Du fotografierst seit Jahren mit einer Spiegelreflexkamera, kennst jeden Knopf blind und hast dir über die Zeit ein paar gute Objektive zugelegt. Und jetzt hörst du überall: Die Zukunft gehört den spiegellosen Systemkameras, kurz DSLM. Canon, Nikon und Sony bringen keine neuen Spiegelreflexkameras mehr heraus und produzieren nur noch spiegellos. Lohnt sich der Umstieg für dich? Was ändert sich beim Fotografieren wirklich? Und vor allem: Was passiert mit deinen alten Objektiven?
In diesem Tutorial gehe ich Schritt für Schritt durch alles, was du für den Wechsel wissen musst. Ohne Technik-Kauderwelsch, dafür mit vielen praktischen Tipps aus meinen Fotokursen, in denen ich diese Fragen fast jede Woche höre.
Das Wichtigste in Kürze:
- Eine DSLM hat keinen Spiegel mehr. Statt durch ein Prisma schaust du auf einen kleinen, elektronischen Bildschirm im Sucher.
- Du siehst im Sucher schon vor dem Auslösen, wie hell und in welchen Farben das Foto wird.
- Der Autofokus erkennt Augen, Gesichter und Tiere von selbst und trifft deutlich zuverlässiger.
- Deine alten Objektive kannst du in den meisten Fällen ohne Qualitätseimbußen weiter nutzen, mit einem Adapter vom Kamerahersteller sogar mit Autofokus.
- Der größte Nachteil: Der
Akku hält kürzer. Ein Zweitakku gehört zur Grundausstattung.
Das erwartet dich im Beitrag
Was ist eine DSLM überhaupt?
DSLM steht für „Digital Single Lens Mirrorless“, also digitale Kamera mit Wechselobjektiv ohne Spiegel. Im Handel heißt sie meist Systemkamera oder spiegellose Kamera. Bei deiner Spiegelreflexkamera (DSLR) lenkt ein Spiegel das Licht nach oben in den Sucher. Beim Auslösen klappt er hoch, dann fällt das Licht auf den Sensor. Daher kommt das typische „Klack“.

Bei der DSLM fällt das Licht immer direkt auf den Sensor. Die Kamera zeigt dir das Bild live auf einem kleinen Monitor im Sucher und auf dem Display an der Rückseite. Wenn du die Technik im Detail verstehen willst, findest du alles in meinem Vergleich Systemkamera oder Spiegelreflexkamera. In diesem Beitrag geht es um die Praxis: Was bedeutet das für dich, wenn du umsteigst?
Was ändert sich grundlegend beim Fotografieren?
Der Sucher zeigt dir das fertige Foto
Das ist die größte Umstellung und für die meisten auch der größte Gewinn. Im optischen Sucher deiner Spiegelreflex siehst du die Wirklichkeit. Ob das Foto zu hell oder zu dunkel wird, siehst du erst danach auf dem Display.
Im elektronischen Sucher einer DSLM siehst du dagegen schon vorher, wie das Bild wird. Drehst du an der Belichtungskorrektur, wird das Sucherbild sofort heller oder dunkler. Stellst du den Weißabgleich auf „Schatten“, wird das Bild wärmer. Du kannst sogar ein Histogramm und eine Wasserwaage einblenden.

Mein Tipp: Gerade wer jahrelang „auf Verdacht“ belichtet und dann nachkontrolliert hat, spart sich damit viele Fehlversuche. Nach ein paar Tagen willst du nicht mehr zurück.
Ein Punkt für Brillenträger: Viele elektronische Sucher sind größer und heller als die optischen Sucher von Einsteiger-Spiegelreflexkameras. Mit dem Dioptrienrad neben dem Sucher kannst du die Schärfe an deine Augen anpassen und oft ohne Brille durchschauen. Probier das unbedingt im Laden aus.
Der Autofokus denkt mit
Bei deiner Spiegelreflex wählst du meist einen Fokuspunkt und legst ihn auf das Motiv. Moderne Systemkameras erkennen von selbst Gesichter, Augen, Tiere, Vögel und Fahrzeuge und folgen ihnen durch das ganze Bild. Bei Porträts der Enkel oder bei Vögeln am Futterhaus ist das ein riesiger Unterschied.

Dazu kommt: Der Fokus wird direkt auf dem Sensor gemessen. Das klassische Problem von Spiegelreflexkameras, dass manche Objektive leicht vor oder hinter das Motiv fokussieren (Front- oder Backfokus), gibt es bei der DSLM praktisch nicht mehr.

