Welche Objektive sind am besten für Einsteiger und Anfänger? Die riesige Objektivauswahl am Markt, macht es einem Anfänger gar nicht so leicht dass passende Objektiv für den Einstieg zu finden. In meinem Beitrag zeige ich dir, welches Objektiv für was genutzt wird und welche Objektive von Canon, Nikon, Sony und anderen Marken für den Einstieg in die Fotografie sinnvoll sind. Ich gebe dir hier mein Wissen als Fotograf kostenlos weiter und will dir dir mit diesem Beitrag helfen, Fehlkäufe zu vermeiden.
Das erwartet dich im Beitrag
Was ist ein Objektiv und warum ist es so wichtig?
Ein Objektiv ist im Grunde das „Auge“ deiner Kamera. Es ist eine Anordnung von Linsen, die Licht einfängt und es auf den Sensor deiner Kamera bündelt, um ein Bild zu erzeugen. Ohne ein Objektiv kann deine Kamera kein Bild aufnehmen. Die Qualität des Objektivs hat einen enormen Einfluss auf die Bildqualität. Das Objektiv ist besonders wichtig, da es deine fotografischen Möglichkeiten maßgeblich bestimmt und dich in deinen ersten Schritten unterstützt. Ein gutes Einsteigerobjektiv ermöglicht dir, mit verschiedenen Motiven und Stilen zu experimentieren, ohne dich durch zu komplexe Technik überfordert zu fühlen.
Was bedeuten die Zahlen und Buchstaben auf einem Objektiv?
Du siehst sie auf jedem Objektiv: Zahlen, Buchstaben, Symbole. Lass uns das mal aufdröseln!
- Brennweite (mm): Das ist die wichtigste Angabe. Sie bestimmt, wie „nah“ oder „weit“ dein Motiv im Bild erscheint.
- Lichtstärke (f-Zahl): Diese Angabe, wie f/1.8, f/3.5 oder f/5.6, sagt dir, wie viel Licht das Objektiv durchlassen kann. Eine kleine f-Zahl (z.B. f/1.8) bedeutet eine große Blendenöffnung und damit eine hohe Lichtstärke.
- Autofokus-System: Hier gibt es oft Kürzel wie AF (Autofokus), USM (Ultraschallmotor bei Canon), HSM (Hyper Sonic Motor bei Sigma) oder SWM (Silent Wave Motor bei Nikon). Sie beschreiben, wie schnell und leise der Autofokus arbeitet. Für Einsteiger ist ein zuverlässiger und nicht zu lauter AF wichtig.
- Bildstabilisator (IS, VR, OS): Abkürzungen wie IS (Image Stabilizer bei Canon), VR (Vibration Reduction bei Nikon) oder OS (Optical Stabilizer bei Sigma) zeigen an, dass das Objektiv einen eingebauten Stabilisator hat. Dieser gleicht Kamerawackler aus und hilft dir, auch bei längeren Belichtungszeiten scharfe Bilder aus der Hand zu bekommen.
Diese Grundlagen helfen dir schon enorm, die Spezifikationen auf einem Objektiv zu verstehen!
Welches Objektiv passt auf meine Kamera?

Weißt du genau, welches Objektiv eigentlich auf deine Kamera passt? Falls nicht, ist das gar nicht schlimm, denn so geht es den meisten Fotografie-Anfängern.
Und woher sollst du auch direkt wissen, welches Objektiv auf deine Kamera passt – denn besonders für Einsteiger sind die ganzen Bezeichnungen für die Anschlüsse und Objektiv-Typen extrem verwirrend. Ich will dir daher kurz eine Übersicht geben, die dir zeigt, welches Objektiv überhaupt auf deine Kamera passt.
Ich habe dir die Übersicht nach Kamera-Hersteller sortiert und der Platzhalter „x“ steht für eine beliebige Zahl im Kameranamen:
Diese Objektive passen auf Canon Kameras
Für die modernen Kameras von Canon gibt es derzeit vier verschiedene „Objektivsorten“:
| Typ | Beschreibung | Passt auf diese Kameras |
|---|---|---|
| Canon EF | Der wohl bekannteste Objektivanschluss ist der EF-Anschluss. EF-Objektive passen an alle Spiegelreflexkameras von Canon (Zum Beispiel die Canon EOS 6D oder die Canon EOS 750D). EF-Objektive können mit Hilfe eines Adapters aber auch an allen Canon Systemkameras genutzt werden (Zum Beispiel die Canon EOS M50 oder die Canon EOS RP) | EOS xD, EOS xxD, EOS xxxD, EOSxxxxD Mit Adapter: Canon EOS R, Rx, Rxx, Rxxx, Canon EOS Mx, Canon EOS Mxx, Canon EOS Mxxx |
| Canon EF-S | Objektive mit der Bezeichnung EF-S können nur an Canon Spiegelreflexkameras genutzt werden, die eine vierstellige, dreistellige oder zweistellige Nummer haben (Beispielsweise die Canon 70D, die 850D oder auch die 4000D). Eine einzige Ausnahme gibt es aber: Die Canon 7D und die 7D Mark II kann ebenfalls EF-S Objektive nutzen. | EOS 7D, EOS 7D Mark II, EOS xxD, EOS xxxD, EOSxxxxD Mit Adapter: Canon EOS R7, Canon EOS Rxx, Canon EOS Rxxx, Canon EOS Mx, Canon EOS Mxx, Canon EOS Mxxx |
| Canon EF-M | Objektive mit der Bezeichnung EF-M können ausschließlich an Kameras der Canon M Serie genutzt werden. Beispielsweise die EOS M50 | Canon EOS Mx, Canon EOS Mxx, Canon EOS Mxxx |
| Canon RF | Das RF System gibt es seit 2019. Diese Objektive passen an alle spiegellosen Kameras aus dem Canon EOS R-System. | Canon EOS R, Rx, Rxx, Rxxx |
| Canon RF-S | RF-S ist für die APS-C Kameras aus Canons R Serie gedacht. Die Objektive können zwar auch an Vollforamtkameras genutzt werden, allerdings decken diese nur einen kleinen Teil des Sensors ab und dieser arbeitet dann im Crop-Modus. | Canon EOS R7, Rxx, Rxxx |
Diese Objektive passen auf Sony Kameras
Für die modernen Kameras von Sony findet man drei verschiedene Anschlüsse:
| Typ | Beschreibung | Passt auf diese Kameras |
|---|---|---|
| Sony E-Mount (E) | Objektive mit Sony E-Mount passen auf alle spiegellosen Kameras von Sony mit kleinem APS-C Sensor. Die Bezeichnung der Kameras lautet immer Sony Alpha xxxx (beispielsweise die Sony Alpha 6000). | Sony Alpha xxxx, ZV-E10 |
