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Samyang 14mm 2.8 AF Test: Im heutigen Beitrag werfe ich einen genauen Blick auf das beliebte Ultraweitwinkelobjektiv von Samyang: Das 14mm 2.8 AF für Canon EF.

Hinweis: Für dieses Review habe ich vom Hersteller Samyang ein Exemplar des Samyang 14mm 2.8 AF im BETA-Status zur Verfügung gestellt bekommen. Ich habe für dieses Review oder den Test kein Geld erhalten und dieser Test entspricht meiner eigenen Meinung.

#Transparenz

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Test Samyang 14mm Canon mit Autofokus

Ich besitze ja bereits das manuelle, „alte“ 14mm Objektiv, das einen festen Platz in meiner Fototasche für die Landschafts- und Astrofotografie hat.

Selbst auf Hochzeiten hatte ich es in der 2017er Saison regelmäßig im Einsatz (Gruppenbilder, Eröffnungstanz, Locationbilder, etc.). Am häufigsten richte ich es dann aber doch auf den Sternenhimmel :)

Ein Ultraweitwinkel mit Autofokus verspricht auf jeden Fall gemütlicheres Handling in der Landschaftsfotografie oder auch für mich auf Hochzeiten. Das finde ich auf jeden Fall klasse!

Auch wenn zwischen beiden Versionen schon ein paar Jahre liegen, möchte ich beide Objektive auch im direkten Vergleich betrachten.

Doch bevor ich das tue, möchte ich euch erst einmal meine Eindrücke des neuen Samyang 14mm 2.8 AF mit euch teilen:

Empfehlung
Samyang 14mm 2.8 AF für Canon
4.5
7.490,00€ 611,10 €

Sehr gutes Ultraweitwinkelobjektiv, dass für die Milchstraßenfotografie (Astroscapes) und die Landschaftsfotografie ideal geeignet ist. Überzeugt hat mich beim 14mm 2.8 neben der geringen Verzeichnung vor allem die Schärfe und das kleine Gewicht des Objektivs.

Vorteile:
  • Lichtstark
  • Vergleichsweise günstig
  • Mit Autofokus
  • Kaum Verzerrung
  • Spritzwasserschutz
Nachteile:
  • Vignettierung bei Offenblende
Details:
  • sehr gute Schärfe bereits bei Offenblende
  • geringe Verzeichnung
  • Gute Randschärfe
  • Leiser Autofokusmotor
  • Spritzwasserschutz
  • Auch für Sony, Nikon und Canon RF-Mount verfügbar
11/08/2022 08:35 am GMT

Samyang AF 2,8/14mm EF: Haptik und Ausstattung

Samyang 14mm 2.8 AF
Das Samyang 14mm 2.8 AF für Canon – ein perfektes Objektiv zum fotografieren der Milchstraße

Das neue Samyang 14mm 2.8 AF wurde äußerlich komplett überarbeitet und kommt nun in einem schlichten und klarem Design daher. Es liegt sehr gut in der Hand und ist im Vergleich zum Vorgänger zwar breiter, jedoch aber leichter.

Front- und Rückdeckel sind ebenfalls neu und wirken wertiger als beim Vorgänger. Alles in allem ein sehr gutes Upgrade!

Das Objektiv passt perfekt an meine Canon-Kameras. Kein Gewackel oder Geklapper. Und das coole ist, dass der Objektivanschluss auch noch mit einer wasserabweisenden Gummierung versehen ist!

Die Blendeneinstellung erfolgt im Bereich von f/2.8 bis f/22 elektronisch über die Kamera und die Einstellungen sind auch in den EXIF-Informationen im fertigen Bild vorhanden. Das war in der alten Version nicht der Fall. Ein tolles Upgrade also!

Samyang 14mm 2.8 AF: Optische Leistung

Kommen wir nun zum Wichtigsten schlechthin – der Abbildungsleistung :)

Vorab – ich bin kein Pixelpeeper und ich kann und will Objektive auch nicht im Labor testen. Ich fotografiere auch keine Justage-Charts oder Ähnliches. Davon halte ich auch persönlich nichts. Für mich ist wichtig, dass sich ein Objektiv in der Praxis gut einsetzen lässt, scharf abbildet und man verlässlich damit arbeiten kann.