Der Bildstabilisator steckt oft in der Kamera
Viele Systemkameras haben einen Bildstabilisator im Gehäuse (IBIS). Der Sensor gleicht kleine Bewegungen deiner Hände aus, und zwar mit jedem Objektiv, auch mit alten Objektiven ohne eigenen Stabilisator. Wer nicht mehr ganz so ruhig hält wie früher, kann damit oft zwei bis vier Stufen länger belichten, ohne dass das Bild verwackelt.
Achte beim Kauf darauf: Nicht jede DSLM hat einen eingebauten Stabilisator. Vor allem günstige Einsteigermodelle verzichten oft darauf.
Kleiner und leichter, aber nicht immer

Das Gehäuse einer Systemkamera ist meist deutlich kleiner und leichter als eine vergleichbare Spiegelreflex. Bei den Objektiven sieht das anders aus: Ein lichtstarkes Vollformat-Zoom wiegt bei der DSLM ähnlich viel wie früher. Wer vor allem Gewicht sparen will, greift zu einer APS-C-Kamera mit kleinen Objektiven. Mehr dazu in meinem Ratgeber Vollformat oder APS-C.
Leise fotografieren
Mit dem elektronischen Verschluss fotografiert eine DSLM völlig lautlos. Das ist ideal in der Kirche, bei Konzerten, bei Familienfeiern oder in der Natur. Den Unterschied zwischen den Verschlussarten erkläre ich in Mechanischer, elektronischer und Global Shutter.
Der Akku hält kürzer
Das ist der Nachteil, an den sich fast jeder Umsteiger erst gewöhnen muss. Weil Sucher und Display ständig Strom brauchen, schafft ein
So löst du das: Kauf direkt einen Zweitakku mit. Viele Systemkameras lassen sich außerdem per USB-C laden, auch unterwegs mit einer Powerbank. Und schalte die Kamera zwischen den Motiven aus, sie ist in unter einer Sekunde wieder bereit.
Der Sensor liegt bei manchen Kameras offen
Bei der Spiegelreflex schützt der Spiegel den Sensor beim Objektivwechsel. Bei der DSLM liegt er offen. Das klingt gefährlich, ist es aber erstmal nicht. Wechsle einfach Objektive zügig, mit der Kamera nach unten gehalten und du bekommst keinen Staub auf den Sensor. Einige Modelle, etwa von Canon und Sony, können beim Ausschalten den Verschluss vor dem Sensor schließen. Diese Funktion solltest du im Menü einschalten um den Sensor vor Staub zu schützen.
Im Netz kursieren viele Warnungen vor dieser Funktion und ich kann dich beruhigen. Seit 2019 hatte ich nicht ein einziges Problem mit einem defekten Verschluss, der auf dieses Funktion zurückzuführen wäre.
Bedienung und Menüs
Bleibst du bei deinem Hersteller, findest du dich trotz Umstieg schnell zurecht. Daher empfehle ich dir, bei „deinem“ Kameraherstekler zu bleiben. Denn Menüaufbau, Programmwahlrad und Bezeichnungen sind bei Canon, Nikon und Sony über die Generationen sehr ähnlich geblieben. Neu ist meist ein Touchscreen: Du kannst den Fokuspunkt mit dem Finger auf dem Display setzen und durch die Menüs tippen. Wenn du das nicht magsz, schaltest du den Touchscreen einfach ab.
Welche Vorteile hat die DSLM gegenüber der Spiegelreflex?
| Thema | Spiegelreflex (DSLR) | Systemkamera (DSLM) |
|---|---|---|
| Sucher | Optisch, zeigt die Wirklichkeit | Elektronisch, zeigt das fertige Foto mit Belichtung und Farben |
| Autofokus | Fokuspunkte, teils Front- oder Backfokus | Augen-, Gesichts- und Tiererkennung, sehr genau |
| Bildstabilisator | Meist nur im Objektiv | Oft im Gehäuse, wirkt mit jedem Objektiv |
| Lautstärke | Hörbares Klacken | Auf Wunsch völlig lautlos |
| Gewicht | Schwereres Gehäuse | Leichteres Gehäuse |
| Akku | 800 bis 1.500 Aufnahmen | 300 bis 600 Aufnahmen |
| Manuell fokussieren | Schwierig ohne Hilfen | Lupe und Fokus-Peaking zeigen, was scharf ist |
| Zukunft | Kaum neue Modelle und Objektive | Alle neuen Kameras und Objektive |
Für mich ist der wichtigste Vorteil ein ganz praktischer: Mit einer DSLM gelingen mehr Fotos auf Anhieb. Die Belichtung siehst du vorher, die Schärfe sitzt, und verwackelte Bilder werden seltener. Gerade wenn du nicht mehr jede Einstellung im Kopf haben willst, ist das eine echte Erleichterung.