| Sony E-Mount (FE) | Diese Objektive passen an alle spiegellosen Kameras von Sony und sind für Vollformat gerechnet. Das F in FE steht für Fullframe – also Vollformat. | Sony Alpha x, Sony Alpha xxxx, ZV-E10 |
| Sony A-Mount | Ein Objektivanschluss, für Spiegelreflexkameras von Sony, der inzwischen eingestellt wurde. Zum Beispiel für die Sony Alpha 99. Wird irreführenderweise immer noch verkauft. Am besten lässt du davon die Finger. | Sony Alpha 99 |
Diese Objektive passen auf Nikon Kameras
Nikon hat ebenfalls drei (moderne) Anschlüsse verfügbar:
| Typ | Beschreibung | Passt auf diese Kameras |
|---|---|---|
| Nikon F DX | Diese Objektive passen an alle Nikon Spiegelreflexkameras mit kleinem APS-C Sensor. Die Bezeichnung passender Nikon-Kameras lautet immer Dxxxx | Nikon Dxxxx |
| Nikon F DI | Objektive dieser Art passen an alle Spiegelreflexkameras von Nikon. Sie sind für Vollformatsensoren gerechnet (Zum Beispiel die D750). | Nikon Dxxxx, Nikon Dxxx, Nikon Dx |
| Nikon Z Mount | Der Z Mount ist der Objektivanschluss für die modernen spiegellosen Kameras von Nikon, beispielsweise der Nikon Z6. | Nikon Zxx, Nikon Zx |
Diese Objektive passen auf Fuji Kameras
Fuji hat zwei Anschlüsse verfügbar:
| Typ | Beschreibung | Passt auf diese Kameras |
|---|---|---|
| Fuji X | Diese Objektive passen an alle Fuji APS-C Systemkameras aus der X Serie | Fuji X |
| Fuji G | Objektive dieser Art passen an GFX Mittelformat Kameras von Fuji. | Fuji GFX |
Diese Objektive passen auf Kameras von Panasonic
Panasonic nutzt zwei Anschlüsse für zwei Kameraserien
| Bezeichnung | Beschreibung | Passt auf diese Kameras |
|---|---|---|
| MFT | Diese Objektive passen an alle spiegellosen Micro-Four-Thirds Kameras der Panasonic Lumix G Serie (Beispielsweise die Lumix G 81) | Panasonic Lumix Gxx |
| L-Mount | Diese Objektive passen an alle spiegellosen Vollformat Kameras der Panasonic Lumix S Serie (Beispielsweise die Lumix S9) | Panasonic Lumix Sx |
Diese Objektive passen auf Kameras von Olympus
Olympus nutzt eine Anschluss
| Bezeichnung | Beschreibung | Passt auf diese Kameras |
|---|---|---|
| MFT | Diese Objektive passen an alle spiegellosen Micro-Four-Thirds Kameras der Olympus OM-D Serie | Olympus OM-D xxx |
Objektive von Drittherstellern wie Sigma, Tamron und Samyang
Wenn du wissen möchtest, welches Objektiv von einem Dritthersteller an deine Kamera passt, solltest du dir die Bezeichnung des Objektivs genau anschauen. In der Bezeichnung wird nämlich immer das passende Objektivbajonett angegeben. Ein 50mm Objektiv von Sigma, dass an eine Canon Spiegelreflex-Kamera passt, trägt in der Bezeichnung das Kürzel „EF“.
Welches Objektiv ist gut für den Einstieg?

Und, welches Objektive braucht nun ein Anfänger? Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Lass uns daher zusammen herausfinden, welche Objektive für den Einstieg in die extrem spannende Welt der Fotografie überhaupt nützlich sind! Und lass uns auch zusammen herausfinden, welche Objektive wir erst einmal NICHT brauchen.
Die nachfolgenden Tipps werden dir dabei helfen, herauszufinden, welches Objektiv das Richtige für dich ist, und einen eventuellen Fehlkauf zu vermeiden.
Die wichtigsten Objektivtypen für Einsteiger
Wenn du gerade erst anfängst, möchtest du wahrscheinlich ein Objektiv, das vielseitig ist und dir erlaubt, verschiedene fotografische Bereiche auszuprobieren. Ich stelle dir die Typen vor und du kannst die Empfehlungen je nach Marke sortieren. Das sind die Top-Kandidaten für Einsteiger:
Was ist ein Kit-Objektiv?
Startet man seinen Weg in die digitale Fotografie, dann fängt man häufig mit dem sogenannten Kitobjektiv an. Das ist ein Objektiv, das meist zusammen mit der Kamera in einem Set (dem „Kit“) ausgeliefert wird.
Bei Canon, Sony und Nikon ist das in der Regel ein 18-55mm Zoomobjektiv mit dem du den Bildausschnitt vergrößern oder verkleinern kannst, wenn du am Zoom-Ring drehst. Das Kitobjektiv hat oft eine maximalen Blende von f/3,5 und f/5,6 und lässt nur wenig Licht durch (was die Blende ist, habe ich dir in diesem Beitrag zusammengefasst).
Das Kitobjektiv ist eines der günstigsten Objektive und für den Einstieg und den Anfang der fotografischen Laufbahn ein ideales Lerninstrument. Kurzum: Das Kitobjektiv eignet sich perfekt, um das erste halbe Jahr mit Kamera und der Fotografie warm zu werden. Allerdings „wächst“ man sehr schnell aus diesem Anfängerobjektiv heraus und ich empfehle unbedingt mit einer Festbrennweite zu experimentieren.
- Vorteile: Beim Kamerakauf direkt dabei, vielseitig
- Nachteile: Kaum Fotos mit unscharfem Hintergrund möglich, Schärfe nicht so gut,
- Für wen ist es ideal? Landschaftsfotografen, Reisefotografen, Alltag
Es gibt übrigens auch lichtstarke Kitobjektive, die im eigentlichen Sinn keine Kitobjektive sind. Ein gutes Beispiel ist das Sigma 18-50mm 2.8 Contemporary.
Normalobjektive 30mm bzw. 50mm
Das 30mm, bzw. 50mm f/1.8 Objektiv ist ein absoluter Klassiker und ein Muss für fast jeden Fotografen, besonders für Einsteiger. Es wird oft als „Nifty Fifty“ bezeichnet und ist besonders an Vollforamtkameras ein sehr gutes Objektiv, um die Fotografie zu erlernen. Bei Kameras mi APS-C Sensoren ist ein 30mm besser geeignet, da man sonst zu „nah“ dran ist.
- Vorteile: Lichtstark, schult das fotografische Auge, sehr gute Schärfe, klein und leicht.
