite 50 mm (entspricht APS-C 75 mm), Blende F1.8 (kleinste Blende F22)
  • Exzentelle Bildqualität durch ein optisches Design mit einem asphärischen Element
  • Wunderschöne Bokeh-Effekte mit maximaler Lichtstärke von F1.8; Längere Lebensdauer mit dem robusten Metallgehäuse
  • Lieferumfang Sony SEL50F18F.SYX E-Mount Vollformat Objektiv
Details:
  • Sonys Einsteiger 50mm Objektiv
  • Blende 1.8
  • Gute Bildqualität
  • Metallgehäuse
Vorteile:
  • klein und handlich
Nachteile:
  • relativ teuer für f/1.8
Bei Amazon anschauen*
02/27/2024 07:34 am GMT
Top Preis-Leistung
Samyang 12mm F2
249,99 €
preiswertes Weitwinkelobjektiv für Landschafts- und Astrofotos
Vorteile:
  • Sehr lichtstark
  • Super Bildqualität
  • Sehr günstig zu bekommen
Nachteile:
  • Nur manueller Fokus
  • Vignettierung
Bei Amazon anschauen*
02/23/2024 12:56 pm GMT
Sony 55-210mm*
239,00 €
Einfaches und vergleichsweise günstiges Teleobjektiv
Bei Amazon anschauen*
03/04/2024 10:02 pm GMT

Gute Einsteiger-Objektive für Kameras von Nikon

Für Einsteiger-Kameras von Nikon (beispielsweise die Nikon D5300) kann ich euch diese Objektive empfehlen:

Super 50mm für Einsteiger
Nikon 2199 AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv (58mm Filtergewinde)
261,82 €
  • 50mm Standardobjektiv für das FX-Format (Bildwinkel an einer Nikon-Spiegelreflexkamera mit DX-Format entspricht 75mm bei Kleinbild)
  • Hohe Lichtstärke von 1:1 ,8; Ideal für Aufnahmen bei schwachem Licht oder Porträtaufnahmen
  • Asphärische Linse für überragende Bildqualität
  • Silent-Wave-Motor (SWM) für schnellen und leisen Autofokus
  • Zwei Fokusbetriebsarten (Autofokus, manuelle Fokussierung); Besonders leichtes und kompaktes Gehäuse
Vorteile:
  • Günstig
  • Klein und kompakt
  • Super Bildschärfe
  • Leiser, schneller Autofokus
Nachteile:
  • Nur Blende 1.8
Bei Amazon anschauen* Bei Foto Erhardt anschauen*
02/27/2024 07:34 am GMT

Nikon 35mm 1.8*
169,00 €

Nikon hat mit diesem Objektiv das günstigste 35mm Reportageobjektiv für Einsteiger.

Vorteile:
  • Günstig
  • Schneller Autofokus
  • Klein
Nachteile:
  • Schwächen bei der Schärfe
Bei Amazon anschauen*
03/04/2024 09:58 pm GMT
Objektive für Einsteiger und Anfänger: Welches Objektiv für was? 1
Das Canon 50mm 1.8 ist ein perfektes Einsteigerobjektiv für Portraits

Einsteigerobjektiv für die Portraitfotografie

Hat man sich mit Kamera und Objektiv angefreundet, merkt man recht schnell, welche Motive einen begeistern und man möchte sich weiterentwickeln.

Bei mir war das die Portraitfotografie und ich kaufte mir daraufhin eines der Einsteigerobjektive für die Portraitfotografie schlechthin: das Canon 50mm f/1,8 (Zum 50mm 1.8 auf Amazon*).

Ein Portrait das mit einem 50mm Objektiv gemacht wurde
Ein Portrait das mit einem 50mm Objektiv gemacht wurde

Dieses Objektiv war 6 Jahre ein fester Bestandteil in meiner Kameratasche. Zuletzt nur noch als Backup – daher habe ich es vor einer Weile an einen talentierten Jungfotografen verschenkt. Möge es ihm gute Dienste leisten :) Was kann das Objektiv? Und warum ist es so toll für dem Einstieg in Portraits? Mit einer maximalen Blende von f/1,8 ist es sehr lichtstark und man kann sein Motiv wunderbar vom Hintergrund freistellen, wie diese Bilder hier zeigen.

Und es ist leicht, daher hatte ich es im Urlaub immer auf meiner Cam, wenn mir nach Streetfotografie war. Das 50mm 1,8 ist eine Festbrennweite. Das heißt es hat immer den selben Bildausschnitt und ihr könnt nicht zoomen. Für den Anfang ist das erstmal gewöhnungsbedürftig. Aber es schult das fotografische Auge ungemein, denn es zwingt euch dazu euch zu bewegen und euer Motiv aktiv zu komponieren. Still dastehen und am Zoomring drehen kann jeder.

Und das beste: Mit einem Neupreis von nur knapp 100€, ist es eines der wenigen Objektive, die ein gigantisch gutes Preis-Leistungsverhältnis haben. Das 50mm 1.8 findet Ihr auf Amazon*.

Liste: Top Portrait-Objektive für Einsteiger

Die folgende Liste zeigt euch welches die besten Objektive für Einsteiger im Bereich Portrait sind:

Gute Einsteiger-Objektive für Kameras von Canon

Bestes Portraitobjektiv für Canon EOS M
Sigma 56mm F1,4 DC DN Contemporary Objektiv für EF-M*
402,88 €
Vorteile:
  • sehr gute Schärfe
  • extrem lichtstark
  • Perfekt für Portraits geeignet
Details:
  • Super Portraitobjektiv für die EOS M Serie von Canon, wie die EOS M50
Bei Amazon anschauen* Bei Foto Erhardt anschauen*
03/04/2024 10:01 pm GMT
Top Preis-Leistung
YONGNUO 50mm F1.8 Autofokus Objektiv*
96,00 €
  • Wenn du mit einer lichtstarken Festbrennweite starten möchtest, empfehle ich dir dieses 50mm 1.8 Objektiv
  • dieses Objektiv besitzt ein unglaublich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn es kostet nur knapp 100€
  • die Offenblende von f/1.8 lässt fast viermal mehr Licht auf den Sensor fallen als ein typisches Kitobjektiv
  • auf kurzer Distanz ideal für Portraits mit unscharfem Hintergrund
  • klein und leicht

Das 50mm Objektiv ist ideal für den Einstieg in die Fotografie. Es ist günstig, klein und man kann mit der hohen Lichtstärke von f/1.8 super Portraits mit unscharfem Hintergrund fotografieren.


Vorteile:
  • günstig
  • klein
  • gute Schärfe
Nachteile:
  • Fokus kann auch mal ungenau sein
Bei Amazon anschauen*
02/23/2024 12:56 pm GMT
günstiges 50mm Objektiv
Canon EF 50mm Brennweite F1.8 STM*
130,55 €

Exzellentes 50mm Einsteigerobjektiv, mit dem man spielend leicht Fotos mit einer schönen Hintergrundunschärfe erstellen kann.