Kann ich meine alten Objektive weiter nutzen?
Die gute Nachricht zuerst: In den meisten Fällen ja. Weil bei der DSLM der Spiegel fehlt, liegt der Sensor näher am Bajonett. Dadurch passt ein Adapter dazwischen, der genau den fehlenden Abstand ausgleicht. Für die großen Hersteller gibt es eigene Adapter, mit denen Autofokus, Blendensteuerung und Bildstabilisator weiter funktionieren.

Canon: EF und EF-S an EOS R
Canon hat den Umstieg am einfachsten gemacht. Mit dem Canon Bajonettadapter EF-EOS R funktionieren deine EF- und EF-S-Objektive an jeder Kamera der EOS-R-Serie, mit vollem Autofokus und Stabilisator. In der Praxis fokussieren viele alte Objektive an der neuen Kamera sogar schneller und genauer als früher.
- EF-Objektive (Vollformat) funktionieren an allen EOS-R-Kameras ohne Einschränkung.
- EF-S-Objektive (APS-C) passen an die APS-C-Modelle wie EOS R50, R10 oder R7 ohne Einschränkung. An einer Vollformat-Kamera wie der EOS R8 oder R6 schaltet die Kamera automatisch in einen Crop-Modus, und du verlierst Auflösung.
- EF-M-Objektive der alten EOS-M-Serie lassen sich leider nicht an EOS-R-Kameras adaptieren.
- Objektive von Sigma und Tamron mit EF-Anschluss funktionieren meist auch, ältere Modelle brauchen eventuell ein Firmware-Update.
Den Adapter gibt es auch mit einem zusätzlichen Steuerring, auf den du zum Beispiel die ISO oder die Belichtungskorrektur legen kannst. Günstigere Adapter von Fremdherstellern wie Meike habe ich im Canon RF-Adapter Test ausprobiert.
Nikon: F-Bajonett an Nikon Z
Bei Nikon heißt der Adapter FTZ II (F-Mount to Z). Damit passen deine F-Objektive an alle Kameras der Z-Serie.
- AF-S- und AF-P-Objektive mit eingebautem Fokusmotor fokussieren automatisch und funktionieren voll.
- Ältere AF- und AF-D-Objektive ohne eigenen Motor wurden früher von einem Stift in der Kamera angetrieben. Diesen Antrieb gibt es an der Z-Serie nicht. Diese Objektive stellst du von Hand scharf, Blende und Belichtungsmessung laufen aber weiter.
- Manuelle AI- und AI-S-Objektive aus der Filmzeit funktionieren ebenfalls, du stellst von Hand scharf.
- DX-Objektive für APS-C nutzt du an einer Vollformat-Z-Kamera im automatischen DX-Modus mit weniger Auflösung.
Sony: A-Mount an E-Mount
Wer noch eine Sony-Spiegelreflex oder ältere Minolta-Objektive mit A-Bajonett hat, nutzt die Adapter LA-EA3 oder LA-EA5. Mit dem LA-EA5 klappt der Autofokus an ausgewählten neueren Sony-Kameras auch bei Objektiven ohne eigenen Motor. Prüfe vor dem Kauf auf der Sony-Seite, ob deine Wunschkamera unterstützt wird.
Pentax und Olympus
Pentax baut bis heute keine spiegellose Vollformat- oder APS-C-Kamera. Pentax-Objektive kannst du aber mit einfachen Adaptern an Sony, Nikon Z oder Fujifilm manuell weiter nutzen. Olympus-Objektive aus der alten Four-Thirds-Reihe passen mit dem Adapter MMF an Micro-Four-Thirds-Kameras von OM System und Panasonic. Welche Kameras dafür infrage kommen, zeige ich in Die besten Micro-Four-Thirds-Kameras.
Und die ganz alten Schätze aus der Filmzeit?
Hier wird es richtig spannend. Ob altes M42-Objektiv vom Flohmarkt, Minolta MD oder das Nikkor vom Vater: Mit einem einfachen mechanischen Adapter für 15 bis 40 Euro passt fast jedes alte manuelle Objektiv an eine spiegellose Kamera. Elektronik ist dabei keine im Spiel, du stellst Blende und Schärfe am Objektiv ein.