- Nachteile: Nicht flexibel, Du musst mehr laufen
- Für wen ist es ideal? Porträtfotografie, Streetfotografie, Alltagsfotografie, Reportage, allgemeine Fotografie bei gutem Licht, wenn du den Bokeh-Effekt liebst. Es ist das perfekte Objektiv, um ein Gefühl für Schärfentiefe und Bildkomposition zu entwickeln.
Das Weitwinkel-Zoom: Mehr von der Welt einfangen
Wenn du dich mehr zu Landschaften, Architektur oder Innenräumen hingezogen fühlst, ist ein Weitwinkel-Zoom eine tolle Ergänzung oder sogar ein Ersatz für dein Kit-Objektiv. Typische Bereiche sind 10-20mm, 12-24mm oder 16-35mm (je nach Sensorgröße).
- Vorteile: vielseitig
- Nachteile: Schwer und teuer, optisch meist schlechter als Festbrennweiten
- Für wen ist es ideal? Landschaftsfotografen, Reisefotografen, Architekturfotografen
Das Tele-Zoom: Näher ran an das Geschehen
Wenn dein Interesse eher bei Sport, Wildtieren oder Details liegt, die weit entfernt sind, ist ein Tele-Zoom die richtige Wahl. Gängige Bereiche sind 55-200mm, 70-300mm oder 100-400mm.
- Für wen ist es ideal? Tierfotografen, Sportfotografen, Porträtfotografen, die gerne aus Distanz arbeiten.
Objektive für spezielle Zwecke: Ein kleiner Ausblick
Wenn du die Grundlagen gemeistert hast und tiefer in die Materie eintauchen möchtest, gibt es noch spezialisiertere Objektive:
Makro-Objektive: Die Welt im Kleinen entdecken
Makro-Objektive sind darauf ausgelegt, sehr nah an kleine Motive heranzugehen und sie in natürlicher Größe (1:1 Abbildungsmaßstab) abzubilden. Perfekt für Insekten, Blumen oder winzige Details. Sie sind oft auch sehr scharf und eignen sich gut für Porträts.
Fisheye-Objektive: Extreme Weitwinkel mit Charakter
Diese Objektive haben einen extremen Bildwinkel (oft 180 Grad) und erzeugen eine starke, runde oder rechteckige Verzerrung. Sie verleihen Bildern einen einzigartigen, oft humorvollen Look.
Tilt-Shift-Objektive: Kreative Kontrolle über Perspektive und Schärfentiefe
Diese Profi-Werkzeuge ermöglichen es, die Perspektive und die Fokusebene zu verändern. Sie sind ideal für Architekturfotografie (um stürzende Linien zu korrigieren) oder um interessante Miniatur-Effekte zu erzeugen. Für Einsteiger sind sie meist zu komplex und teuer.
Gute Einsteiger-Objektive

Welche Objektive brauche ich als Anfänger bzw. welche sind überhaupt gut?
Bevor es ins Detail geht und ich dir die Einsteiger-Objektive für spezielle Bereiche der Fotografie vorstelle, möchte ich dir in meiner Objektiv Kaufberatung kurz und knapp eine Übersicht und Empfehlung über Allround Objektive für Einsteiger mit und ohne Zoombereich geben.
Meine Objektiv Empfehlungen für Anfänger
Nachfolger des beliebten 50mm Objektivs aus der EF-Reihe. Die einfache Festbrennweite mit Lichtstärke von 1.8 ist für viele Fotografie-Bereiche sehr gut geeignet. Mit dem RF 50mm 1.8 kann man sehr einfach Fotos mit unscharfen Hintergrund erstellen. Es hat ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis, eine gute Schärfe und ein tolles Bokeh. Passt auf alle Kameras aus der Canon EOS R Serie.
- Klein
- Leicht
- Hervorragende Schärfe
- Lichtstark
- keine Innenfokussierung
- STM Motor in Video deutlich hörbar
- Festbrennweite für Vollformat
- Lichtstärke f/1.8
- 160 Gramm leicht
- Filtergewinde 43mm Durchmesser
- Metallbajonett
- Nur 4,1 cm lang
- Brennweite: 50 mm
- nutzbar für: Alltagsfotografie,Portraits
- bildstabilisiert: Nein
- Objektivart: Festbrennweite
Das SIGMA 18-50mm F2.8 DC DN verfügt über ein außergewöhnlich leichtes sowie kompaktes Design und überzeugt mit seiner brillanten Optik.
- Lichtstark
- Flexibel
- Sehr gute Schärfe in der Bildmitte bei Offenblende
- Klein, leicht und kompakt
- Leiser, schneller Fokus
- angenehmes Bokeh
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Chromatische Aberrationen präsent
- Zoom
- Normalbrennweite
- Geeignet für: Alltag, Reisen
- Bildstabilisiert: nein
- Autofokus: Ja
- Für Vollformat E-Mount Kameras, kompakt, leicht und handlich
- Brennweite 50 mm (entspricht APS-C 75 mm), Blende F1.8 (kleinste Blende F22)
- Exzentelle Bildqualität durch ein optisches Design mit einem asphärischen Element
- Wunderschöne Bokeh-Effekte mit maximaler Lichtstärke von F1.8; Längere Lebensdauer mit dem robusten Metallgehäuse
- Lieferumfang Sony SEL50F18F.SYX E-Mount Vollformat Objektiv
- Sonys Einsteiger 50mm Objektiv
- Blende 1.8
- Gute Bildqualität
- Metallgehäuse
- klein und handlich
- relativ teuer für f/1.8
- Eine Möglichkeit für Fotografen mit spiegellosen Kameras
- Ideal für Close-ups und Ganzkörperaufnahmen
- Der Anschluss ist staub- und spritzwassergeschützt
- Durchmesser: 67 mm. Bildwinkel (diagonal) maximale 83,2 mm
- Lieferumfang : Objektiv;Frontdeckel;Rückdeckel;Gegenlichtblende LH716-01;Garantiekarte;Bedienungsanleitung
- scharfes Objektiv
- sehr lichtstark
- vergleichsweise günstig
- nur für APS-C
- Staub- und spritzwassergeschützt
- Eines der besten APS-C Weitwinkelobjektive derzeit
- Großer Zoombereich
- Relativ lichtstark
- Klein
- Bildstabilisator
- könnte etwas schärfer sein
Für eine Einsteigerkamera wie der Canon EOS 2000D und Canon EOS 4000D ist das folgende Objektiv perfekt geeignet:
- Großer Zoombereich
- Relativ lichtstark
- Klein
- Bildstabilisator
- könnte etwas schärfer sein
- großer Zoombereich
- leiser Autofokus
- Bildstabilisator
- nicht sehr lichtstark
- scharfes Objektiv
- sehr lichtstark
- vergleichsweise günstig
- nur für APS-C
- Staub- und spritzwassergeschützt
- Eines der besten APS-C Weitwinkelobjektive derzeit
Anfängerobjektive nach Kamera-Marke
Um dir einen einfachen Überblick über beliebte Einsteigerobjektive zu geben, habe ich dir hier eine Liste erstellt, bei der du die Einsteiger-Objektive nach Kameramarke sortieren kannst. Folgende Objektive sind besonders bei Fotografieanfängern beliebt:
Gute Einsteiger-Objektive für Kameras von Canon
Für Einsteiger-Kameras von Canon (beispielsweise die Canon EOS 2000D) kann ich euch diese Objektive empfehlen:
- Günstiges Weitwinkel-Zoomobjektiv
- Gute Abbildungsleistung
- Bildstabilisator
- Leicht und klein
- sehr gute Schärfe
- extrem lichtstark
- super für Portraits geeignet
- Eines der besten Portraitobjektive für MFT Kameras am Markt.