Vorteile:
  • sehr klein
  • sehr leicht
  • günstig
  • Offenblende von 1.8
Nachteile:
  • Schärfe könnte besser sein
  • Autfokus gelegentlich ungenau
Details:
  • nur 160g schwer
  • Naheinstellgrenze von 35cm
  • leiser Stepping-Motor zum Fokussieren
Produkt auf Amazon anschauen* Auf Ebay anschauen*
03/04/2024 09:59 pm GMT
Bestes Einsteiger Portraitobjektiv
Sigma 56mm F1,4 DC DN Contemporary für Sony*
429,00 €
Vorteile:
  • Extrem lichtstark
  • Top Preis Leistung
  • super Hintergrundunschärfen
Details:
  • Perfektes Objektiv für Portraits
  • Für spiegellose APS-C Kameras von Sony
  • Passend für Sony Alpha XXXX Serien
Bei Amazon anschauen* Bei Foto Erhardt anschauen*
03/04/2024 10:01 pm GMT
Sony 50mm 1.8 Festbrennweite*
179,00 €
  • Für Vollformat E-Mount Kameras, kompakt, leicht und handlich
  • Brennweite 50 mm (entspricht APS-C 75 mm), Blende F1.8 (kleinste Blende F22)
  • Exzentelle Bildqualität durch ein optisches Design mit einem asphärischen Element
  • Wunderschöne Bokeh-Effekte mit maximaler Lichtstärke von F1.8; Längere Lebensdauer mit dem robusten Metallgehäuse
  • Lieferumfang Sony SEL50F18F.SYX E-Mount Vollformat Objektiv
Details:
  • Sonys Einsteiger 50mm Objektiv
  • Blende 1.8
  • Gute Bildqualität
  • Metallgehäuse
Vorteile:
  • klein und handlich
Nachteile:
  • relativ teuer für f/1.8
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02/27/2024 07:34 am GMT

Super 50mm für Einsteiger
Nikon 2199 AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv (58mm Filtergewinde)
261,82 €
  • 50mm Standardobjektiv für das FX-Format (Bildwinkel an einer Nikon-Spiegelreflexkamera mit DX-Format entspricht 75mm bei Kleinbild)
  • Hohe Lichtstärke von 1:1 ,8; Ideal für Aufnahmen bei schwachem Licht oder Porträtaufnahmen
  • Asphärische Linse für überragende Bildqualität
  • Silent-Wave-Motor (SWM) für schnellen und leisen Autofokus
  • Zwei Fokusbetriebsarten (Autofokus, manuelle Fokussierung); Besonders leichtes und kompaktes Gehäuse
Vorteile:
  • Günstig
  • Klein und kompakt
  • Super Bildschärfe
  • Leiser, schneller Autofokus
Nachteile:
  • Nur Blende 1.8
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02/27/2024 07:34 am GMT
Sigma 56mm F1,4 DC DN Contemporary Objektiv für MFT*
407,89 €
Vorteile:
  • sehr gute Schärfe
  • extrem lichtstark
  • super für Portraits geeignet
Details:
  • Eines der besten Portraitobjektive für MFT Kameras am Markt.
Bei Amazon anschauen* Bei Foto Erhardt anschauen*
03/04/2024 09:59 pm GMT

Wenn die Portraitfotografie genau dein Ding ist, dann ist mein Beitrag „WELCHE OBJEKTIVE FÜR PORTRAITS: TOP 10 DER BELIEBTESTEN FESTBRENNWEITEN“ bestimmt genau richtig für dich!

Und passend dazu, habe ich auch einen Beitrag der sich mit den besten Kameras für die Portraitfotografie beschäftigt: KAMERAS FÜR DIE PORTRAITFOTOGRAFIE.

Einsteigerobjektiv für die Landschaftsfotografie

Objektiv Einsteiger Landschaftsfotografie
Hier erfahrt ihr, welche Objektive für Landschaften geeignet sind. Vorab: Objektive, die sich für Einsteiger in die Landschaftsfotografie besonders lohnen, sind schon ab ca. 250€ erhältlich.

Wäre ich in der Landschaftsfotografie gelandet, hätte ich mir wohl für meine erste Canon Kamera das Canon 10-18mm 4,5-5,6 Objektiv gekauft.

Hier bekommt man für wirklich wenig Geld sehr viel Weitwinkel und das ist genau das, was den meisten Motiven in der Landschaftsfotografie einen tollen Effekt gibt.

Ein integrierter Bildstabilisator ermöglicht sogar bei wenig Licht noch verwacklungsfreie Bilder aus der Hand. Das Canon 10-18mm 4,5-5,6 IS STM ist für ca. 220€ auf Amazon erhältlich*.

Aber auch mit dem Kitobjektiv lassen sich am Anfang schöne Landschaftsbilder machen. Zumindest genügt es, um festzustellen, ob einem diese Art der Fotografie Spaß macht und liegt.

Ein Sonnenuntergang - fotografiert mit dem Canon 10-18mm EF-S Objektiv (perfekt für Landschaftsfotografie)
Ein Sonnenuntergang – fotografiert mit dem Canon 10-18mm EF-S Objektiv (perfekt für Landschaftsfotografie)

Weitwinkelobjektive sind leider immer sehr teuer. Besonders jene von Canon/Nikon. Hier lohnt sich auch ein Blick auf die Objektive der Marke Samyang/Walimex/Rokinon.

Empfehlenswert sind hier besonders das vollformattaugliche 14mm f/2.8 (Das Samyang 14mm 2.8 auf Amazon*) und das für APS-C-Kameras entwickelte 16mm f/2.0 (Das Samyang 16mm 2.0 auf Amazon*)

Diese Objektive haben eine großartige Bildqualität, unterstützen jedoch keinen Autofokus. In der Landschaftsfotografie brauchen wir aber in 99% der Fälle eh keinen Autofokus. Denn da wird meist manuell auf Unendlich fokussiert.

Liste: Top Einsteiger-Objektive für die Landschaftsfotografie

  1. Für Canon EF-S: Canon EF-S 10-18mm 4,5-5,6 IS STM*.
  2. Für Canon M: Samyang 12/2,0 manueller Fokus*
  3. Für Nikon: Nikon AF-P DX NIKKOR 10-20 mm 1:4.5-5.6G VR*
  4. Für Sony: Samyang 12/2,0 manueller Fokus*
  5. Für Panasonic & Olympus: Samyang 12/2,0 manueller Fokus

Übrigens habe ich der Landschaftsfotografie ein komplettes Einsteigertutorial gewidmet, dass du hier findest.

Einsteigerobjektive Foodfotografie

Food-Fotografie

Die Foodfotografie erfreut sich derzeit an einem richtigen Hype. Das Ablichten leckerer Köstlichkeiten ist nicht so ganz meins (ich esse lieber direkt alles auf :) ).

Dennoch ist es ein wunderbares Feld der Fotografie, das bei vielen die Begeisterung für die Fotografie weckt.

Auch hier kann man wie bei der Portraifotografie mit dem 50mm 1.8 ideal den Einstieg wagen. Allerdings hilft es, bei der Foodfotografie ein etwas weitwinkligeres Objektiv zu haben, da man mit 50mm dann doch schon sehr nah dran ist und sich eher für die wunderbaren Details eignet.