Und genau das macht mit einer DSLM richtig Freude. Zwei Hilfen sorgen dafür, dass du auch ohne Adleraugen genau scharf stellst:
- Fokus-Lupe: Auf Knopfdruck vergrößert die Kamera den Bildausschnitt im Sucher, du siehst jedes Detail.
- Fokus-Peaking: Die Kamera färbt alle scharfen Kanten zum Beispiel rot ein. Du drehst am Fokusring, bis dein Motiv leuchtet.
Mit dem Bildstabilisator im Gehäuse werden auch diese alten Objektive verwacklungsfrei. Passend dazu habe ich über moderne manuelle Objektive geschrieben, etwa zu TTArtisan und 7Artisans.
Wichtig zum Crop-Faktor: Setzt du ein Vollformat-Objektiv an eine APS-C-Kamera, wirkt es wie eine längere Brennweite. Ein 50-mm-Objektiv zeigt an Canon APS-C den Ausschnitt eines 80-mm-Objektivs, an Nikon, Sony und Fujifilm den eines 75-mm-Objektivs. Für Porträts ist das oft sogar ideal, für Landschaften brauchst du dann ein kürzeres Objektiv.
Lohnt es sich, bei den alten Objektiven zu bleiben?
Ein Adapter ist ein guter Weg, um den Umstieg günstig zu starten. Langfristig lohnen sich neue Objektive für das System aber oft: Sie sind auf die hohe Auflösung der neuen Sensoren gerechnet, fokussieren leiser und schneller und sind ohne Adapter kürzer. Mein Rat: Starte mit deinen bisherigen Objektiven und ersetze erst die, die du am häufigsten nutzt. Hilfe bei der Auswahl findest du in Welches Objektiv für was?.
Schritt für Schritt: So gelingt dein Umstieg
- Bestandsaufnahme machen: Schreib dir auf, welche Objektive und welches Zubehör du hast. Schau auf dem Objektiv nach der genauen Bezeichnung, zum Beispiel „EF-S 18-135 IS STM“ oder „AF-S DX 18-105 VR“.
- Beim Hersteller bleiben oder wechseln? Hast du gute Objektive, bleib beim Hersteller und nutze dessen Adapter. Hast du nur das Kit-Objektiv, bist du frei und kannst auch zu einem anderen Hersteller wechseln. Einen Überblick gibt mein Vergleich Sony, Canon oder Nikon.
- Kamera in die Hand nehmen: Griff, Größe der Knöpfe und Sucher sind Geschmackssache. Probiere die Kamera vor dem Kauf bei einem Fachhändler aus, am besten mit deiner Brille.
- Alte Ausrüstung verkaufen oder in Zahlung geben: Fachhändler wie Calumet oder Foto Erhardt kaufen gebrauchte Kameras und Objektive an oder nehmen sie beim Kauf in Zahlung. Frag vorher nach den aktuellen Konditionen. Behalte die Objektive, die du adaptieren willst.
- Grundausstattung dazukaufen: Adapter, Zweitakku und eine passende Speicherkarte. Welche Karte deine neue Kamera braucht, steht im Datenblatt. Viele DSLMs nutzen schnellere SD-Karten oder CFexpress.
- Kamera einrichten: Dioptrien am Sucher einstellen, Sucherhelligkeit anpassen, Verschluss beim Ausschalten schließen, Augenerkennung einschalten und die wichtigsten Funktionen ins persönliche Menü („My Menu“) legen.
- Üben, bevor es ernst wird: Geh ein paar Mal im Garten oder im Park fotografieren, bevor du mit der neuen Kamera in den Urlaub fährst.
Welche Systemkamera passt zum Umstieg?
Die passende Kamera hängt vor allem von deinen Objektiven ab. Hier meine Empfehlungen als Ausgangspunkt:
- Mit Canon-EF-Objektiven: Die EOS R8 ist leicht und günstig für Vollformat, die EOS R6 Mark III hat zusätzlich einen Bildstabilisator im Gehäuse und einen stärkeren
Akku . Mehr dazu in meinem Canon EOS R6 Mark III Test und im Vergleich aller Canon-Systemkameras. - Mit Canon-EF-S-Objektiven: EOS R50 oder EOS R10, wenn es leicht sein soll, die EOS R7 mit Bildstabilisator und zwei Einstellrädern für Umsteiger von der EOS 80D oder 90D.