- Einfaches Superzoomobjektiv
- Ideal für erste Fotos vom Mond und auf Reisen
- Bildstabilisiert
- Abstriche in der Schärfe
Gute Einsteiger-Objektive für Kameras von Sony
Für Einsteiger-Kameras von Sony (beispielsweise die Sony Alpha 6000) kann ich euch diese Objektive empfehlen:
- Für Vollformat E-Mount Kameras, kompakt, leicht und handlich
- Brennweite 50 mm (entspricht APS-C 75 mm), Blende F1.8 (kleinste Blende F22)
- Exzentelle Bildqualität durch ein optisches Design mit einem asphärischen Element
- Wunderschöne Bokeh-Effekte mit maximaler Lichtstärke von F1.8; Längere Lebensdauer mit dem robusten Metallgehäuse
- Lieferumfang Sony SEL50F18F.SYX E-Mount Vollformat Objektiv
- Sonys Einsteiger 50mm Objektiv
- Blende 1.8
- Gute Bildqualität
- Metallgehäuse
- klein und handlich
- relativ teuer für f/1.8
- Sehr lichtstark
- Super Bildqualität
- Sehr günstig zu bekommen
- Nur manueller Fokus
- Vignettierung
Gute Einsteiger-Objektive für Kameras von Nikon
Für Einsteiger-Kameras von Nikon (beispielsweise die Nikon D5300) kann ich euch diese Objektive empfehlen:
- 50mm Standardobjektiv für das FX-Format (Bildwinkel an einer Nikon-Spiegelreflexkamera mit DX-Format entspricht 75mm bei Kleinbild)
- Hohe Lichtstärke von 1:1 ,8; Ideal für Aufnahmen bei schwachem Licht oder Porträtaufnahmen
- Asphärische Linse für überragende Bildqualität
- Silent-Wave-Motor (SWM) für schnellen und leisen Autofokus
- Zwei Fokusbetriebsarten (Autofokus, manuelle Fokussierung); Besonders leichtes und kompaktes Gehäuse
- Günstig
- Klein und kompakt
- Super Bildschärfe
- Leiser, schneller Autofokus
- Nur Blende 1.8
Nikon hat mit diesem Objektiv das günstigste 35mm Reportageobjektiv für Einsteiger.
- Günstig
- Schneller Autofokus
- Klein
- Schwächen bei der Schärfe

Einsteigerobjektiv für die Portraitfotografie
Hat man sich mit Kamera und Objektiv angefreundet, merkt man recht schnell, welche Motive einen begeistern und man möchte sich weiterentwickeln.
Bei mir war das die Portraitfotografie und ich kaufte mir daraufhin eines der Einsteigerobjektive für die Portraitfotografie schlechthin: das Canon 50mm f/1,8 (Zum 50mm 1.8 auf Amazon*).

Dieses Objektiv war 6 Jahre ein fester Bestandteil in meiner Kameratasche. Zuletzt nur noch als Backup – daher habe ich es vor einer Weile an einen talentierten Jungfotografen verschenkt. Möge es ihm gute Dienste leisten :) Was kann das Objektiv? Und warum ist es so toll für dem Einstieg in Portraits? Mit einer maximalen Blende von f/1,8 ist es sehr lichtstark und man kann sein Motiv wunderbar vom Hintergrund freistellen, wie diese Bilder hier zeigen.
Und es ist leicht, daher hatte ich es im Urlaub immer auf meiner Cam, wenn mir nach Streetfotografie war. Das 50mm 1,8 ist eine Festbrennweite. Das heißt es hat immer den selben Bildausschnitt und ihr könnt nicht zoomen. Für den Anfang ist das erstmal gewöhnungsbedürftig. Aber es schult das fotografische Auge ungemein, denn es zwingt euch dazu euch zu bewegen und euer Motiv aktiv zu komponieren. Still dastehen und am Zoomring drehen kann jeder.
Und das beste: Mit einem Neupreis von nur knapp 100€, ist es eines der wenigen Objektive, die ein gigantisch gutes Preis-Leistungsverhältnis haben. Das 50mm 1.8 findet Ihr auf Amazon*.
Liste: Top Portrait-Objektive für Einsteiger
Die folgende Liste zeigt euch welches die besten Objektive für Einsteiger im Bereich Portrait sind:
Gute Einsteiger-Objektive für Kameras von Canon
- sehr gute Schärfe
- extrem lichtstark
- Perfekt für Portraits geeignet
- Super Portraitobjektiv für die EOS M Serie von Canon, wie die EOS M50
- Wenn du mit einer lichtstarken Festbrennweite starten möchtest, empfehle ich dir dieses 50mm 1.8 Objektiv
- dieses Objektiv besitzt ein unglaublich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn es kostet nur knapp 100€
- die Offenblende von f/1.8 lässt fast viermal mehr Licht auf den Sensor fallen als ein typisches Kitobjektiv
- auf kurzer Distanz ideal für Portraits mit unscharfem Hintergrund
- klein und leicht
Das 50mm Objektiv ist ideal für den Einstieg in die Fotografie. Es ist günstig, klein und man kann mit der hohen Lichtstärke von f/1.8 super Portraits mit unscharfem Hintergrund fotografieren.
- günstig
- klein
- gute Schärfe
- Fokus kann auch mal ungenau sein
Exzellentes 50mm Einsteigerobjektiv, mit dem man spielend leicht Fotos mit einer schönen Hintergrundunschärfe erstellen kann.