Hier ist das EF-S 24mm 2.8 STM schon eine gute Alternative. Es kostet gerade mal 150€ und ist ein kompaktes Pancake-Objektiv. Wenn das mal nicht zur Foodfotografie passt, dann weiß ich es auch nicht :) Ihr findet das 24mm Pancake-Objektiv auf Amazon*.

Einsteigerobjektiv Tierfotografie.

Objektive für Einsteiger und Anfänger: Welches Objektiv für was? 2

Bei der Tierfotografie nutzt man meist ein Tele-Zoomobjektiv. Das hilft uns beispielsweise dabei, den Bildausschnitt bei einem rennenden Hund flexibel anzupassen und weit genug weg zu sein, damit sich das Tier ungestört fühlt.

Hier haben sich lange Brennweiten bewährt. Die richtig guten Canon Teleobjektive sind für Einsteiger jedoch so teuer, dass die beliebten 70-200er 2,8er Teleobjektive mit Bildstabilisator ein Wunschtraum bleiben (Die neuesten Modelle kosten gerne mal 2000€).

Aber es gibt auch Teleobjektive, die einen guten Kompromiss aus Preis, Bildqualität und Geschwindigkeit besitzen.

Für Canon Kameras aus dem R System gibt es ein tolles Einsteigerteleobjektiv mit integriertem Bildstabilisator und einem schnellen Fokusmotor. Canon RF 100-400mm

Gut und bezahlbar
Canon RF 100-400mm F5.6-8 IS US
689,99 €

Einfaches und vergleichsweise günstiges Superteleobjektiv für Kameras aus dem Canon EOS R System.

Produkt anschauen Bei Foto Erhardt anschauen*
04/27/2026 07:43 am GMT

Canon hat mit dem RF-S 55-210mm IS STM ein tolles Einsteigertele, ausgestattet mit einem Bildstabilisator, das am Anfang sehr gut geeignet ist. Für rund 400€ ist es auf Amazon erhältlich*.

Diese beiden Teleobjektive kann man auch für den Einstieg in die Sportfotografie nutzen. Allerdings nicht in dunkeln Hallen, sondern nur bei ausreichend Licht im Freien. Jedoch habe ich die Sportfotografie hier nicht ohne Grund weggelassen. Denn hier braucht man schon relativ teures Equipment.

Einsteigerobjektiv Nahaufnahmen / Makrofotografie

Objektive für Einsteiger und Anfänger: Welches Objektiv für was? 3

Das Kleine ganz groß darzustellen – die Makrofotografie ist ein spannendes Feld, was leider gerade am Anfang sehr schnell ins Geld gehen kann. Denn hierfür braucht man Optiken mit speziellen Eigenschaften.
Welche Objektive für Nahaufnahmen besonders gut für den Einstieg geeignet sind: Du kannst für Makroobjektive ruhigen Gewissens zu den günstigen, manuellen Objektiven aus China greifen. Diese haben eine gute Abbildungsqualität und eine sehr gute Vergrößerung. Ich habe beispielsweise das AstrHori 25mm 2.8 Macro, das einen Abbildungsmaßstab von 2x bis 5x ermöglicht. Dieses Objektiv gibt es schon für 199€.

Die „normalen“ Makroobjektive von den bekannten Objektivherstellern sind gerade für Anfänger recht teuer. Dennoch gibt es Möglichkeiten, sich in diesem Feld auszuprobieren ohne gleich extrem viel Geld zu investieren. Dazu eigenen sich Vorsatzlinsen, Makroringe oder Umkehradapter.

Makroringe sind hierbei wohl die unkomplizierteste Lösung, da jedes vorhanden Objektiv daran angeschlossen werden kann (Makroringe gibt es auch auf Amazon*).

Zubehör für den Einstieg

Das Zubehör, was man für den Einstieg benötigt, hält sich eigentlich in Grenzen. Zudem richtet sich das Zubehör danach, was man fotografieren möchte. In der Landschaftsfotografie ist beispielsweise ein Stativ fast immer Pflicht. Auch ein Fernauslöser ist natürlich nützlich.

Um eure Objektive zu reinigen und zu pflegen empfehle ich euch einen Blasebalg anzuschaffen sowie ein Microfastertuch. Nehmt aber bitte kein x-beliebiges Tuch, sondern eines, das für Optiken gedacht ist. Brillenträger haben sicher eines im Haushalt :)

Noch ein Wort zum Blasebalg: Pustet bitte nie damit ins Kamerainnere einer Spiegelreflexkamera. Dadurch verteilt ihr den Dreck in der Kamera an Stellen, die ungünstig sein können. Der Blasebalg ist nur zur Objektivreinigung und zum Reinigen des äußeren Kameragehäuses da.

Damit Kamera und Objektiv sicher von A nach B kommen ist eine Kameratasche ebenfalls nützliches Zubehör, das eigentlich jeden Kameraverrückten begleitet (und auch ein tolles Weihnachtsgeschenk). Je weniger die Tasche dann nach Kameratasche aussieht, umso besser ist es dann meiner Meinung nach auch :)

Objektive für Einsteiger und Anfänger: Welches Objektiv für was? 4

Ersatzakkus sind ebenfalls nützlich. Zumindest einen sollten man besitzen und sie kosten nicht die Welt. Nachbauten langen hier dicke, denn die Originale sind mir persönlich zu teuer.

Mein Preset-Paket "Marlene"

Du magst meine Fotos und den Bildlook? Dann sind meine Marlene Presets für Lightroom genau richtig für dich!

Worauf solltest du beim Kauf eines Objektivs achten?

Neben Brennweite und Lichtstärke gibt es noch ein paar weitere Punkte, die wichtig sind:

1. Anschlusstyp (Bajonett): Kompatibilität ist König!

Das Wichtigste zuerst: Das Objektiv muss auf deine Kamera passen! Jede Kameramarke hat ihr eigenes Bajonett (den Anschluss am Kameragehäuse).

  • Herstellereigene Objektive: Objektive, die vom Kamerahersteller selbst (Canon, Nikon, Sony, Fujifilm etc.) produziert werden, passen immer perfekt und bieten oft die beste Leistung.
  • Fremdhersteller-Objektive: Marken wie Sigma, Tamron oder Samyang stellen ebenfalls Objektive für verschiedene Kamerasysteme her. Sie können eine tolle Alternative sein, oft mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis. Achte unbedingt auf die Angabe des Bajonetts (z.B. „für Canon EF“, „für Nikon Z“, „für Sony E“).

2. Sensorgröße: Vollformat vs. APS-C vs. Micro Four Thirds

Deine Kamera hat einen Sensor, der mehr oder weniger groß ist. Das beeinflusst, wie die Brennweite des Objektivs wirkt.