- Mit Nikon-F-Objektiven: Die Nikon Z5 II als Vollformat-Einstieg oder die Z6 III. Wer das klassische Design der Filmkameras mag, wird mit der Nikon Zf und ihren Einstellrädern für Zeit und ISO glücklich. Mehr in Nikon-Kamera für Anfänger.
- Für Sony und Neueinsteiger: Meine Empfehlungen findest du unter Beste Sony Kamera.
Häufige Fragen zum Umstieg
Ist eine Systemkamera schwieriger zu bedienen als eine Spiegelreflex?
Nein. Die Grundbedienung mit Zeit, Blende und ISO ist genau gleich. Viele Dinge werden sogar einfacher, weil du die Belichtung schon im Sucher siehst und der Autofokus das Motiv selbst erkennt.
Werden meine Fotos mit einer DSLM besser?
Die Bildqualität hängt vor allem vom Sensor und vom Objektiv ab, nicht vom Spiegel. Was sich verbessert, ist die Trefferquote: mehr scharfe, richtig belichtete Fotos auf Anhieb.
Funktioniert der Autofokus mit Adapter genauso gut?
Mit den Original-Adaptern von Canon und Nikon und modernen Objektiven ja, oft sogar besser als an der alten Kamera. Bei sehr alten Autofokus-Objektiven kann der Fokus etwas langsamer sein.
Kann ich mein altes Blitzgerät weiter nutzen?
Bei Canon und Nikon passen die meisten Systemblitze der letzten Jahre weiter auf den Blitzschuh. Sony hat bei neueren Kameras einen eigenen Multi-Interface-Schuh, ältere Minolta-Blitze brauchen einen Adapter.
Lohnt sich der Umstieg, wenn ich mit meiner Spiegelreflex zufrieden bin?
Wenn deine Kamera gut funktioniert und du zufrieden bist, gibt es keinen Grund zur Eile. Spätestens wenn sie kaputtgeht oder du ein neues Objektiv kaufen willst, solltest du aber in Richtung DSLM schauen. Neue Objektive für Spiegelreflexkameras kommen kaum noch auf den Markt, und der Wiederverkaufswert alter Ausrüstung sinkt jedes Jahr.
Mein Fazit
Der Umstieg von der Spiegelreflex auf eine Systemkamera ist kleiner, als viele befürchten. Die Grundlagen bleiben gleich, deine Objektive kannst du meistens weiter nutzen, und vieles wird einfacher: Du siehst die Belichtung vor dem Auslösen, der Autofokus trifft zuverlässiger, und der Bildstabilisator verzeiht eine unruhige Hand. Einziger echter Nachteil ist der
Wenn du den Umstieg nicht allein machen willst: In meinem Grundlagen-Fotokurs in Undenheim schauen wir uns deine Kamera gemeinsam an, stellen sie richtig ein und gehen danach zusammen fotografieren. Hast du Fragen zu deinem Objektiv? Schreib sie mir gern in die Kommentare.
Der Beitrag wurde verfasst von: Stephan Forstmann – Fotograf, Autor und Fotografie-Tutor

Ich bin Stephan Forstmann, Berufsfotograf aus Leidenschaft und seit über 30 Jahren mit der Kamera unterwegs. Die letzten 10 davon professionell.
Fotografisch bin ich vor allem bei Hochzeiten, Portraits, Paaren & Familien, Reportagen, Veranstaltungen und in der Milchstraßenfotografie zu Hause. Ich leite Fotokurse für Anfänger und fortgeschrittene Fotografen sowie Milchstraßenfotokurse. Ich erstelle Tutorials, in denen ich meine Foto-Erfahrungen aus der Praxis weitergebe. Bevor ich mich selbstständig gemacht habe, kam ich aus der IT und habe viele Jahre im Marketing gearbeitet. Eine Kombination, die mir heute bei Technik, Workflow und Kundenkommunikation enorm hilft.
In diesen Beitrag habe ich viel Rechercheaufwand, Zeit und Herzblut investiert und ich gebe gerne mein Fachwissen an andere Fotografiebegeisterte weiter. Das macht aber auch sehr viel Arbeit und braucht vor allem viel Zeit. Fandest du diesen Artikel hilfreich und hast ihn gerne gelesen? Dann spendiere mir doch einen Kaffee für meine Mühe! Damit hilfst du mir und meiner Familie, hier alles am Laufen zu halten.
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