- sehr klein
- sehr leicht
- günstig
- Offenblende von 1.8
- Schärfe könnte besser sein
- Autfokus gelegentlich ungenau
- nur 160g schwer
- Naheinstellgrenze von 35cm
- leiser Stepping-Motor zum Fokussieren
- Extrem lichtstark
- Top Preis Leistung
- super Hintergrundunschärfen
- Perfektes Objektiv für Portraits
- Für spiegellose APS-C Kameras von Sony
- Passend für Sony Alpha XXXX Serien
- Für Vollformat E-Mount Kameras, kompakt, leicht und handlich
- Brennweite 50 mm (entspricht APS-C 75 mm), Blende F1.8 (kleinste Blende F22)
- Exzentelle Bildqualität durch ein optisches Design mit einem asphärischen Element
- Wunderschöne Bokeh-Effekte mit maximaler Lichtstärke von F1.8; Längere Lebensdauer mit dem robusten Metallgehäuse
- Lieferumfang Sony SEL50F18F.SYX E-Mount Vollformat Objektiv
- Sonys Einsteiger 50mm Objektiv
- Blende 1.8
- Gute Bildqualität
- Metallgehäuse
- klein und handlich
- relativ teuer für f/1.8
- 50mm Standardobjektiv für das FX-Format (Bildwinkel an einer Nikon-Spiegelreflexkamera mit DX-Format entspricht 75mm bei Kleinbild)
- Hohe Lichtstärke von 1:1 ,8; Ideal für Aufnahmen bei schwachem Licht oder Porträtaufnahmen
- Asphärische Linse für überragende Bildqualität
- Silent-Wave-Motor (SWM) für schnellen und leisen Autofokus
- Zwei Fokusbetriebsarten (Autofokus, manuelle Fokussierung); Besonders leichtes und kompaktes Gehäuse
- Günstig
- Klein und kompakt
- Super Bildschärfe
- Leiser, schneller Autofokus
- Nur Blende 1.8
- sehr gute Schärfe
- extrem lichtstark
- super für Portraits geeignet
- Eines der besten Portraitobjektive für MFT Kameras am Markt.
Wenn die Portraitfotografie genau dein Ding ist, dann ist mein Beitrag „WELCHE OBJEKTIVE FÜR PORTRAITS: TOP 10 DER BELIEBTESTEN FESTBRENNWEITEN“ bestimmt genau richtig für dich!
Und passend dazu, habe ich auch einen Beitrag der sich mit den besten Kameras für die Portraitfotografie beschäftigt: KAMERAS FÜR DIE PORTRAITFOTOGRAFIE.
Einsteigerobjektiv für die Landschaftsfotografie

Wäre ich in der Landschaftsfotografie gelandet, hätte ich mir wohl für meine erste Canon Kamera das Canon 10-18mm 4,5-5,6 Objektiv gekauft.
Hier bekommt man für wirklich wenig Geld sehr viel Weitwinkel und das ist genau das, was den meisten Motiven in der Landschaftsfotografie einen tollen Effekt gibt.
Ein integrierter Bildstabilisator ermöglicht sogar bei wenig Licht noch verwacklungsfreie Bilder aus der Hand. Das Canon 10-18mm 4,5-5,6 IS STM ist für ca. 220€ auf Amazon erhältlich*.
Aber auch mit dem Kitobjektiv lassen sich am Anfang schöne Landschaftsbilder machen. Zumindest genügt es, um festzustellen, ob einem diese Art der Fotografie Spaß macht und liegt.

Weitwinkelobjektive sind leider immer sehr teuer. Besonders jene von Canon/Nikon. Hier lohnt sich auch ein Blick auf die Objektive der Marke Samyang/Walimex/Rokinon.
Empfehlenswert sind hier besonders das vollformattaugliche 14mm f/2.8 (Das Samyang 14mm 2.8 auf Amazon*) und das für APS-C-Kameras entwickelte 16mm f/2.0 (Das Samyang 16mm 2.0 auf Amazon*)
Diese Objektive haben eine großartige Bildqualität, unterstützen jedoch keinen Autofokus. In der Landschaftsfotografie brauchen wir aber in 99% der Fälle eh keinen Autofokus. Denn da wird meist manuell auf Unendlich fokussiert.
Liste: Top Einsteiger-Objektive für die Landschaftsfotografie
- Für Canon EF-S: Canon EF-S 10-18mm 4,5-5,6 IS STM*.
- Für Canon M: Samyang 12/2,0 manueller Fokus*
- Für Nikon: Nikon AF-P DX NIKKOR 10-20 mm 1:4.5-5.6G VR*
- Für Sony: Samyang 12/2,0 manueller Fokus*
- Für Panasonic & Olympus: Samyang 12/2,0 manueller Fokus
Einsteigerobjektive Foodfotografie

Die Foodfotografie erfreut sich derzeit an einem richtigen Hype. Das Ablichten leckerer Köstlichkeiten ist nicht so ganz meins (ich esse lieber direkt alles auf :) ).
Dennoch ist es ein wunderbares Feld der Fotografie, das bei vielen die Begeisterung für die Fotografie weckt.
Auch hier kann man wie bei der Portraifotografie mit dem 50mm 1.8 ideal den Einstieg wagen. Allerdings hilft es, bei der Foodfotografie ein etwas weitwinkligeres Objektiv zu haben, da man mit 50mm dann doch schon sehr nah dran ist und sich eher für die wunderbaren Details eignet.
Hier ist das EF-S 24mm 2.8 STM schon eine gute Alternative. Es kostet gerade mal 150€ und ist ein kompaktes Pancake-Objektiv. Wenn das mal nicht zur Foodfotografie passt, dann weiß ich es auch nicht :) Ihr findet das 24mm Pancake-Objektiv auf Amazon*.
Einsteigerobjektiv Tierfotografie.

Bei der Tierfotografie nutzt man meist ein Tele-Zoomobjektiv. Das hilft uns beispielsweise dabei, den Bildausschnitt bei einem rennenden Hund flexibel anzupassen und weit genug weg zu sein, damit sich das Tier ungestört fühlt.
Hier haben sich lange Brennweiten bewährt. Die richtig guten Canon Teleobjektive sind für Einsteiger jedoch so teuer, dass die beliebten 70-200er 2,8er Teleobjektive mit Bildstabilisator ein Wunschtraum bleiben (Die neuesten Modelle kosten gerne mal 2000€).
Aber es gibt auch Teleobjektive, die einen guten Kompromiss aus Preis, Bildqualität und Geschwindigkeit besitzen.
Für Canon Kameras aus dem R System gibt es ein tolles Einsteigerteleobjektiv mit integriertem Bildstabilisator und einem schnellen Fokusmotor. Canon RF 100-400mm
Einfaches und vergleichsweise günstiges Superteleobjektiv für Kameras aus dem Canon EOS R System.
Canon hat mit dem RF-S 55-210mm IS STM ein tolles Einsteigertele, ausgestattet mit einem Bildstabilisator, das am Anfang sehr gut geeignet ist. Für rund 400€ ist es auf Amazon erhältlich*.