  • Vollformat: Dies ist die größte Sensorgröße (entspricht etwa dem alten Kleinbildfilm). Eine 50mm Brennweite wirkt hier wie 50mm.
  • APS-C: Diese Sensoren sind kleiner. Sie haben einen „Crop-Faktor“ (meist 1.5x oder 1.6x). Eine 50mm Brenweite auf einer APS-C Kamera wirkt daher wie 75mm oder 80mm (50mm * 1.5). Das bedeutet, dass Weitwinkelobjektive für Vollformat auf APS-C Kameras weniger weitwinklig sind und Teleobjektive noch mehr „Zoom“ bieten.
  • Micro Four Thirds (MFT): Diese Sensoren sind noch kleiner (Crop-Faktor 2x). Eine 50mm Brennweite wirkt hier wie 100mm.

Wenn du eine APS-C Kamera hast, kannst du entweder Objektive nutzen, die für Vollformat (FX, EF, FE) gebaut sind, oder spezielle Objektive für APS-C (DX, EF-S, E). APS-C Objektive sind oft kleiner, leichter und günstiger, funktionieren aber nicht auf Vollformatkameras (oder nur mit starkem Beschnitt).

3. Gebraucht oder Neu?

Gerade als Einsteiger kann der Kauf gebrauchter Objektive eine ausgezeichnete Möglichkeit sein, Geld zu sparen und trotzdem hochwertige Ausrüstung zu bekommen.

  • Vorteile: Deutlich günstiger, ermöglicht den Kauf besserer Objektive für dasselbe Budget.
  • Worauf achten: Kaufe nur von seriösen Händlern oder Privatverkäufern mit guten Bewertungen. Prüfe das Objektiv auf Kratzer auf den Linsen, Staub im Inneren, Funktion des Autofokus und Blendenlamellen.

4. Dein Budget: Realistisch bleiben

Objektive können von unter 100 Euro bis zu mehreren Tausend Euro kosten. Als Einsteiger ist es ratsam, mit preiswerten, aber guten Objektiven zu starten. Das 50mm f/1.8 ist hier oft der absolute Preis-Leistungs-Sieger. Später kannst du immer noch in teurere Spezialobjektive investieren, wenn du deine fotografischen Interessen klarer definiert hast.

Praktische Tipps für den Einstieg mit neuen Objektiven

Du hast dein erstes „richtiges“ Objektiv gekauft – herzlichen Glückwunsch! Jetzt kommt der spaßige Teil: damit fotografieren lernen.

Übung macht den Meister: Experimentiere!

  • Geh raus und fotografiere: Das ist der wichtigste Tipp. Probiere dein neues Objektiv in verschiedenen Situationen aus.
  • Spiele mit der Brennweite (bei Zooms): Fotografiere dasselbe Motiv mit verschiedenen Brennweiten und vergleiche die Ergebnisse. Achte darauf, wie sich die Perspektive und der Bildausschnitt verändern.
  • Experimentiere mit der Blende (bei lichtstarken Objektiven): Fotografiere ein Motiv mit der größten Blendenöffnung (kleinste f-Zahl) und dann mit einer kleineren Blende (größere f-Zahl). Beobachte, wie sich die Schärfentiefe verändert.
  • Fokus-Übungen: Übe bewusst den manuellen Fokus, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Probiere auch den Autofokus in verschiedenen Modi aus.

Lerne deine Ausrüstung kennen

  • Lies die Bedienungsanleitung: Ja, wirklich! Sie enthält oft wertvolle Informationen über dein spezifisches Objektiv.
  • Schau dir Beispielbilder an: Suche online nach Bildern, die mit demselben Objektiv gemacht wurden, um Inspiration zu finden und die Möglichkeiten zu sehen.

Pflege deine Objektive

  • Schutzfilter: Ein UV- oder Schutzfilter (z.B. 58mm oder 67mm, je nach Objektivdurchmesser) kann die Frontlinse vor Kratzern und Schmutz schützen. Er ist oft günstiger zu ersetzen als die teure Linsenoberfläche.
  • Reinigung: Verwende spezielle Mikrofasertücher und gegebenenfalls Objektivreinigungsmittel. Puste Staub vorsichtig weg, bevor du wischt.
  • Transport: Bewahre deine Objektive sicher in einer gepolsterten Kameratasche auf, am besten mit angebrachtem Objektivdeckel.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Hier beantworten wir einige der häufigsten Fragen, die Einsteiger zu Objektiven haben.

Welches ist das beste Allround-Objektiv für Anfänger?

Das 50mm f/1.8 Objektiv gilt weithin als das beste Allround-Objektiv für Anfänger. Es ist preiswert, bietet eine hervorragende Lichtstärke für Aufnahmen bei schlechtem Licht und wunderschöne Hintergrundunschärfe, und seine Brennweite ist vielseitig einsetzbar für Porträts, Street- und allgemeine Fotografie. Obwohl es kein Zoom ist, zwingt es dich, dich zu bewegen und deine Komposition bewusst zu wählen, was eine großartige Lernübung ist.

Muss ich teure Objektive kaufen, um gute Fotos zu machen?

Nein, absolut nicht! Gerade am Anfang sind preiswerte Objektive wie das 50mm f/1.8 oder ein gutes Kit-Objektiv oft völlig ausreichend. Die Bildqualität kann auch mit günstigeren Objektiven hervorragend sein, besonders wenn du die Grundlagen der Fotografie wie Belichtung, Komposition und Bildgestaltung beherrschst. Viel wichtiger als der Preis ist, dass du die Stärken deines Objektivs verstehst und es für den richtigen Zweck einsetzt.

Was bedeutet „lichtstark“ bei einem Objektiv?

Ein „lichtstarkes“ Objektiv hat eine große maximale Blendenöffnung, die durch eine kleine f-Zahl (wie f/1.8, f/1.4 oder f/1.2) angezeigt wird. Das bedeutet, dass viel Licht durch das Objektiv auf den Sensor fallen kann. Vorteile sind:

  1. Bessere Aufnahmen bei wenig Licht (weniger Rauschen, kürzere Belichtungszeiten).
  2. Die Möglichkeit, eine geringe Schärfentiefe zu erzielen, was zu einem schönen Bokeh (unscharfer Hintergrund) führt und dein Motiv hervorhebt.

Kann ich Objektive von Canon für eine Nikon Kamera verwenden?

Im Allgemeinen nein. Kameras und Objektive verschiedener Marken verwenden unterschiedliche Anschlusssysteme (Bajonette). Ein Canon-Objektiv passt nicht direkt auf eine Nikon-Kamera und umgekehrt. Es gibt zwar Adapter, aber diese sind oft mit Einschränkungen verbunden (z.B. kein Autofokus, keine Blendensteuerung) und werden für Einsteiger nicht empfohlen. Kaufe Objektive, die explizit für dein Kameramodell oder dein Kamerasystem (z.B. Canon EF, Nikon F, Sony E) hergestellt wurden.

Wie wichtig ist der Bildstabilisator (IS/VR/OS) für Einsteiger?

Ein Bildstabilisator ist besonders nützlich, wenn du aus der Hand fotografierst, vor allem bei längeren Belichtungszeiten oder mit Teleobjektiven. Er gleicht kleine Kamerawackler aus und hilft, verwacklungsfreie, scharfe Bilder zu erzielen. Für Einsteiger kann das eine große Hilfe sein, besonders wenn sie noch nicht die ruhigste Hand haben oder oft bei nicht optimalen Lichtverhältnissen fotografieren. Objektive ohne Stabilisator sind oft günstiger und manchmal lichtstärker, aber für viele Situationen ist ein Stabilisator ein echter Vorteil.