Hier kann ich schon einmal vorweg nehmen, dass sich das Samyang 14mm 2.8 AF* wirklich exzellent geschlagen hat!

Noch ein Wort zu den Bildern: Es wurde während der RAW-Entwicklung keine Verzeichnungskorrektur durchgeführt.

Verzeichnung

Samyang 14mm 2.8 AF - Landschaft mit ND Filter
Das Samyang 14mm zusammen mit einem ND Filter genutzt, 5D Mark IV

Ich erinnere mich noch gut daran, als ich das Samyang 14mm 2.8 AF das erste Mal an meine Canon 6D geschraubt und durch den Sucher geschaut habe. Ich war platt und hatte einen echten WOW-Effekt, denn auf den ersten Blick sah ich keinerlei tonnenförmige Verzeichnung (Barrel-Distorsion).

Und ja… im direkten Vergleich zur alten Version ist das ein gigantischer Unterschied! Wer das alte Samyang 14mm 2.8 ED AS IF UMC* kennt, weiß was ich meine.

Wer jetzt Fliesenmuster abfotografiert, wird eine ganz leichte Verzeichnung sehen, aber meiner Meinung nach ist sie so gering, dass man sie nicht mal Nachbearbeiten muss. Das hat mich echt umgehauen! Oder seht ihr im Bild oben eine Tonnenverzeichnung? =)

Schärfe

Samyang 14mm 2.8 AF Schärfe
Auch offenblendig bekommt man mit dem Samyang 14mm 2.8 AF schon richtig scharfe Bilder.

 

AF Samyang 14mm 2.8 EF
100% Ansicht vom obigen Bildzentrum (Blende 2.8, 6D Mark I)

Die letzten Jahre hat sich einiges auf dem Objektivmarkt in puncto Schärfe getan. Samyang-Objektive sind bekannt dafür, auch bei Offenblende schon ordentlich abzuliefern! Daher war es fast keine Überraschung, dass das neue Samyang 14mm 2.8 AF auch bei der Schärfe einen extrem guten Job macht.

Das habe ich besonders beim Fotografieren der Milchstraße gemerkt. Es war durch die tolle Schärfe bei Blende 2.8 extrem einfach über den LiveView die Sterne scharf zu stellen! Doch dazu später mehr!

Draußen bei der „klassischen“ Landschaftsfotografie konnte ich richtig gute Ergebnisse mit dem Objektiv erzielen. Ich fand, dass das Samyang 14mm 2.8 AF ab Blende 2.8 sehr gut nutzbar und wesentlich schärfer als sein Vorgänger ist! Ab Blende 4 kommt nochmal ordentlich Schärfe dazu und dann bleibt es bis Blende 11 auf einem Top-Niveau!

Ja, wie bei allen Objektiven mit extrem kurzen Brennweiten, gibt es Randunschärfen. Ich finde Samyang hat bei dem 14mm 2.8 AF gute Arbeit geleistet und ich empfand die etwas geringere Schärfe an den Rändern nie störend. Auch hier finde ich, ist eine deutliche Verbesserung zur alten Version zu sehen!


Zur Übersicht habe ich mit dem Samyang 14mm 2.8 AF ein paar Blendenreihen fotografiert, die ihr am besten in voller Größe anschaut (kleine Unschärfen an den Zweigen oder am Boden sind uU. durch den Wind verursacht).  Schon ab Blende 4 sind Landschaften so scharf, dass ich außer der reduzierten Vignettierung eigentlich keinen Unterschied sehe. Und selbst an der 5D Mark IV liefert das Samyang AF 14mm 2.8 EF auch offenblendig ordentlich ab!

 

Autofokus

Hier war ich am meisten gespannt, denn alle meine Samyang Objektive haben keinen Autofokus und das neue 14mm ist das erste Autofokusobjektiv für Canonkameras von Samyang.

Der Autofokus des Samyang 14mm 2.8 AF macht einen richtig guten Job. Er ist leise und schnell, funktioniert sowohl im LiveView als auch im klassischen Phasen-AF.  An meinen Kameras (Canon 70D, 6D und der 5D Mark IV) hat der AF tadellos gearbeitet.