Diese beiden Teleobjektive kann man auch für den Einstieg in die Sportfotografie nutzen. Allerdings nicht in dunkeln Hallen, sondern nur bei ausreichend Licht im Freien. Jedoch habe ich die Sportfotografie hier nicht ohne Grund weggelassen. Denn hier braucht man schon relativ teures Equipment.
Einsteigerobjektiv Nahaufnahmen / Makrofotografie

Das Kleine ganz groß darzustellen – die Makrofotografie ist ein spannendes Feld, was leider gerade am Anfang sehr schnell ins Geld gehen kann. Denn hierfür braucht man Optiken mit speziellen Eigenschaften.
Welche Objektive für Nahaufnahmen besonders gut für den Einstieg geeignet sind: Du kannst für Makroobjektive ruhigen Gewissens zu den günstigen, manuellen Objektiven aus China greifen. Diese haben eine gute Abbildungsqualität und eine sehr gute Vergrößerung. Ich habe beispielsweise das AstrHori 25mm 2.8 Macro, das einen Abbildungsmaßstab von 2x bis 5x ermöglicht. Dieses Objektiv gibt es schon für 199€.
Die „normalen“ Makroobjektive von den bekannten Objektivherstellern sind gerade für Anfänger recht teuer. Dennoch gibt es Möglichkeiten, sich in diesem Feld auszuprobieren ohne gleich extrem viel Geld zu investieren. Dazu eigenen sich Vorsatzlinsen, Makroringe oder Umkehradapter.
Makroringe sind hierbei wohl die unkomplizierteste Lösung, da jedes vorhanden Objektiv daran angeschlossen werden kann (Makroringe gibt es auch auf Amazon*).
Zubehör für den Einstieg
Das Zubehör, was man für den Einstieg benötigt, hält sich eigentlich in Grenzen. Zudem richtet sich das Zubehör danach, was man fotografieren möchte. In der Landschaftsfotografie ist beispielsweise ein Stativ fast immer Pflicht. Auch ein Fernauslöser ist natürlich nützlich.
Um eure Objektive zu reinigen und zu pflegen empfehle ich euch einen Blasebalg anzuschaffen sowie ein Microfastertuch. Nehmt aber bitte kein x-beliebiges Tuch, sondern eines, das für Optiken gedacht ist. Brillenträger haben sicher eines im Haushalt :)
Noch ein Wort zum Blasebalg: Pustet bitte nie damit ins Kamerainnere einer Spiegelreflexkamera. Dadurch verteilt ihr den Dreck in der Kamera an Stellen, die ungünstig sein können. Der Blasebalg ist nur zur Objektivreinigung und zum Reinigen des äußeren Kameragehäuses da.
Damit Kamera und Objektiv sicher von A nach B kommen ist eine Kameratasche ebenfalls nützliches Zubehör, das eigentlich jeden Kameraverrückten begleitet (und auch ein tolles Weihnachtsgeschenk). Je weniger die Tasche dann nach Kameratasche aussieht, umso besser ist es dann meiner Meinung nach auch :)

Ersatzakkus sind ebenfalls nützlich. Zumindest einen sollten man besitzen und sie kosten nicht die Welt. Nachbauten langen hier dicke, denn die Originale sind mir persönlich zu teuer.
Worauf solltest du beim Kauf eines Objektivs achten?
Neben Brennweite und Lichtstärke gibt es noch ein paar weitere Punkte, die wichtig sind:
1. Anschlusstyp (Bajonett): Kompatibilität ist König!
Das Wichtigste zuerst: Das Objektiv muss auf deine Kamera passen! Jede Kameramarke hat ihr eigenes Bajonett (den Anschluss am Kameragehäuse).
- Herstellereigene Objektive: Objektive, die vom Kamerahersteller selbst (Canon, Nikon, Sony, Fujifilm etc.) produziert werden, passen immer perfekt und bieten oft die beste Leistung.
- Fremdhersteller-Objektive: Marken wie Sigma, Tamron oder Samyang stellen ebenfalls Objektive für verschiedene Kamerasysteme her. Sie können eine tolle Alternative sein, oft mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis. Achte unbedingt auf die Angabe des Bajonetts (z.B. „für Canon EF“, „für Nikon Z“, „für Sony E“).
2. Sensorgröße: Vollformat vs. APS-C vs. Micro Four Thirds
Deine Kamera hat einen Sensor, der mehr oder weniger groß ist. Das beeinflusst, wie die Brennweite des Objektivs wirkt.
- Vollformat: Dies ist die größte Sensorgröße (entspricht etwa dem alten Kleinbildfilm). Eine 50mm Brennweite wirkt hier wie 50mm.
- APS-C: Diese Sensoren sind kleiner. Sie haben einen „Crop-Faktor“ (meist 1.5x oder 1.6x). Eine 50mm Brenweite auf einer APS-C Kamera wirkt daher wie 75mm oder 80mm (50mm * 1.5). Das bedeutet, dass Weitwinkelobjektive für Vollformat auf APS-C Kameras weniger weitwinklig sind und Teleobjektive noch mehr „Zoom“ bieten.
- Micro Four Thirds (MFT): Diese Sensoren sind noch kleiner (Crop-Faktor 2x). Eine 50mm Brennweite wirkt hier wie 100mm.
Wenn du eine APS-C Kamera hast, kannst du entweder Objektive nutzen, die für Vollformat (FX, EF, FE) gebaut sind, oder spezielle Objektive für APS-C (DX, EF-S, E). APS-C Objektive sind oft kleiner, leichter und günstiger, funktionieren aber nicht auf Vollformatkameras (oder nur mit starkem Beschnitt).
3. Gebraucht oder Neu?
Gerade als Einsteiger kann der Kauf gebrauchter Objektive eine ausgezeichnete Möglichkeit sein, Geld zu sparen und trotzdem hochwertige Ausrüstung zu bekommen.
- Vorteile: Deutlich günstiger, ermöglicht den Kauf besserer Objektive für dasselbe Budget.
- Worauf achten: Kaufe nur von seriösen Händlern oder Privatverkäufern mit guten Bewertungen. Prüfe das Objektiv auf Kratzer auf den Linsen, Staub im Inneren, Funktion des Autofokus und Blendenlamellen.
4. Dein Budget: Realistisch bleiben
Objektive können von unter 100 Euro bis zu mehreren Tausend Euro kosten. Als Einsteiger ist es ratsam, mit preiswerten, aber guten Objektiven zu starten. Das 50mm f/1.8 ist hier oft der absolute Preis-Leistungs-Sieger. Später kannst du immer noch in teurere Spezialobjektive investieren, wenn du deine fotografischen Interessen klarer definiert hast.
Praktische Tipps für den Einstieg mit neuen Objektiven
Du hast dein erstes „richtiges“ Objektiv gekauft – herzlichen Glückwunsch! Jetzt kommt der spaßige Teil: damit fotografieren lernen.