Sollte ich als Anfänger ein Zoom- oder ein Festbrennweitenobjektiv kaufen?

Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

  • Zoomobjektive (z.B. 18-55mm, 70-300mm): Bieten Flexibilität, da du den Bildausschnitt durch Drehen des Rings ändern kannst. Sie sind ideal, um verschiedene Brennweiten auszuprobieren und vielseitig einsetzbar. Ihr Nachteil ist oft eine geringere Lichtstärke und möglicherweise eine etwas geringere Bildqualität im Vergleich zu Festbrennweiten.
  • Festbrennweitenobjektive (z.B. 50mm f/1.8): Haben eine feste Brennweite (kein Zoom). Sie sind oft lichtstärker, bieten eine bessere Bildqualität und ein schöneres Bokeh. Da du dich bewegen musst, um den Bildausschnitt zu ändern, fördern sie ein bewussteres Fotografieren.

Für den absoluten Anfang ist oft ein Kit-Zoomobjektiv am praktischsten. Ergänzend dazu ist das 50mm f/1.8 Festbrennweitenobjektiv eine fantastische und preiswerte Wahl, um kreative Möglichkeiten zu entdecken.

Key Takeaways: Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Das Objektiv ist entscheidend: Es ist das Auge deiner Kamera und beeinflusst die Bildqualität maßgeblich.
  • Brennweite bestimmt den Bildwinkel: Kurze Brennweiten sind Weitwinkel, lange Brennweiten sind Tele.
  • Lichtstärke (f-Zahl) ist wichtig: Kleine Zahlen (f/1.8) bedeuten viel Licht und geringe Schärfentiefe.
  • Das Kit-Objektiv ist ein guter Start: Es ist vielseitig und meist im Lieferumfang der Kamera enthalten.
  • Das 50mm f/1.8 ist ein Muss: Es ist preiswert, lichtstark und vielseitig, besonders für Porträts.
  • Wähle nach deinem Motiv: Landschaften brauchen Weitwinkel, Tiere und Sport brauchen Tele.
  • Kompatibilität ist wichtig: Achte auf den richtigen Anschluss (Bajonett) und die Sensorgröße deiner Kamera.
  • Gebraucht kaufen spart Geld: Eine gute Option für preisbewusste Einsteiger.
  • Übung macht den Meister: Fotografiere viel und experimentiere mit deinem neuen Objektiv.
  • Pflege deine Ausrüstung: Schütze und reinige deine Objektive sorgfältig.

Fazit: Dein Weg zur perfekten Linse

Die Auswahl des richtigen Objektivs muss keine Wissenschaft sein. Als Einsteiger ist es am wichtigsten, die Grundlagen zu verstehen und ein Objektiv zu wählen, das zu deinen aktuellen fotografischen Interessen passt. Das Kit-Objektiv ist dein verlässlicher Begleiter für den Start, und das 50mm f/1.8 ist die preiswerte Eintrittskarte in die Welt der kreativen Fotografie mit wunderschöner Hintergrundunschärfe und tollen Low-Light-Fähigkeiten.

Denke daran: Das beste Objektiv ist das, das du dabei hast und das dir hilft, die Bilder zu machen, die du dir vorstellst. Scheue dich nicht, auszuprobieren, zu experimentieren und auch mal gebrauchte Ausrüstung in Betracht zu ziehen. Mit jedem Bild, das du machst, wirst du deine Ausrüstung besser verstehen und deine Vorlieben entdecken. Die Fotografie ist eine Reise, und dein Objektiv ist ein Werkzeug, das dir hilft, diese Reise festzuhalten. Also, schnapp dir deine Kamera, wähle dein Objektiv und fang an zu fotografieren – die Welt

Was brauche ich nicht?

Im ersten „Kapitel“ meines Beitrages habe ich erklärt, welche Objektive für den Einstieg in die Fotografie nützlich sind. Nun möchte ich ein klares Statement gegen den Ausrüstungswahn setzen, indem ich euch auch zeige, was ihr definitiv NICHT braucht.

Ein Fuhrpark an Objektiven

Was ihr auch nicht braucht sind massenweise Objektive um alle Brennweitenbereiche abzudecken. Beschränkt euch! Unbedingt!

Je länger ihr mit nur einer kleinen Objektivauswahl fotografiert, umso eher entwickelt ihr euren persönlichen Stil und „meistert“ neben diesen Optiken auch euer Gefühl für die Fotografie.
Und euer Rücken wird es euch ebenfalls danken: Denn mal ehrlich, nichts ist blöder, als wenn man mit einem 12kg schweren Kamera-Rucksack durch die Natur läuft und dann den größten Teil seiner Fotozeit mit dem Objektivwechsel beschäftigt ist.

Nehmt einfach mal für eine Tour nur eure Kamera und ein Objektiv mit und arbeitet nur damit. Dabei lernt ihr am besten euer Bild zu komponieren!
Schraubt ein 50mm Objektiv auf die Kamera, geht raus auf die Straße und fotografiert einfach das, was um euch herum passiert. Mehr braucht es manchmal gar nicht um spannende Bilder zu machen.

L-Objektive, alles über 500€

Für den Einstieg rate ich dringend davon ab, die extrem teuren Objektive in den Einkaufswagen zu legen – es sei denn, Geld spielt in eurem Leben keine Rolle (Glückwunsch!).
Nur weil ein Roter Ring vorne drauf gemalt ist, oder das Objektiv tausende Euro gekostet hat, werden die Bilder nicht automatisch gut.

Weitere Objektive für Spiegelreflexkameras

Wirklich teure und hochwertige Objektive für Spiegelreflexkameras braucht es nur, wenn man mit der Fotografie Auftragsarbeiten durchführt, sprich damit Geld verdient. Denn dann hat man eh wesentlich höhere Ansprüche an sein „Gear“, als ein Einsteiger oder Hobbyfotograf.

Falls ihr doch etwas mehr Geld ausgeben und extrem gute Abbildungsleistung zu halbwegs zahlbaren Preisen bekommen möchtet, empfehle ich euch diese beiden Objektivserien, die sowohl für Spiegelreflexkameras, als auch für Systemkameras erhältich sind:

Als einzige Ausnahme sehe ich hier das Canon 17-40mm 4.0 L USM – zumindest als gebrauchte Version, da dieses Objektiv für rund 350€ an einer Vollformatkamera sehr viel Weitwinkel für wenig Geld bietet.

Und nun geh raus fotografieren :)

Ich gratuliere dir – du hast den ganzen Beitrag bis zum Schluss durchgelesen :)

Wenn dich nun die Lust auf die Fotografie gepackt hat, dann hat sich die Arbeit, die in dem Beitrag steckt gelohnt :)

Kommentare und Anregungen darfst du gerne über die Kommentarfunktion da lassen. Ich bemühe mich, schnell zu antworten.
Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Fotografieren!

PS: falls du noch auf der Suche nach einer neuen Kamera bist, schau doch einfach mal in meinen Beitrag Kameras für Anfänger und Einsteiger.