Ich musste den AF jedoch an meiner 6D und an meiner 5D Mark IV etwas feinjustieren, damit ich perfekte Ergebnisse hatte (das mache ich aber eh generell bei meinen Objektiven).

Mit dem Samyang 14mm 2.8 AF die Milchstraße fotografieren

Puh, was soll ich sagen – ich will die Milchstraße gar nicht mehr mit dem alten Samyang 14mm 2.8 ED AS IF UMC fotografieren, so verliebt bin ich in das neue Samyang 14mm 2.8 AF :)

Der Testzeitraum war leider für richtig eindrucksvolle Fotos der Milchstraße etwas spät (Oktober/November). Und generell ist es in ja Deutschland mit der Milchstraße nicht ganz so einfach wie im Süden. Dennoch konnte ich mit dem neuen 14mm im Spätherbst noch ein paar schöne Bilder von der Milchstraße machen. Und oh man hat das Spaß gemacht!

Mit dem alten 14mm Objektiv ist es nämlich wesentlich schwerer Sterne im Liveview richtig zu fokussieren, da die Sterne im 10-fach LiveView schon immer etwas matschig waren.

Mit dem neuen Samyang 14mm 2.8 AF sieht das ganz anders aus: Im 10-fach Live-View sehe ich dank der exzellenten Schärfe sofort, ob ich die Sterne richtig fokussiert habe und kann sofort loslegen.

Das war für mich der Moment, in dem ich wusste, dass ich ein neues Lieblings-Objektiv habe um Sterne zu fotografieren. Weiterhin scheinen sich Temperaturveränderungen auch weniger auf die eingestellte Fokusdistanz auszuwirken als beim alten Objektiv. Zumindest musste ich während einer einstündigen Session nicht einmal Nachfokussieren.

Das ist aber mein rein subjektives Empfinden :)

Samyang 14mm 2.8 AF: Fazit

Samyang 14mm 2.8 AF für Canon
4.5
7.490,00€ 611,10 €
Überzeugt hat mich neben der geringen Verzeichnung vor allem die Schärfe und das kleine Gewicht des Objektivs. Es ist eine sehr gute Wahl für Landschaften und die Milchstraßenfotografie.
Vorteile:
  • Lichtstark
  • Vergleichsweise günstig
  • Mit Autofokus
  • Kaum Verzerrung
  • Spritzwasserschutz
Nachteile:
  • Vignettierung bei Offenblende
Details:
  • sehr gute Schärfe bereits bei Offenblende
  • geringe Verzeichnung
  • Gute Randschärfe
  • Leiser Autofokusmotor
  • Spritzwasserschutz
  • Auch für Sony, Nikon und Canon RF-Mount verfügbar
11/08/2022 08:35 am GMT

Das neue Samyang 14mm 2.8 AF (Erhältlich auf Amazon: Samyang 14mm AF 2.8 EF für Canon* )  hat mich rundum überzeugt. Es ist eine solide Verbesserung zum alten 14mm und hat eine zuverlässigen, schnellen Autofokus, der nach etwas Finetuning bei mir perfekt sitzt.

Überzeugt hat mich neben der geringen Verzeichnung vor allem die Schärfe und das Gewicht. Gerade auf Reisen oder Hochzeiten freue ich mich über jedes Gramm weniger im Fotoequipment.

Für die Landschafts- und Milchstraßenfotografie ist es perfekt geeignet, definitiv eine Empfehlung wert und hat nun einen festen Platz in meiner Fototasche!

af-14mm2-8-NDfilter-1
Das 14mm EF im Einstaz zusammen mit dem ND-Filter. Das Wassser im Vordergrund ist eigentlich nur eine große Pfütze :)

Werbehinweis

Für dieses Review habe ich vom Hersteller Samyang ein Exemplar des Samyang 14mm 2.8 AF im BETA-Status zur Verfügung gestellt bekommen. Ich habe für dieses Review oder den Test kein Geld erhalten und dieser Test entspricht meiner eigenen Meinung.

Mehr Reviews:

Hier findet Ihr ein weiteres Review von Daniel Gangur (auf Englisch).