Übung macht den Meister: Experimentiere!
- Geh raus und fotografiere: Das ist der wichtigste Tipp. Probiere dein neues Objektiv in verschiedenen Situationen aus.
- Spiele mit der Brennweite (bei Zooms): Fotografiere dasselbe Motiv mit verschiedenen Brennweiten und vergleiche die Ergebnisse. Achte darauf, wie sich die Perspektive und der Bildausschnitt verändern.
- Experimentiere mit der Blende (bei lichtstarken Objektiven): Fotografiere ein Motiv mit der größten Blendenöffnung (kleinste f-Zahl) und dann mit einer kleineren Blende (größere f-Zahl). Beobachte, wie sich die Schärfentiefe verändert.
- Fokus-Übungen: Übe bewusst den manuellen Fokus, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Probiere auch den Autofokus in verschiedenen Modi aus.
Lerne deine Ausrüstung kennen
- Lies die Bedienungsanleitung: Ja, wirklich! Sie enthält oft wertvolle Informationen über dein spezifisches Objektiv.
- Schau dir Beispielbilder an: Suche online nach Bildern, die mit demselben Objektiv gemacht wurden, um Inspiration zu finden und die Möglichkeiten zu sehen.
Pflege deine Objektive
- Schutzfilter: Ein UV- oder Schutzfilter (z.B. 58mm oder 67mm, je nach Objektivdurchmesser) kann die Frontlinse vor Kratzern und Schmutz schützen. Er ist oft günstiger zu ersetzen als die teure Linsenoberfläche.
- Reinigung: Verwende spezielle Mikrofasertücher und gegebenenfalls Objektivreinigungsmittel. Puste Staub vorsichtig weg, bevor du wischt.
- Transport: Bewahre deine Objektive sicher in einer gepolsterten Kameratasche auf, am besten mit angebrachtem Objektivdeckel.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Hier beantworten wir einige der häufigsten Fragen, die Einsteiger zu Objektiven haben.
Welches ist das beste Allround-Objektiv für Anfänger?
Das 50mm f/1.8 Objektiv gilt weithin als das beste Allround-Objektiv für Anfänger. Es ist preiswert, bietet eine hervorragende Lichtstärke für Aufnahmen bei schlechtem Licht und wunderschöne Hintergrundunschärfe, und seine Brennweite ist vielseitig einsetzbar für Porträts, Street- und allgemeine Fotografie. Obwohl es kein Zoom ist, zwingt es dich, dich zu bewegen und deine Komposition bewusst zu wählen, was eine großartige Lernübung ist.
Muss ich teure Objektive kaufen, um gute Fotos zu machen?
Nein, absolut nicht! Gerade am Anfang sind preiswerte Objektive wie das 50mm f/1.8 oder ein gutes Kit-Objektiv oft völlig ausreichend. Die Bildqualität kann auch mit günstigeren Objektiven hervorragend sein, besonders wenn du die Grundlagen der Fotografie wie Belichtung, Komposition und Bildgestaltung beherrschst. Viel wichtiger als der Preis ist, dass du die Stärken deines Objektivs verstehst und es für den richtigen Zweck einsetzt.
Was bedeutet „lichtstark“ bei einem Objektiv?
Ein „lichtstarkes“ Objektiv hat eine große maximale Blendenöffnung, die durch eine kleine f-Zahl (wie f/1.8, f/1.4 oder f/1.2) angezeigt wird. Das bedeutet, dass viel Licht durch das Objektiv auf den Sensor fallen kann. Vorteile sind:
- Bessere Aufnahmen bei wenig Licht (weniger Rauschen, kürzere Belichtungszeiten).
- Die Möglichkeit, eine geringe Schärfentiefe zu erzielen, was zu einem schönen Bokeh (unscharfer Hintergrund) führt und dein Motiv hervorhebt.
Kann ich Objektive von Canon für eine Nikon Kamera verwenden?
Im Allgemeinen nein. Kameras und Objektive verschiedener Marken verwenden unterschiedliche Anschlusssysteme (Bajonette). Ein Canon-Objektiv passt nicht direkt auf eine Nikon-Kamera und umgekehrt. Es gibt zwar Adapter, aber diese sind oft mit Einschränkungen verbunden (z.B. kein Autofokus, keine Blendensteuerung) und werden für Einsteiger nicht empfohlen. Kaufe Objektive, die explizit für dein Kameramodell oder dein Kamerasystem (z.B. Canon EF, Nikon F, Sony E) hergestellt wurden.
Wie wichtig ist der Bildstabilisator (IS/VR/OS) für Einsteiger?
Ein Bildstabilisator ist besonders nützlich, wenn du aus der Hand fotografierst, vor allem bei längeren Belichtungszeiten oder mit Teleobjektiven. Er gleicht kleine Kamerawackler aus und hilft, verwacklungsfreie, scharfe Bilder zu erzielen. Für Einsteiger kann das eine große Hilfe sein, besonders wenn sie noch nicht die ruhigste Hand haben oder oft bei nicht optimalen Lichtverhältnissen fotografieren. Objektive ohne Stabilisator sind oft günstiger und manchmal lichtstärker, aber für viele Situationen ist ein Stabilisator ein echter Vorteil.
Sollte ich als Anfänger ein Zoom- oder ein Festbrennweitenobjektiv kaufen?
Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
- Zoomobjektive (z.B. 18-55mm, 70-300mm): Bieten Flexibilität, da du den Bildausschnitt durch Drehen des Rings ändern kannst. Sie sind ideal, um verschiedene Brennweiten auszuprobieren und vielseitig einsetzbar. Ihr Nachteil ist oft eine geringere Lichtstärke und möglicherweise eine etwas geringere Bildqualität im Vergleich zu Festbrennweiten.
- Festbrennweitenobjektive (z.B. 50mm f/1.8): Haben eine feste Brennweite (kein Zoom). Sie sind oft lichtstärker, bieten eine bessere Bildqualität und ein schöneres Bokeh. Da du dich bewegen musst, um den Bildausschnitt zu ändern, fördern sie ein bewussteres Fotografieren.
Für den absoluten Anfang ist oft ein Kit-Zoomobjektiv am praktischsten. Ergänzend dazu ist das 50mm f/1.8 Festbrennweitenobjektiv eine fantastische und preiswerte Wahl, um kreative Möglichkeiten zu entdecken.
Key Takeaways: Die wichtigsten Punkte im Überblick
- Das Objektiv ist entscheidend: Es ist das Auge deiner Kamera und beeinflusst die Bildqualität maßgeblich.
- Brennweite bestimmt den Bildwinkel: Kurze Brennweiten sind Weitwinkel, lange Brennweiten sind Tele.
- Lichtstärke (f-Zahl) ist wichtig: Kleine Zahlen (f/1.8) bedeuten viel Licht und geringe Schärfentiefe.