Der Beitrag wurde verfasst von: Stephan Forstmann – Fotograf, Autor und Fotografie-Tutor

Stephan Forstmann - Fotografie Experte

Ich bin Stephan Forstmann, Berufsfotograf aus Leidenschaft und seit über 30 Jahren mit der Kamera unterwegs. Die letzten 10 davon professionell.

Fotografisch bin ich vor allem bei Hochzeiten, Portraits, Paaren & Familien, Reportagen und Veranstaltungen zu Hause. Ich leite Fotokurse für Anfänger und fortgeschrittene Fotografen und erstelle Tutorials, in denen ich meine Erfahrungen aus der Praxis weitergebe. Bevor ich mich selbstständig gemacht habe, kam ich aus der IT und habe viele Jahre im Marketing gearbeitet. Eine Kombination, die mir heute bei Technik, Workflow und Kundenkommunikation enorm hilft.

In diesen Beitrag habe ich viel Rechercheaufwand, Zeit und Herzblut investiert und ich gebe gerne mein Fachwissen an andere Fotografiebegeisterte weiter. Das macht aber auch sehr viel Arbeit und braucht vor allem viel Zeit. Fandest du diesen Artikel hilfreich und hast ihn gerne gelesen? Dann spendiere mir doch einen Kaffee für meine Mühe! Damit hilfst du mir und meiner Familie, hier alles am Laufen zu halten.

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38 Kommentare zu Objektive für Einsteiger und Anfänger: Welches Objektiv für was?

  1. Moin Stephan, vielen Dank für den „Kurs“. Mein Problem ist nur, ich habe mir eine gebrauchte Pentax K 50 gekauft. Dabei war ein Objektiv Tamron 18-200. Die von Dir vorgestellten Objektive sind aber nicht mit Pentax kompatibel, oder.
    Gruß Dirk

  2. Hallo Stefan

    eine grundsätzliche Frage hab ich zum fotografieren der (partielen) Sonnenfinsternis. Reicht auch ein Canon RF 200-800mm mit (nur) F6.3-9 Lichtstärke. Für den Vollmond würde es dann schon zu wenig sein oder?
    Vielen Dank für Deine hilfreiche Fototipps & Tutorials, die sind mehr al nur „einen Kaffee wert“

    Danke & alles Gute

    1. Hi Fred,

      Für Fotos von der Sonnenfinsternis brauchst du kein lichtstarkes Objektiv. Da langt im Grunde jedes Teleobjektiv. Bitte nutze aber einen Baader Sonnenfilter, den du für ein paar Euro in jedem Astro Onlineshop kaufen kannst, da dieser die höherenergetischen Photonen blockt und den Sensor schützt.

  3. Hallo Stephan,

    Danke für deinen tollen Bericht.
    Ich bin neu in diesem Bereich und habe mir kürzlich die Sony Alpha 6000 gekauft. Ich habe schon sehr viele Berichte gelesen bzgl. Objektiven, bin mir aber noch immer nicht sicher, welche ich mir als Anfänger zulegen soll.
    Bereich : Portrait und Landschaft / Tierfotografie
    Könntest du mir eine Empfehlung geben welche zwei Objektive ich mir kaufen könnte?
    Lieben Dank!

  4. Hallo Stephan,
    Vielen Dank für deine Mühe!Dieser Bericht hat mir doch sehr geholfen. Ich bin kompletter Neuling in der Fotografie.Um ehrlich zu sein kenne ich nur Fotos die mit einem Handy gemacht wurden. Ich ziehe den Hut vor dem guten Mann, der mich im Geschäft beraten hat, denn er hat Ausdauer und Nerven bewiesen. Ich bin Pressesprecher bei der Feuerwehr und an Einsatzstellen benötige ich eine Kamera die sehr schnell ist, da ich bei Einsätzen nie einen Feuerwehrmann dazu überreden kann, mal in der gewissen Position zu verharren;) Auf der anderen Seite liebe ich es, in der Freitzeit komplett anders zu sein.Da möchte ich mit der Kamera durch die Natur ziehen,Landschaft und Tiere fotografieren (wohne in der Nähe des Harz). Oder in einer lauen Sommernacht mal den Sternenhimmel fotografieren. Der Verkäufer hat mir die “ Canon Eos R10″ empfohlen.Diesem Rat bin ich dann auch gefolgt. Denst du das dieses die richtige Wahl war, oder war es doch eher die Verzweiflung desVerkäufers?
    Viele Grüße aus Einbeck

    1. Hallo Tobias,

      die R10 ist eine super Empfehlung für dein Einsatzgebiet. Sie ist eine gute Allroundkamera und wird dir sicher gute Dienste leisten.

  5. Hallo Stephan,
    ich reise im Herbst nach Namibia und mich reizt es natürlich schon in der Wüste die
    Milchstrasse fotografieren zu können bzw. im Etosha NP Tierforos aufzunehmen.
    Nun bin ich kein Profi sondern Laie der nur ab und zu mal auf Reisen fotografiert.
    Ich habe eine Nikon D3300 mit Nikkor 18-105 und ein Tamrom 70 – 300.
    Damit kann ich wohl kaum die Milchstrasse fotografieren und das Tamrom scheint mir bei
    Tieraufnahmen auch zu klein ( Erfahrungen im Kruger NP ).
    Wozu kannst Du mir raten ? Da ich kaum den Nachthimmel fotografiere lohnt sich ein
    konstenintensives Weitwinkel nicht für mich.
    Besten Dank.
    Viele Grüße
    Jörg

  6. Hallo Stephan
    Danke für deine Empfehlung. Durch stöibern auf deine HP bin ich auf Sigma 40mm zugestossen. Ein wirklich hammer Schärfe bis in Detail auf 1.4 Blende. Weil alle Rennen auf Spiegellose Kameras, sind die DSLR billiger geworden, so konnte ich zuschlagen und ein 5dMark IV mir gekauft habe. Mit Sigma 40mm und BG , gleich über 2kg in die Hand. Gewicht wird in die Zukunft auch ein Problem sein, weil Plastikgehäuse und Kunststoff sehr anfällig sind. Deswegen sind die alten Kameras fast unzerstörbar.
    Ich habe jetzt ein Canon 35mm 2.0, Sigma 40mm, 1.4, Canon 50 mm 1.8, Sigma 17-50 mm 2.8, tamron 70-200 mm 2.8 und Canon 100-400 mm IS USM.
    Besitze noch ein 90d mit Canon 18-135 USM und Canon 10-22mm.
    Frage, was kann ich noch darzulegen um alle Brennweiten zu decken? Wäre lieber besser fesrbrennweite oder zoom, vielleicht 24-70 oder besser ein 24 mm und ein 125mm oder 135mm.
    Vielen Dank für deine Antwort
    Livius

  7. Hallo, ich habe mal eine spezielle Fragen zu meinen beiden Superzooms Tamron 16-300 (3,5-6,3) und dem
    Canon 18-135 (3,5-5,6)…. sind diese beiden Objektive eigentlich zu empfehlen? Ich habe letztens irgendwo gelesen, dass das Ergebnis aus der größten Brennweite dividiert durch die kleinste Brennweite nicht mehr als 4,0-4,5 betragen soll… Von daher wäre das Tamron mit einem Ergebnis von 18,75 super weit weg vom empfohlenen Ergebnis und auch bei dem Canon mit 7,5 schon weit über 4,0-4,5…. Sind also tatsächlich diese Superzooms dann doch nicht zu empfehlen und lieber Objektive in kürzeren Brennweitenbereichen anzuschaffen?