- Das Kit-Objektiv ist ein guter Start: Es ist vielseitig und meist im Lieferumfang der Kamera enthalten.
- Das 50mm f/1.8 ist ein Muss: Es ist preiswert, lichtstark und vielseitig, besonders für Porträts.
- Wähle nach deinem Motiv: Landschaften brauchen Weitwinkel, Tiere und Sport brauchen Tele.
- Kompatibilität ist wichtig: Achte auf den richtigen Anschluss (Bajonett) und die Sensorgröße deiner Kamera.
- Gebraucht kaufen spart Geld: Eine gute Option für preisbewusste Einsteiger.
- Übung macht den Meister: Fotografiere viel und experimentiere mit deinem neuen Objektiv.
- Pflege deine Ausrüstung: Schütze und reinige deine Objektive sorgfältig.
Fazit: Dein Weg zur perfekten Linse
Die Auswahl des richtigen Objektivs muss keine Wissenschaft sein. Als Einsteiger ist es am wichtigsten, die Grundlagen zu verstehen und ein Objektiv zu wählen, das zu deinen aktuellen fotografischen Interessen passt. Das Kit-Objektiv ist dein verlässlicher Begleiter für den Start, und das 50mm f/1.8 ist die preiswerte Eintrittskarte in die Welt der kreativen Fotografie mit wunderschöner Hintergrundunschärfe und tollen Low-Light-Fähigkeiten.
Denke daran: Das beste Objektiv ist das, das du dabei hast und das dir hilft, die Bilder zu machen, die du dir vorstellst. Scheue dich nicht, auszuprobieren, zu experimentieren und auch mal gebrauchte Ausrüstung in Betracht zu ziehen. Mit jedem Bild, das du machst, wirst du deine Ausrüstung besser verstehen und deine Vorlieben entdecken. Die Fotografie ist eine Reise, und dein Objektiv ist ein Werkzeug, das dir hilft, diese Reise festzuhalten. Also, schnapp dir deine Kamera, wähle dein Objektiv und fang an zu fotografieren – die Welt
Was brauche ich nicht?
Im ersten „Kapitel“ meines Beitrages habe ich erklärt, welche Objektive für den Einstieg in die Fotografie nützlich sind. Nun möchte ich ein klares Statement gegen den Ausrüstungswahn setzen, indem ich euch auch zeige, was ihr definitiv NICHT braucht.
Ein Fuhrpark an Objektiven
Was ihr auch nicht braucht sind massenweise Objektive um alle Brennweitenbereiche abzudecken. Beschränkt euch! Unbedingt!
Je länger ihr mit nur einer kleinen Objektivauswahl fotografiert, umso eher entwickelt ihr euren persönlichen Stil und „meistert“ neben diesen Optiken auch euer Gefühl für die Fotografie.
Und euer Rücken wird es euch ebenfalls danken: Denn mal ehrlich, nichts ist blöder, als wenn man mit einem 12kg schweren Kamera-Rucksack durch die Natur läuft und dann den größten Teil seiner Fotozeit mit dem Objektivwechsel beschäftigt ist.
Nehmt einfach mal für eine Tour nur eure Kamera und ein Objektiv mit und arbeitet nur damit. Dabei lernt ihr am besten euer Bild zu komponieren!
Schraubt ein 50mm Objektiv auf die Kamera, geht raus auf die Straße und fotografiert einfach das, was um euch herum passiert. Mehr braucht es manchmal gar nicht um spannende Bilder zu machen.
L-Objektive, alles über 500€
Für den Einstieg rate ich dringend davon ab, die extrem teuren Objektive in den Einkaufswagen zu legen – es sei denn, Geld spielt in eurem Leben keine Rolle (Glückwunsch!).
Nur weil ein Roter Ring vorne drauf gemalt ist, oder das Objektiv tausende Euro gekostet hat, werden die Bilder nicht automatisch gut.
Weitere Objektive für Spiegelreflexkameras
Wirklich teure und hochwertige Objektive für Spiegelreflexkameras braucht es nur, wenn man mit der Fotografie Auftragsarbeiten durchführt, sprich damit Geld verdient. Denn dann hat man eh wesentlich höhere Ansprüche an sein „Gear“, als ein Einsteiger oder Hobbyfotograf.
Falls ihr doch etwas mehr Geld ausgeben und extrem gute Abbildungsleistung zu halbwegs zahlbaren Preisen bekommen möchtet, empfehle ich euch diese beiden Objektivserien, die sowohl für Spiegelreflexkameras, als auch für Systemkameras erhältich sind:
Als einzige Ausnahme sehe ich hier das Canon 17-40mm 4.0 L USM – zumindest als gebrauchte Version, da dieses Objektiv für rund 350€ an einer Vollformatkamera sehr viel Weitwinkel für wenig Geld bietet.
Und nun geh raus fotografieren :)
Ich gratuliere dir – du hast den ganzen Beitrag bis zum Schluss durchgelesen :)
Wenn dich nun die Lust auf die Fotografie gepackt hat, dann hat sich die Arbeit, die in dem Beitrag steckt gelohnt :)
Kommentare und Anregungen darfst du gerne über die Kommentarfunktion da lassen. Ich bemühe mich, schnell zu antworten.
Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Fotografieren!
PS: falls du noch auf der Suche nach einer neuen Kamera bist, schau doch einfach mal in meinen Beitrag Kameras für Anfänger und Einsteiger.
Der Beitrag wurde verfasst von: Stephan Forstmann – Fotograf, Autor und Fotografie-Tutor

Ich bin Stephan Forstmann, Berufsfotograf aus Leidenschaft und seit über 30 Jahren mit der Kamera unterwegs. Die letzten 10 davon professionell.
Fotografisch bin ich vor allem bei Hochzeiten, Portraits, Paaren & Familien, Reportagen und Veranstaltungen zu Hause. Ich leite Fotokurse für Anfänger und fortgeschrittene Fotografen und erstelle Tutorials, in denen ich meine Erfahrungen aus der Praxis weitergebe. Bevor ich mich selbstständig gemacht habe, kam ich aus der IT und habe viele Jahre im Marketing gearbeitet. Eine Kombination, die mir heute bei Technik, Workflow und Kundenkommunikation enorm hilft.
In diesen Beitrag habe ich viel Rechercheaufwand, Zeit und Herzblut investiert und ich gebe gerne mein Fachwissen an andere Fotografiebegeisterte weiter. Das macht aber auch sehr viel Arbeit und braucht vor allem viel Zeit. Fandest du diesen Artikel hilfreich und hast ihn gerne gelesen? Dann spendiere mir doch einen Kaffee für meine Mühe! Damit hilfst du mir und meiner Familie, hier alles am Laufen zu halten.
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