    1. Hallo Heiner,

      da sich befinden Objektiven in den letzten Jahren sehr viel tut, wird keine so einfache Formel direkt sagen können ob ein Zoom taugt, oder nicht.

      Klar – bei extrem großen Brennweitenbereichen gibt es sicher deutliche optische Einschränkungen aber die Frage ist halt, ob man das für mehr Flexibilität dankend in Kauf nimmt, oder sich mit 5 Festbrennweiten kaputtschleppt.

      Wenn du viel reist und wenig Equipment mitnehmen willst, dann sind solche Zooms durchaus brauchbar. Und oft entscheidet nicht die Schärfe ob in Foto gut ist, sondern dass man vor Ort war und das Foto so machen könnte, wie man Wes wollte.

      Ich selbst nutze nur Festbrennweiten aber verfluche mich auch oft dafür und habe mir schon öfter ein Zoom auf Reisen gewünscht.

  8. Danke lieber Stephan!
    Deine tolle Übersicht hat mir echt weitergeholfen! Wünsche dir alles Gute und weiterhin viel Spaß beim Fotografieren und tolle Bilder!👌🏻👍🏻📸
    LG Claudia 🤗

  9. besser sind die extremen Brennweiten – damit lernt man besser als mit den einfachen

  10. Moin, ich habe eine Canon EOS 450 D mit einem 18-55 mm Objektiv und suche ein passendes Teleobjektiv für den Bereich Landschaft und Tierfotografie (insbesondere die kleinen Gartenvögel ). Näher als 10 Meter komme ich meist nicht an die kleinen Tierchen ran. Welches Objektiv würde sich demnach vom Preis Leistungsverhältnis eher anbieten ?
    a) CANON EF III 75 mm – 300 mm f/4-5.6 EF (Objektiv für Canon EF-Mount, Schwarz)
    b) Canon EF-S 55-250 mm F4.0-5.6 IS STM 58 mm Filtergewinde (Canon EF-S Anschluss) schwarz

    Vielen Dank für eine Antwort im Voraus. :-) :-)

    1. Hallo Felix,

      nimm das Zweite, da der eingebaute Stabilisator hilft und das 75-300mm eines der wirklich schlechten Objektive ist.

    2. Hallo Felix,
      das 55-250mm ist deutlich besser, auch wenn es 50mm weniger Tele hat. Die 75-300er sind leider alle wirklich sehr sehr weich.

  11. Hallo Stephan, vielen Dank für Deinen Artikel zu Objektive für Einsteiger.
    Trotzdem ergeben sich für mich Fragen… Ich habe ein älteres Model von Sony – die Sony Alpha 55.
    Ich habe dazu zwei Objekive: Minolta AF Lens 50 und Minolta AF Lens 28.
    Sind diese beiden Objektive ausreichend für Anfänger? Ich fotografiere gern Landschaften und halte gern Abendstimmungen fest und manchmal auch gern ein bisschen Makro. Für die Fotografie am Abend und Nacht in der Stadt, habe ich mich zu einem Fotokurs angemeldet, um meine Kamera in der manuellen Bedienung besser kennenzulernen und zu verstehen. Für den Kurs wird ein Weitwinkelobjektiv benötigt. Sind meine Objektive dazu ausreichend? Ich habe mir hierfür extra das Samyang 12 mm F2 gekauft nur um dann festzustellen das es nicht auf mein A-Mount passt, obwohl ich meine gelesen zu haben, das Objektive für E-Mount auch auf A-Mount passen – nur umgekehrt eben nicht….?!
    Bevor ich nun wieder einen Fehlkauf starte, möchte ich hier nun deinen Rat dazu hören – kannst Du mir ein Kauftipps geben? Oder ist meine Kameras so alt und überholt, das ich mir eine neue zulegen müsste…?
    Vielen Dank im Voraus
    Heike

    1. Hi Heike,

      also deine Kamera hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und inzwischen werden auch keine Objektive mehr für den A-Mount mehr produziert.

      Aber selbstverständlich kannst du den Fotokurs auch mit deinen Objektiven machen. 28mm sind jetzt nicht extrem weitwinklig, aber das sollte gehen.

  12. Hallo in die Runde,

    Ich interessiere mich für ein Tele 70-300.
    Meine Kamera ist eine Olympus OMD E-M 10 II.

    Habt Ihr Tipps oder sogar Empfehlungen?
    Kann auch etwas für Einsteiger sein.
    Vielen Dank schon mal.
    Wünsche noch einen schönen Restsonntag.
    Andrea

  13. Hallo Stephan,
    danke für Deinen Beitrag! Ich bin immer wieder mal im Internet unterwegs um meine Kamera etwas aufzustocken und scheitere jedesmal, weil die Flut an Angeboten und technischen Abkürzungen mich schlicht überfordert und ich keinen sonst zum Fragen habe. Ich habe mir Deine Vorschläge für meinen Kameratyp notiert und werde mich auf die Suche machen. Trotzdem ein paar Fragen:
    Ich habe vor Jahren eine Sony alpha 55 geschenkt bekommen.
    Ich möchte an der Kamera festhalten, da ich keinesfalls Profi werde, noch viel Geld ausgeben möchte. Und ich glaube einfach, das ein gutes Auge für das Bild mit ausschlaggebend für ein schönes Foto ist. Meine Motive sind vor allen Landschaften mit Stimmungen zum Sonnenaufgang- und Untergang, Menschen/Portrait und vielleicht ein bisschen Makro.
    Bisher habe ich noch zusätzlich ein Objektiv mit Festbrennweite, Minolta AF 50 mm 1,7 und Minolta 28 mm 2,8 und eben das Objektiv das bei der Kamera mit bei war 55 0,25 m /0,82ft.
    Kannst Du mir hierzu eventuell noch etwas empfehlen oder sind die genannten Objektive im Beitrag auf jeden Fall passend? Auf welche Bezeichnungen muss ich generell achten wenn ich mir ein Objektiv zulege?
    Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen.
    Viele Grüße Heike

  14. Hallo Stephan,
    zunächst vielen Dank für deine Zeit und Mühe die du erbracht hast um mir ein paar Minuten deiner Erfahrung zu schenken :)

    Ich persönlich hatte damals die Canon 1100D zum Geburtstag erhalten und mir nach ein paar Jahren (vor Kurzem) die Canon 70D zugelegt. Hatte von Anfang an nur das Kit-Objektiv (18-55mm) und habe mir zusätzlich das 50mm gekauft.

    Das Kit-Objektiv nutze ich nur noch, wenn ich im Urlaub bin oder Ausflüge mache. Mit dem 50mm Objektiv hatte ich meine Fähigkeiten verbessert und ein besseres Auge für Motive entwickeln können. Und das ist denke ich sehr wichtig in der Rolle eines „Hobby-Fotografen“.

    Daher kann ich deine Erfahurungswerte nur zustimmen und unterschreiben :)

  15. Hallo Stefan,

    Ich bin Anfänger in der Fotografie und möchte mir die Sony Alpha 6600 kaufen. Diese gibt es im kit mit einem 18-135 Objektiv. Fotografieren möchte ich Landschaften (Urlaubsfotos, Tiere u. Familienfeiern). Glaubst du, dass ich die richtige Auswahl getroffen habe? Gibt es da noch andere Objektive die ich zu meiner Auswahl benötige? Für meine Wahl bei der Sony war ausschlaggebend, dass diese einen integrierten Bildstabilisator hat, da ich mit einer Hand stark zittere. Ach so, da gibt es noch die Sache mit dem Blitz, welchen bräuchte ich für Räumlichkeiten?

    Vielen Dank im Voraus.

    Gruß Tanja

    1. Hallo Tanja,
      ja das ist eine gute Wahl!

      Was Blitze angeht, kann ich dir die Marke GODOX sehr empfehlen. Da gibt es ein paar gute, kompatible Blitze.

  16. Hallo,

    eine, wie ich finde, sehr gut aufgebaute Seite mit einfach verständlichen Artikeln und Tipps. Für mich sehr hilfreich, vielen Dank.
    Werde sicherlich wieder vorbei schauen.

  17. Ich habe eine Canon EOS 1300D, und möchte von Fußballspielen Bilder machen was empfehlen Sie für ein Objektiv?

  18. Was braucht man für ein Objektiv, wenn man einen kleinen Raum möglichst breit fotographieren will, damit er größer wirkt?

    1. Dafür braucht man ein Ultra-Weitwinkelobjektiv – also ein Objektiv mit möglichst kleiner Brennweite – zum Beispiel 10mm.

  19. Hallo, Glückwunsch, ich als technisch NICHT versierte habe sogar fast alles verstanden :-)
    Welche Kamera empfiehlst Du mir als Einsteigerin in den Profibereich? Ich habe die Möglichkeit, eine Canon 5D Mark ii gut erhalten oder Canon 5D Mark iii mit vielen Kratzern second hand zu kaufen, von mir bekannten Fotografen.
    Second hand oder besser neu? Welche Objektive als angehende Portraitfotografin dazu? Tele und Weitwinkel, soweit ich verstanden habe :-)
    Freue mich auf Deine Antwort und Tipps

    1. Hallo Claudia,

      danke für dein Lob :)

      Ich würde an deiner Stelle zur 5D Mark III greifen, da das Autofokusmodul deutlich moderner ist, als bei einer 5D Mark II, wenn du eher mit großen Blenden arbeiten willst.

      Letztendlich ist es aber abhängig davon, ob du so offenblendig fotografierst oder eher wie im Studio.

      Denn der vergleichsweise schwache Autofokus ist der einzige Nachteil an der 5D Mark II. Ich habe selbst viel mit der 5D Mark II gearbeitet und in Sachen Abbildungsqualität und Farben hat der Sensor viel zu bieten. Leider rauscht die 5D Mark II ab ISO 1600 schon stark, daher empfehle ich dir die III.

      Als Einsteigerobjektiv würde ich für Portraits entweder ein 50mm 1.8 oder ein 85mm Objektiv nehmen. Warum und wieso, habe ich in einem Beitrag zur Portraitfotografie erklärt:
      Portraitobjektiv: Welches Objektiv für Portraits? Top 10 (beste Festbrennweiten)

  20. Hallo,
    ich habe schon mal einen Beitrag von ihnen gesehen und es hat mir sehr geholfen. Sie haben mir eine Canon Eos 600d empfohlen, habe es dann auch gekauft – danke! Dann habe ich nach Objektiven gesucht, weil ich neulich gewandert bin und Storche im Nest gesehen habe. Ich habe den Fotoapparat raus genommen aber war sehr enttäuscht, da ich mit meinem 18-55mm Kitobjektiv nicht gut zoomen konnte und ein Storch auf dem Feld mit ungefähr 4-5 Meter Abstand immer noch sehr klein war. Könnten sie mir ein Objektiv empfehlen? Ich bin mir nicht sicher, ob das Canon EF 75-300mm/ 4,0-5,6/ ||| Objektiv passt. Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.

    Lg Sophia

    1. Hallo Sophia,

      Genau so ist es. Für diese Motive brauchst du ein Teleobjektiv. Beispielsweise ist das Tamron 70-300* hierfür eine perfekte Wahl!

      Das Canon 55 – 250mm ist ebenfalls dafür zu gebrauchen.

      Wichtig ist, dass das Teleobjektiv einen Bildstabilisator hat, da du sonst sehr stark in der Nutzung eingeschränkt bist und die Fotos fast immer verwackelt sind.
      Daher ist die von dir vorgeschlagene Version von Canon ohne Stabilisator leider nicht wirklich zu empfehlen. Die Ausnahme ist, wenn du genug Licht oder ISO-Reserve hast und die Verschlusszeit bei 300mm immer zwischen 1/500s oder 1/1000s halten kannst.

    2. Hallo Herr Forstmann,

      Ich besitze das Canon EF 75-300mm/ 4,0-5,6/ ||| Objektiv.
      Was genau sollte ich damit fotografieren um möglichst keine verwackelten Bilder zu erhalten? Mit Stativ für Landschaftsfotografie? Oder doch lieber bei Ebay verkaufen und das Tamron von dem Geld holen?
      Schöne Grüße aus Berlin :)

    3. Hallo, das ist natürlich immer abhängig vom Motiv. Ein Stativ ist bei sehr langen Brennweiten zwar sinnvoll, bringt aber nichts, wenn sich das Motiv selbst bewegt.

      Das 75-300 kann man aber auch freihändig gut nutzen und ich habe es gelegentlich als „Low-Budget-Teleobjektiv“ auf Reisen dabei – beispielsweise in Gegenden mit vielen Taschendieben – und hat mir schon schöne Fotos beschert. Beispielsweise hier in Barcelona (300mm an einer Canon 6D, freihand ohne Stabilisator) Sagrada Familia

      Für verwacklungsfreies Fotografieren stelle ich die minimale Belichtungszeit immer auf ca. den doppelten Wert der Brennweite ein. Bei 300mm also entsprechend 1/640s, bei 200mm mindestens 1/400s.

      Die kurze Verschlusszeit muss man dann entsprechend über ein höheres ISO kompensieren. Lieber ein etwas verrauschtes Bild, als ein verwackeltes :)

  21. Hej,
    danke für die vielen sehr guten Tipps! Ich fange erst jetzt an digital zu fotografieren, habe digital nur Pocket und Handyerfahrung, vor 20 Jahren war ich Anfänger im analogen Fotografieren.
    Der Artikel hat meine Idee bestätigt, mir eine ältere Kamera mit 10 Megapixel gebraucht zu kaufen und auch Zurückhaltung zu üben bei der Anschaffung von Objektiven.